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Unaufgeforderte Bewerbungen per E-Mail
Thread poster: langnet

langnet  Identity Verified
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May 21, 2003

Hallo!



Ich weiß nicht, ob es Euch auch so geht, aber in letzter Zeit bin ich ziemlich genervt ob einer wachsenden Anzahl unaufgeforderter Bewerbungen, die in meinem \"Hauptpostfach\" eingehen.

Durch die ständig wachsende Anzahl nimmt das Ganze allmählich spamähnlichen Charakter an (vorausgeschickt sei, daß das Ganze absolut nix mit ProZ.com zu tun hat...).

Die betreffende E-Mail-Adresse - eigentlich für \"potentielle Kunden\" gedacht - ist mehr oder weniger \"öffentlich\", z.B. auf unserer Webseite, in der örtlichen Ausgabe der Gelben Seiten und deren Internet-Version (wo wohl das \"Hauptproblem\" liegt.) Überall haben wir ausdrücklich geschrieben, daß bitte von Bewerbungen abzusehen ist, da wir kein Übersetzungsbüro sind usw. usf. bla bla bla... Aber anscheinend kann so mancher nicht lesen...

Persönlich schicke ich nie unaufgefordert Bewerbungen an Agenturen oder Büros, weil ich sowas selbst halt als sehr störend empfinde. Zumindest sollte man sich vorher z.B. durch einen Telefonanruf vergewissern, ob überhaupt ein Interesse besteht.



Wie steht Ihr der Sache gegenüber, auch was die \"Berufsethik\" betrifft?

Sollte man einfach darüber hinwegsehen und die Löschtaste drücken, entsprechende Filter aktivieren oder antworten und dabei auch mal SEHR deutlich dabei werden? (mein Provider stellt da eine wunderschöne Filterfunktion zur Verfügung, mit der die Nachricht postwendend mit einer entsprechenden Antwort zurückgeschickt wird )) ).

Bin ich einfach zu \"empfindlich\" oder kann ich mich zurecht genervt fühlen ? Es kann doch nicht sein, daß ich darauf verzichten muß, meine E-Mail-Adresse z.B. in den Gelben Seiten anzugeben, nur um zu verhindern, keine \"ungebetene Post\" zu bekommen...



Grüße



Claudia



[ This Message was edited by: langnet on 2003-05-21 13:52]


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xxxMarc P  Identity Verified
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komisch... May 21, 2003



in letzter Zeit bin ich ziemlich genervt ob einer wachsenden Anzahl unaufgeforderter Bewerbungen



...gerade in den letzten Wochen erhielt ich widerum ungewöhnlich viele Anfragen von Büros. (Eher der uninteressanten Sorte - diejenigen, die noch keinen konkreten Auftrag haben, die jedoch CV (CV? Welchen Kunden interessiert denn mein Geburtsdatum, Familienstand, usw.?), sogar Kopien von Zeugnissen usw. wollen.



Immerhin, wenn wir diese beiden Mailströmen bloss edv-technisch verbinden könnten...



Marc


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xxxncfialho  Identity Verified
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Lösung? May 21, 2003

Hallo Claudia,



wäre es evtl. eine Lösung, zumindest auf eurer Internteseite, neben der Kontakadresse/Email eine Zusatz einzufügen der sagt BITTE KEINE UNAUFGEFORDERTEN BEWERBUNGEN.

Hoffe das hilft

LG

Natália



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Harry Bornemann  Identity Verified
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Adresslisten May 21, 2003

Die Erfahrung mit Massen-Mails an Adresslisten hat gezeigt, dass 10% der Agenturen solche Bewerbungen als unpassend zurückweisen, 80% sie einfach ignorieren und 10% sie ausdrücklich begrüßen.



Irgendwo habe ich mal gelesen, dass z. B. Agenturen unaufgeforderte Bewerbungen per E-Mail oder Post nicht generell als Spam verurteilen dürfen, weil man als Betrieb mit Werbung rechnen muss.



Unaufgeforderte Anrufe und Faxe dagegen sind eigentlich nicht erlaubt, weil die zuviele Kosten verursachen.



Um das abzustellen würde ich die Vertreiber von Adresslisten kontaktieren und höflich aber bestimmt auffordern, deine Adresse aus ihrer Liste zu streichen, anderenfalls bla bla..

[Edited at 2003-05-21 14:36]


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Geneviève von Levetzow  Identity Verified
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Also…. May 21, 2003

1)Bewerbungen von Kollegen beantworte ich nicht mehr. Vor allen Dingen habe ich da Schreiben gehabt, wo ich sehen konnte, dass sich der/diejenige nicht mal die Mühe gemacht hatte, in meinem Profil zu schauen. Wie kann ich denn die Güte einer Übersetzung ins Englische prüfen, wo ich diese Sprache nicht als aktiv angegeben hatte? Wie kann ich rein juristische Texte prüfen, die nicht zu meinen Spezialgebieten gehören?



