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Artikel im IHK Magazin Wirtschaft: ├ťbersetzungskosten + technische Dokumentation
Thread poster: Irene Fried

Irene Fried  Identity Verified
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Sep 4, 2002

Hallo liebe \"Mitstreiter\",



anbei ein Artikel (eingescannt) aus dem IHK Magazin Wirtschaft, den ich ├Ąu├čerst interessant fand und mit euch teilen m├Âchte.



Verfasser des Artikels ist Dr Wolfgang Sturz, Gesch├Ąftsf├╝hrer der transline Deutschland GmbH in Reutlingen.



Viel Spa├č, Irene

____________________________________________



├ťbersetzungskosten k├Ânnen gesenkt werden

Von Wolfgang Sturz (transline Deutschland, Reutlingen)



Um eine Maschine oder Anlage ins Ausland verkaufen zu k├Ânnen reicht gute Technik heutzutage nicht mehr aus. Auch die dazugeh├Ârige technische Dokumentation muss einwandfrei sein - und das in der jeweiligen Landessprache. Gute ├ťbersetzungen sind aber aufw├Ąndig und teuer.



Mit der technischen Dokumentation steht und f├Ąllt das Funktionieren einer neuen Maschine. Ein entsprechendes Handbuch zu erstellen, dass s├Ąmtliche Funktionen einer Anlage sicherheitsgerecht beschreibt, ist aber oft bereits in der eigenen Sprache kompliziert. Noch schwieriger wird es, wenn die Anleitung f├╝r den Auslandskunden noch in eine Fremdsprache ├╝bersetzt werden muss. Angesichts der Kosten f├╝r eine solche ├ťbersetzung stellt sich mancher die Frage, ob unbedingt ein professioneller ├ťbersetzer eingesetzt werden soll. Gibt es nicht irgendwo in der eigenen Firma oder im Bekanntenkreis eine sprachgewandte Aushilfe, welche die gleiche Arbeit f├╝r sehr viel weniger Geld verrichten k├Ânnte? Eine solche ├ťberlegung kann sich schnell als Milchm├Ądchenrechnung erweisen. Sp├Ątestens wenn die Beteiligung an einer gr├Â├čeren internationalen Ausschreibung gescheitert ist oder Rechnungen wegen unvollst├Ąndiger oder mangelhafter Dokumentation nicht bezahlt werden, kann dies f├╝r einen Betrieb zu empfindlichen finanziellen Einbu├čen f├╝hren. Noch schlimmer: Wenn gegen die versch├Ąrften EU-Bestimmungen ├╝ber die Produkt- und Produzentenhaftung versto├čen wird, kann ein Hersteller zur Rechenschaft gezogen werden und muss f├╝r einen Unfall oder Schaden bezahlen. Ein ├ťbersetzungsunternehmen dagegen ├╝bernimmt auch die Verantwortung f├╝r die korrekte sprachliche Wiedergabe, egal in welcher Sprache.

Aber nicht nur dieser Sicherheitsaspekt spricht f├╝r das Outsourcen von ├ťbersetzungsarbeiten. Analysen haben ergeben, dass im Sondermaschinenbau in Einzelf├Ąllen bis zu zehn Prozent der Projektsumme f├╝r die technische Dokumentation und die ├ťbersetzungen anfallen k├Ânnen. Der Einsatz externer Dienstleister kann die ├ťbersetzungskosten um die H├Ąlfte reduzieren. Das ist besonders dann der Fall, wenn man ├Âfters mit demselben Team zusammenarbeitet. Das kann beim ersten Auftrag die f├╝r einen Kunden spezifischen, immer wiederkehrenden Fachbegriffe in einer Datenbank speichern. Ein ausgebildeter Fach├╝bersetzer kann pro Tag maximal 2500 bis 3000 W├Ârter ├╝bersetzen. Durch den Einsatz spezieller ├ťbersetzungssoftware und von Datenbanken l├Ąsst sich der Prozess jedoch betr├Ąchtlich rationalisieren, denn diese erkennen die S├Ątze, die sie schon einmal ├╝bersetzt haben, auch wenn der Zusammenhang ein ganz anderer war. Auf diese Weise k├Ânnen die folgenden ├ťbersetzungen kosteng├╝nstiger angeboten werden. Hinzu kommt, dass man einen externen Dienstleister nur bezahlt, wenn man ihn braucht. Wichtig ist f├╝r eine weitgehende Rationalisierung, dass bereits beim Schreiben der Ausgangstexte bestimmte Standardisierungen festgelegt und eingehalten werden. So k├Ânnen Kosten f├╝r ├ťbersetzungen von weit ├╝ber 20 Cent pro Wort oft auf 10 Cent pro Wort reduziert werden. Bei Gro├čprojekten ergeben sich so beachtliche Einsparungspotenziale.



