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Berufshaftpflicht
Thread poster: xxxGAK
xxxGAK  Identity Verified
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May 5, 2003

Hallo allerseits,



ich bin gerade auf der Suche nach Anbietern für günstige Berufshaftpflichtversicherungen. Wer kann mir Tipps und evtl. Infos darüber geben, welche Versicherung wirklich notwendig ist.



Vielen Dank im Voraus.



Viele Grüße

Anett Kiefer


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RWSTranslation
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Viktoria, Allianz May 5, 2003

Hallo,



wir haben eine Versicherung bei der Viktoria, die damals recht preiswert war.



Des weiteren glaube ich, dass der ADÜ Nord auch irgendwie eine Rahmenvereinbarung hatte, für entsprechende Versicherungen über die Allianz.



Problematisch bei diesen versicherungen ist immer die Abdeckung von Vermögensschäden.



Hans


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Marianne Ljung  Identity Verified
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Versicherungsmakler May 5, 2003

Hallo Anett,



ich würde Dir empfehlen, einen Versicherungsmakler zu besuchen. Ich bin sehr zufrieden mit die Lösungen, die man mir empfohlen hat. Vielleicht ist es in Deutschland anders, aber hier (Schweden) muss der Makler ausserdem deutlich erklären, wie viel Provision er von der Versicherungsgesellschaft erhält. Normalerweise erfährt man ja das nicht!

/Marianne


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Mats Wiman  Identity Verified
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MODERATOR
Man braucht keine Haftpflichtversicherung May 5, 2003

wenn man nicht eine vereidigte Übersetzung liefert.

Sonst ist die Bestellerfirma (Büro/Endkunde) haftbar.



Siehe:

http://www.proz.com/?sp=bb/viewtopic&post=20456#20456



zu finden durch Suche der Foren:

(Suchwort: \'indemnity\')

http://www.proz.com/?sp=search&include[forums]=1



MfG



Mats J C Wiman

Übersetzer/Translator/Traducteur/Traductor > swe

http://www.MatsWiman.com

http://www.Deutsch-Schwedisch.com

http://www.proz.com/translator/1749 Deu>swe Proz.com moderator

eMail: MatsWiman@swipnet.se

Träsk 201

SE-872 97 Skog

Tel : +46-612-54112

Fax : +46-612-54181

Mobile: +46-70-5769797



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xxxMarc P  Identity Verified
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Man braucht keine Haftpflichtversicherung May 5, 2003

Quote:


On 2003-05-05 15:18, MatsWiman wrote:

wenn man nicht eine vereidigte Übersetzung liefert.

Sonst ist die Bestellerfirma (Büro/Endkunde) haftbar.





Nach welchem Gesetz?



Marc



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RWSTranslation
Germany
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Notwendigkeit May 6, 2003

Hallo,



die meisten Aufträge hinsichtlich Übersetzungen fallen unter das Werkvertragsrecht, das bei Mängeln an der Übersetzung zuerst mal eine Nachbesserungsoption vorsieht.



Viele Grüße



Hans


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xxx xxx
Local time: 22:55
Unvorstellbar! May 7, 2003

Quote:


On 2003-05-05 15:18, MatsWiman wrote:

wenn man nicht eine vereidigte Übersetzung liefert.

Sonst ist die Bestellerfirma (Büro/Endkunde) haftbar.







Ich gebe zu, daß ich mir noch die links anschauen muß, dazu fehlt mir gerade die Zeit.



Aber eine Frage muß ich noch loswerden:



Wie soll denn der Endkunde für die Übersetzung

haften? Die Expertin für meine Arbeit bin doch ich und der Kunde braucht mich, weil er die Ausgangs- oder Zielsprache bzw. die Übersetzungstätigkeit selber gar nicht beherrscht. Es kann ja wohl nicht sein, daß er dann beurteilen können muß, ob er das Produkt meiner Arbeit auch rechtens und mit gutem Gewissen verwenden kann.



Ich reiße mich ja nicht daran, im Schadensfall haftbar zu sein, aber wenn die rechtliche Regelung so wäre, dann hielte ich sie für völlig unsinnig!



Was Übersetzungsbüros als Auftraggeber betrifft, sieht die Sache natürlich anders aus. Die sind wohl tatsächlich verpflichtet, zu haften und damit also auch Korrektur zu lesen. Aber wieviel Prozent der Büros das wohl tatsächlich tun?



