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Thread poster: Elke Fehling
Wie viele Tippfehler sind akzeptabel?

Nicole Schnell  Identity Verified
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Du sprichst mir aus der Seele. Dec 13, 2011


opolt wrote:

Dinge wie "verstehen, ausdrücken" sind nun mal menschliche Fähigkeiten. Was nützt es, wenn der Anteil der Tippfehler und Auslassungen im Nano-Bereich ist, die Terminologie vereinheitlicht wurde usw. usf., aber die Übersetzung trotzdem oft schwer verständlich bleibt?


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Adnan Özdemir  Identity Verified
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Ich stimme 100 prozent zu. Dec 13, 2011

Vielen Dank


Nicole Schnell wrote:

Ich habe von Übersetzern Texte erhalten, die rechtschreibtechnisch absolut "fehlerfrei" waren, mit derart polierter Grammatik, perfekten platzierten Kommata und eleganter Schreibweise, dass das Verlagshaus Duden ekstatisch in eine spontane Betriebsfete ausbricht.
Trotzdem waren die Texte nahezu unbrauchbar, ob EU-Text, Vertragstext oder Theaterstück. Warum? Weil der Übersetzer nicht verstanden hatte, worum es eigentlich geht und nur am Schwimmen war. Solche Übersetzungen kommen daher wie ein totes Pferd im Ballkleid mit Parfum. Mir ist jede gelieferte Übersetzung, die vor Tippfehlern sprießt wie ein Teenagerantlitz mit Pickeln, lieber als jede noch so geschönte Fassung gequirlter Hühnerk..cke. Tippfehler lassen sich korrigieren, ein "toter" Text muss neu geschrieben werden. Die Ursachen für solche schwachen Texte liegen überwiegend in der Unsicherheit des Übersetzers - und der Angst vor Fehlern. Dann wird am Ausgangstext geklebt, als müsste Uhu neu erfunden werden, und der Mangel an Begeisterung wimmert aus jeder Zeile.


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DSC
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Übersetzungsqualität bewerten Dec 14, 2011

Hallo,

ja ich stimme die in vielen Punkten zu, aber..


opolt wrote:
Wenn es nach dieser ominösen "mittleren Güte" ginge, dann müsste man einen Querschnitt legen durch das, was die Schreibtische und Computer von Anwälten, Ingenieuren und Behörden verlässt ... und da wären die Anforderungen nicht allzu hoch (man verzeihe mir), ....


der Maßstab für eine "mittlere Güte" wäre hier aber nicht das, was ein Auftraggeber liefert, sondern der Durchschnitt dessen, was man von einem qualifizierten Übersetzer erwarten kann. Der dürfte (hoffentlich) durchaus höher anzusetzen sein, als das was Techniker, Juristen oder Beamte verfassen.




Ich bezweifle, dass sich das alles so formalisieren lässt. Eine Agentur mag da höhere Anforderungen haben, aber oft hat man den Eindruck, dass die ganzen Qualitätsstandards und -prozeduren gerade deswegen so hervorgehoben werden, weil eine fundamentale Unsicherheit in dieser Sache besteht. Das überrascht mich nicht. Dinge wie "verstehen, ausdrücken" sind nun mal menschliche Fähigkeiten. Was nützt es, wenn der Anteil der Tippfehler und Auslassungen im Nano-Bereich ist, die Terminologie vereinheitlicht wurde usw. usf., aber die Übersetzung trotzdem oft schwer verständlich bleibt? Dazu könnte ich hier ein Beispiel geben, das fast jeder von euch kennt.


Woher kommt diese unsicherheit? Zum einen möglicherweise, weil die Auswahl des Übersetzers nicht gut war. Der Übersetzer kennt sich evtl. nicht gut genug in der Materie aus um mit "Sicherheit" den Zieltext zu verfassen. Vielleicht aber auch, weil er unsicher in Bezug auf das Erwartungslevel ist. In der Praxis stehen auf der einen Seite die hehren Ansprüche an den Text, die insb. von "Sprachexperten" erhoben werden und die wie eine Ikone in Prozessionen voran getragen werden. Auf der anderen Seite gibt es aber die alltäglichen Anforderungen in der beziehung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, die sich auch auf Preis, Bezahlung, Termin, ... auswirken. gerade für diesen Aspekt ist es erforderlich Mittel zu finden um die Abwicklung des Geschäfts (und darum geht es hier doch ursprünglich) für alle Beteiligten sicherer zu machen.



