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3 Vorschläge zur Reform des Kudoz-Systems
Thread poster: Dipl.-Kfm. Bernhard Aicher MBA

Dipl.-Kfm. Bernhard Aicher MBA  Identity Verified
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May 13, 2003

Nur Naivlinge w√ľrden glauben, dass die meisten Mitglieder der Proz.com-Gemeinschaft die mit KudoZ zu belohnenden √úbersetzungsvorschl√§ge aus rein selbstloser Hilfsbereitschaft beantworten.



Jeder weiß, dass man durch viele richtige und vor allem gute Antworten positiv auffällt, seinen Ruf verbessert und nicht zuletzt durch das Aufsteigen in der KudoZ-Punkterangliste potentielle Auftraggeber auf sich aufmerksam macht.



Ich f√ľr meinen Teil bekomme zum Beispiel einen sehr sch√∂nen Teil meiner Auftr√§ge dadurch, dass ich im KudoZ-System relativ weit oben gereiht bin.



Nun stelle ich aber fest, dass bestimmte Kollegen sich darauf spezialisiert haben, nur sehr einfache Fragen zu beantworten. In diesen F√§llen geht es oft um Sekunden, weil sich bei einfachen Fragen eben eine Menge von Kollegen um die P√ľnktchen bem√ľhen.



Es gibt nat√ľrlich auch die lobenswerten Kollegen, die sich stilvoll bem√ľhen, indem sie haupts√§chlich bzw. nur schwierige Fragen beantworten (wie z. B. Ralf).



Dann gibt es auch noch diejenigen, die √ľberall ihren Senf dazu geben ‚Äď in der Hoffnung, dass sich entweder hin und wieder mal ein paar Punkte ergeben, oder dass bei schwierigen Fragen sonst keiner antwortet und der Fragesteller quasi gezwungen ist, den alleinigen Frager wider Willen zu belohnen.



Die Strategie, Konkurrenten mit diskreditierenden Kommentaren zu beurteilen um selbst besser dazustehen, will ich gar nicht erwähnt haben.



Das gute Funktionieren der Proz-Idee, das uns letztlich allen sehr zugute kommt, scheint mir durch gewisse Ausuferungen der letzten Zeit in Gefahr geraten zu sein. Dadurch ist die Qualität bedroht, was wiederum sinkende Mitgliedsbeiträge und in weiterer Folge noch weiter sinkende Qualität zur Folge haben könnte - oder einfach nur Neid zwischen Kollegen.



Nun aber mein ERSTER REFORMVORSCHLAG:



Ich pl√§diere daf√ľr, die Klassifizierung zwischen Pro und Easy weiter zu differenzieren:



...und zwar mit einem System, das allen Proz-Mitgliedern die M√∂glichkeit gibt, nicht nur zu bewerten ob eine Frage gut oder schlecht beantwortet wurde (agree ‚Äď neutral ‚Äď disagree), sondern auch den Schwierigkeitsgrad der Frage. Das Mittel dieser Einstufung sollte als Faktor f√ľr die Berechnung der von uns allen geliebten Kudoz-P√ľnktelchen herangezogen werden. Unter Anwendung einer solchen Kudoz-Berechnungsmethode sollte dem Fragesteller bei der Bewertung des Schwierigkeitsgrades ein besonderes Gewicht zugestanden werden (z. B. 30 %).





DER ZWEITE VORSCHLAG: Au√üerdem sollte Neumitgliedern die M√∂glichkeit gegeben werden, sich in einem gerechten Ranking nach oben zu arbeiten, ohne im Vorhinein von der bestehenden Position (Punktekonto) der eingesessenen Inhaber von hohen Kudoz-Kontost√§nden frustriert zu sein. Dieses Zugest√§ndnis an neue Mitglieder (die Mitgliedsbeitr√§ge zahlen, die uns wiederum zugute kommen) w√ľrde ein regelm√§√üiges Streichen bereits erreichter Punkte erfordern (wie z. B. in der Tennis-Weltrangliste).



Der DRITTE VORSCHLAG:



Abschaffung des Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst-Systems. In anderen Worten: die √úbersetzungsvorschl√§ge nicht nach der Sekunde des Eintreffens reihen, sondern nach einem Zufallsgenerator. Damit h√§tten die Vorschlagenden mehr Zeit reiflich zu √ľberlegen und damit eine bessere Qualtit√§t ihrer Vorschl√§ge zu liefern (heute habe ich bei einer Frage 7 Vorschl√§ge innerhalb von 2 Minuten gesehen).



Was meint Ihr geliebte und geschätzte Kollegen dazu?



