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Thread poster: Ruxi
Sprache der Zukunft und Zukunft der Übersetzer

Herbert Fipke  Identity Verified
Germany
Local time: 12:38
Member (2004)
English to German
+ ...
Fühlt sich da jemand auf den Schlips getreten? Mar 19, 2005


Ruxi wrote:

Englisch spricht jeder, überall. Wird es weiter so sein?


Davon kannst du getrost ausgehen. Selbst die Franzosen haben es mittlerweile aufgegeben, gegen die englische "Vormacht" anzustinken.



An Herbert: wie kann ich denn gleichzeitig in dem Land meiner Quellsprache leben und die viele Angebote in meinem Heimatland bekommen? Geklont bin ich nicht (und möchte auch nicht sein).


Ganz einfach: Wozu gibt es Internet? Virtuell bin ich meinen US-Kunden näher als jedem deutschen Kunden. Ich kenne über 90 Prozent meiner Kunden ohnehin nicht persönlich und selbst das Abrechnungswesen geht in entwickelten Staaten völlig papier- und behördenfrei (wie es sich gehört). Würde ich morgen nach Malaysia umziehen - meine Kunden würden es nicht mal bemerken.



An Textklick: auch so nebenbei: woher weißt du denn wie viel Erfahrung ich habe und auch...er?


Meine Erfahrungen kann er durchaus beurteilen, wir kennen uns nämlich persönlich - übrigens durch diverse PowWows. Den Besuch möglichst vieler PowWows kann ich übrigens nur empfehlen!



Ich würde gerne eure Kenntnisse sehen...in fremde Sprachen und ...Rumänisch.


Nanana...sind wir aber empfindlich...
Wenn du auf diesem Standpunkt stehst, kann ich dazu nur sagen:
Deswegen schreibe ich nicht rumänisch, ich kann es nämlich nicht.
Es soll allerdings Kollegen und Kolleginnen geben, die sich etwas darauf einbilden, eine bestimmte Sprache studiert zu haben...
Ich gehöre nicht dazu. Habe ich doch in meinen Quellsprachenländern oft genug erlebt, dass mich jeder sechsjährige Einheimische in Grund und Boden "labern" kann. Das macht demütig. Solltest du auch mal probieren...

[Edited at 2005-03-19 22:41]


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Geneviève von Levetzow  Identity Verified
Germany
Local time: 12:38
Member (2002)
German to French
+ ...
demütig... Mar 19, 2005

Herbert,

es war das Wort der Woche

Schönes Wochenende an Alle

Geneviève


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langnet  Identity Verified
Italy
Local time: 12:38
Italian to German
+ ...
Sorry.. Mar 20, 2005


Ruxi wrote:

Manche Länder werden wichtiger, manch andere im Gegenteil, je nach der politisch-wirtschaftliche Lage in der Welt.
Früher war USSR eine Weltmacht, jetzt ist sie viel kleiner (nur noch ein Stückchen ist noch wichtig),China und Indien im Gegenteil werden immer Stärker.



Sorry, sber die Russische Föderation (oder GUS oder "Rußland oder, je nachdem, wie man es jetzt politisch korrekt nennen mag) ist immer noch wichtig. China ist ein ganz anderes - und sehr komplexes Thema -, Indien auch. Welche nur bedingt mit den "ehemaligen Weltmachtblöcken" des Kalten Krieges, UDSSR und USA und sonstige, zu tun haben. Spätestens seit dem Fall der Berliner Mauer hat sich da was verändert. In diesem Sinne Zustimmung, aber Du vergleichst Äpfel mit Birnen.




Englisch spricht jeder, überall. Wird es weiter so sein?