Erschienen: IHK Magazin Wirtschaft Nr. 9/2002 (Stuttgart, B├Âblingen, Esslingen, G├Âppingen, Ludwigsburg, N├╝rtingen, Rems-Murr), S. 21





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Marisapad  Identity Verified
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Efkharist├▓ Sep 4, 2002

Danke, Thank you, Grazie!



Marisa


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Alan Johnson  Identity Verified
Germany
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Aber auf wessen Kosten? Sep 5, 2002

Ein eindeutiger Fall von \"Werbung in eigener Sache\", aber m├Âglichst auf Kosten des ├ťbersetzers.

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RWSTranslation
Germany
Local time: 05:14
Member (2007)
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Auf wessen Kosten ??? Sep 5, 2002

Hallo Alan,



wenn ich Deine Antwort richtig deute, bist Du der Meinung, das es ungerecht ist, wenn die Kosten f├╝r eine ├ťbersetzung niederiger ausfallen, weil es technische Hilfsmittel gibt, die es erlauben, ├ťbersetzungen effizienter durchzuf├╝hren.



Diese Meinung wird von unterschiedlichen Leuten immer mal wieder auch bei Proz vertreten.



Ich kann diesen Standpunkt nicht teilen und eigentlich auch nicht verstehen.



Fakt ist, da├č es f├╝r qualifizierte ├ťbersetzer mit ├╝blichem Arbeitseinsetz (z.B. 5 Tage a 8 Stunden) ein der Qualifikation entsprechendes (monatliches) Einkommen zu erzielen. (├ťber die H├Âhe desselben l├Ą├čt sich streiten.)



Durch den Einsatz von Translation Memory Systemen ist es nun entsprechend qualifizierten ├ťbersetzern m├Âglich wesentlich mehr Text in k├╝rzerer Zeit zu ├╝beretzen. D.h. selbst wenn dadurch der durchschnittliche Wort-/Zeilenpreis sinkt, wird (sollte) dies nicht zu einer Verminderung des erzielten monatlichen Einkommens f├╝hren.



Ein prinzipielles Ablehnen des Einsatzes dieser Techniken ist daher f├╝r mich schwer nachvollziehbar, da auf der anderen Seite jeder/viele (auch ├ťbersetzer) vergleichen beim Einkauf die Preise. W├╝rden Sie ein Auto kaufen, da├č 20 - 40 % teuerer ist, nur weil der Hersteller auf den Einsatz von Werkzeugmaschinen verzichtet hat ?



Zusammenfassend m├Âchte ich noch einmal betonen, da├č ich hier nicht die Ausbeutung von ├ťbersetzern propagiere die zu Wortpreisen von 0,03 EUR arbeiten sollen.



Viele Gr├╝├če



Hans Pich


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Lucia Dogbeh, Ph.D.  Identity Verified
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Ist Transline eine ├ťbersetzungsagentur? Sep 5, 2002

Wenn nein, dann habe ich nichts zu sagen. Wenn ja, dann frage ich mich, wovon sich der Verfasser in den n├Ąchsten Jahren ern├Ąhren will. Schade, dass sogar gut ausgebildete Leute den Beruf des ├ťbersetzers gar nicht sch├Ątzen k├Ânnen... Die gute Nachricht ist: es gibt - Gott sei dank - noch kundenorientierte Produkthersteller, die unsere Leistungen weiter nutzen werden.

Meinen lieben KollegInnen w├╝nsche ich Frohes Schaffen!

