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Frage zur Einnahme-√úberschuss-Rechnung in Quickbooks
Thread poster: Steffen Pollex
Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 04:31
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Jan 27, 2006

Hallo zusammen!

Ich sitze (und schwitze) gerade √ľber meiner Buchhaltung f√ľr 2005.

Die mache ich in Quickbooks und habe festgestellt, dass das Programm bei der Ermittlung des Jahres√ľberschusses die vereinnahmte Umsatzsteuer mit als Einnahmen rechnet und die verauslagte Vorsteuer als Betriebsausgabe.

Meiner Meinung nach m√ľsste das Programm doch aber f√ľr die Ermitlung des zu versteuernden J√ú mit den Nettobetr√§gen f√ľr Einnahmen/Ausgaben rechnen, um ein richtiges Ergebnis zu liefern.

Die Umsatzsteuer-Geschichte läuft doch separat von der Netto-JÜ-Ermittlung.

Bei mir stellt sich das so dar, dass bei Verwendung der Nettobeträge der JÜ kleiner ausfällt, als wenn ich die vereinnahmte Umsatzsteuer und verauslagte Vorsteuer als Einnahmen bzw. Ausgaben behandle.

Hat das Programm eine Macke oder ich einen Denkfehler?

Vielen Dank an alle, die mir auf die Spr√ľnge helfen k√∂nnen.

Steffen


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Andy Lemminger  Identity Verified
Canada
Local time: 20:31
Member (2002)
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Stimmt schon Jan 27, 2006

Hi Steffen,

eine Einnahmen-√úberschuss-Rechnung ist (fast) rein zahlungsorientiert und daher werden die Umsatzsteuern (auch zur Vereinfachung) erfasst.
Da du im folgenden Jahr auch die Umsatzsteuererstattung bzw. -nachzahlung als Einnahme oder Ausgabe ansetzen musst, gleicht sich dies √ľber die Jahre hinweg aus Sicht des zu versteuernden Einkommens wieder aus.
Jetzt magst du sagen: Aber was ist mit der Periodenabgrenzung? Und genau das ist ja der Punkt bei der E√úR: Bei ihr kommt es auf die Zahlungen an und nicht so sehr auf die Periodenabgrenzung, die in der Bilanzierung wichtiger ist.

Viele Gr√ľ√üe

Andreas
www.interlations.com


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Endre Both  Identity Verified
Germany
Local time: 04:31
Member (2002)
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Ust gehört in die EÜ-Rechnung Jan 27, 2006

Ich kann nur best√§tigen, dass meine Ust-Einnahmen (inkl. eventueller R√ľckerstattungen vom FA z.B. wegen korrigerter USt-Anmeldung) vom Steuerberater jeweils im Jahr der Buchung als Einnahmen ausgewiesen wurden; genauso wurden Vorsteuern und Ust-Nachzahlungen als von den Nettoasugaben getrennter Ausgabenposten ausgewiesen.

Diese Sichtweise (die mir seinerzeit auch etwas ungew√∂hnlich erschien) leuchtet eigentlich ein: Diese Summen werden zun√§chst genauso von dir eingenommen bzw. ausgegeben wie alle sonstigen Einnahmen und Ausgaben. Im Endergebnis zwar ein Nullsummenspiel, aber auf das einzelne Jahr bezogen hat das durchaus Einkommenseffekte. Das merkte ich, als ich im ersten Jahr keine USt-Voranzahlungen leistete, und daher viel zu hohen Einnahmen auswies, und im n√§chsten Jahr durch die (nat√ľrlich) immens hohe USt-Nachzahlung auf l√§cherlich niedrige Einnahmen kam.

Steuerlich wesentlich g√ľnstiger w√§re nat√ľrlich gewesen, brav bereits im ersten Jahr USt-Vorauszahlungen zu leisten, und dadurch die Einnahmen auf einem gleichm√§√üigen Niveau zu halten. Nett wie ich bin, sprach ich den Steuerberater hinterher nicht mehr darauf an...