Und wenn ich mal auf jemanden zurückgreifen will, würde ich nie jemanden auswählen, den ich überhaupt nicht kenne. Inzwischen kenne ich genug kompetente Kollegen



2)Anfragen von Büros: Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, es ist ein paar Mal doch zu einer erfreulichen Zusammenarbeit gekommen, nachdem ich meinen Lebenslauf geschickt hatte (sogar mal von Alison ins Englische übersetzen lassen). Solche Angaben wie Familienstand, Geburtsdatum stehen übrigens nicht drin, sondern letzte Aufträge, berufliche Erfahrungen, Sprachen, Programmiersprachen, EDV-Ausrüstung und Studium.



Herzliche Grüße



Geneviève



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nettranslatorde
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Wozu sich aufregen? May 21, 2003

Bewerbungen (auch von ausländischen Büros) kriege ich etwa 15 in der Woche. Lösche ich einfach. Fertig. Man kann auch Filter einbauen, die all diese Dinger rausfischen. Wozu der Stress? Ist ja keine böse Absicht



Immer die Ruhe bewahren. Nur nicht aufregen -das schadet der Gesundheit.


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xxxMarc P  Identity Verified
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Gesetz, Manieren und Vernunft May 21, 2003



Unaufgeforderte Anrufe und Faxe dagegen sind eigentlich nicht erlaubt, weil die zuviele Kosten verursachen.





Was erlaubt ist, was den guten Manieren entspricht und was einfach zweckmäßig ist, das sind drei verschiedene Sachen.



Tatsächlich dürftest Du Recht haben, was Direktwerbung per Telefon betrifft. Hätte ich nicht gedacht, siehe aber:



http://www.sakowski.de/verbr-r/verbr-r18.html



Es gilt aber zu unterscheiden. Erstens zwischen Privatpersonen und Unternehmen: da ist auch gerade bei Freiberuflern der Unterschied manchmal nicht so deutlich.



Zweitens zwischen deutschem und ausländischem Recht. Welches gilt in diesem Fall - das Recht im Gebiet des Anrufers, oder des Angerufenen? Spielt schon eine Rolle, da Langnet sich nicht in Deutschland befindet. (Ja, ich weiß, es geht nicht ums Anrufen - nur mal angenommen.)



Drittens, was Unternehmen betrifft, die Frage des vermutbaren Interesse. Zum Beispiel:



Vor neun Jahren, frisch selbständig geworden, ging ich ins Belgische Haus in der Kölner Cäcilienstraße und bat um Einsicht in die Antwerpener Gelben Seiten. Schrieb die Namen und Adressen von elf Übersetzungsbüros auf. Diese habe ich dann angeschrieben (per Post). Das war eine Art \"Mass-Mailing\", doch ließ mir das damalige Angebot/Nachfrage-Verhältnis für NL > EN schon vermuten, dass evtl. Interesse bestehen würde. In der Tat meldeten sich vier von diesen elf Büros (teilweise erst nach Monaten) und wurden meine Kunden - bei einer solchen Erfolgsstatistik dürfte jeder Direktwerber neidisch werden.



Heute würde ich nicht einmal das machen, sondern noch gezielter auswählen sowie wahrscheinlich auch vorher anrufen. Das mit dem Anrufen ist so eine Sache. Natürlich ist es umständlicher, einen Anrufer abzuwimmeln, als E-Mails zu löschen. Man ruft aber nicht elf oder gar elfhundert Büros gleichzeitig an, das geht sowieso nicht, sondern nacheinander. Und: die Kommunikation verläuft in beiden Richtungen. Das klingt vielleicht banal, bedeutet aber, dass man schon nach fünf, sechs, spätestens nach elf (und nicht erst nach elfhundert) Anrufen feststellt, ob es überhaupt einen Sinn hat, Weitere anzurufen. Diese - für mich zumindest - Selbstverständlichkeit scheint vielen Kollegen entgangen zu sein. Hunderte von Mailings schicken, da kann man ebensogut Lotto speielen.



Insofern finde ich es angemessen, Büros anzurufen. Nicht angemessen finde ich die Masche von gewissen Firmen (nicht in unserer Branche), regelmäßige Faxe zu verschicken, ohne Name, Anschrift oder Telefonnummer, die man nur durchs Anfaxen einer bestimmten Nummer abbestellen kann. Doch auch dies scheint legal zu sein, sonst würde die Telekom wohl viel kooperativer auf meine Beschwerden reagieren. Bekanntlich gibt es in Bochum eine Firma, die sich im Telefonbuch als die Auskunft der Stadt Bochum ausgibt, samt 0192-er Nummer. Sogar die Stadt Bochum hat ihre Mühe, dies zu unterbinden. Solange das so ist, mache ich mir keine großen Sorgen darum, ob meine Werbung erlaubt ist. Zweckmäßig sollte sie aber auf jeden Fall sein.



Marc


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Guillermo de la Puerta  Identity Verified
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Mit mir ist was ähnliches geschehen May 21, 2003

Hallo! mit mir etwas ähnliches geschehen und geschieht noch.

Wenn auch nicht Bewerbungen sind, täglich erhalte ich Unmengen von e-mails mit propaganda wie auch Übersetzungsangebote an die ich gar keine Interesse habe.



