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Also, manchmal denke ich...
Thread poster: Antje Lücke
Antje Lücke  Identity Verified
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Nov 1, 2004

...manche Agenturen glauben, es gibt nur Übersetzerinnen, die verheiratet sind und den Job aus lauter Langeweile nebenbei machen, um sich ein paar Euro für das nächste Paar Schuhe dazuzuverdienen. Sorry, wahrscheinlich haben sich schon andere vor mir hier ausgeheult - jetzt muss ich auch mal.

Folgendes ist mir heute widerfahren:
Ich mache gerade wieder eine völlig auftragsfreie Zeit durch. Meine Stammkunden würden mir ja gerne was geben, haben aber im Moment nichts (wahrscheinlich kommen sie dann wieder alle auf einmal, wie immer). Langsam kriege ich Hummeln in den Hintern! Da fiel mir ein, hey, du hast doch da mal so eine Annonce von einer Übersetzungsagentur aus einer Stadtzeitung aufgehoben, die ist hier in Berlin, gucken wir doch mal. Ich also ihre Internetseite gesucht, sah alles auch ganz gut aus, Lokalisationsfirma mit vielen Mitarbeitern und Freiberuflern, nicht allzu weit von mir weg, so könnte ich auch Inhouse-Projekte für sie machen. Bewerbungsmail geschickt, sie kam zurück. Also angerufen und direkt mit dem Herrn geredet. Ihm erzählt, dass ich langjähre Lokalisations-Erfahrung habe, drei Sprachen übersetze... "ja, das klingt gut, würden Sie auch Projekte inhouse machen?" "Ja klar, kein Problem". Probeübersetzung wird verlangt, wir machen einen Termin aus. Alles gut und schön.

Und dann kam der Hammer: "Wir rechnen nicht nach Wörtern ab, sondern nach Stunden." OK, kein Problem. "Wir zahlen den Übersetzern 10,50 Euro pro Stunde."

:-0 !!!
Mir klappte die Kinnlade runter. Da zahlt ja jeder Nachhilfe-Service mehr! Zumal einem da die Fahrtkosten erstattet werden. Ich habe mal inhouse bei einer großen Münchner Softwarefirma gearbeitet, das war 2000 und sie zahlten 40 DM, selbst das fand ich schon nicht so sonderlich viel. Selbst meine frühere Lokalisationsfirma in München hat mir da als Angestellte einen höheren Stundensatz gezahlt. 10,50 Euro die Stunde als Freiberufler - wer soll denn davon bitteschön leben, der (bzw. die) wirklich davon leben muss und nicht einen Ehemann hat, der das Meiste verdient?

Ich weiß gar nicht, ob ich mir die Mühe machen soll, da überhaupt zur Probeübersetzung anzutanzen. Mittlerweile weiß ich auch, was meine Arbeitsleistung wert ist - ganz bestimmt nicht einen solchen Putzfrauentarif! Andererseits würde ich den Leuten ganz gerne meine Meinung geigen.

Es handelt sich übrigens um eine Agentur, die hier bei proz noch nicht in Erscheinung getreten ist. Dies nur, damit sich keiner persönlich angegriffen fühlt, schließlich gibt's ja auch Agenturen hier.

Nee, da harre ich doch lieber noch ein bisschen aus, bis meine Stammkunden sich wieder bei mir melden. So weit bis zum Hals steht mir das Wasser nun auch nicht, schließlich war ich davor über ein halbes Jahr äußerst fleißig und beschäftigt.

Was würdet ihr tun?


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Yolande Haneder  Identity Verified
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Habe Geduld! Nov 1, 2004

Ich kann nur eines sagen: mit deiner Erfahrung solltest Du dich keine Sorge mit den Aufträge machen oder es stimmt etwas mit der Marketing nicht.

