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Buch√ľbersetzungen: wem geh√∂rt die √úbersetzung?
Thread poster: xxxIanW
xxxIanW
Local time: 19:16
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+ ...
Apr 25, 2005

Liebe Kollegen,

ein Musikhistoriker hat mich beauftragt, ein mittlerweile vergriffenes deutsches Buch ins Englische zu √ľbersetzen, das er f√ľr reine Forschungszwecke ben√∂tigt. Er hat allerdings nicht vor, das Buch zu ver√∂ffentlichen, m√∂chte nur den Inhalt lesen k√∂nnen, Zitate auf Englisch parat haben und Details f√ľr sein Buch benutzen.

Ich habe ihm schon vorgeschlagen, dass es sinnvoll wäre, die Autoren dieses Buches anzusprechen, um festzustellen, ob sie Interesse an einer englischen Übersetzung ihres Werkes hätten, damit sie sich eventuell an den Kosten beteiligen könnten. Da dies ihn nicht zu interessieren scheint, möchte ich nun wissen, ob ich dann das Recht hätte, meine Übersetzung an die Autoren weiter zu verkaufen, falls ihrerseits Interesse besteht.

Gibt es irgendwelche rechtlichen, ethischen oder anderen Gr√ľnde, die dagegen sprechen w√ľrden? Geh√∂rt die √úbersetzung letztendlich mir oder dem Kunden? F√ľr Kommentare oder Hinweise w√§re ich sehr dankbar, da ich mich in diesem Bereich nicht auskenne.

Irische Gr√ľ√üe aus K√∂ln


Ian


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Jalapeno
Local time: 19:16
English to German
Aus dem Bauch... Apr 25, 2005

Hi Ian,

ich bin wahrlich kein Anwalt, aber mein Gef√ľhl sagt mir, dass du das Buch √ľberhaupt nicht ohne weiteres √ľbersetzen kannst, ohne das Einverst√§ndnis des Copyright-Inhabers zu haben.

Ich w√ľrde

- abwarten, ob sich hier noch ein fachkundiger Prozianer zu Wort meldet

- vielleicht beim vd√ľ nachfragen www.literaturuebersetzer.de

- mich mit dem Autor / Verlag des Originals in Verbindung setzen

Viel Gl√ľck,

Jalapeno


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Stefan Keller  Identity Verified
Germany
Local time: 19:16
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Rechte klären Apr 25, 2005

Jalapeno wrote:

Hi Ian,
ch w√ľrde

[...]
- mich mit dem Autor / Verlag des Originals in Verbindung setzen

Jalapeno[/quote]

Absolut! So wie ich das neulich mitbekommen habe (am eigenen Leib), musst du zunächst klären, wer Inhaber der Übersetzungsrechte ist. Das muss nicht zwingend der Autor oder der Verlag der Originalausgabe sein. Dies kannst du aber beim Verlag erfahren. Am besten wendest du dich mal unverbindlich mit einer Anfrage an den Verlag. Ich denke schon, dass du dir die Rechte "sichern" musst, wenn du beabsichtigst, die Übersetzung zu verkaufen!

Viel Gl√ľck und Erfolg
Stefan


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Derek Gill Fran√üen  Identity Verified
Germany
Local time: 19:16
German to English
+ ...
Aus dem Gesetz (und Rechtsprechung)... Apr 25, 2005

Nat√ľrlich ohne verbindlicher Rechtsrat zu sein:
Das solltest du mit dem Kunde ausdr√ľcklich vereinbaren.

Ian Winick wrote:

Liebe Kollegen,

ein Musikhistoriker hat mich beauftragt, ein mittlerweile vergriffenes deutsches Buch ins Englische zu √ľbersetzen
[...]
Ich habe ihm schon vorgeschlagen, dass es sinnvoll wäre, die Autoren dieses Buches anzusprechen [...]. Da dies ihn nicht zu interessieren scheint, möchte ich nun wissen, ob ich dann das Recht hätte, meine Übersetzung an die Autoren weiter zu verkaufen, falls ihrerseits Interesse besteht.

Gibt es irgendwelche rechtlichen, ethischen oder anderen Gr√ľnde, die dagegen sprechen w√ľrden? Geh√∂rt die √úbersetzung letztendlich mir oder dem Kunden? [...]