Was heißt hier "Englisch spricht jeder"? Englisch radebrecht vielleicht jeder und überall, und wurstelt sich einigermaßen damit durch und kann damit auf Minimalebene kommunizieren. Aber Englisch, "richtiges Englisch", ist was ganz anderes. Nämlich eine komplizierte, facettenreiche und sehr komplizierte Sprache. Die nur der Muttersprachler vollkommen beherrschen kann, wie bei jeder anderen Sprache auch. Nur, weil die Grammatik im Vergleich zu anderen Sprachen auf den ersten Blick vergleichsweise einfach SCHEINT, heißt dies noch lange nicht, daß die Sprache dies auch wirklich ist. "Schlechtes Englisch können viele, gutes Englisch wenige". In Indien, immerhin fast schon eine Millarde Einwohner, ist Englisch die - durch die Kolonialmacht eingeführte - "lingua franca" (wie in Europa dazumal Latein). Auch, weil es auf dem Subkontinent hunderte von Sprachen und Dialekten gibt (die hoffentlich erhalten bleiben). Die "gebildeten" Inder sind bereits heute mindestens zweisprachig.

Was China betrifft: auch dort wird abzuwarten sein, was sich letztendlich durchsetzt. Es gibt hunderte von Dialekten, nur die wenigsten sprechen "Mandarin". Die äußerst komplexe Schriftsprache - ein Medium, das Sprach- bzw. Dialektbarrieren bisher umschifft - ist ein Problem und sprach- bzw. schriftgeschichtlich der Vereinfachung unterworfen. Dies bleibt, wie gesagt, abzuwarten. Das Japanische hat sich beispielsweise nicht weltweit durchgesetzt, obwohl Japan wirtschaftlich eine wichtige Stellung einnimmt.




Übrigens: ich habe sehr bewußt die Sprachen in mein Profil gestellt und auch die Bereiche. KudoZ spielt bei mir überhupt keine Rolle. Zumindest noch nicht, da ich keine Jobs finde.



Dann solltest Du bei den Sprachen da wohl schleunigst etwas ändern ("Working" - "Interest"). "KudoZ" und "Jobs" sind übrigens nicht miteinander verbunden. KudoZ-Fragen beantworten heißt zunächst einmal: anderen helfen wollen mit dem, was man eventuell weiß. Daraus können sich "Jobs" ergeben. Wie soll man Deinen Satz oben jetzt interpretieren? "Ich habe keine blasse Ahnung von nichts, aber wenn ich erst die ersten Aufträge bekomme, helfe ich gern, wo ich kann". oder "Ich beantworte erst KudoZ-Fragen wenn ich einen Job gefunden habe" (= wie du mir, so ich dir)?
Beides klingt nicht besonders vorteilhaft, oder?




Die Paare De-En und umgekehrt habe ich gestellt weil ich wußte dass meine Muttersprache sehr wenig gesucht ist zur Zeit und im De.



Entschuldigung, aber hier muß ich mich meinen Vorrednern anschließen: wie kannst Du Dich für EN-DE/DE EN bewerben? Ist Dir eigentlich die Tragweite Deiner Aussage hier klar? Fasse zusammen: "Finde keine Jobs - meine Muttersprache ist eh nicht gefragt - also probiere ich es mit EN-DE/DE/EN, was alle machen und 'gefragt' ist".

Persönlich hört sich dies für mich sehr unseriös an. Möglicherweise hast Du einen deutschen Partner, der zumindest Deine deutsche Übersetzung korrigieren kann. Aber beherrscht er auch genug Englisch? Wer korrigiert Deine Übersetzungen vom Deutschen ins Englische?




Erst später habe ich erfahren dass diese Paare auch schon besetzt sind und dass die nicht-muttersprachliche keine Chance haben.



Doch, auch "Nichtmuttersprachler" haben eine Chance, sie müssen dann jedoch absolut top sein (und hier habe ich schon einige gesehen). Und ggf. über Lektoratmöglichkeiten verfügen.




In meinem Land, schon, weil es keine De oder Englisch-Sprechern gibt die aus Rumänisch übersetzen.Müßen wir also auch diese Richtung selbst tun.