Lucia


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
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Ich denke, das wei├č er... Sep 5, 2002

Quote:


On 2002-09-05 11:39, Onovoh wrote:

Wenn nein, dann habe ich nichts zu sagen. Wenn ja, dann frage ich mich, wovon sich der Verfasser in den n├Ąchsten Jahren ern├Ąhren will.



Transline ist ein Sprachdienstleister (www.transline.de) - ich denke, dass sie schon eine Vorstellung haben, wovon sie leben...

Quote:


Schade, dass sogar gut ausgebildete Leute den Beruf des ├ťbersetzers gar nicht sch├Ątzen k├Ânnen... Die gute Nachricht ist: es gibt - Gott sei dank - noch kundenorientierte Produkthersteller, die unsere Leistungen weiter nutzen werden.



Sorry, aber dem kann ich nicht folgen - Wolfgang Sturz best├Ątigt ja gerade die Notwendigkeit des Einsatzes professioneller ├ťbersetzer. Aber eben so effizient wie m├Âglich - und das muss eben nicht zu Lasten des ├ťbersetzers gehen. Vorausgesetzt nat├╝rlich, man besch├Ąftigt sich proaktiv mit der verf├╝gbaren Technologie und passt sein Gesch├Ąftsmodell entsprechend an...

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Alan Johnson  Identity Verified
Germany
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Agenturen gegen Freiberufler ? ? Sep 6, 2002

Quote:


On 2002-09-05 10:36, DSC wrote:

Hallo Alan,



Hallo Hans.



wenn ich Deine Antwort richtig deute, bist Du der Meinung, das es ungerecht ist, wenn die Kosten f├╝r eine ├ťbersetzung niederiger ausfallen, weil es technische Hilfsmittel gibt, die es erlauben, ├ťbersetzungen effizienter durchzuf├╝hren.



Nein. Schliesse bitte nichts aus das was ich nie gesagt habe.



Diese Meinung wird von unterschiedlichen Leuten immer mal wieder auch bei Proz vertreten.



Mag sein. Ich beteilige mich wenig an Diskussionen, also weiss ich es nicht.



Ich kann diesen Standpunkt nicht teilen und eigentlich auch nicht verstehen.



Naturlich nicht. DSC ist eine Agentur. Woher sollte man da verstehen, dass solche Leute irgendwann kein *entsprechend qualifizierten* ├ťbersetzern mehr haben, weil keine bereit ist f├╝r 5, 6 oder 7 Cent zu arbeiten.



Fakt ist, da├č es f├╝r qualifizierte ├ťbersetzer mit ├╝blichem Arbeitseinsetz (z.B. 5 Tage a 8 Stunden) ein der Qualifikation entsprechendes (monatliches) Einkommen zu erzielen. (├ťber die H├Âhe desselben l├Ą├čt sich streiten.)



Ja.



Durch den Einsatz von Translation Memory Systemen ist es nun entsprechend qualifizierten ├ťbersetzern m├Âglich wesentlich mehr Text in k├╝rzerer Zeit zu ├╝beretzen. D.h. selbst wenn dadurch der durchschnittliche Wort-/Zeilenpreis sinkt, wird (sollte) dies nicht zu einer Verminderung des erzielten monatlichen Einkommens f├╝hren.



Also mehr arbeiten, f├╝r weniger Geld, wenn Sie ├╝berleben wollen? Die Rede war von ├ťbersetzungen von durchschnittlich 10 Cent pro Wort. Wieviel davon bekommt der ├ťbersetzer? Neun, sieben, f├╝nf?



Ein prinzipielles Ablehnen des Einsatzes dieser Techniken ist daher f├╝r mich schwer nachvollziehbar, da auf der anderen Seite jeder/viele (auch ├ťbersetzer) vergleichen beim Einkauf die Preise. W├╝rden Sie ein Auto kaufen, da├č 20 - 40 % teuerer ist, nur weil der Hersteller auf den Einsatz von Werkzeugmaschinen verzichtet hat ?



Kaufen Sie sich das billigste Auto auf dem Markt ? Nein! Dachte ich mir. Aber Agentur xxx-Kunden sollen die billigste ├ťbersetzung auf dem Markt kaufen? Ah ja! Gilt das auch bei DSC?