Ian[/quote]

Das könnte eine schöne Aufgabe werden. Nun aber zum Urheberrecht (nach deutschem Recht):

Eine Übersetzung ist deine persönliche geistige Schöpfung und daher ein "geschutztes Werk" im Sinne des Urheberrechts (vgl. § 2 Abs. 2 & § 3 UrhG (Did you really read § 3 UrhG? Here's the link: http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/urhg/__3.html ).

Als Urheber (vgl. § 7 UrhG) gehört die Übersetzung zunächst also dir - das Veröffentlichungsrecht (vgl. § 12 UrhG) steht dir zu; eine grobe Übersicht anderer Rechte des Urhebers enthält § 15 UrhG.

Fraglich ist, ob du einem anderen Nutzungsrechte (also auch das Veröffentlichungsrecht) eingeräumt hast und inwieweit. Der Umfang, in dem ein Urheber Nutzungsrechte eingeräumt hat, richtet sich nach dem Vertragsinhalt (vgl. § 31 UrhG). Ich nehme an, dass du noch keinen Vertrag abgeschlossen hast, was vielleicht gar nicht so schlecht ist.

Es klingt so, als ob es deinem Auftraggeber letztlich egal ist, ob die √úbersetzung ver√∂ffentlich wird oder nicht - jedenfalls h√∂re ich nicht daraus, dass er partout dagegen ist. Es d√ľrfte also nicht ausgeschlossen sein, dir die Rechte der Ver√∂ffentlichung vorzubehalten (die sind ja auch deine Rechte).

Es g√§be ein paar rechtliche M√∂glichkeiten, damit umzugehen. Du k√∂nntest dir die Rechte vorbehalten oder seine √ľbertragene Rechte einschr√§nken.

Wenn ich von Einschr√§nkungen spreche, meine ich folgendes: bei einer "normalen" Vereinbarung zwischen einem Auftraggeber und einem √úbersetzer (also wenn nichts zu den Urheberrechten gesagt wird) werden nur die "√ľblichen" (und unbedingt erforderlichen) Rechte mit√ľbertragen, darunter aber meist auch das Ver√∂ffentlichungsrecht, denn es geht den meisten Auftraggeber darum, die √úbersetzung zu ver√∂ffentlichen.

"Wie der Senat bereits in der ersten Revisionsentscheidung vom 15. September 1999 ausgef√ľhrt hat, richtet sich der Umfang, in dem ein Urheber Nutzungsrechte einger√§umt hat, nach dem Vertragsinhalt. Fehlt ‚Äď wie im Streitfall ‚Äď eine ausdr√ľckliche Regelung, so ist von dem nach dem gesamten Vertragsinhalt von den Parteien √ľbereinstimmend verfolgten Vertragszweck und den danach vorausgesetzten Bed√ľrfnissen der Vertragspartner auszugehen und zu fragen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Einr√§umung von Nutzungsrechten zur Erreichung des Vertragszwecks erforderlich ist. Denn nach dem Zweck√ľbertragungsgedanken des ¬ß 31 Abs. 5 UrhG r√§umt der Urheber Nutzungsrechte im Zweifel nur in dem Umfang ein, den der Vertragszweck unbedingt erfordert. In dieser Auslegungsregel kommt zum Ausdruck, da√ü die urheberrechtlichen Befugnisse die Tendenz haben, soweit wie m√∂glich beim Urheber zu verbleiben, damit dieser an den Ertr√§gnissen seines Werkes in angemessener Weise beteiligt wird. Dies bedeutet, da√ü im allgemeinen nur diejenigen Nutzungsrechte stillschweigend einger√§umt sind, die f√ľr das Erreichen des Vertragszwecks unerl√§√ülich sind. Da gegen kann die Einr√§umung von √ľber den Vertragszweck hinausgehenden Nutzungsrechten nur angenommen werden, wenn ein entsprechender Parteiwille ‚Äď und sei es nur aufgrund der Begleitumst√§nde und des schl√ľssigen Verhaltens der Beteiligten ‚Äď unzweideutig zum Ausdruck gekommen ist (BGH GRUR 2000, 144, 145 ‚Äď Comic-√úbersetzungen II, m.w.N.)" (vgl. http://www.aufrecht.de/3539.html).

Ich w√ľrde vorschlagen, die obige Entscheidung durchzulesen und dann klare W√∂rter mit deinem Auftraggeber zu reden.

