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BDÜ & Co. – lohnt sich die Mitgliedschaft?
Thread poster: Christian

Christian
Local time: 09:06
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Oct 9, 2005

Hallo allerseits!

Ich bin zwar beeidigter Übersetzer, aber ich nehme nur hin und wieder AuftrĂ€ge an, da ich mich hauptberuflich mit anderen Dingen befassen muss, die mit Sprachen und Übersetzen nichts zu tun haben. Lohnt es sich fĂŒr einen „GelegenheitsĂŒbersetzer“, dem BDÜ oder einem anderen Berufsverband beizutreten? So eine Mitgliedschaft ist ja auch nicht gerade billig, da frage ich mich schon, ob sich das fĂŒr mich ĂŒberhaupt lohnt? Was wĂŒrdet ihr an meiner Stelle tun?

FĂŒr eure Antworten bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.

Viele GrĂŒĂŸe
Christian


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Stephanie Wloch  Identity Verified
Germany
Local time: 09:06
Member (2003)
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Dienstleistungen - Prestige - Netzwerk Oct 9, 2005

Hallo Christian,
ich bin nicht im BDÜ, sondern im niederl. Verband.

Wichtige Frage erstmal:
was versprichst du dir von einer Mitgliedschaft?
Prestige - Networking - Mehr Kunden durch Aufnahme in Datenbank -
Weiterbildung - Rechtsberatung (auch Inkassohilfe) - VergĂŒnstigung bei Versicherungen etc.
Weiterbildung geht auch ohne Mitgliedschaft. Letztens habe ich einen Kurs "Technisches Übersetzen" vom BDÜ in Köln absolviert.
Der war sehr praxisbezogen und fundiert, in Zusammenarbeit mit der Tekom.
Vielleicht probierst du mal was aus, gibt da ĂŒbrigens noch den ADÜ und Aticom, die auch recht fit sind.

LG
Steffi aus NL/Ecke MĂŒnsterland


[Edited at 2005-10-09 22:49]


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Alison Schwitzgebel
France
Local time: 09:06
Member (2002)
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Es hĂ€ngt von deinen BedĂŒrfnissen ab Oct 10, 2005

Hi Christian!

Zu aller erst - ich bin BDÜ Mitglied, und auch Mitglied des BDÜ-Vorstands im Landesverband Rheinland-Pfalz. Aber ich versuche hier kein Bild vom BDÜ zu malen, welches nicht die Wahrheit entspricht. Dazu bin ich auch Proz Moderatorin, also vertrete ich so zu sagen beide Seiten

Welche Nutzen Du von einem Berufsverband ziehst, hĂ€ngt letztendlich von Dir, Deiner Arbeit und Deinen BedĂŒrfnissen/PrĂ€ferenzen ab.

Der BDÜ versteht sich als Interessenvertretung fĂŒr den Berufsstand der Dolmetscher und Übersetzer. Insofern werden Deine Interessen auch als "GelegenheitsĂŒbersetzer" bei wichtigen Entscheidungen (z.B. das neue JVEG) vertreten.

DarĂŒber hinaus erhalten BDÜ-Mitglieder Rabatte bei der Buchung von verschiedenen Weiterbildungsveranstaltungen (eine aktuelle Liste findest Du auf www.bdue.de.

BDÜ Mitglieder werden (auf Wunsch) in der Online Datenbank aufgenommen (auch auf www.bdue.de), wodurch man auch durchaus AuftrĂ€ge bekommen kann. Die Mitglieder erscheinen zusĂ€tzlich in dem gedruckten Mitgliedsverzeichnis des jeweiligen Landesverbands, welches per Post den entsprechenden Behörden zugeschickt wird.

Je nach Landesverband werden verschiedene Treffen angeboten - Sprachgruppen, Regionalgruppen, usw. Dabei muß ich sagen, daß ich diese Treffen relativ selten Besuche, da sie ĂŒberweigend abends stattfinden und ich als Mutter kleiner Kinder (noch neben meinem Vollzeitjob als Übersetzerin!) abends fast immer so KO bin, daß ich es aus zeitlichen GrĂŒnden nicht schaffe hinzugehen.