PS: F√ľr etwaige Stil- Tipp- oder Grammatikfehler entschuldige ich mich mit 2 Bieren nach einer durcharbeiteten Nacht.



[ This Message was edited by: B.Aicher on 2003-05-14 15:38]


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Mats Wiman  Identity Verified
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MODERATOR
Sehr gute Vorschläge! May 14, 2003

Als alter sog. \'Point-grabber\' werde ich sie in die Moderatordiskussion weiterleiten.

Hut ab!



MfG



Mats J C Wiman

√úbersetzer/Translator/Traducteur/Traductor > swe

http://www.MatsWiman.com

http://www.Deutsch-Schwedisch.com

http://www.proz.com/translator/1749 Deu>swe Proz.com moderator

eMail: MatsWiman@swipnet.se

Träsk 201

SE-872 97 Skog

Tel : +46-612-54112

Fax : +46-612-54181

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[ This Message was edited by: MatsWiman on 2003-05-14 06:12]


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xxxSimplyMe
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Kommentar. May 14, 2003

Dazu: \"...und zwar mit einem System, das allen Proz-Mitgliedern die M√∂glichkeit gibt, nicht nur zu bewerten ob eine Frage gut oder schlecht beantwortet wurde (agree ‚Äď neutral ‚Äď disagree), sondern auch den Schwierigkeitsgrad der Frage. Das Mittel dieser Einstufung sollte als Faktor f√ľr die Berechnung der von uns allen geliebten Kudoz-P√ľnktelchen herangezogen werden.\"



Das geht in die Hose.

Deswegen: Wenn jemand sicher ist, eine Frage korrekt zu beantworten, m√ľsste er die Frage als \"leicht\" einstufen, bekommt dadurch aber weniger der hochwichtigen Punkte. Also wird er die Frage als schwierig einstufen.

Kann er die Frage jedoch nicht beantworten, so m√ľsste er sie eigentlich als schwierig einstufen - wei√ü dann aber, dass seine \"Konkurrenz\" durch seine Einstufung, von der er nicht das mindeste hat, mehr Punkte bekommt. Also stuft er sie als leicht ein, weil er den Anderen m√∂glichst wenig g√∂nnt, wenn er schon leer ausgeht.

Und schon ist der wohlmeinende Vorschlag wieder instrumentalisiert.



Dazu: \"Dieses Zugest√§ndnis an neue Mitglieder (die Mitgliedsbeitr√§ge zahlen, die uns wiederum zugute kommen) w√ľrde ein regelm√§√üiges Streichen bereits erreichter Punkte erfordern (wie z. B. in der Tennis-Weltrangliste).\"

Keine Ahnung, wie\'s beim Tennis aussieht - Sport interessiert mich nicht.

Aber grunds√§tzlich halte ich das f√ľr eine gute Idee, zumal sich riesig anmutende Punktekonten auch allein durch hartn√§ckige Anwesenheit erreichen lassen. Hier gibt\'s ja so einige Leute, die im Grunde immer nur \"Murks\" vorschlagen, aber dennoch auf ein ansehnliches Punktekonto zur√ľckblicken. Und das wirft dann ein vollkommen falsches und zu positives Bild auf denjenigen.

Allerdings hat Proz hier eigentlich schon eine gute Lösung gefunden, indem die Punkteverteilung auf den jeweiligen Zeitraum bezogen wird.



Dazu: \"die Übersetzungsvorschläge nicht nach der Sekunde des Eintreffens reihen, sondern nach einem Zufallsgenerator.\"

Daf√ľr setze ich mich schon seit fast einem Jahr ein. Beispiel: Drei Antworten, allesamt identisch, allesamt zur gleichen Zeit abgeschickt. Die erste Antwort bekommt die Agrees, obwohl der Vorschlag identisch ist, die Uhrzeit identisch ist.

Oder: Ganz oben steht ein zum Schreien falscher Vorschlag, danach folgen weitere Vorschläge, ganz am Ende dann der einzig richtige Vorschlag. Ergebnis: Es wird so ziemlich alles gewählt, nur nicht der richtige Vorschlag. Denn der ist ohne zu scrollen einfach nicht zu sehen.

Weiter: Um sich den ersten Platz ganz oben zu sichern, bringen einige Leute einen vollkommen d√§mlichen, aber schnellen Vorschlag, der dann Schritt f√ľr Schritt durch Kommentare und Spicken bei den anderen Vorschl√§gen auf brauchbares Niveau gebracht hat. Ergebnis: Erster Vorschlag wird gew√§hlt, obwohl erst die dritte Korrektur in die N√§he des Originals kommt.