Es hilft nichts dagegen. Ich habe alles versucht. Die links \"Remove\" tausendmal geprüft und e-mails mit \"unsuscribe\" tausendmal gesandt. Und am nächsten Tag sind sie wieder da! Sie benutzen jedes mal einen verschidenen Sender.



Jeden Tag muss ich mich eine Weile bemühen um die unafgeforderte e-mails zu vernichten.



Kennt jemand eine Lösung?



Grüsse wildlp

















[Edited at 2003-05-21 20:37]


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Guenther Danzer  Identity Verified
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Wozu gibt's wohl die "Entf"-Taste May 21, 2003

oder in Outlook das handgemalte \"X\"?





2003-05-21 15:39 Mouhannaya wrote:



Wozu der Stress? Immer die Ruhe bewahren. Nur nicht aufregen -das schadet der Gesundheit.





Seh\' ich auch so. Löschen und nicht aufregen.







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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
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"Unsubscribe"-Antworten sind genau die falsche Antwort May 22, 2003



Es hilft nichts dagegen. Ich habe alles versucht. Die links \"Remove\" tausendmal geprüft und e-mails mit \"unsuscribe\" tausendmal gesandt.




Wenn du auf Spam antwortest, weiß der Absender, dass die verwendete E-Mail-Adresse tatsächlich existiert, und wird eher mehr Müll schicken.



Gruß Ralf


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Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
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Spam ist was wiederholt wird May 22, 2003

Wenn ein Anfänger mit Emails versucht, Kontakte zu knüpfen, ist das ja noch kein Spam. Dumm ist es ja, wenn mir ein Übersetzer für Portugiesisch-Französisch seine Zusammenarbeit anbietet, das verrät ja, dass der Sender sich mit meinem Profil nicht vertraut gemacht hat.

Dagegen habe ich mit Unsubscribe eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Es gibt also auch ehrliche Listenbetreiber.

Leider scheint Outlook nicht die Möglichkeit zu bieten, bestimmte Adressen automatisch abzuweisen, oder doch?


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Klaus Herrmann  Identity Verified
Germany
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Ungelesen (!) in den Müll. May 22, 2003

Quote:


On 2003-05-22 05:22, Lemster wrote:



Wenn du auf Spam antwortest, weiß der Absender, dass die verwendete E-Mail-Adresse tatsächlich existiert, und wird eher mehr Müll schicken.



Gruß Ralf





Spammer nutzen auch gerne die Möglichkeit, ein kleines GIF-Bild in die Email einzusetzen. So bekommen sie auf jeden Fall ein Feedback, dass die Email gelesen wurde. Daher kommen diese Teile bei mir immer ungelesen in die Tonne. Wenigstens senkt das die prozentuale Erfolgsquote der Spammer



Gruß

Klaus

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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
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Und aus aktuellem Anlass... May 22, 2003

...heute ist \"Anti-Spam Day\":



http://www.antispamday.de/



Aber Achtung - die Aktion wird von Yahoo gesponsort -> guckst Du hier:

http://de.download.yahoo.com/pr/asd.pdf



Ein Schelm, wer...



Steffen

[ This Message was edited by: Steffen Walter on 2003-05-22 09:14]


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Kristina Thiel
Germany
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AW: Unaufgeforderte Bewerbungen per Mail Jul 4, 2003

Hallo,

ich bekomme auch ständig solcher Mails, und auch mir fällt auf, dass man sich oft gar nicht die Mühe macht, wenigestens mal auf der Website des Angeschriebenen nachzulesen, ob man in diesen Sprachkombinationen/Fachbereichen überhaupt tätig ist. Machen kann man dagegen wohl leider nicht viel, außer diese Mails ungelesen zu löschen.

Schlimm finde ich außerdem, dass es offenbar Personen/Firmen gibt, die Adressen von Übersetzungsbüros sammeln und diese dann zu Bewerbungszwecken an Übersetzer verkaufen - natürlich ohne die Büros zu fragen, ob ihnen das überhaupt recht ist! Wenn man einen solchen "Schuldigen" ermitteln kann, so denke ich, dass man diesen unbedingt auffordern sollte, die Adresse aus der Liste zu entfernen.

Tanja


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Uwe Kirmse  Identity Verified
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Einfach löschen. Jul 4, 2003

Auch ich bekomme regelmäßig solche Bewerbungen, obwohl ich auf meiner Homepage eine Seite für Kollegen eingebaut habe, auf der u. a. steht, dass Bewerbungen zwecklos sind. Da hilft nichts, nur löschen. Ich antworte nur, wenn ich merke, dass die Bewerbung sehr individuell geschrieben ist, das kommt aber kaum vor.
Ich kann nur nicht verstehen, dass dir Anrufe lieber wären. Eine Email zu löschen ist doch viel weniger Aufwand, als sich am Telefon herumzuärgern.

Tanja schrieb:
...Wenn man einen solchen "Schuldigen" ermitteln kann, so denke ich, dass man diesen unbedingt auffordern sollte, die Adresse aus der Liste zu entfernen.

... und damit erhöht sich der Wert deiner Adresse, weil sie überprüft, also existent, ist.

[Edited at 2003-07-05 10:59]


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