Einige werden sagen, daß Proz.com und andere Webseiten mehr bieten, und daß man dort nicht unbedingt eine Mitgliedschaft bezahlen muß. Ja, es stimmt, die Powwows bei Proz sind Klasse. Das Netzwerken macht dort enorm viel Spaß. Beim Proz Konferenz in Oxford habe ich eine Menge gelernt. Nur Proz bietet keine Trados LehrgĂ€nge. Und auch keine LehrgĂ€nge zum Übersetzen von Rechtstexten De-En. Geschweige von Fachseminare fĂŒr FinanzĂŒbersetzer, Veranstaltungen zum Thema Zeitmanagement, Mahnwesen, usw. usw.

Proz bietet die Terminologiehilfe, was man beim BDÜ nicht hat, und Proz bietet auch Foren, die - wie Du gerade hier siehst - hervorragend funktionieren.

Aber proz ist kein Berufsverband. Proz ist keine Interessenvertretung. Einfach die drei Buchstaben "BDÜ" hinter meinem Namen schreiben zu dĂŒrfen sieht sehr professionell aus.

Und was viele nicht wissen: Wenn es einem egal ist, an den Regionaltreffen (Landesverband-spezifische Treffen) teilnehmen zu dĂŒrfen, bzw. in welchem gedruckten Mitgliederverzeichnis man erscheint (viele Kunden suchen heute sowieso nur online), darf man sich auch wohnsitzunabhĂ€ngig den gĂŒnstigsten Landesverband aussuchen (ich glaube, daß ist derzeit Mecklenburg-Vorpommern, mit Rheinland-Pfalz an 2. Stelle). Beim Landesverband Rheinland-Pfalz kostet die Mitgliedschaft nur EUR 108 im Jahr. Ich finde, fĂŒr mich lohnt sich diese kleine Investition.

HDH

Alison


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Christian
Local time: 09:06
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TOPIC STARTER
Vielen Dank fĂŒr eure informativen BeitrĂ€ge! Oct 10, 2005

Steffi und Alison, ich bedanke mich recht herzlich fĂŒr eure ausfĂŒhrlichen und interessanten BeitrĂ€ge.

Mir geht es in erster Linie darum, Kontakte mit anderen "EinzelkĂ€mpfern" zu knĂŒpfen. NatĂŒrlich wĂ€re es schön, wenn sich die Mitgliedschaft auch dahin gehend bezahlbar machen wĂŒrde, dass sich daraus der eine oder andere Auftrag ergibt.:-) Sehr verlockend sind natĂŒrlich auch die reduzierten Seminarpreise fĂŒr diejenigen, die beispielsweise Mitglied im BDÜ sind. Etwas schockierend finde ich allerdings die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen MitgliedsbeitrĂ€ge, die insbesondere der BDÜ verlangt. Alison, auch ich wusste nicht, dass man sich den Landesverband aussuchen kann, dem man beitreten möchte. Mit 108 EUR im Jahr wĂ€re ich vielleicht noch einverstanden, aber viele, wenn nicht sogar die meisten LandesverbĂ€nde verlangen meines Wissens 150 EUR und mehr. Keine Ahnung, ob das wirklich gerechtfertigt ist. Na ja, ich werde es mir noch einmal ĂŒberlegen. Auf jeden Fall danke ich euch vielmlals fĂŒr eure hilfreichen RatschlĂ€ge.

Viele GrĂŒĂŸe
Christian


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Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 09:06
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Mal was aus dem wirklichen Leben zu dieser Thematik, Oct 10, 2005

um nicht so abstrakt zu bleiben.

Kurz und prÀgnant:

Eintritt BDÜ 2001.

