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Off topic: √úber Mutterbretter, Weichware und Schlappscheibentreiber
Thread poster: Martin Hesse

Martin Hesse  Identity Verified
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May 28, 2004

Den meisten von uns ist klar, dass das englische Wort Computer vom Verb "compute" kommt, dass ein Computer also ein Rechner oder Schätzer ist, was auch nicht ganz stimmt, denn die Rechenmaschine wurde 1938 von Konrad Zuse erfunden und hieß nicht Commodore oder Atari, sondern Z1.

Aber noch immer gibt es viele Zeitgenossen, die vielleicht gerade erst anfangen, sich mit diesem komplexen Thema etwas n√§her zu befassen. Dieser Artikel soll all jenen helfen, die nicht mit einem Spielbuben aufgewachsen sind und die nicht schon von Kind auf all diese verwirrenden Begriffe wie eine Muttersprache auf nat√ľrlichem Wege erlernen konnten.

Mutterbrett und Riesenbiss:

Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen, anfassen und damit auch noch begreifen k√∂nnen! Alle Bausteine eines Sch√§tzers werden als Hartware bezeichnet.Es ist sehr wichtig, bei der Auswahl der Hartware sorgsam zu sein, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware richtig schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit einem Schnitzsatz von Intel ausger√ľstet sein. Die gleiche Firma sollte auch die ZVE (Zentrale Verarbeitungseinheit) geliefert haben. Damit wir uns bei der Arbeit richtig wohl f√ľhlen, sollten wir einen 17-Daumenlang-Vorzeiger und ein ordentliches Schl√ľsselbrett dazulegen. Damit auch anspruchsvolle Weichware eine gute Vorf√ľhrung zeigt, m√ľssen mindestens 128 Riesenbiss Erinnerung eingebaut sein. Nat√ľrlich geh√∂rt neben dem 3 1/2-Daumenlang-Schlappscheibentreiber auch eine Dichtscheiben-Lese-nur-Erinnerung zur Grundausr√ľstung. Eine Hartscheibe mit vierzig Gigantischbiss d√ľrfte f√ľr die n√§chsten zwei bis drei Jahre ausreichend Erinnerungsplatz f√ľr Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren PS (pers√∂nlichen Sch√§tzer) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben dem Rollkugeleingabeger√§t auch noch einen Freudenstock und ein gutes Schallbrett anschaffen.

Winzigweich und Kraftpunkt:

So, damit sind nun die optimalen Grundlagen f√ľr Einbau und Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer Hartware √ľberhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem. Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem grafischen Benutzer-Zwischengesicht zu installieren.
Besonders weit verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 98 und das neuere Fenster XP des gleichen Herstellers, das im √ľbrigen mit einem integrierten Zwischennetz-Erforscher aufwartet (letzteres ist √§rgerlich f√ľr Leute, die lieber mit dem Netzschaft-Schiffsf√ľhrer wellenreiten wollen).
Winizgweich-Systeme haben die Eigenart, √∂fter mal einen Krach zu verursachen. Dann m√ľssen sie neu gestiefelt werden. Schl√§ger verzichten auf ein grafisches Zwischengesicht und bevorzugen ein altes, Befehlslinien-Ausdeuter-ausgerichtetes Vielfachbeaufgabungs-Betriebssystem namens Einheitlix ,weil sie behaupten, sie w√ľssten schon, was sie tun.
Einheitlix hat den Vorteil, dass es auf verschiedenen Sch√§tzern mit unterschiedlichen ZVEs l√§uft. Auch auf √§lteren Ger√§ten hat es eine gute Vorf√ľhrung. Einheitlix ist furchtbar umst√§ndlich zu bedienen, aber der Schl√§ger kann damit alles machen, was er will. Zum Beispiel ganz schnell den Sch√§tzer kaputt. F√ľr Leute, die mit ihrem Sch√§tzer anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen, gibt es unter Fenster 97 das ber√ľhmte B√ľro fachm√§nnisch 2000. Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort, √úbertreff, Kraftpunkt, Ausblick, Verleger und Zugriff. Damit stehen dem Benutzer alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung, Ausbreitblatt, Pr√§sentationsgrafik und Datenst√ľtzpunkt-Behandlung zur Verf√ľgung. Viel billiger ist das Sternen-B√ľro von der Hamburger Firma Sternen-Abteilung, das es auch f√ľr Einheitlix gibt. Sehr beliebt sind auch der Sumpfbl√ľten-Organisierer und Schichtk√§se-Ausdr√ľck, das f√ľr Tischplatten-Ver√∂ffentlichung gebraucht wird.

So, nachdem ihr nun eine Einf√ľhrung in die reindeutsche Denkweise erlangt habt, hier eine Aufgabe: Wer kennt "Tonsteine Seilt√§nzer"? Tipp: Haben die meisten von euch auf dem Rechner.

Schönen Tag,

Euer Martin

Bearbeiter, Rechnerbenutzeroberflächenanpassungsfachmann


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Stefan Keller  Identity Verified
Germany
Local time: 09:52
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Hmmmm.... May 28, 2004

Ist das der Onkel von Tonstein Austausch und der Bruder von Tonstein Fotogeschäft?

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schmurr  Identity Verified
Local time: 09:52
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aber dann musst du auch statt "-system" May 28, 2004

Aufbau, Gliederung, Lehrgebäude, Arbeitsweise, Bau, Gedankengefolge, Methode, Netz, Netzwerk, Zusammenhang oder Zusammenstellung sagen!
(nach http://wortschatz.uni-leipzig.de )


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Klaus Herrmann  Identity Verified
Germany
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Member (2002)
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Der absolute Gebweg: May 28, 2004

Stefan Keller wrote:

Ist das der Onkel von Tonstein Austausch und der Bruder von Tonstein Fotogeschäft?


Auf jeden Fall ist es der gesellige Bruder von Tonstein Destillierer...


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