Es mag sein, dass ich zu den Verheirateten gehöre, die übersetzen was sie wollen, weil der Mann dahinter steht und das Geld nicht zum Leben brauchen. Trotzdem: obwohl ich das Gefühl haben, manche Übersetzungsbüros mich nicht mögen, weil ich neben die freiberufliche Tätigkeit auch ein Übersetzungsbüro zu entwickeln versuche, muss ich sagen, dass kaum eine Woche ohne Auftrag als Freiberuflerin vergeht (und ich spreche nicht von der administrativen Arbeit wegen dem Büro). Deine Sprachkombination ist von meiner umgekehrt, deshalb kann ich nicht sagen, dass es nichts zu tun gibt. Nur muss man entspannt bleiben, es gibt nichts mehr als nervend, als Jemand, der am Hals hängt. Mann sollte sich bekannt machen, ohne zu drängen.
Wenn Du gut bist wie ich glaube Du es bist, kommt die Arbeit sicherlich irgendwann.Inzwischen kannst Du auch Sprachnachilfe machen. Sie werden mehr als € 10 pro Stunde bezahlt.

Viel Glück

Yolande


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Antje Lücke  Identity Verified
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Mit der Geduld ist das so eine Sache :-) Nov 1, 2004

Natürlich hast du Recht, Yolande. Noch habe ich ja auch Geduld, eben weil ich weiß, dass ich theoretisch noch ein paar Monate finanziell durchhaltem würde. Aber dennoch werde ich unruhig, schließlich möchte ich nicht ständig von der Hand in den Mund leben und außerdem, so ganz ohne Arbeit ist mir einfach langweilig und ich kann die freie Zeit einfach nicht genießen.

Manchmal glaube ich auch, ich müsste mein Marketing optimieren. Schließlich habe ich mehr als 10 Jahre Erfahrung und auch freiberuflich bin ich nicht erst seit gestern, sondern seit 5 Jahren. Nur wie? Ich bin leider kein Marketing-Profi. Help would be very welcome Bei mir ist es so, entweder alle Kunden wollen gleichzeitig was von mir, sodass ich mich vierteilen könnte, oder aber es passiert wochenlang gar nichts. Ich gäb was drum für eine konstante Auftragslage!

Was diese Sklaventreiber-Firma da angeht, ich glaube, ich gehe gar nicht erst hin zu dem Probeübersetzungs-Termin, das ist ja nicht mal die Benzinkosten fürs Hinfahren wert. Lieber mache ich einen Blueboard-Eintrag, damit die sich hier gar nicht erst etablieren können, sollten sie mal vorbeischauen.


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Antje Lücke  Identity Verified
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Hm, ich sehe gerade... Nov 1, 2004

die Firma ist bereits im Blueboard, hat 3 Beurteilungen und die sind positiv. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer hier zu dem erwähnten Billigtarif arbeitet (eine der "Bewerterinnen" hat genau meine Tarife in ihrem Profil), daher muss es wohl noch andere geben. Vielleicht sollte ich doch den Termin wahrnehmen. Ja, das mache ich. Ins Blueboard eintragen kann ich später ja immer noch.

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Yolande Haneder  Identity Verified
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Schlechte Preise Nov 1, 2004

Ich denke, Du kannst sowieso probieren, die Entcheidung hangt nicht immer vom Preis ab. Wenn Du in der Lage bist, das Übersetzungsbüro zu überzeugen, dass Sie dich brauchen, weil Du etwas besonders bietest (ich meine 10 Jahre Erfahrung werden normalerweise sehr geschätzt)und deine Übersetzungen sich dann von weniger Erfahrene Übersetzern unterscheiden, dann werden Sie mehr bezahlen. Das hangt natürlich von der Preis, die Sie vom Kunden verlangen, aber das kannst Du schätzen aus dem Preis aus Ihrer Homepage (und oft es ist wie bei den Waren, wenn es nicht geschrieben ist, ist es dann nicht billig).
Ich habe zuletzt 2 Büchern über Marketing gelesen, und dort habe ich gelernt, wie mann sich profilieren sollte (ich bin noch immer am Lernen jedoch).
Das Hauptpunkt davon ist, Du bewerbst Du nicht weil DU SIE brauchst (und Geld brauchst) aber weil du sehr erfahren bist und SIE DICH brauchen, da Du etwas besser als Übersetzern mit 3-4 Jahren Erfahrung bieten kannst (und sie sich dich noch leisten könnnen).
Wenn ich als Übersetzungsbüro arbeite und ich Bewerbungen von Billianbietern bekomme (ich meine, weniger als ich selbst mit 3 Jahre Erfahrung ohne Problem verlange), werden sie oft gelöscht.
Ich bin noch am Anfang, aber wenn ich ein Auftrag bekomme, kann ich mich mehr leisten und will nicht das Gefühl haben, jemand sich bewerbe, weil er es es nötig hat. Ich behalte eher die Bewerbungen von Übersetzern, die mich überzeugen könnten, dass sie etwas besonders waren.
Ich habe nicht genug Erfahrung als Übersetzungsbüro, aber ich hoffe, dass ich dich aus diesen wenigen Zeilen helfen könnte.