Nein Ruxi, die gibt es "theoretisch" auch in Rumänien, für D, z.B. in Siebenbürgen. Was dann wiederum ein anderes Thema wäre. In D gibt/gab es schon immer kompetente Übersetzer für die Sprachkombination Deutsch-Rumänisch, in den USA seit jeher für Rumänisch-Englisch. Das Problem hier ist einfach ein rein wirtschaftliches. Rumänien gilt noch als eines der ärmsten Länder Europas. Der Lebenstandard in Rumänien unterscheidet sich bis auf weiteres noch ganz massiv von der EU und den USA (und ich hoffe persönlich, daß das anders wird). Der Anreiz für "Ausländer" nach Rumänien zu gehen, ist zunächst einmal noch gering. Die Tarife im Ausland lebender Fachübersetzer im Vergleich dazu "exorbitant hoch". So wird einfacb auf "interne Ressourcen" zurückgegriffen. Aber bleib an Ball: die Dinge werden sich ändern, und dann bist Du oben auf.




P.S Es ist wirklich hart wie ihr einen beurteilt.So schlecht bin ich auch nicht.Ich kenne aber meine Problemzonen.Ich würde gerne eure Kenntnisse sehen...in fremde Sprachen und ...Rumänisch.



Du bist absolut nicht "schlecht". Die "Beurteilung" ist natürlich hart, hier, ist dies doch ein Treffpunkt für "language profs". Ich habe es ja auch schon geschrieben. Allerdings: das Argument "ich möchte mal dein Rumänisch/deine Fremdsprachenkenntnisse sehen" zieht hier nicht. Die Leute, die bisher geantwortet haben, beherrschen die (Fremd)Sprache, aus der sie übersetzen, auch aktiv sehr, sehr gut und machen praktisch 0 Fehler, wenn sie in dieser schreiben. Genau das ist der Punkt, über den Du hier stolperst. Du machst viele Fehler auf Deutsch. Das ist für das "Image" hier nicht so gut, aber daran kann man arbeiten. Jedoch: ich würde mir eben wünschen, daß Dein Mut, auf Deutsch zu schreiben bzw. Dich auf Deutsch - und nicht Rumänisch - mitzuteilen auch die entsprechende Anerkennung findet, trotz aller Fehler, die da sein mögen.

[Edited at 2005-03-20 03:13]


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Ruxi
German to Romanian
+ ...
TOPIC STARTER
Manche Antworten Mar 20, 2005