2001 Beitrag 75 Euro; 2002: 100 Euro; 2003: 110 Euro.

DafĂŒr erhalten alle Vierteljahr eine Hochglanzzeitschrift, in der grĂ¶ĂŸtenteils ellenlange theoretische Bespiegelungen und Selbstbespiegelungen ĂŒber den Beruf (und noch öfter ĂŒber den hehren Berufsethos) des Dolmetschers/Übersetzers angestellt werden, vermischt mit Werbung fĂŒr WörterbĂŒcher, Computerprogramme und CAT-Tools. Oder SelbstbeweihrĂ€ucherungen des Verbandes. Praktischer Nutzen - Null.

Seminarangebot: kalter Kaffee (erstes TRADOS-Seminar 2003; da hatte ich TRADOS schon selbst ausprobiert und wieder verkauft wegen Unbrauchbarkeit).

AuftrÀge: Nicht einer.

Unterm Strich: Außer Spesen nichts gewesen.

Austritt 2004.

Fazit:

Vereinsmeierei, BĂŒrokratie und Kosten, sonst nichts. Hauptzweck: BeitrĂ€ge eintreiben. Absoluter Stuss ohne jeden fĂŒhlbaren Nutzen.

Die 100 Euro bei Proz sind Tausendmal besser angelegt.

Fußnote:

Darstellung beschreibt nur die eigene Erfahrung und Empfindung - erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit oder AllgemeingĂŒltigkeit, obwohl ich bestimmt nicht der Einzige bin, dem dies so widerfahren ist.


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Marinus Vesseur  Identity Verified
Canada
Local time: 00:06
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BDÜ ist teuer geworden Oct 10, 2005

Steffen Pollex wrote:
2003: 110 Euro.

GlĂŒckspilz! Jahresbeitrag jetzt in Bayern sage und schreibe 216,- Euro (plus 35,- 'AufnahmegebĂŒhr'). Da habe ich dann verzichtet und wahrscheinlich auch nichts verpasst.
Möglicherweise lohnt es sich aber trotzdem wenn man in einer Stadt wohnt mit einer BDÜ-Niederlassung in der NĂ€he.
Gruß, Marinus.


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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
Local time: 09:06
Member (2002)
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Positive Erfahrungen Oct 11, 2005

Hallo an alle,

der andere Steffen schrieb ja ĂŒber seine negativen BDÜ-Erfahrungen.

Ich bin seit fast 2 Jahren Mitglied und habe andere Erfahrungen gemacht. Dies nicht zuletzt deshalb, weil das Seminarangebot in Berlin recht umfangreich ist (mir hat das TRADOS-Seminar von Prof. Freigang wirklich was gebracht) und sich ĂŒber einen monatlich in Berlin stattfindenden BDÜ-Übersetzerstammtisch auch schon Kontakte und AuftrĂ€ge ergeben haben. Zum Vergleich: Bei mir waren's zuletzt 150 EUR Mitgliedsbeitrag, wenn ich mich richtig erinnere.

Alles ist relativ ...

Steffen


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Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 09:06
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+ ...
Ist doch der Hammer - fĂŒr nichts - oder? Oct 11, 2005

Marinus Vesseur wrote:

Glьckspilz! Jahresbeitrag jetzt in Bayern sage und schreibe 216,- Euro (plus 35,- 'Aufnahmegebьhr'). Da habe ich dann verzichtet und wahrscheinlich auch nichts verpasst.
Mцglicherweise lohnt es sich aber trotzdem wenn man in einer Stadt wohnt mit einer BDЬ-Niederlassung in der Nдhe.
GruЯ, Marinus.


Aber Euch in Bayern geht's ja auch doppelt so gut wie uns in Sachsen-Anhalt. Warum also solltet Ihr nicht das Doppelte bezahlen.