Viel Glück,

Yolande


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Patricia Gifford  Identity Verified
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Vielleicht wird dir ein Marketing-Seminar helfen... Nov 1, 2004

Hallo Antje,

der BDÜ Berlin-Brandenburg bietet das folgende Seminar in Berlin an: "Marketing in schwierigen Zeiten – Zukunft gestalten statt reagieren"
Vielleicht wär das was für dich? (Findest du unter www.bdue.de und dann Seminare)
Ich weiß leider auch nicht, wie sinnvoll so ein Seminar ist und ob man das Gelernte bei der derzeitigen Marktsituation auch umsetzen kann, aber wer weiß, vielleicht hilft's ja.
Kannst ja mal berichten, falls du wirklich hingehst.

Viele Grüße und viel Glück,
Patricia


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Antje Lücke  Identity Verified
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Euch beiden vielen Dank! Nov 1, 2004

Yolande, das war sehr aufschlussreich. Genauso werde ich bei der Firma auftreten! Wenn sie darauf beharren, selbst erfahrenen Übersetzern nur diese popligen 10,50 zu zahlen, kann ich ja immer noch gehen. Auf der Homepage standen übrigens keine Preise für die Übersetzungen.

Verrätst du mir auch den Titel der Bücher? Sind sie empfehlenswert?

Patricia, das Seminar hört sich sehr interessant an, vielleicht ist es ja genau das, was ich brauche. Ich werde es mir auf jeden Fall ansehen!


[Edited at 2004-11-01 20:05]

[Edited at 2004-11-01 20:07]


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Ruxi
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Mal rechnen... Nov 1, 2004

Entschuldigung, aber sagtest du 10 Euro/Stunde "in house" Übersetzer? Habe ich richtig verstanden?
Dass heisst aber 2000 Euro /Monat (80 Euro/Tag)! Warum bin ich nicht da, ich wäre total glücklich damit?
Ich könnte ein Geschichte erzählen über Hartz IV... und Leute die 0,0 Euro im Monat bekommen.
Ich meine es wirklich ernst.Vielleicht habe ich aber falsch verstanden.
Du weißt vielleicht nicht wie viele hier sich das wünschen würden...

Ruxi


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Sarah Downing  Identity Verified
Local time: 21:10
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Wie mißt man Erfahrung? Nov 1, 2004

Wenn sie darauf beharren, selbst erfahrenen Übersetzern nur diese popligen 10,50 zu zahlen, kann ich ja immer noch gehen.

Hallo,

mit Interesse habe ich die letzten paar Beiträge gelesen. Eine Sache stört mich jedoch, aber bestimmt habe ich euch falsch verstanden. Es ist zwar schön viele Jahre Erfahrung zu haben, aber das heißt noch lange nicht, dass man automatisch besser ist oder mehr bezahlt bekommen sollte als Leute mit "nur 3-4 Jahren" Erfahrung.

Ob man gut ist, hängt von seinem eigenen Können, seinem Lebenshintergrund - lebt man z.B. im Lande seiner Quellsprache, kann man die Quelltexte eventuell besser verstehen; lebt man andererseits im Lande seiner Zielsprache, bekommt man sprachliche Änderungen (Neologismen, u.s.w.) eher mit. Manche sind auch Naturtalente, manche eben nicht. Es gibt sehr, sehr viele Faktoren, die man in Betracht ziehen sollte und ebenso gibt es Übersetzer mit "weniger" Erfahrung, die objektiv gesehen besser sind als die mit "mehr" Erfahrung.