Da es eine große Kontroverse hier herrscht über mich und mir viele Fragen gestellt wurden, versuche ich zu antworten:
1. Zu erst bedanke ich mich an langnet.Sie/er ist die/der einzige der endlich mein Problem verstanden hat.
Ich werde hier immer kritisiert aber niemand sagt mir konkret wo meine Fehler liegen, was ich korigieren muß.
Die Benkannten hier machen das nicht, weil es eben unwichtig für uns ist, solange wir uns sehr gut sprachlich verstehen.
Mein Mann kann mich auch nicht korigieren, nicht in der Deutsche Sprache. Er korigiert und lehrt mich aber in eine andere Sprache(er ist nämlich auch kein Rumäner).
Wie gesagt mein Problem liegt im Schreiben. Lesen tue ich sehr viel, Deutsche Literatur (von Grimmsmärchen, Max und Moritz und Hans Huckebein und Das Doppelte Lottchen (Pippi Langström kenne ich nicht, ausser was man darüber neulich im TV erzählt), bis zu Goethe und Thomas Mann, Heinrich Heine, Theodor Fontane usw.)und Übersetzungen aus andere Sprachen (eben aus der Stadtbibliothek).
Ich kann aber mein Schreiben nicht üben. Wo und wie? Ich versuche nur in Forums zu schreiben.Hätte ich eine Arbeitstelle hätte ich bis jetzt automatisch alles viel besser.
2. Wegen KudoZ und jobs.
Als ich mich registriert habe hatte ich großes Spass an KudoZ, aber dann war mir so feindlich und ungerecht und ich habe aufgegeben. Arbeit und Nerven umsonst. Ich habe nie eine Frage gestellt (habe doch kein Überstezungsjob!), nur geholfen mit Antworten.
3. Ich habe nämlich aufgegeben ein Übersetzungsjob zu suchen. (Dank ProZ - wenn man einen so viel wie hier zu überzeugen versucht er/sie ist nicht gut, gelingt es am Ende).Habe viel versucht, überall geschrieben für meine Paare. Hier wird
Rumänisch nicht gebraucht.Es gibt nur eine Hoffnung.Irgendwo werde ich doch gebraucht wenn wir UE beitreten.
Ein bisschen finde ich es komisch wenn ich denke warum Rumänisch hier nicht gesucht wird.Es werden ja überall Deutsche Produkte verkauft und das seit ewig.
Früher hatten wir enge Verbindungen mit DDR und ich habe gerade (vor 1989) im Importbereich gearbeitet, also weiß ich worüber ich rede.
4. In Rumänien gibt es nur sehr, sehr wenig Deutsche. Sie sind alle nach Deutschland zurückgekommen.
Engländer gibt es noch weniger, wenn überhaupt. So mußten wir auch diese Richtung, also aus Rumänisch erledigen. Nämlich haben wir auch Import, Export, Reisen. Tourismus und seit viele Jahre auch Verbindungen mit der UE.
Wir müßen all die Dokumente in diese Sprachen übersetzen, oder sollen wir nach USA,GB oder Deutschland schicken?
Niemand von den Ausländern hat sich je beschwert über unsere Übersetzungen.
5. Ich finde das Ziel der Übersetzung ist dass sich Leute verständigen können und kommunizieren. Der Inhalt ist also wichtiger als manche Schreibfehler.Sicherlich müßte man alles sehr korrekt machen, aber auch die Muttersprachler sind nicht perfekt, schon gar nicht. Ich habe so viele Deutsche oder Engländer gesehen die schlecht schreiben oder sprechen.
Ich finde es wird hier so viel übertrieben über die Qualität einer Übersetzung. Manchmal denke ich man kann wirklich alles schreiben, nur keine Schreibfehler machen, nach der Meinungen hier auf ProZ.
Und noch etwas wichtiges. Im Forum zu schreiben ist anders als übersetzen. Nämlich kann man und sollte man eine Übersetzung gut prüfen und korigieren. Im Forum schreibt jeder seine Gedanken und Gefühle. Koriegieren kann man sich nicht immer. Es gibt nämlich keine Tools dafür im ProZ. Auch der Korektor im Word ist nicht gut genung.
Ein gutes Korektor für Deutsch würde mir helfen. Kenne ich keine (als Software im Office zu integrieren) und sie sind wahrscheinlich auch sehr teuer.
5. Sprache der Zukunft: langnet, aus USSR sind mehrere kleine Länder geworden die jeder ihre Sprache wieder gefunden hat (Ukrainisch, Moldawisch, Estonisch usw.)
Die Russen nicht mehr was sie waren.
Ich Denke Englisch wird schon bleiben.So viele Völker sprechen Englisch auf diese Welt. Dazu kommen auch große Staaten die sich eher durch Englisch verständigen als durch ihre eigene Sprache: China, Indien, Japan, Griechenland (Griechisch würde ich auch gerne lernen).
Tschüß

[Edited at 2005-03-20 14:00]


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Béatrice De March
Germany
Local time: 12:38
Member (2003)
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+ ...
eine andere Meinung Mar 20, 2005

"Davon kannst du getrost ausgehen. Selbst die Franzosen haben es mittlerweile aufgegeben, gegen die englische "Vormacht" anzustinken."


Die Franzosen sehen das ganz anders, glaube ich...

