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Künstlersozialkasse
Thread poster: dieter haake

dieter haake  Identity Verified
Austria
Local time: 09:53
Italian to German
+ ...
Nov 21, 2004

aus einer dtsch. mailing-list:

steht am Montag der
Künstlersozialkasse unmittelbar das Aus bevor?

Weitere Infos
hier
http://www.journalismus.com/_jcompact/


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Andy Lemminger  Identity Verified
Canada
Local time: 01:53
Member (2002)
English to German
Mail Nov 21, 2004

Dann sorgen wir doch einfach für volle E-Mail-Accounts!

Hier der Verteiler, damit nicht jeder einzeln die Adressen kopieren muss:

Gitta.Connemann@bundestag.de, Horst.Kubatschka@bundestag.de, siegmund.ehrmann@bundestag.de, angelika.krueger-leissner@bundestag.de, christine.lucyga@bundestag.de, lydia.westrich@ bundestag.de, eckhardt.barthel@bundestag.de, michael.buersch@bundestag.de, ute.kumpf@bundestag.de, petra.weis@bundestag.de, guenter.nooke@bundestag.de, matthias.sehling@bundestag.de, christian.stetten@bundestag.de, christoph.bergner@bundestag.de, marie-luise.doett@bundestag.de, kristina.koehler@bundestag.de, dorothee.mantel@bundestag.de, , ursula.sowa@bundestag.de, antje.vollmer@bundestag.de, hans-joachim.otto@bundestag.de, , helga.daub@bundestag.de

Bitte sorgen Sie dafür, dass die Künstlersozialkasse erhalten bleibt.


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Harry Bornemann  Identity Verified
Mexico
English to German
+ ...
Korrigierter Verteiler Nov 22, 2004

Andy Lemminger wrote:
Dann sorgen wir doch einfach für volle E-Mail-Accounts!...

Der Verteiler funktioniert so nicht; wegen eines Leerzeichens und zweier doppelter Kommata.

Folgender Verteiler müsste funktionieren:

Gitta.Connemann@bundestag.de, Horst.Kubatschka@bundestag.de, siegmund.ehrmann@bundestag.de, angelika.krueger-leissner@bundestag.de, christine.lucyga@bundestag.de, lydia.westrich@bundestag.de, eckhardt.barthel@bundestag.de, michael.buersch@bundestag.de, ute.kumpf@bundestag.de, petra.weis@bundestag.de, guenter.nooke@bundestag.de, matthias.sehling@bundestag.de, christian.stetten@bundestag.de, christoph.bergner@bundestag.de, marie-luise.doett@bundestag.de, kristina.koehler@bundestag.de, dorothee.mantel@bundestag.de, ursula.sowa@bundestag.de, antje.vollmer@bundestag.de, hans-joachim.otto@bundestag.de, helga.daub@bundestag.de


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Annette Scheulen  Identity Verified
Germany
Local time: 09:53
English to German
+ ...
Antwort der Vorsitzenden der Enquetekommission Dec 13, 2004

Ich habe mich auch an der E-Mail-Aktion beteiligt und erhielt heute folgende Antwort:

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Ihre E-Mail zu unserer öffentlichen Anhörung zum Thema "Wirtschaftliche und soziale Absicherung für Künstlerinnen und Künstler", die wir als Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages am Montag, den 22. November 2004 durchgeführt haben, danke ich Ihnen. Sie sind allerdings offensichtlich falsch informiert, was das Ziel dieser Anhörung anbelangt. Dieses besteht nicht in der Abschaffung der Künstlersozialkasse.

Wir, die Mitglieder der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages, sind uns alle der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Mehrzahl der Künstlerinnen und Künstler in Deutschland bewusst. Deshalb haben wir diese Anhörung durchgeführt. Unser Auftrag ist es nämlich, eine ehrliche Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler vorzunehmen. Dabei ist die KSK von erheblicher Bedeutung.

Die Anhörung diente allein der Information. So haben an unserer Anhörung u.a. Heinrich Bleicher-Nagelsmann (Bereichsleiter Kunst und Kultur der ver.di Bundesverwaltung), Hans-Wilhelm Sotrop (Sprecher des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler), Jens Michow (Präsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft, Mitglied des Beirates der Künstlersozialkasse KSK), Dr. Christian Sprang (Justitiar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels), Carroll Haak (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung), Harro Bruns (Leiter der Künstlersozialkasse KSK) und Peter Schwark (Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft –GDV) teilgenommen.