Letztlich ist es viel wichtiger, dass die Leute anständig miteinander umgehen und vernünftig kommunizieren (ich benutze diese altmodischen Worte ganz bewusst). Und daran mangelt es oft. Nicht zuletzt deswegen, weil eine vernünftige Kommunikation u.a. eine Bedingung erfüllen muss: Sie muss explizit sein. Und dazu braucht man Zeit. Und wir alle wissen, wie es mit der Zeit ist. Da können Style Guides u.ä. nur bedingt helfen.


Ja, die Art und Weise wie im geschäftlichen Umgang kommuniziert wird ist wichtig. Hierbei braucht es aber auch eine gemeinsame Ebene auf der bspw. die Erwartungen (Lastenheft) und das Angebot (Pflichtenheft) abgeklärt werden können und die es ermöglicht am Ende zu entscheiden, ob die Leistung (Übersetzung, ...) der Vereinbarung entspricht. Gibt es das nicht, muss dies immer wieder zu Kontroversen bis hin zum (gerichtlichen) Streit führen.

Aus meiner Sicht es die Aufgabe der Anbieter hier mit ihrer Expertise den Boden zu bereiten.



Kurz, ich bin für common sense, das bedeutet für mich Gemein(schafts)sinn und gesunder Menschenverstand, zu gleichen Anteilen. Fragt sich nur, ob überhaupt ein Interesse daran besteht in der "translation industry".


Im Geschäftsalltag ist die Forderung nach Gemeinschaftssinn genau so realitätsnah wie die Forderung nach immer perfekten Übersetzungen. Ja es wäre schön, wenn ....
Aber hilfreicher sind konkrete Vereinbarungen auf einer nachvollziehbaren Basis. Das wird bei einem Produkt wie Sprache es nunmal ist sicherlich nicht hindertprozentig möglich sein. Aber es hilft auch nicht, sich in der Diskussion auf Extremfälle zurückzuziehen und damit zu begründen, dass man das sowieso nichts definieren kann. Wenn es gelingt wenigstens für einen Teil der Aufträge eine Unterstützung zu bieten, wäre das schon ein Schritt in die richtige Richtung. Es würde vor allem auch den Anbietern helfen, die sich mit Qualität am Markt präsentieren wollen und die ohne eine Basis für die Darstellung und Messbarkeit der Qualität immer wieder nur am Preis gemessen werden.

Viele Grüße

Hans

[Bearbeitet am 2011-12-14 09:20 GMT]


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opolt  Identity Verified
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Sprache vs. Geschäft Dec 14, 2011

In vielen Punkten sind wir vielleicht nicht so weit auseinander, Hans. Im Grunde ist meine Sicht auch beschränkt, als "alleinstehender'" Selbständiger. Es ist mir bewusst, dass Agenturen bestimmte Sachen anders sehen (müssen) und bestimmte Anforderungen formalisieren müssen, vor allem wenn sie etwas größer sind.


DSC wrote:

...



Kurz, ich bin für common sense, das bedeutet für mich Gemein(schafts)sinn und gesunder Menschenverstand, zu gleichen Anteilen. Fragt sich nur, ob überhaupt ein Interesse daran besteht in der "translation industry".


Im Geschäftsalltag ist die Forderung nach Gemeinschaftssinn genau so realitätsnah wie die Forderung nach immer perfekten Übersetzungen. Ja es wäre schön, wenn ....
Aber hilfreicher sind konkrete Vereinbarungen auf einer nachvollziehbaren Basis. Das wird bei einem Produkt wie Sprache es nunmal ist sicherlich nicht hindertprozentig möglich sein. Aber es hilft auch nicht, sich in der Diskussion auf Extremfälle zurückzuziehen und damit zu begründen, dass man das sowieso nichts definieren kann.

...



