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Guter Artikel zur Kostenrechnung (nicht nur f├╝r Existenzgr├╝nder, sondern auch f├╝r "alte Hasen")
Thread poster: TTilch

TTilch  Identity Verified
Local time: 09:56
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Aug 4, 2003

Hallo,

unter http://www.aticom.de/a-seminf.htm#kalkulation hat einer der Berufsverb├Ąnde eine interessante Zusammenfassung eines Seminars zur Kostenrechnung ver├Âffentlicht. Sehr interessant und gut verst├Ąndlich. Und jetzt viel Spa├č beim Jonglieren mit euren eigenen Zahlen...

Viele Gr├╝├če

Tanja


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Alina Brockelt  Identity Verified
Local time: 09:56
German to Polish
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Danke Tanja, Aug 4, 2003

guter, informativer und selbst f├╝r die gr├Â├čten Zahlenfeinde (ich!) verst├Ąndlicher Artikel.

Viele Gr├╝├če

Alina


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Sabine Nay  Identity Verified
Germany
Local time: 09:56
Member (2002)
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Und wenn jemand das Thema vertiefen m├Âchte... Aug 4, 2003

...das dazugeh├Ârige Seminar findet am 8.11.03 in Aschaffenburg statt. Infos auf der Website eines anderen Berufsverbands...
http://www.bdue.de/


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Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 09:56
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Für Leute, die gar keine Ahnung haben, sicher interessant Aug 4, 2003

Ansonsten wohl doch eher kleines Einmaleins und Binsenweisheiten:

"Je geringer der Zeilenpreis, desto geringer ist der Gewinn!"

Wer h├Ątte gedacht, daß bei geringerem Umsatz der Gewinn geringer wird...

Ich würde jedenfalls für ein Seminar auf dem beschriebenen Niveau kein Geld ausgebenn und hätte damit schon wieder was draus gelernt, ohne hingegangen zu sein: "unnütze Kosten vermeiden".




[Edited at 2003-08-04 20:17]


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nettranslatorde
Member
Russian to German
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Nicht jeder ist ein Finanzexperte Aug 4, 2003

[quote]Steffen Pollex wrote:

Ansonsten wohl doch eher kleines Einmaleins und Binsenweisheiten:

/quote]

Warum dieser Sarkasmus? Manchmal sind es eben diese kleinen Dinge, die man sich vor Augen f├╝hren muss, um nicht auf Forderungen nach Billigtarifen einzugehen....selbst nicht in Zeiten, in denen Auftr├Ąge rar werden.
Und, Steffen, nicht jeder hat Deine Erfahrung als Banker und Finanzexperte - auch f├╝r mich war nach 12 Jahren ├ťbersetzungsbusiness einiges - wenn auch nicht ganz neu - so doch zumindest mal wieder sehr interessant.

Gru├č,
Kerstin


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henryk
Local time: 09:56
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Falsche Binsenweisheit Aug 5, 2003

Zun├Ąchst mu├čte ich bei der Aussage, die Steffen als Binsenweisheit bezeichnet, ebenfalls lachen, die Aussage ist ja nun wirlich enorm. Dabei stimmt sie nicht einmal, den es ist durchaus nicht so, dass der Gewinn mit steigendem Zeilenpreis ebenfalls steigt, dann w├╝rden wir n├Ąmlich alle 10,- Euro/Zeile oder noch mehr verlangen.

Generell finde ich es sehr gut, wenn gute Ans├Ątze f├╝r eine korrekte Kostenkalkulation gegeben werden, doch die Richtung bestimmter Aussagen bei diesen Seminaren des BD├ť (habe selbst auch mal bei Herrn Schiemenz teilgenommen) sowie auch sonst innerhalb des BD├ť st├Âren mich insofern, dass das Ergebnis immer hei├čt: "man darf nicht zu niedrige Zeilenpreise anbieten, selbst als Anf├Ąnger!". Das riecht zu sehr nach Angst vor g├╝nstigerer Konkurrenz.
Dass es sinnvoll sein kann, anfangs etwas g├╝nstiger zu sein, um Kunden zu gewinnen, oder dass man durch Konzentration auf bestimmte Fachgebiete und mit Hilfe von Zusatzmitteln, z.B. Trados, auch von der Menge her mehr schaffen kann, das wird nicht erw├Ąhnt.

Und dass man die Kosten m├Âglichst niedrig halten sollte, das ist nun wirklich nichts neues.


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RWSTranslation
Germany
Local time: 09:56
Member (2007)
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Zeilenpreise Aug 5, 2003

Hallo,

ausserdem sollte man wie auch im Artikel angef├╝hrt ber├╝cksichtigen, da├č nicht jeder Texttyp den gleichen Aufwand/Zeile ben├Âtigt. 20 Auftr├Ąge zu 25 Zeilen bedeuten meistens mehr Aufwand als 1 Auftrag mit 500 Zeilen. Ein Kunde, der immer gleichgeartete Texte schickt, ist einfacher (und damit kosteng├╝nstiger) als viele Kunden die immer was anderes schicken. Ein hoher Zeielnpreis bringt zwar oft einen sehr guten Rohertrag, Der Rohertrag von 0,- EUR Umsatz ist jedoch trotzdem 0. Auf Wunsch kann ich noch ein paar mehr Binsenweisheiten produzieren. Die wichtigste ist jedoch: Ein zufriedener Kunde kommt wieder. Ein Kunde der wiederkommt kann Sicherheit schaffen und Sicherheit ist eine Basis f├╝rs ├ťberleben. Daher vielleicht erstmal die Preise so festlegen, da├č man mit Sicherheit genug Auftr├Ąge zum Leben bekommt und dann ├╝ber gute Qualit├Ąt und zufriedene Kunden den Gewinn optimieren.