Ich möchte gewiß niemandem auf die Füsse treten, aber Verallgemeinerungen dieser Art hasse ich, genauso wie ich es hasse, wenn man nach seinem Alter beurteilt wird - ist man "jung", wird man oft als unerfahren angesehen - Man muss jedem die Chance geben, sein eigenes Können zu beweisen und nicht nur auf die Anzahl von Jahren schauen.

Viele Grüße,

Sarah


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Antje Lücke  Identity Verified
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Ja klar, wer das Unglück hat.... Nov 1, 2004

arbeitslos zu sein - leider wirklich sehr viele, das ist wahr - , der verdient gar nichts. Ich aber rechne das ein bisschen anders. Ich nehme zwischen 0,07 und 0,09 Euro pro Wort (in der technischen Übersetzung ist Wortabrechnung ja üblich und auch dieser Tarif ist normal). Pro Tag übersetze ich im Durchschnitt 3.000 Wörter. Dazu brauche ich 6 Stunden. Selbst bei geringstem Satz macht das 210 Euro pro Tag - bei weniger Arbeitszeit! Ich denke nicht daran, denen meine Arbeitsleistung für diesen Billigtarif sozusagen zu schenken! Zumal deine Rechnung nicht stimmt: 8 Stunden pro Tag à 10,50 Euro, das macht 84 Euro pro Tag. Mal 5 Wochentage = 420 Euro. Mal 4 Wochen = 1.680 Euro pro Monat. Und nun andersrum: 84 Euro geteilt durch 3.000 Wörter. Das ergibt einen Wortpreis von 0,028 Euro!!! So, und davon muss ich jetzt noch Krankenversicherung, ca. 240 Euro pro Monat, sowie Steuern zahlen. Ganz zu schweigen von den Anfahrtskosten zur Firma, die mir auch niemand erstattet, die würden pro Monat allein schon mit den Öffentlichen mehr als 80 Euro betragen. Ich weiß nicht, wo du lebst. In Rumänien, nehme ich an? Bei euch dürften die Lebenshaltungskosten niedriger sein und auch die Löhne, oder? In Deutschland kann man als allein stehende Person jedenfalls nicht davon leben.

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Antje Lücke  Identity Verified
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Sarah... Nov 1, 2004

Recht hast du. So einen Tarif sollte überhaupt kein Übersetzer akzeptieren müssen, ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Ich habe selbst als Lokalisations-Anfängerin zwischen 15 und 17 Pfennig pro Wort bekommen. Nach 3 Jahren war ich bereits sehr fit und nach 4 Jahren wurde ich freibeuflich. Nur die 1 1/2 Jahre Festanstellung, die waren ziemlich bescheiden bezahlt, abe das ist eine andere Geschichte.

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Jerzy Czopik  Identity Verified
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Member (2003)
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Bin zwar verheiratet, Nov 1, 2004

doch trifft auf mich wohl kaum die Aussage aus Deinem ersten Post, Antje. Dennoch hoffe ich, dass es mir verziehen wird, mich hier zu Wort zu melden.

Ein Stundenlohn von 10,50 Euro für eine Person, die - wie man es sicherlich erwartet - ein abgeschlossenes Studium und - wie in Deinem Falle - die entsprechende Erfahrung mitbringt, ist in meinen Augen eine Lachnummer. Arbeitslosigkeit hin oder her, das darf doch nicht angehen! Unser Klempner rechnet 37,50 die Stunde, am Bau wereden mehr bezahlt.
Wofür soll man dann bitteschön seine Zeit opfern und studieren gehen, wenn man hinterher für harte (ja, übersetzen ist kein Zuckerschlecken) Arbeit kaum mehr als die Sozialhilfe herausholt. Nein, nicht gleich schreien - aber dem ist wirklich so, denn Sozialhilfe heißt auch bezalte Wohnung, Krankenversicherung usw., was man von diesen 10,50 aber alles alleine zahlen muss. Von Steuern ganz zu schweigen...

Sorry, das musste mal sein
Schönen Gruß
Jerzy


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Yolande Haneder  Identity Verified
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Erfahrung Nov 2, 2004

Sarah Downing wrote:


Ich möchte gewiß niemandem auf die Füsse treten, aber Verallgemeinerungen dieser Art hasse ich, genauso wie ich es hasse, wenn man nach seinem Alter beurteilt wird - ist man "jung", wird man oft als unerfahren angesehen - Man muss jedem die Chance geben, sein eigenes Können zu beweisen und nicht nur auf die Anzahl von Jahren schauen.