Also: DAS MUSS HER !



Und wieder m√∂chte ich anregen: Namen der Vorschlagenden (au√üer f√ľr den Fragesteller) unsichtbar machen, Namen der Kommentatoren ebenfalls unkenntlich machen.

Dann wird endlich der Vorschlag bewertet; nicht der Name des Vorschlagenden.


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antje.s  Identity Verified
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Also, ich weiss nicht May 14, 2003

was an dem bestehenden System so schlimm sein soll. Aber wahrscheinlich gehöre ich eher zu den Naivlingen.

Ich bin erst sein ein paar Monaten bei Proz dabei und hatte nie den Eindruck, dass der Mangel an Kudoz-Punkten mich daran hindert, welche zu bekommen, oder dass die Leute mit vielen Punkten es leichter haben oder die Reihenfolge der Antworten eine grosse Rolle spielt.



Zu Vorschlag Nummer Eins m√∂chte ich nur anmerken, dass ein so subjektives Kriterium wie der Schwierigkeitsgrad mir sehr zweifelhaft erscheint. Manche Fragen erscheinen einem immer v√∂llig offensichtlich und man wundert sich, dass der Fragende die Antwort nicht kennt. Bei wieder anderen, frage ich mich, wie man sowas √ľberhaupt wissen kann!



Das Schöne an dem Kudoz-System ist ja gerade - mal abgesehen von der gegenseitigen Hilfeleistung - dass man merkt, die anderen kochen auch alle nur mit Wasser!



Eben genau, dass man sich nicht genieren muss, auch mal eine ganz dumme Frage zu stellen, denn den anderen passiert das auch.



Ceci dit, ich bin mal gespannt, ob ich jemals einen Auftrag aufgrund meiner Kudoz-Punkte bekomme. Schön wärs, aber wie schafft man es nur, so viele Punkte aufzuhäufen?



Viele Gr√ľsse

Antje



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Steffen Walter  Identity Verified
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Moin, Bernhard... May 14, 2003

...und vielen Dank f√ľr Deine interessanten Vorschl√§ge. Erst einmal stimme ich Dir generell zu, dass die Qualit√§t von KudoZ verbesserungsw√ľrdig ist - woran auch jetzt schon \"hinter den Kulissen\" gearbeitet wird. In den letzten Wochen und Monaten haben wir im Moderatorenkreis diverse Verbesserungsvorschl√§ge diskutiert und auch mit Henry & Co. abgestimmt.



Quote:


...

Nun aber mein ERSTER REFORMVORSCHLAG:

Ich pl√§diere daf√ľr, die Klassifizierung zwischen Pro und Easy weiter zu differenzieren:

...und zwar mit einem System, das allen Proz-Mitgliedern die M√∂glichkeit gibt, nicht nur zu bewerten ob eine Frage gut oder schlecht beantwortet wurde (agree ‚Äď neutral ‚Äď disagree), sondern auch den Schwierigkeitsgrad der Frage. Das Mittel dieser Einstufung sollte als Faktor f√ľr die Berechnung der von uns allen geliebten Kudoz-P√ľnktelchen herangezogen werden. Unter Anwendung einer solchen Kudoz-Berechnungsmethode sollte dem Fragesteller bei der Bewertung des Schwierigkeitsgrades ein besonderes Gewicht zugestanden werden (z. B. 30 %).





Das klingt interessant, hier m√ľssten wir aber noch etwas konkreter hinsichtlich der Ausgestaltung des Fragen-Bewertungsprozesses werden. Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du weg vom Schwarz-Wei√ü-Schema Pro/Easy und eine gleitende Skala f√ľr den Schwierigkeitsgrad einf√ľhren. Die n√§chste Frage ist dann, wie das technisch und zeitlich zu realisieren w√§re (Bewertung durch mindestens X Mitglieder in Y Minuten nach Einstellen der Frage f√ľhrt zur Festlegung des Schwierigkeitsgrades?? Und sollen dann auch die Antwortenden diese Wertung vornehmen oder nur die Kommentierenden - als Zusatz zum agree/neutral/disagree?). Eine Option w√§re sicher, die M√∂glichkeit der Bewertung des Schwierigkeitsgrades bis zur abschlie√üenden Bewertung und Punktvergabe durch den/die FragestellerIn offenzulassen.