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Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 09:06
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In Berlin sieht das sicher anders aus Oct 11, 2005

Steffen Walter wrote:

Ich bin seit fast 2 Jahren Mitglied und habe andere Erfahrungen gemacht. Dies nicht zuletzt deshalb, weil das Seminarangebot in Berlin recht umfangreich ist (mir hat das TRADOS-Seminar von Prof. Freigang wirklich was gebracht) und sich ĂŒber einen monatlich in Berlin stattfindenden BDÜ-Übersetzerstammtisch auch schon Kontakte und AuftrĂ€ge ergeben haben.
Steffen


Da ist eben einfach mehr los. Ich wollte, wie gesagt, meine Erfahrungen auch nicht als letzte Weisheit präsentieren.

Ist aber mal interessant zu lesen, wie sich das regional unterscheidet.


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Christian
Local time: 09:06
English to German
+ ...
TOPIC STARTER
Regionale Unterschiede Oct 11, 2005

Steffen Pollex wrote:
Ist aber mal interessant zu lesen, wie sich das regional unterscheidet.


Ich hĂ€tte nicht gedacht, dass die regionalen Unterschiede so groß sind. Da gibt es LandesverbĂ€nde, die etwas ĂŒber 100 Euro von ihren Migliedern haben wollen, wĂ€hrend andere VerbĂ€nde sich noch nicht einmal mit dem Doppelten zufrieden geben. Da ist ja Berlin mit 150 Euro noch richtig preiswert! Der LV Berlin gibt sich ja anscheinend doch etwas MĂŒhe, fĂŒr die MitgliedsbeitrĂ€ge auch etwas zu bieten. Da ich in Berlin wohne, werde ich meinen Antrag möglicherweise auch dort stellen.:-)

Viele GrĂŒĂŸe
Christian


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Francoise Perigaut
Germany
Local time: 09:06
German to French
+ ...
AuftrÀge Oct 11, 2005

Ich bin seit mehreren Jahren BDÜ-Mitglied (auch in Berlin).
Ich habe aus ZeitgrĂŒnden und mangelndem Interesse noch nie an einer Veranstaltung oder an einem Stammtisch teilgenommen, aber allein wegen der Anfragen, die ich durch meine BDÜ-Mitgliedschaft erhalte, lohnt es sich fĂŒr mich.
Ich finde zwar den Mitgliedsbeitrag ziemlich teuer und habe mir schon ĂŒberlegt, ob ich beim BDÜ bleiben soll, aber ich bekomme dadurch regelmĂ€ĂŸig interessante Anfragen, wo ich viel höhere Preise verlangen kann als z.B. bei den Anfragen, die ich ĂŒber Seiten wie ProZ erhalte.
Es kann aber sein, dass es fĂŒr andere Arbeitssprachen anders aussieht, ich spreche natĂŒrlich nur fĂŒr mich.


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Arthur Allmendinger  Identity Verified
Germany
Local time: 09:06
English to German
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Es lohnt sich. Oct 11, 2005

Marinus Vesseur wrote:

Möglicherweise lohnt es sich aber trotzdem wenn man in einer Stadt wohnt mit einer BDÜ-Niederlassung in der NĂ€he.



Es lohnt sich wirklich, Marinus.

Ich wohne in Karlsruhe und habe durch BDÜ einige nette Leute kennengelernt. Außerdem hatte ich vorher keine Ahnung, wie man Urkunden ĂŒbersetzen soll und wie ein Stempel eines beeidigten Übersetzers aussehen muss. Diese Info habe bei dem BDÜ bekommen, wie auch die Muster-AGB und einige Richtlinien fĂŒr Übersetzer.

In persönlichen GesprĂ€chen erfĂ€hrt man auch Sachen, die Ă€ußerst wichtig sind und nirgends veröffentlicht werden.

Außerdem habe ich den Eindruck bekommen, dass nicht jeder Übersetzer BDÜ-Mitglied werden kann: dazu braucht man bestimmte Voraussetzungen.

Übersetzter, die in der BDÜ-Datenbank aufgelistet sind, sind geprĂŒfte Profis und werden von Auftraggebern ernst genommen.