Wir konnten uns durch die Befragung dieser Experten ein Bild davon machen, wie komplex das System der KSK aufgebaut ist. Sie sehen also, dass nicht die Abschaffung der KSK Thema der Anhörung war. Vielmehr ging es darum, sich zu verdeutlichen, wie die soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern auch für die Zukunft sichergestellt werden kann.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe selbstverständlich großes Verständnis für Ängste und Sorgen, die Sie wegen Ihrer Existenzsicherung haben. Sie stehen mit diesen Befürchtungen sicher nicht alleine da. Es ist bedauerlich, dass diese Sorgen durch Fehlinformationen, die aus offensichtlich wenig informierten Kreisen stammen, zusätzliche Nahrung erhalten haben. Sie sehen uns an Ihrer Seite.

Ich hoffe, dass ich Ihre Befürchtungen zerstreuen konnte und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

gez. Gitta Connemann

--
Gitta Connemann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Vorsitzende der Enquête-Kommission
"Kultur in Deutschland"
Wahlkreis Unterems
www.gitta-connemann.de

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel.: 0 30/2 27-73 015
Fax: 0 30/2 27-76 066


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Annette Scheulen  Identity Verified
Germany
Local time: 09:53
English to German
+ ...
Noch eine Antwort Jan 10, 2005

Falls es jemanden interessiert (eingegangen am 7.1.05):

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte haben Sie Verständnis dafür, daß ich auf Ihre E-Mail nicht
individuell antworten kann. Angesichts der Flut von E-Mails – sie konnten der Presse entnehmen, wie viele Nachrichten bei den Abgeordneten eingegangen sind – wäre dies ein Ding der Unmöglichkeit. Dennoch möchte ich Ihre E-Mail nicht unbeantwortet lassen.

Die FDP bekennt sich ausdrücklich zur Künstlersozialversicherung, die Anfang der Achtziger Jahre mit den Stimmen von SPD und FDP gegründet wurde. Sie ist die Grundlage der sozialen Sicherung von Künstlern. Der
Bundeszuschuß ist damit zugleich ein Beitrag des Staates zur Künstler- und zur Kunstförderung

Infolge der einseitigen Absenkung des Bundeszuschusses durch SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Jahre 1999 auf 20 Prozent (die gegen die Stimmen der FDP erfolgte) ist die KSK allerdings finanziell unter Druck geraten. Daß jetzt die Verwerterabgabe von 4,3 auf 5,8 Prozent erhöht werden muß, ist eine Folge dieser Entscheidung.

So unstreitig wie die Notwendigkeit der Künstlersozialkasse ist auch die Einschätzung, daß der enorme Anstieg der Verwerterabgabe eine große Belastung darstellt. Würde der Verwerteranteil noch weiter steigen, wäre der Fortbestand der Künstlersozialkasse in ihrer bisherigen Form zwangsläufig gefährdet.

Diese Erkenntnis zeigt, daß wir um Reformen nicht herumkommen, wenn die Künstlersozialkasse in ihrer Existenz gesichert werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir im Bundestag und mit Sachverständigen erörtern werden. Hierzu diente auch die Anhörung in der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland".

Wenn im Bundestag über Reformen der Künstlersozialkasse diskutiert wird, geschieht dies also gerade nicht mit dem Ziel, sie abzuschaffen, sondern im Gegenteil um sie dauerhaft zu sichern.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Hans-Joachim Otto


------------

Hans-Joachim Otto, MdB ist medien- und kulturpolitischer Sprecher der FDP- Bundestagsfraktion und FDP- Koordinator für Internet und Medien

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: +49 30 227 73690
Telefax: +49 30 227 76690
http://www.hans-joachim-otto.de

mail: hans-joachim.otto@bundestag.de


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Marinus Vesseur  Identity Verified
Canada
Local time: 00:53
English to Dutch
+ ...
Betrifft das den Übersetzer? Jan 10, 2005

In wiefern betrifft das uns als Übersetzer und Dolmetscher?

Gru?, Marinus


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 09:53
English to German
+ ...
Möglicherweise Jan 10, 2005

Hallo Marinus
In wiefern betrifft das uns als Übersetzer und Dolmetscher?

Gib' mal "Künstlersozialkasse" in die Forumssuche ein - hierzu gab's schon eine Reihe von Diskussionen.

Gruß Ralf


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