Quote:


DER ZWEITE VORSCHLAG: Au√üerdem sollte Neumitgliedern die M√∂glichkeit gegeben werden, sich in einem gerechten Ranking nach oben zu arbeiten, ohne im Vorhinein von der bestehenden Position (Punktekonto) der eingesessenen Inhaber von hohen Kudoz-Kontost√§nden frustriert zu sein. Dieses Zugest√§ndnis an neue Mitglieder (die Mitgliedsbeitr√§ge zahlen, die uns wiederum zugute kommen) w√ľrde ein regelm√§√üiges Streichen bereits erreichter Punkte erfordern (wie z. B. in der Tennis-Weltrangliste).





Auch nicht schlecht - gegenw√§rtig gibt es ja bereits die Anzeige der innerhalb der letzten 3 Monate erreichten Punkte, aber das w√§re sicher ausbauf√§hig. Eine Streichung \"historischer\" Punkte (alle, die \"√§lter\" als ein Jahr sind??) w√ľrde auf jeden Fall das von den einzelnen Mitgliedern gezeigte aktuelle KudoZ-Aktivit√§tsniveau besser widerspiegeln. Auch hier wieder: alles unter dem Vorbehalt der (programmierungs)technischen Realisierbarkeit.



Quote:


Der DRITTE VORSCHLAG:

Abschaffung des Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst-Systems. In anderen Worten: die √úbersetzungsvorschl√§ge nicht nach der Sekunde des Eintreffens reihen, sondern nach einem Zufallsgenerator. Damit h√§tten die Vorschlagenden mehr Zeit reiflich zu √ľberlegen und damit eine bessere Qualtit√§t ihrer Vorschl√§ge zu liefern (heute habe ich bei einer Frage 7 Vorschl√§ge innerhalb von 2 Minuten gesehen).





Klingt sehr radikal, w√ľrde aber durchaus mehr Gerechtigkeit (und wahrscheinlich auch Qualit√§t) mit sich bringen. Eine etwas andere Idee (m.E. auf halbem Weg zu Deinem Vorschlag) hatten wir bereits im Moderatorenforum diskutiert: Bei jeder Hinzuf√ľgung einer Anmerkung (\"add a note\") durch den/die BeantworterIn rutscht die betreffende Antwort automatisch in der Zeitschiene nach unten. Dar√ľber hinaus ist angedacht, die Anzahl der Anmerkungen, die man nach seiner urspr√ľnglichen Antwort noch hinzuf√ľgen kann, auf zwei oder drei zu beschr√§nken. Die Umsetzung dieses Prinzips wird gegenw√§rtig von Henry & Co. gepr√ľft, genauso wie eine Zeitmarkierung hinter jedem \"agree/neutral/disagree\" zur besseren Einordnung.



Viele Gr√ľ√üe aus Berlin

Steffen

[ This Message was edited by: Steffen Walter on 2003-05-14 08:07]

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Dipl.-Kfm. Bernhard Aicher MBA  Identity Verified
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TOPIC STARTER
zu Simply Me May 14, 2003

Quote:
[On 2003-05-14 05:52, SimplyMe wrote:

Dazu: \"...und zwar mit einem System, das allen Proz-Mitgliedern die M√∂glichkeit gibt, nicht nur zu bewerten ob eine Frage gut oder schlecht beantwortet wurde (agree ‚Äď neutral ‚Äď disagree), sondern auch den Schwierigkeitsgrad der Frage. Das Mittel dieser Einstufung sollte als Faktor f√ľr die Berechnung der von uns allen geliebten Kudoz-P√ľnktelchen herangezogen werden.\"



Das geht in die Hose.

Deswegen: Wenn jemand sicher ist, eine Frage korrekt zu beantworten, m√ľsste er die Frage als \"leicht\" einstufen, bekommt dadurch aber weniger der hochwichtigen Punkte. Also wird er die Frage als schwierig einstufen.

Kann er die Frage jedoch nicht beantworten, so m√ľsste er sie eigentlich als schwierig einstufen - wei√ü dann aber, dass seine \"Konkurrenz\" durch seine Einstufung, von der er nicht das mindeste hat, mehr Punkte bekommt. Also stuft er sie als leicht ein, weil er den Anderen m√∂glichst wenig g√∂nnt, wenn er schon leer ausgeht.

Und schon ist der wohlmeinende Vorschlag wieder instrumentalisiert.







Wenn mehrere Proz-Mitglieder den Schwierigkeitsgrad einstufen, dann ist es statistisch ziemlich irrelevant ob einer eine Frage leicht einstuft, weil er anderen die Punkte nicht gönnt





Quote:


Aber grunds√§tzlich halte ich das f√ľr eine gute Idee, zumal sich riesig anmutende Punktekonten auch allein durch hartn√§ckige Anwesenheit erreichen lassen. Hier gibt\'s ja so einige Leute, die im Grunde immer nur \"Murks\" vorschlagen, aber dennoch auf ein ansehnliches Punktekonto zur√ľckblicken. Und das wirft dann ein vollkommen falsches und zu positives Bild auf denjenigen.