Wenn man schon seine Stammkunden hat, dann kann man immer problemlos kĂŒndigen...


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Alina Brockelt  Identity Verified
Local time: 09:06
German to Polish
+ ...
geprĂŒfte Profis? Oct 15, 2005

Hallo allerseits,

seit Langem bin ich am Überlegen, ob es sinnvoll fĂŒr mich ist ein BDÜ-Mitglied zu werden. Habe schon Unterlagen von dem Verband angefordert, viele pro und kontra Meinungen hier und anderswo gelesen, ĂŒberzeugt, ob eine Mitgliedschaft fĂŒr mich vom Nutzen wĂ€re, bin ich aber bis heute nicht.
Arthur deine Aussage:
Arthur Allmendinger wrote:
Übersetzter, die in der BDÜ-Datenbank aufgelistet sind, sind geprĂŒfte Profis und werden von Auftraggebern ernst genommen.

wundert mich etwas. Woraus schließt du, dass sie BDÜ-Übersetzer geprĂŒft sind? Ich brauche doch nur die Unterlagen an den Verband zu schicken, den Beitrag bezahlen und schon bin ich drin, oder?

Viele GrĂŒĂŸe

Alina


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Stephanie Wloch  Identity Verified
Germany
Local time: 09:06
Member (2003)
Dutch to German
Entweder Ausbildung oder ÜberprĂŒfung der ProfessionalitĂ€t Oct 17, 2005

Alina Brockelt wrote:
Woraus schließt du, dass sie BDÜ-Übersetzer geprĂŒft sind? Ich brauche doch nur die Unterlagen an den Verband zu schicken, den Beitrag bezahlen und schon bin ich drin, oder?
Alina

Nein, wenn es nicht die richtigen Unterlagen sind.
Ja, wo stehen denn die Aufnahmerichtlinien des BDÜ? Auf der allg. Seite finde ich nix, dann gehe ich mal auf BDÜ NRW.
In PDF-Datei steht:
- Abschluss als Ü oder D an dt. Hochschule oder anerkannterer auslĂ€nd. Hochschule
- oder staatl. geprĂŒfter Dol. oder Ü
- IHK PrĂŒfung unter UmstĂ€nden
ODER
- Sprachenstudium und 5 Jahre Praxis
- Hochschulstudium und 7 Jahre Praxis
Das war alles???
Sehr praxisfern, wenn nur studierte Leute reindĂŒrfen.
Habe keine Ausbildung als Übersetzerin und kein abgeschlossenes anderes Studium, aber hier im niederlĂ€ndischen Verband konnte ich eine AufnahmeprĂŒfung ablegen.
Ein anderer deutscher Verband, Aticom, verlangt zwei Referenzen und Praxisnachweis (Übersetzungproben).
Der ADÜ (norddt. Verband) handhabt im Sonderfall ein Eignungsfeststellungsverfahren mittels interner Aufnahmekommission, d.h. Sprachkenntnisse und Art und Dauer der ĂŒbersetzerischen TĂ€tigkeit nachweisen.


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Alison Schwitzgebel
France
Local time: 09:06
Member (2002)
German to English
+ ...
Aufnahmekommission Oct 17, 2005

Tuliparola wrote:

Sehr praxisfern, wenn nur studierte Leute reindĂŒrfen.
Habe keine Ausbildung als Übersetzerin und kein abgeschlossenes anderes Studium, aber hier im niederlĂ€ndischen Verband konnte ich eine AufnahmeprĂŒfung ablegen.


Der BDÜ hat auch eine Aufnahmekommission - wenn man keine Sprachdiplom nachweisen kann aber entsprechende Berufserfahrungen mitbringt, kann man durchaus durch diese Kommission aufgenommen werden. Leider kann dieses Verfahren um die 6 Monate in Anspruch nehmen.

Liebe GrĂŒĂŸe

Alison


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