Interessant sind auch die W√∂rter des BGH: "Zu der im Streitfall nicht fernliegenden Frage, ob sich die Kl√§gerin √ľber die rechtliche Tragweite ihrer Zustimmung zu einer pauschalen Abgeltung ihrer Rechte f√ľr s√§mtliche Folgeauflagen im klaren war, fehlt es bislang an tatrichterlichen Feststellungen. Im wiederer√∂ffneten Berufungsrechtszug werden die Parteien Gelegenheit haben, zu diesem Gesichtspunkt erg√§nzend vorzutragen."

Ob du den Urheber des Originals fragen muss, um eine √úbersetzung (zur Ver√∂ffentlichung) anzufertigen, ist nat√ľrlich eine andere Frage (die in ¬ß 23 UrhG behandelt wird, denn eine √úbersetzungen ist eine "Bearbeitung des Werkes" im Sinne des UrhG).

[Edited at 2005-04-25 20:14]


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silfilla
Local time: 13:16
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Genehmigung der Rechteinhaber und Rechtsberatung erforderlich Apr 25, 2005

Hi Ian--

Soweit ich weiss, unterliegt nach deutschem Urheberrecht jede Veroeffentlichung und Bearbeitung (letzteres schliesst Uebersetzungen mit ein) eines Textes der Genehmigung der Rechteinhaber sofern der Autor des Textes (der auch der Rechteinhaber sein kann) noch nicht mehr als 70 Jahre tot ist oder 70 Jahre nach dessen Tod kein urheberrechtlicher Schutz am Text besteht und der Text demnach nicht gemeinfrei ist.

Fuer Uebersetzungen, die im rechtlichen Sinne nicht anerkannt sind, sieht das Urheberrecht veilleicht Ausnahmen vor.

Wem die Uebersetzung gehoert, ist dann Sache einer rechtlichen Absprache (Vertrag) zwischen den Rechteinhabern, dem Auftraggeber der Uebersetzung und dem Uebersetzer (wobei natuerlich auch normaler Eigentumsvorbehalt bis zur vollstaendigen Zahlung gilt).

Die Tatsache, dass das Buch vergriffen ist, sagt ueber die Rechtsinhaberschaft gar nichts aus.

Ich wuerde dir dringend empfehlen, dich mit einem Urheberrechtsanwalt in Verbindung zu setzen und dich rechtlich abzusichern.

Viel Glueck aus New York --uBode (aka silfilla)

Ian Winick wrote:

Liebe Kollegen,

ein Musikhistoriker hat mich beauftragt, ein mittlerweile vergriffenes deutsches Buch ins Englische zu √ľbersetzen, das er f√ľr reine Forschungszwecke ben√∂tigt. Er hat allerdings nicht vor, das Buch zu ver√∂ffentlichen, m√∂chte nur den Inhalt lesen k√∂nnen, Zitate auf Englisch parat haben und Details f√ľr sein Buch benutzen.

Ich habe ihm schon vorgeschlagen, dass es sinnvoll wäre, die Autoren dieses Buches anzusprechen, um festzustellen, ob sie Interesse an einer englischen Übersetzung ihres Werkes hätten, damit sie sich eventuell an den Kosten beteiligen könnten. Da dies ihn nicht zu interessieren scheint, möchte ich nun wissen, ob ich dann das Recht hätte, meine Übersetzung an die Autoren weiter zu verkaufen, falls ihrerseits Interesse besteht.

Gibt es irgendwelche rechtlichen, ethischen oder anderen Gr√ľnde, die dagegen sprechen w√ľrden? Geh√∂rt die √úbersetzung letztendlich mir oder dem Kunden? F√ľr Kommentare oder Hinweise w√§re ich sehr dankbar, da ich mich in diesem Bereich nicht auskenne.

Irische Gr√ľ√üe aus K√∂ln


Ian


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xxxIanW
Local time: 19:16
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TOPIC STARTER
Kein Risiko? Apr 25, 2005

silfilla wrote:

Ich wuerde dir dringend empfehlen, dich mit einem Urheberrechtsanwalt in Verbindung zu setzen und dich rechtlich abzusichern.


OK, aber wenn mein Kunde nicht vor hat, diese Übersetzung zu veröffentlichen, sondern nur lesen möchte was darin steht, dann besteht kein Risiko, oder?