Allerdings hat Proz hier eigentlich schon eine gute Lösung gefunden, indem die Punkteverteilung auf den jeweiligen Zeitraum bezogen wird.







Diese L√∂sung schl√§gt sich aber nicht auf das Ranking aller Proz-Mitglieder einer Mitgliedsschaftskategorie nieder. Wenn ich eine Agentur w√§re, dann w√ľrde es mich weniger interessieren, wer in den letzten 3 Monaten die meisten Fragen beantwortet hat, sondern vielmehr w√ľrde ich darauf achten, wer zum Beispiel in der Kategorie Bus/Financial ganz oben liegt.





Quote:


Und wieder m√∂chte ich anregen: Namen der Vorschlagenden (au√üer f√ľr den Fragesteller) unsichtbar machen, Namen der Kommentatoren ebenfalls unkenntlich machen.

Dann wird endlich der Vorschlag bewertet; nicht der Name des Vorschlagenden.]





Aber am Ende sollte man aber sehen können, wessen Antwort als die beste ausgewählt wurde. Sonst finde ich diesen Vorschlag sehr beachtenswert.





[ This Message was edited by: B.Aicher on 2003-05-14 15:41]

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Dipl.-Kfm. Bernhard Aicher MBA  Identity Verified
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TOPIC STARTER
zu Steffen May 14, 2003

[quote]

On 2003-05-14 08:05, Steffen Walter wrote:



Quote:


Das klingt interessant, hier m√ľssten wir aber noch etwas konkreter hinsichtlich der Ausgestaltung des Fragen-Bewertungsprozesses werden. Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du weg vom Schwarz-Wei√ü-Schema Pro/Easy und eine gleitende Skala f√ľr den Schwierigkeitsgrad einf√ľhren. Die n√§chste Frage ist dann, wie das technisch und zeitlich zu realisieren w√§re (Bewertung durch mindestens X Mitglieder in Y Minuten nach Einstellen der Frage f√ľhrt zur Festlegung des Schwierigkeitsgrades??





Ja genau! Wenn nicht mindestens X Mitglieder eine Einstufung des Schwierigkeitsgrades vornehmen, dann sollte das bisherige System der alleinigen Punktevergabe durch den Antworter in Anwendung kommen. Ich habe √ľbrigens meine Vorstellungen im Forum Kudoz/Kudoz.net etwas expliziter dargestellt.





Quote:


Und sollen dann auch die Antwortenden diese Wertung vornehmen oder nur die Kommentierenden - als Zusatz zum agree/neutral/disagree?).





Nur die Kommentierenden, nicht der Antwortende, weil sich dieser tendenziell den h√∂chsten Schwierigkeitsgrad \"verleihen\" w√ľrde (es sei denn die Frage ist offensichtlich einfach und er w√ľrde sich damit l√§cherlich machen). Die M√∂glichkeit der Einstufung des Schwierigkeitsgrades sollte aus mehreren Gr√ľnden unabh√§ngig neben der M√∂glichkeit eines Kommentars mit agree/neutral/disagree bestehen.





Quote:


Der DRITTE VORSCHLAG:

Abschaffung des Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst-Systems. In anderen Worten: die √úbersetzungsvorschl√§ge nicht nach der Sekunde des Eintreffens reihen, sondern nach einem Zufallsgenerator. Damit h√§tten die Vorschlagenden mehr Zeit reiflich zu √ľberlegen und damit eine bessere Qualtit√§t ihrer Vorschl√§ge zu liefern (heute habe ich bei einer Frage 7 Vorschl√§ge innerhalb von 2 Minuten gesehen) - ich war der Letzte





Quote:


Klingt sehr radikal, w√ľrde aber durchaus mehr Gerechtigkeit (und wahrscheinlich auch Qualit√§t) mit sich bringen. Eine etwas andere Idee (m.E. auf halbem Weg zu Deinem Vorschlag) hatten wir bereits im Moderatorenforum diskutiert: Bei jeder Hinzuf√ľgung einer Anmerkung (\"add a note\") durch den/die BeantworterIn rutscht die betreffende Antwort automatisch in der Zeitschiene nach unten. Dar√ľber hinaus ist angedacht, die Anzahl der Anmerkungen, die man nach seiner urspr√ľnglichen Antwort noch hinzuf√ľgen kann, auf zwei oder drei zu beschr√§nken. Die Umsetzung dieses Prinzips wird gegenw√§rtig von Henry & Co. gepr√ľft, genauso wie eine Zeitmarkierung hinter jedem \"agree/neutral/disagree\" zur besseren Einordnung.