Diane

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Geneviève von Levetzow  Identity Verified
Local time: 22:55
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Nur zu der Bemerkung von Diane May 7, 2003

„Aber wieviel Prozent der Büros das wohl tatsächlich tun?“



Eigentlich alle, mit denen ich zusammen arbeite. Es sind auch die Übersetzungsbüros, mit denen die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert, die bei Unklarheiten Fragen beantworten und... pünktlich zahlen.



Geneviève


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RWSTranslation
Germany
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Haftung / Nachbesserung May 9, 2003

Hallo,



bei der haftung ist nicht zu unterscheiden, ob der Auftraggeber ein Übersetzungsbüro oder ein \"Endkunde\" ist.



Prinzipiell kann nur unterscheiden werden zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Bei einem Schadensfall ist hisichtlich der Haftung die Schuldfrage zu prüfen. Hierzu gehört natürlich auch, ob der Auftraggeber durch sein Verhalten eine ordnungsgemäßte Durchführung der Übersetzung überhaupt ermöglicht hat, ob er alle notwendigen Informationen zur Verwendung der Übersetzung zur Verfügung gestellt hat und ob er die Übersetzung bestimmungsgemäßt verwendet hat.



Unabhängig davon hat jeder Auftraggeber Anspüruch auf eine einwandfreie Ausführung des Auftrags im Rahmen des vereinbarten Auftragsumfangs.

Im Klartext: Prinzipiell ist es daher nicht zwingend erforderlich, daß ein Übersetzungsbüro als Auftraggeber die Übersetzungen korrekturlesen läßt, ausser es wäre mit dem Übersetzer vereinbart, daß er eine nicht korrekturgelesene Übersetzung liefern darf/soll. In diesem Rahmen besteht zuerst mal für den Übersetzer das Recht auf Nachbesserung der gelieferten Übersetzung. Im Werkvertragsrecht gibt es jedoch auch Regelungen, die es dem Auftraggeber ermöglichen statt einer Nachbesserung eine Minderung des Preises zu verlangen, wenn es für den Auftraggeber die Nachbesserung aus nachweislich wichtigen Gründen unzumutbar wäre.



Es ist mir völlig unklar, warum einige Übersetzer der Meinung wären, daß die an Übersetzungsbüros gelieferten Übersetzungen dürften einem geringeren Übersetzungsanspruch genügen, als die an andere Kunden gelieferten. Prinzipiell gilt immer: Ein Auftrag ist dem Umfang auszuführen, wie dies im Vertrag der Beteiligten (Auftrag und in der Auftragsannahme) vereinbart wurde.



Alle Angeaben ohne Gewähr und rein hypothetisch.



Viele Grüße



Hans


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xxx xxx
Local time: 22:55
Victoria May 10, 2003

Der BDÜ scheint mit der Victoria-Versicherung zusammenzuarbeiten. Vielleicht gibt es da Sondertarife, wenn man Mitglied in einem Berufsverband ist. Aber ich muß mich auch erst einmal genauer informieren.



Zu Geneviève:



Quote:


On 2003-05-07 19:56, G.v.L. wrote:

Eigentlich alle, mit denen ich zusammen arbeite. Es sind auch die Übersetzungsbüros, mit denen die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert, die bei Unklarheiten Fragen beantworten und... pünktlich zahlen.



Geneviève





Das ist auch meine Erfahrung, aber wenn man manchmal Angebote von Übersetzungsbüros erhält, die angeblich nicht mehr zahlen können, weil sie Dich noch nicht so gut kennen und deshalb einen Korrekturleser bezahlen müßten, fragt man sich schon, ob tatsächlich alle Büros immer Korrektur lesen. Natürlich muß man sich in solchen Fällen auch fragen, ob eine Zusammenarbeit mit einem solchen Büro ratsam ist.





Zu Hans (DSC):



Quote:


On 2003-05-09 09:31, DSC wrote:



Es ist mir völlig unklar, warum einige Übersetzer der Meinung wären, daß die an Übersetzungsbüros gelieferten Übersetzungen dürften einem geringeren Übersetzungsanspruch genügen, als die an andere Kunden gelieferten. Prinzipiell gilt immer: Ein Auftrag ist dem Umfang auszuführen, wie dies im Vertrag der Beteiligten (Auftrag und in der Auftragsannahme) vereinbart wurde.