[Edited at 2005-03-20 19:40]


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Herbert Fipke  Identity Verified
Germany
Local time: 12:38
Member (2004)
English to German
+ ...
Meine Erfahrung Mar 20, 2005


Béatrice De March wrote:

"Davon kannst du getrost ausgehen. Selbst die Franzosen haben es mittlerweile aufgegeben, gegen die englische "Vormacht" anzustinken."

Die Franzosen sehen das ganz anders, glaube ich...


Ich habe natürlich nur meine persönliche Erfahrung zum Besten gegeben und bin seit Jahren erstaunt, wenn ich für einen Kunden eine Messe in Frankreich vorbereite, dass ich mit allen Kontaktpersonen in der französischen Wirtschaft ohne Probleme auf Englisch kommunizieren kann. Für den international unbeleckten Franzosen (außer im Urlaub) wird sicher dasselbe gelten wie in allen anderen Ländern (auch in Deutschland): völlige Fremdsprachenignoranz.


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Béatrice De March
Germany
Local time: 12:38
Member (2003)
German to French
+ ...
Stichwort Französische Ausnahme Mar 20, 2005

Die Franzosen sehen das ganz anders, glaube ich...





Damit spiele ich auf die berühmte "französische Ausnahme" an, die natürlich nicht nur den kulturellen Bereich betrifft.

[Edited at 2005-03-20 21:07]


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DSC
Germany
Local time: 12:38
Member (2007)
German to English
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Thema und Zukunftsperspektiven Mar 24, 2005

Hallo

irgendwie scheint mir die Diskussion etwas am Thema vorbeizugehen.

Gefragt war, ob es zukünftig eine dominierende Sprache geben wird und welche Konsequenz das für Übersetzer haben wird:

UIch denke, dass auf lange Zeit Englisch die dominierende Sprache beleiben wird. Dies bedeutet nmM, dass es für einen Übersetzer sehr empfehlendwert ist, wenn er auch aus dem Englischen in seine Muttersprache übersetzen kann.

Dann war noch nach der Bedeutung für maschinelle Übersetzung gefragt.
Die Qualität der maschinellen Übersetzung nimmt kontinuierlich zu und wird mit absoluter Sicherheit in wenigen Jahren einen festen Platz im Bereich der Übersetzung geinnehmen. Einer unserer Auftraggeber arbeitet bereits seit einiger Zeit mit maschineller Übersetzung. Hierbei allerdings mit einem System, was nicht blind einfach übnersetzt, sonder bei allen Unklarheiten in der Quellsprache auf menschliche Unterstützung zurückgreift. Die maschinell angefertigten Übersetzungen werden dann bei uns überarbeitet, damit ein gutes Ergebnis erreicht wird. Unsere Übersetzer stufen dabei die maschinelle Übersetzung deutlich besser ein, als die meisten Probeübersetzungen die sie zu lesen bekommen.

Für die Branche wird dies letztlich nicht der Untergang sein, sondern eine Erweiterung der Werkzeuge bedeuten um der ständig steigenden Flut zu übersetzender Texte Herr zu werden. Es wird zunehmend darauf ankommen nicht einfach einen Text in eine andere Sprache zu übersetzen, sondern die Prozesse der Übersetzung zu beherrschen. Hierzu gehören dann natürlich auch CAT, DTP und Lokalisierung.

Kleiner Tipp an Ruxie: Vielleicht solltest Du versuchen einen Job bei einem Übersetzungsbüro in einem anderen Bereich als in der Übersetzung zu erhalten. Wir beschäftigen z.B. gerne Mitarbeiter, die zwar eigentlich Übersetzer sind (sein wollen, werden wollen) im DTP oder Korrektoratsbereich. Zum einen gibt uns dies die Möglichkeit die Leute besser kennenzulernen, die Mitarbeiter gewuinnen Erfahrung, und gerade bei Nischensprachkombinationen hat man dann jemanden im Haus, wenn doch mal ein Kunde mit dem Grossauftrag von 3 Zeilen droht.

Viele Grüße

Hans


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