Ich habe wie viele andere Kollegen echt keine Lust ständig alle 3 Minuten nachzusehen, ob nicht eine neue Frage gestellt wurde. Nur diejenigen, die das sehr konsequent betreiben, können schnell nach oben kommen.



Das geh√∂rt abgeschafft und man sollte auch noch nach einer Stunde eine qualifizierte Antwort anbieten d√ľrfen, was oft gar nicht m√∂glich ist, weil die Punkte schon vergeben sind. Also sollte man auch einen Mindestzeitraum einf√ľhren, in dem eine Frage offen bleiben muss (z. B. eine Stunde).



Viele Gr√ľ√üe aus dem Salzkammergut!



[ This Message was edited by: B.Aicher on 2003-05-14 15:03]

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Claudia Krysztofiak  Identity Verified
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The KudoZ Rat Race May 14, 2003

Quote:


Ich habe wie viele andere Kollegen echt keine Lust ständig alle 3 Minuten nachzusehen, ob nicht eine neue Frage gestellt wurde. Nur diejenigen, die das sehr konsequent betreiben, können schnell nach oben kommen.



Das geh√∂rt abgeschafft und man sollte auch noch nach einer Stunde eine qualifizierte Antwort anbieten d√ľrfen, was oft gar nicht m√∂glich ist, weil die Punkte schon vergeben sind. Also sollte man auch einen Mindestzeitraum einf√ľhren, in dem eine Frage offen bleiben muss (z. B. eine Stunde).



Worum geht es denn jetzt eigentlich?

Darum, dass jeder die gleiche Chance haben soll, alle Fragen zu beantworten, oder darum, dass ein System f√ľr den Austausch zur Verf√ľgung gestellt wird? KudoZ mag verbesserungsf√§hig sein, dazu will ich mir keine Meinung anma√üen, aber es versucht doch zwei Interessen gerecht zu werden: denen von Fragestellern, die rasche und/oder kompetente Antworten ben√∂tigen und denen von Antwortern, die sich gerne auch durch ihre Antworten profilieren m√∂chten. Das haben bereits viele getan, und ich verstehe nicht, was schlimm daran sein soll. Auf Dauer kommt man sicherlich nicht rein durch Mi√übrauch des Systems an Punkte. Wer nicht mitspielen m√∂chte, mu√ü das nicht tun. Und wer auf der Lauer liegt, um m√∂glichst rasch auf m√∂glichst viele Fragen antworten zu k√∂nnen - was soll\'s? Der hat wahrscheinlich gerade nichts besseres zu tun und kann die Publicity eh gut gebrauchen.

Meine ernst gemeinte Bitte: K√∂nntet Ihr KudoZ nicht ein bisschen entspannter sehen und es nicht unn√∂tig verkomplizieren? Es ist, so wie es ist, bereits sehr hilfreich. Und wenn Namen genannt werden, so finde ich das v√∂llig in Ordnung, so hat auch dieses Element von Proz ein wenig Charakter von menschlichem Austausch anstatt Anonymit√§t. Bitte denkt mal in Ruhe und bei guter Laune dar√ľber nach, damit hier nicht das Kind mit dem Bade ausgesch√ľttet wird.

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antje.s  Identity Verified
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Also, das reicht jetzt aber.... May 14, 2003

was soll denn das:::::



Zitat: ...Ich habe wie viele andere Kollegen echt keine Lust ständig alle 3 Minuten nachzusehen, ob nicht eine neue Frage gestellt wurde. Nur diejenigen, die das sehr konsequent betreiben, können schnell nach oben kommen.



Das geh√∂rt abgeschafft und man sollte auch noch nach einer Stunde eine qualifizierte Antwort anbieten d√ľrfen, was oft gar nicht m√∂glich ist, weil die Punkte schon vergeben sind. Also sollte man auch einen Mindestzeitraum einf√ľhren, in dem eine Frage offen bleiben muss (z. B. eine Stunde). .....



Leute die viele Fragen beantworten tun das



a)weil sie Zeit haben



oder



b)weil sie zwischen zwei zu √ľbersetzenden Paragraphen mal an was anderes denken wollen.



Falls es wirklich Leute gibt, die mit Adleraugen auf ihre E-Mail-Eingangspost starren, in der Hoffnung, endlich mal ein paar Kudoz-Punkt zu ergattern ... solln sie doch!!