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Herbert Fipke  Identity Verified
Germany
Local time: 19:16
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Das Urheberrecht... Apr 25, 2005

...ist eigentlich eine recht einfache Angelegenheit. In meiner Zeit in PR-Agenturen hatten wir damit sehr häufig zu tun.
Es ist - wie meine Vorredner zum Teil schon gesagt haben - bei einem Buch immer zunächst zu vermuten, dass primär der Verlag und sekundär der Autor Inhaber von Rechten sind. Meist hat der Autor die inhaltlichen Rechte und der Verlag die Veröffentlichungsrechte UND IN DER REGEL AUCH DIE ÜBERSETZUNGSRECHTE.
Das kann man ganz offen mit den beiden Betroffenen besprechen, in der Regel haben weder Autoren noch Verlage Probleme damit.
Wirklich sicher bist du nur, wenn du von beiden eine schriftliche Freigabe erhalten hast.

Wenn weder Verlag noch Autor irgendwo explizit einen Vertrag besitzen, der die √úbersetzungsrechte regelt, hei√üt das aber nicht, dass du einfach deine √úbersetzung verkaufen kannst. Das Recht am geistigen Eigentum liegt n√§mlich grunds√§tzlich und vollautomatisch beim Autor, wenn nichts anderes vereinbart ist. Ohne schriftliche Genehmigung des Autors kann dieser sein unver√§u√üerliches! Recht also jederzeit einfordern,wenn er es sich sp√§ter anders √ľberlegt.

Solange dein Kunde die √úbersetzung "nur f√ľr den eigenen Gebrauch" benutzt, ist gegen eine √úbersetzung als solches nicht einzuwenden. Du hast auch das geistige Eigentum an der √úbersetzung, aber an Dritte verkaufen darfst du sie trotzdem nicht, weil der √úbersetzung (per definitionem) das geistige Eigentum des Urhebers zugrunde liegt.

Mein Rat: Sprich offen mit dem Autor/Verlag dar√ľber, auch und gerade, dass du sie verkaufen m√∂chtest. Wenn du das verheimlichst, ziehst du sp√§ter garantiert den k√ľrzeren.

[Edited at 2005-04-25 20:22]


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silfilla
Local time: 13:16
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grundsaetzlich Rechte klaeren Apr 26, 2005

Ian Winick wrote:

silfilla wrote:

Ich wuerde dir dringend empfehlen, dich mit einem Urheberrechtsanwalt in Verbindung zu setzen und dich rechtlich abzusichern.


OK, aber wenn mein Kunde nicht vor hat, diese Übersetzung zu veröffentlichen, sondern nur lesen möchte was darin steht, dann besteht kein Risiko, oder?


... denn dein Kunde wird u.U. aus der Uebersetzung zitieren, wie du in deiner Anfrage erwaehnst, oder im schlimmsten Fall plagiieren, d.h. abschreiben (kann man nie wissen!) ... und dann hast du den Salat.

Ich wuerde bei solchen Fragen grundsaetzlich einen Anwalt befragen -- better safe than sorry!!!

Whatever risk you decide to take: make sure that it's a calculated risk based on a truly informed decision.

Fwiw --uB/silfilla

[Edited at 2005-04-26 17:51]


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Aleksandra Kwasnik  Identity Verified
Local time: 19:16
Polish to German
+ ...
Dissertation May 31, 2005

Hallo,

Ich will die Sache nicht verkomplizieren, aber was ist Eurer Meinung nach zu beachten, wenn ich Zitate aus einem polnischen Sammelband √ľbersetze, die wiederum in einer Disseration verwendet werden, die dann m√∂glicherweise / wahrscheinlich tats√§chlich ver√∂ffentlicht wird?

Euren Beitr√§gen entnehme ich, dass man dann auf jeden Fall die Rechtefrage bei dem Verlag kl√§ren m√ľsste?

Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass bei allen wissenschaftlichen Ver√∂ffentlichungen, bei denen die √úbersetzungen oft von den Autoren selbst angefertigt werden, die Rechte gekl√§rt wurden. Wei√ü da vielleicht jemand etwas dar√ľber?

Vielen Dank im Voraus!
Aleksandra


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Aleksandra Kwasnik  Identity Verified
Local time: 19:16
Polish to German
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Wissenschaftliche Publikationen May 31, 2005

Ein Nachtrag:
Ich habe gerade einen Bekannten konsultiert, der als Assistent an einer Universität arbeitet und er sagte, dass das Verwenden von Zitaten aus fremdsprachigen Werken (egal ob im Original oder in Übersetzung) in wissenschaftlichen Publikationen zur wissenschaftlichen Praxis gehört, die als solche nicht gewinnorientiert ist. Deshalb sei es in solchen Fällen nicht notwendig, die Rechtefrage beim Verlag zu klären.

- Vielleicht hilft diese Info ja jemandem...


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