Ich meinte damit vor allem die Kommunikation zwischen den Beteiligten, vor allem Proofreader und Übersetzer. Sie sollten sich nicht primär als Konkurrenten gegenübertreten, und es sollte im Idealfall eine Art Beziehung zwischen Lehrer und Schüler sein. Es ist eine offene Frage, ob sich das unter den gegebenen Umständen verbessern lässt. Dass es wünschenswert wäre, auch im Sinne der so viel bechworenen Qualität, das steht für mich außer Zweifel. Schon allein weil die Reibungsverluste geringer wären -- siehe das Ausgangsthema. Ein paar Tippfehler sollten wirklich nicht das Ganze in Frage stellen, aber dieses Thema wird ja hier sehr oft diskutiert: "Mein Proofreader hat mich ungerecht behandelt," etc. Da knirscht es ziemlich häufig im Getriebe, zu häufig.

Wenn die Konkurrenzsituation in den Hintergrund tritt, wenn keine Existenzangst hinter den Diskussionen steht, dann gibt es nichts Besseres, gerade wenn man eher Anfänger ist, als wenn ein erfahrener Übersetzer dir ab und zu dein Machwerk wie nasse Handtücher um die Ohren haut. Nur so lernt man was.

Ich bin privat und auf der Amateurebene klass. Gitarrist und war gerade für drei Tage bei einem studierten Gitarristen, Musikwissenschaftler und Komponisten auf einem "Intensivkurs". Die ganzen Tage gab es nicht das geringste Lob in meine Richtung, er hat mir alles in der Luft zerissen. Aber ich habe es sehr genossen

Klar, die heutige Geschäftwelt sieht anders aus. Ich behaupte im Grunde auch nur, dass es einen Konflikt gibt: Nicht alles was geschäftlich Sinn macht als QS-Maßnahme ist auch wirklich sinnvoll für die sprachliche Qualität. Das Geld ist ein Gleichmacher -- aber trotzdem funktioniert jedes Metier anders und hat seine eigenen Gesetze. Nur ein Beispiel, wie wollte man Qualität definieren bei Aufträgen für Werbespots? Schwierig bis unmöglich, zumindest kaum schriftlich fixierbar (von Selbstverständlichkeiten mal abgesehen).

Übrigens, das Beispiel, das ich erwähnt hatte, das sind die deutschen Hilfetexte von Microsofts Betriebssystem. Formell stimmen da alle Details bei der Übersetzungsqualität, aber auch wenn man sich ein bisschen auskennt hat man oft große Schwierigkeiten überhaupt zu verstehen, was denn gerade gemeint ist. Und wenn jemand Geld hat, dann Microsoft.


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Nicole Schnell  Identity Verified
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Gemeinschaftssinn ist vielleicht nicht der richtige Begriff. Dec 14, 2011


DSC wrote:

Im Geschäftsalltag ist die Forderung nach Gemeinschaftssinn genau so realitätsnah wie die Forderung nach immer perfekten Übersetzungen.


Eher Kooperation und Zusammenarbeit. Wenn mehr Agenturen auf die simple und primitive Idee kämen, Übersetzer und Lektor direkt zusammenarbeiten zu lassen, könnten sie ihre Gewinnspannen locker verdoppeln, hätten darüber hinaus mit weitaus besseren Endprodukten zu tun, und die zum Chef-spielen meist viel zu jungen und unerfahrenen PMs wären nicht in kürzester Zeit ausgebrannt.

Wer sich Project MANAGER nennt, sollte auch ordentlich delegieren können. Unter all den unzähligen Unternehmen, mit denen ich in meinem Beruf Werbung und Marketingkommunikation seit mehr als einem Vierteljahrhundert zu tun habe, habe ich niemals so derart miserabel geführte Firmen erlebt wie Übersetzungsagenturen.


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Laurent KRAULAND  Identity Verified
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Hier auf ProZ.com... Dec 14, 2011

meinen manche Kollegen sogar, dass Korrekturleser entsprechend der Anzahl gefundener Fehler bezahlt werden.

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Nicole Schnell  Identity Verified
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+ ...
Oh ja. Dec 14, 2011


Laurent KRAULAND wrote:

meinen manche Kollegen sogar, dass Korrekturleser entsprechend der Anzahl gefundener Fehler bezahlt werden.