Hans

(Binsenweisheiten sind doch wirklich was feines. Man sollte ein eigenes Forum daf├╝r schaffen)

[Edited at 2003-08-05 16:39]


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Harry Bornemann  Identity Verified
Mexico
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Leichte Kost.. Aug 5, 2003

..aber bei der Hitze esse ich sowieso nur Salat, daher passt es ganz gut.

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TTilch  Identity Verified
Local time: 09:56
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TOPIC STARTER
Sicherlich muss man dabei immer mehrere Faktoren in Betracht ziehen... Aug 7, 2003

...was sich der Freelancer aber auch immer vor Augen halten sollte, ist, dass der Angestellte 2500 Euro brutto und mehr verdient und dass der Freiberufler selbst, wenn er genauso gut gestellt sein will wie der Angestellte, das auch erwirtschaften sollte. 2500 Euro brutto hei├čt f├╝r den Freiberufler, dass er etwa 54.600 Euro Gewinn erzielen muss. (2500 Euro + Arbeitgeberanteil f├╝r KV + RV = 3032,50 Euro im Monat x 12 plus ca. 50 % Kosten = 54.600 Euro). Auf den Tag heruntergerechnet bedeutet das, dass er etwa 337 Euro pro Tag erwirtschaften muss, was 42,13 Euro pro Stunde entspricht oder 0,14 Euro pro Wort (wenn er am Tag 2.500 W├Ârter ├╝bersetzen und korrigieren kann) bzw. 1,29 Euro pro Zeile (wenn er etwa 260 Zeilen bew├Ąltigt). Produziert und korrigiert er 5.000 W├Ârter am Tag, braucht er nat├╝rlich nur die H├Ąlfte verlangen. Nutzt er TM-Systeme, kann er f├╝r Matches Rabatte geben, weil er an diesen Textstellen schneller vorankommt.

Fragt doch mal die Leute, die f├╝r 5 Cent pro Wort arbeiten, ob sie dieses Gewinnziel jemals erreicht haben? Und falls ja, ob sie daf├╝r nicht Abstriche bei der Qualit├Ąt gemacht haben?

Weiterhin frohes Schaffen,

Tanja


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RWSTranslation
Germany
Local time: 09:56
Member (2007)
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Urlaub ? Aug 7, 2003

TEhlers wrote:

... (2500 Euro + Arbeitgeberanteil f├╝r KV + RV = 3032,50 Euro im Monat x 12 plus ca. 50 % Kosten = 54.600 Euro).

...


Hallo,

zum einen glaube ich nicht, da├č 50 % Kosten realistisch sind, daf├╝r fehlt jedoch die Ber├╝cksichtigung des Urlaubs (ca. 10 % des Einkommens).

Hans


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TTilch  Identity Verified
Local time: 09:56
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TOPIC STARTER
RE: Urlaub Aug 7, 2003

Hallo,

DSC wrote:

zum einen glaube ich nicht, da├č 50 % Kosten realistisch sind, daf├╝r fehlt jedoch die Ber├╝cksichtigung des Urlaubs (ca. 10 % des Einkommens).

Hans


Ganz ausgefeilt ist meine Rechnung sicher nicht, aber was den Urlaub angeht, so bin ich der Meinung, dass er bei den 162 produktiven Tagen schon ber├╝cksichtigt ist. Von einem 13. Monatsgehalt bin ich jedoch nicht ausgegangen.

Was die Kosten angeht, so muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungswerte nehmen, sie h├Ąngen auch stark vom Standort und davon ab, ob man vom Arbeitszimmer daheim aus arbeitet oder in einem eigens angemieteten B├╝ro.


Viele Gr├╝├če

Tanja


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Guenther Danzer  Identity Verified
Local time: 09:56
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Da kann ich Steffen nur recht geben! Aug 11, 2003

Ich sehe hier keinen Sarkasmus.

Jeder, der die vier Grundrechnungsarten beherrscht, sollte doch in der Lage sein, seinen Preis anhand seiner Kosten und seiner "Was-will-ich-denn-verdienen"-Erwartungen selber berechnen zu k├Ânnen. Eine Tabelle "Welche Zahlungseing├Ąnge habe ich wann und wann muss ich was bezahlen" sollte selbstverst├Ąndlich sein und kann auch zur Not, wenn man Excel nicht beherrscht, auf einem St├╝ck Papier erstellt werden.

Ich wei├č ja nicht, wieviel das Seminar gekostet hat, aber f├╝r 160 Euro (Seminar am 8.11.) geh' ich lieber essen.

Au├čerdem kann ich DSC nur zustimmen. Nur eine BREIT gestreute Kundenbasis sichert das Aus(Ein)kommen. Und um die sollte man sich zun├Ąchst k├╝mmern.

Seien wir doch mal ehrlich. Wenn absolute Flaute herrscht, ist es besonders dem, der gerade anf├Ąngt, wohl f├╝rchterlich egal, ob der Preis, den er f├╝r einen Auftrag bekommt, die Kosten deckt oder nicht. Mit einem Auftrag, der zwar die Kosten gedeckt h├Ątte, den er aber wegen des Preises nicht bekommt, kann er keine Rechnungen zahlen.


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