Im \"Dinge, die mich w√ľrgen lassen\"-Strang hat gerade jemand (Name ist mir entfallen) das ganz genau angesprochen:



Was soll denn der Quatsch???



Wenn ich mal eine dringende Antwort brauche, muss ich dann warten bis der Herr Soundso nach 2 Stunden auch noch seinen Senf dazugegen hat, oder was?



Also jetzt macht mal halblang!

Antje



P.S. Wenn was in Eurem Sinne n√ľtzlich w√§re, dann vielleicht eine Art \"Trefferquoten-System\". F√ľr wieviele gegebene Antworten wurde die Person mit Kudoz-Punkten gesegnet...


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Ralf Lemster  Identity Verified
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Kein Grund zur Aufregung May 14, 2003

Ich hab\' mich bislang ganz bewusst zur√ľckgehalten, aber so ganz langsam laufen wir Gefahr, den sachlichen Diskussionsfaden zu verlieren (damit beziehe ich mich jetzt nicht spezifisch auf Antjes letzten Beitrag - der steht jetzt halt zuf√§llig genau √ľber mir).



Bernhard hat seinen Beitrag auch ins KudoZ-Forum eingestellt. Schaut euch mal Henrys Kommentar dazu an, dann werdet ihr sehen, dass ein großer Teil bereits in Arbeit ist. Was nicht heißt, dass wir keine guten Ideen mehr gebrauchen können - nur tut euch (und mir...) den Gefallen und macht euch dabei nicht nieder. Das sind auch Tausende von Gummibärchen (um Marcs Bild aufzugreifen... ) nicht wert.



Entspannte Gr√ľ√üe

Ralf


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RWSTranslation
Germany
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KudoZ Helden May 14, 2003

Hallo,



ich weiss ja nicht, was manche so den ganzn Tag machen, aber die Sache mit den vielen KudoZ hat von Seiten der Auftraggeber auch einen weiteren interessanten Aspekt.



Um viele Fragen zu beantworten (egal ob gut oder schlecht) benötigt man auch Zeit. Wer viel Zeit hat, hat wenig Arbeit; wer wenig Arbeit hat, hat keine Aufträge; --> Wenn einer keine Aufträge hat, hat das sicherlich auch einen Grund, oder ? (Arbeit- und Auftraggeber sind ja so prinzipiell negativ eingestellt, dass sie immer das Schlimmste annehmen)



Sicherlich keine faire oder gerechte Herangehensweise, aber sicher auch keine völlig falsche. Daher ist es nicht unbedingt immer nur hilfreich, wenn einer extrem viele KudoZ hat.



Statt auf KudoZ zu achten, k√∂nnte man eher eine Art Blue Board f√ľr √úbersetzer einf√ľhren, in dem Auftraggeber die M√∂glichkeit haben eine Art Referenz f√ľr den √úbersetzer einzutragen. Vielleicht auch mit der Beschr√§nkung, dass nur positiver Aussagen erlaubt sind. Dies w√§re dann analog zu den in Deutschland √ľblichen Arbeitszeugnissen. Wenn eine positive Aussage fehlt, wars ne negative zu diesem Punkt.



Hans


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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
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Zu Bernhard - Fragen offenlassen (Mindestzeitraum) May 14, 2003

Hallo nochmal, Bernhard,



Quote:


... Das geh√∂rt abgeschafft und man sollte auch noch nach einer Stunde eine qualifizierte Antwort anbieten d√ľrfen, was oft gar nicht m√∂glich ist, weil die Punkte schon vergeben sind. Also sollte man auch einen Mindestzeitraum einf√ľhren, in dem eine Frage offen bleiben muss (z. B. eine Stunde)...





Hier hast Du meine volle Zustimmung - ich w√§re sogar f√ľr ein zwangsweises Offenlassen der Frage f√ľr 24 Stunden. Auch wenn z.B. der √úbersetzungsauftrag schon vorher raus musste, kann sich der/die FragestellerIn doch Zeit mit der Bewertung lassen und so \"aufgekl√§rt-retrospektiv\" die beste Antwort w√§hlen.



Viele Gr√ľ√üe zur√ľck!

Steffen

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Genevi√®ve von Levetzow  Identity Verified
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Also.... May 14, 2003

Ich bin seit √ľber einem Jahr bei Proz, und jede Woche lese ich mindestens einen Beitrag, wo jemand das System reformieren will.



Über die Vorschläge von Bernhard ist schon viel gesagt worden. Muss ich noch nicht meinen Senf dazu geben.