Und Korrekturleser entschuldigen sich beim Auftraggeber, der solle bitte, bitte nicht denken, dass sie ihren Job nicht richtig gemacht hätten und dass sie ganz, ganz bestimmt nicht oberflächlich oder faul sind und ganz, ganz bestimmt ihr Geld wert seien, aber sie konnten beim besten Willen keine Fehler finden (frei zitiert aus mehrfachen tatsächlichen E-Mail-Konversationen zwischen Kunde und Korrekturleser, von der Übersetzer bei guten Auftraggebern Kopien oder Blindkopien erhalten).


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Elke Fehling  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Proofreader Dec 15, 2011

Ich werde versuchen, beim nächsten Text (muss morgen abgegeben werden) gleich mit dem Proofreader zu kommunizieren.

Mit dem von mir bezahlten Proofreader komme ich bestens klar. Das ist eine echte Zusammenarbeit, ich weiß seine Kommentare zu schätzen. Der letzte Proofreader beim Kunden jedoch schien unter dem Druck zu stehen, seine Fähigkeiten beweisen zu müssen. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass er seine Existenzberechtigung darin fand, möglichst viele Fehler zu finden und böse zu kommentieren. Da er kein Muttersprachler war wurde mir recht schnell klar, dass es einfach Unsicherheit war, die ihn verleitete, sich mir gegenüber so arrogant zu zeigen.

Der aktuelle Proofreader ist neu und es müsste doch möglich sein, eine ähnliche Zusammenarbeit wie mit dem von mir bezahlten Proofreader hinzubekommen...


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Nicole Schnell  Identity Verified
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Wie passend. Dec 17, 2011

Aus einer Filmszene vor wenigen Minuten ("Shattered Glass", http://de.wikipedia.org/wiki/Shattered_Glass) In der Szene werden gerade die Editors in dem Zeitungsverlag geschult.

"A good editor defends his writers".


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Bernd Müller
Germany
Local time: 09:09
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Ich finde Deine Ausdrucksweise äußerst plastisch, richtig toll! Jan 31

Richtig erfrischend, bei der doch üblicherweise so trockenen, bedachten Ausdrucksweise der Erwachsenen! Daher außerdem - formaliter- total undeutsch.

Aber inhaltlich s. treffend! Bravo, kann ich nur sagen!






Nicole Schnell wrote:

Zum Thema Brauchbarkeit:

Ich habe von Übersetzern Texte erhalten, die rechtschreibtechnisch absolut "fehlerfrei" waren, mit derart polierter Grammatik, perfekten platzierten Kommata und eleganter Schreibweise, dass das Verlagshaus Duden ekstatisch in eine spontane Betriebsfete ausbricht.
Trotzdem waren die Texte nahezu unbrauchbar, ob EU-Text, Vertragstext oder Theaterstück. Warum? Weil der Übersetzer nicht verstanden hatte, worum es eigentlich geht und nur am Schwimmen war. Solche Übersetzungen kommen daher wie ein totes Pferd im Ballkleid mit Parfum. Mir ist jede gelieferte Übersetzung, die vor Tippfehlern sprießt wie ein Teenagerantlitz mit Pickeln, lieber als jede noch so geschönte Fassung gequirlter Hühnerk..cke. Tippfehler lassen sich korrigieren, ein "toter" Text muss neu geschrieben werden. Die Ursachen für solche schwachen Texte liegen überwiegend in der Unsicherheit des Übersetzers - und der Angst vor Fehlern. Dann wird am Ausgangstext geklebt, als müsste Uhu neu erfunden werden, und der Mangel an Begeisterung wimmert aus jeder Zeile.


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Werner Walther  Identity Verified
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Das ist doch gar KEIN FEHLER, die Satzstellung ist rhetorisch FREI! Jan 31


Haluk Erkan wrote:


Elke Fehling wrote:Haluk,

dir ist bewusst, dass deine Texte vor Tippfehlern nur so wimmeln?


Schön! Der Fehlerteufel schlägt um sich! Hier haben wir einen klassischen Satzbaufehler. Denn es heißt: Ist dir bewusst...

Mir ist lieber, wenn man mir ganau sagen würden, wo die anderen Tippfehler sein sollten -abgesehen von denen, die bereits angesprochen wurden-, anstatt pauschal zu urteilen.


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Wie viele Tippfehler sind akzeptabel?






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