Sarah


Tut mir Leid, wenn ich jemand beleidig habe, ich meine es nicht böses. Ich meine nur damit, dass es sollte mit der Erfahrung immer bergauf werden. Es ist immer eine Frage, was gut oder nicht nicht. Manche beharren auf einer Übersetzerdiplom (besonders hier in Österreich), und ich habe nicht das Gefühl, das ich schlechter übersetzen kann. Am Ende entscheidet das Übersetzungsbüro im Vergleich auf was er seiner Kunden bieten will. Ich habe selbst 3 Jahren Erfahrung, kein Übersetzerdiplom und muss selbst mit dieser Vorurteile kampfen. Aber mit der Erfahrung wird mann sicherer und die Sprache wird flüssiger.
Es ist meiner eigene Entscheidung. Ich fühle manchmal ich bin nicht viel bezahlt wegen meiner mangelnde Erfahrung. Als Übersetzungsbüro habe ich mich entschieden für eine andere Art von Kunden zu werden, als jene von den Übersetzungsbüro, wofür ich arbeite. Ich meine nicht mit weniger Erfahrung ist man weniger wert, aber mit mehr Erfahrung wir man mehr geschätzt und mehr befragt. Jeder fangt mal an, und jeder wird irgendwann Erfahren.

Yolande


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Yolande Haneder  Identity Verified
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Bücher Nov 2, 2004

Antje Lücke wrote:

Yolande, das war sehr aufschlussreich. Genauso werde ich bei der Firma auftreten! Wenn sie darauf beharren, selbst erfahrenen Übersetzern nur diese popligen 10,50 zu zahlen, kann ich ja immer noch gehen. Auf der Homepage standen übrigens keine Preise für die Übersetzungen.

Verrätst du mir auch den Titel der Bücher? Sind sie empfehlenswert?



[Edited at 2004-11-01 20:05]

[Edited at 2004-11-01 20:07]


Die Bücher sind für Mailwerbung und Indirektmarketing sehr Interessant. Ich muss noch andere kaufen, die sich ein bischen mehr mit Kundenkontakt und Rethorik befassen. Ich finde es schade, ich hatte mich auf einer Marketingseminar für Übersetzern angemeldet, es wurde storniernt wegen zu wenige interessierte. Jetzt muss ich alles aus Büchern lesen.

Sehr direkt und Fachlich geschrieben:

Bernd Röthlingshöfer,Werbung mit kleinem Budget - Der Ratgeber für Existenzgründer, kleinere und mittlere Unternehmen, Beck Wirtschaftsberater im dtv, Deutscher Tachenbuch Verlag, 2004.

Für mich war es sehr interessant, weil der Autor selbst Werbeprofi ist und erklärt alles was die Leute oft falsch machen.

Thomas Greber, Marketing für Kleinunternehmer, Freiberufler und Selbständige, mvg Verlag, 1998.

Meine Meinung nach wird sehr gut gelesen, man wird direkt angesprochen, aber klingt ein bischen veraltet. Gut für die Leute, die das Überblick schnell haben wollen, wird weniger wie ein Seminar geschrieben.
Mein Liebling jedoch ist das Erste, weil ich eher bücher mag, die nicht wie bei der Uni um den Brei herum reden. Es ist aber eine persönliche Entscheidung.

Yolande


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Alison Schwitzgebel
France
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Member (2002)
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Putzfrauentarif... Nov 2, 2004

Ruxi wrote:

Warum bin ich nicht da, ich wäre total glücklich damit?

Ruxi


Liebe Ruxi!

Wir haben glücklicherweise eine Putzfrau - ein bißchen Hilfe braucht man schon mit 3 Kindern - und sie kriegt EUR 10 die Stunde (arbeitet zwar nicht jeden Tag!). Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber in Deutschland ist ein Stundenlohn von EUR 10 EXTREM niedrig. Insofern hat Antje durchaus recht, dieses Angebot nicht ernst nehmen zu wollen.

Grüße

Alison


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