Völlig richtig, aber es ist trotzdem beruhigend, wenn man weiß, daß die Übersetzung noch von jemand anderem überprüft wird. Und schließlich nimmt man als Übersetzer, wenn man von einem Übersetzungsbüro Aufträge annimmt, auch in Kauf, einen beträchtlich geringeren Preis gezahlt zu bekommen, als von einem Endkunden. Dies läßt sich ja wohl nur dadurch rechtfertigen, daß der freiberufliche Übersetzer damit von einigen Aufgaben, die er sonst erledigen müßte, entbunden ist (z.B. Marketing, aber üblicherweise auch die Haftung gegenüber dem Endkunden und das Korrekturlesen).



Wenn ich den vollen Endpreis bezahlt bekomme, kann ich mich auch selbst um einen Korrekturleser kümmern (mir geht es jedenfalls so, daß ich am Ende einer Übersetzung bei allem Bemühen um höchste Qualität etwas \"textblind\" bin, d.h. Irrtümer und Flüchtigkeitsfehler nicht mehr selbst bemerken kann, außer ich hätte Gelegenheit, den Text erst nach einer Woche und mit ein wenig Abstand wieder zur Hand zu nehmen, aber wann bekommt man schon so viel Zeit!! Da hilft nur das Korrekturlesen einer weiteren kompetenten Person. Und das ist für den freiberuflichen, aber von Übersetzungsbüros und deren Preisen abhängigen Übersetzer tatsächlich nicht bezahlbar.







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Claudia Krysztofiak  Identity Verified
Germany
Local time: 22:55
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Günstige Konditionen für BDÜ Mitglieder May 10, 2003

Ich kann die Frage nach der (auch rechtlichen) Notwendigkeit einer Versicherung nicht klären, ich habe jedenfalls ein. Ich denke, dass die Rechtsprechung hier auch international unterschiedlich ist und dass das jeder für sich entscheiden muss. In einem Existenzgründerseminar habe ich gehört, dass jeder Unternehmer für von ihm verursachte Schäden im Rahmen der Ausübung seiner Tätigkeit und für durch ihn gelieferte Dienstleistungen in Regreß genommen werden kann. Das ist dann der Punkt, an dem eine Haftpflichtversicherung greift.

Tatsächlich bringt der BDÜ auf seiner Homepage http://www.bdue.de im linken Frame einen Link auf eine AXA-Generalvertretung aus, über die Sonderkonditionen für BDÜ-Mitglieder bzgl. einer Berufshaftpflicht und Vermögensschadenshaftpflicht angeboten werden. Ich habe meinen Versicherungsmakler mal darauf angesetzt und er meinte, er fand keine preiswerteren Angebote.

Viel Spaß damit.

Beste Wünsche

Claudia


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TTilch  Identity Verified
Local time: 22:55
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Berufshaftpflicht und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung May 12, 2003

Hallo,



der BDÜ hat mit einigen Versicherungsagenturen besondere Bedingungen, d.h. vergünstigte Konditionen, ausgehandelt. Kann man sich ja mal unverbindlich ansehen, dort wird meistens auch erklärt, welche Versicherung für welche Fälle zahlt. Hier der Unterschied in Kürze:



Eine Berufshaftpflicht sollte man unbedingt haben, kostet nicht die Welt (ca. 50 Euro im Jahr), denn wenn euch ein Kunde z. B. einen Text vorbeibringt und bei euch über ein Kabel stolpert oder im Winter vor eurem Büro ausrutscht, dann zahlt nicht die private Haftpflicht, sondern nur die Berufshaftpflicht, weil er euch ja in einer beruflichen Angelegenheit aufgesucht hat. Sie zahlt auch, wenn ihr bei einem Kunden vor Ort die Tastatur runiniert, weil ihr Cola hineingekippt habt. Gleiches gilt z. B. bei Personenschäden aufgrund eines dummen Tippfehlers, wie z. B. bei einer Medikamentendosierung, der dann zum Tod o.ä. führt.



Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist einiges teurer (bis zu 300 Euro im Jahr) und springt ein, wenn es nicht um Personen, sondern eher um Sachschäden geht, d.h. wenn zum Beispiel eine Broschüre wegen eines Qualitätsmangels eingestampft und neu gedruckt werden muss und der Kunde euch dafür haftbar machen will. Grundsätzlich ist jeder der an der Übersetzung beteiligten mitverantwortlich, d.h. die Schuldfrage wird von der Versicherung oder einem Gericht geklärt werden und im Zweifelsfall bekommen vermutlich alle eine Teilschuld zugewiesen.



Viele Grüße





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