Aber ich sehe es auch ein wenig wie Claudia und Antje. Den Kampf um die Gummibärchen sollten wir wirklich ein wenig entspannter sehen. Es gelingt mir nicht immer; das Kopieren wurde schon erwähnt....



Über unqualifizierte Beiträge habe ich schon gesprochen.



Etwas Anders in Richtung Verbesserungen: W√§re es vielleicht m√∂glich, dass solche Fragen wie ‚Äědog‚Äú etc., die jedes Online-Lexikon beantworten kann, einfach nicht mehr auftauchen? Falls da etwas in Arbeit ist oder schon erw√§hnt wurde, bitte ich um Entschuldigung. Es ist wirklich f√ľr ernsthafte √úbersetzer keine Herausforderung.



Und dass Agenturen, wie heute der Fall, nicht eine Reihe von Begriffen kostenlos √ľbersetzen lassen?



Und noch etwas zu der logischen Argumentation von Hans, die er aus falschen Prämissen abgeleitet hat.



‚Äě....ben√∂tigt man auch Zeit‚Äú:

Da f√§ngt es an. Es kann sein, wie Antje es erw√§hnt hat, dass man in einer Pause Fragen beantwortet, weil es eine Ablenkung bedeutet (ich habe fr√ľher in Pausen Logeleien oder Puzzles gemacht, jetzt beantworte ich Fragen). Es kann auch sein, dass man seinem Rechner vollkommen verfallen ist und √ľberhaupt nicht fernsieht. Es kann sein, dass man ganz allein in der Wildnis lebt und seine wenige Freizeit damit verbringt, Gummib√§rchen zu sammeln. Es kann sein, dass man/frau Liebeskummer hat und sich mit der Beantwortung von Fragen ablenkt... Und... und... der Fantasie sieht keine Grenzen gesetzt.

Ich habe z.B. in meinen beiden Hauptsprachen ziemlich viele Punkte, es bedeutet nicht, dass ich nichts zu tun h√§tte. Gott, bewahre... ich h√§tte diese Woche sogar fast einen Auftrag auf Proz setzen wollen, habe es doch nicht getan, weil der Aufwand alle Angebote zu pr√ľfen wahrscheinlich genauso lange gedauert h√§tte wie den Text selber zu √ľbersetzen.



Schönen Abend an Alle



Geneviève



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Genevi√®ve von Levetzow  Identity Verified
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Member (2002)
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Noch eine Bitte.... May 14, 2003

... an die Damen und Herren.



W√§re es m√∂glich, wenn Ihr etwas zu sagen habt, es ein wenig k√ľrzer zu fassen?



Ich bin vielleicht faul, wenn ich aber in meiner knappen Freizeit Beitr√§ge sehe, die unendlich lang sind, habe ich keine Lust mehr, mich so intensiv damit zu besch√§figen und sie gr√ľndlich zu lesen.



In der K√ľrze liegt die W√ľrze / Pascal??? hat mal gesagt \"Ce qui se con√ßoit bien, s\'√©nonce clairement\" (Gut gedacht, klar dargestellt).



Gute Nacht



Geneviève


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Guenther Danzer  Identity Verified
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Ihr m√ľsst ja Zeit haben?! May 15, 2003

Nachdem mein Job endlich raus ist, hab\' ich mal angefangen zu lesen. Ich kann Genevi√®ve nur zustimmen. Wenn ich Lust habe ellenlange Texte zu lesen, nehme ich mir ein Buch. Ist auch viel unterhaltsamer. Ob\'s nun KudoZ-Sammler gibt oder nicht, ist mir v√∂llig gleichg√ľltig. Ich sehe in KudoZ nur ein hilfreiches System, wenn man mal nicht weiter kommt. Und genau wie mir dann geholfen wird, versuche ich auch anderen zu helfen. Ob\'s dabei KudoZ hagelt oder nicht, was soll\'s.

Ich frage mich, was mich an dem System so stark bewegen k√∂nnte, um hier dar√ľber zu philosophieren.

Es gibt/gab sicherlich Kollegen, die KudoZ als Plattform benutzen und auf Teufel komm heraus ihre Antwort so lange \'sch√∂n\'-bessern (mit Anlehnung an die anderen Antworten), bis Sie die Punkte haben. Aber die segnet √ľber kurz oder lang meist das Zeitliche.



Jetzt ist der Kommentar doch länger geworden.

Hoffentlich sieht\'s kein Kunde und versucht so auf meinn Auftragsbestand zu schließen.



Schönen Tag noch!



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