Endre

[Edited at 2006-01-27 15:39]


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Steffen Pollex  Identity Verified
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Das verstehe ich nicht so richtig Jan 27, 2006

Hallo Andy!

Danke für Deinen Rat, bei dem ich aber, fürchte ich, immer noch nicht voll durchsehe.

Andy Lemminger wrote:

Hi Steffen,

Da du im folgenden Jahr auch die Umsatzsteuererstattung bzw. -nachzahlung als Einnahme oder Ausgabe ansetzen musst, gleicht sich dies √ľber die Jahre hinweg aus Sicht des zu versteuernden Einkommens wieder aus.


Mich hat mein Finanzamt angeherrscht bei der EÜ-Rechnung 2004, die Umsatzsteuer hätte dort nichts zu suchen.

Sie meinten, dass man die Zahlungen, die man unterjährig entsprechend der USt-Voranmeldungen leistet, nicht als Ausgaben verbuchen soll. Aber wenn ich die vereinnahmt und dann abgeführt habe (und die vereinnahmte als Einnahme zählt), muss doch auch die abgeführte als Ausgabe auftauchen, oder nicht? Ich bin echt konfus, und jedes Jahr wieder.

Nicht dass mein Finanzamt besonders kompetent wäre - die haben mich in den vergangenen drei Jahren mehrmals mächtig "gut beraten". Dadurch hatte ich einen Haufen unnötigen Ärger und Schreibkram.

Eh ich die frage, lieber noch mal hier.

Oder kann man dazu was lesen, so dass ich Euch hier nicht unnötig belasten muss?


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Harry Bornemann  Identity Verified
Mexico
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Gute Frage Jan 27, 2006

Ich mache einen deutlichen Unterschied zwischen Einnahmen und zu versteuerndem Einkommen, ebenso wie zwischen Ausgaben und Kosten.

F√ľr die Umsatzsteuer mache ich die Umsatzsteuererkl√§rung und f√ľr die Einkommensteuererkl√§rung verwende ich die Betr√§ge ohne Umsatzsteuer.

Es w√§re aber theoretisch denkbar, dass mein Finanzamt nur der Geringf√ľgigkeit wegen bisher nichts beanstandet hat.

Aber eigentlich m√ľsste das doch irgendwo in der Anleitung zur Einkommensteuererkl√§rung stehen..

[Edited at 2006-01-27 17:05]


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Claudia Digel  Identity Verified
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Jan 27, 2006



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RobinB  Identity Verified
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Jan 27, 2006



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Steffen Pollex  Identity Verified
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Jan 27, 2006



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Steffen Pollex  Identity Verified
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Jan 27, 2006



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RobinB  Identity Verified
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Jan 27, 2006



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Steffen Pollex  Identity Verified
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Jan 28, 2006



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Claudia Digel  Identity Verified
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Jan 28, 2006



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Steffen Pollex  Identity Verified
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Danke, Claudia! Jan 28, 2006

Claudia Digel wrote:

Hallo Steffen,


die neue ELSTER-Version (2005/2006) kannst du dir unter folgender Adresse herunterladen:

https://www.elster.de/elfo_down4.php?who=2005/2006

Ein Update f¬¨√ģr die letztj¬¨√ēhrige Version gibt es nicht, du musst die neue Version komplett neu installieren...

In der neuen Version ist auch das Formular E¬¨¬ĺR enthalten, das musst du also nicht extra per Post schicken.

Viele Gr¬¨√ģ¬¨√Āe
Claudia


Das habe ich inzwischen auch gemerkt.

Als fortschrittlich denkender Mensch hatte ich angenommen, dass man von 2004 auf 2005 nur updaten muss und dann die neuen Formulare automatisch eingespielt werden.

Aber schlie©¬lich wollen die Software-Entwickler auch was verdienen. Warum also nur ein Update, wenn man dem Finanzamt gleich ein neues Programm verkaufen kann.


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