Zusammenfassend m├Âchte ich noch einmal betonen, da├č ich hier nicht die Ausbeutung von ├ťbersetzern propagiere die zu Wortpreisen von 0,03 EUR arbeiten sollen.



Hmm, vielleicht 0,04 EUR? Na ja, viel mehr ist wohl auch nicht drin wenn der Endkunde nur 10 Cent angeboten wird.



Viele Gr├╝├če



Hans Pich





Ebenfalls



Alan Johnson.



P.S. Das mit *entsprechend qualifizierten* finde ich lustig, aber das ist \'ne andere Diskussion

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Alan Johnson  Identity Verified
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Tut mir leid Sep 6, 2002

Ich habe den Quote ziemlich misbraucht. Ich hoffe der Sinn ist dennoch klar.

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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
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Klar ist das schon... Sep 6, 2002

Quote:


On 2002-09-06 15:26, ajohnson wrote:

Ich habe den Quote ziemlich misbraucht. Ich hoffe der Sinn ist dennoch klar.



...aber ├╝berzeugender wird die Argumentation dadurch leider nicht. \"Agenturen gegen Freiberufler\" scheint mir zu schwarz/wei├č zu sein; gemeinsam funktioniert\'s - wer sagt eigentlich, dass ein Freiberufler nicht auch als Agentur auftreten kann?

[ This Message was edited by: on 2002-09-06 16:57 ]

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Alan Johnson  Identity Verified
Germany
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Danke Ralf Sep 6, 2002

f├╝r Dein Beitrag.



Quote:


On 2002-09-06 16:56, Lemster wrote:

Quote:


On 2002-09-06 15:26, ajohnson wrote:

Ich habe den Quote ziemlich misbraucht. Ich hoffe der Sinn ist dennoch klar.



...aber ├╝berzeugender wird die Argumentation dadurch leider nicht. \"Agenturen gegen Freiberufler\" scheint mir zu schwarz/wei├č zu sein; gemeinsam funktioniert\'s - wer sagt eigentlich, dass ein Freiberufler nicht auch als Agentur auftreten kann?

[ This Message was edited by: on 2002-09-06 16:57 ]





Klar ist das schwarz-weiss, aber das war (m.E.) auch der Beitrag von Kollege Hans. Vor allem die Tatsache, dass mir da vieles in den Mund gelegt wurde. Ich weiss auch das ein Freiberufler als Agentur auftreten kann. Ich habe selber das ein oder andere Mal einen Auftrag \"vermittelt\". Es liegt mit fern hier Feinde zu machen, aber die Preise die hier durch den Raum gebandelt werden bringen mich zum lachen. Aber bitte, der Agentur der den Endkunden 10 Cent bieten kann und dennoch *entsprechend qualifizierten* ├ťbersetzern bezahlen kann soll das auch machen.



Gru├č



Alan

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RWSTranslation
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10 Cent / Wort ? Sep 6, 2002

Hallo Alan,



ich wollte Dir wirklich nichts \"in den Mund legen\". Falls Du dich irgendwie angegriffen gef├╝hlt hast, bitte ich hiermit um Entschuldigung.



Bei der ganzen Diskussion reden wir von x Cent / Wort. Aber bisher haben wir noch gar nicht gesagt, wie wir die Worte gez├Ąhlt werden.



Zur Verdeutlichung des folgenden daher ein kurzes Beispiel:



Ein Kunde l├Ą├čt ein Dokument ├╝bersetzen. 10000 Worte; Preis: 0,20 EUR/Wort = 2000 EUR. Drei Monate sp├Ąter soll ein weiteres Dokument ├╝bersetzt werden, da├č dem ersten sehr ├Ąhnlich ist. Umfang 12000 Worte. Bei der Analyse mit dem CAT System stellst Du fest, da├č ca. 80 % der Segemente bereits zu 100 % im Translation Memory vorhanden sind. Die Frage ist jetzt, wie viel wird dem Kunden f├╝r die zweite ├ťbersetzung berechnet.



Variante 1:

Zweites Dokument komplett noch einmal ├╝bersetzen: 12000 * 0,20 = 2400 EUR.



Variante 2:

Ähnliche Stellen manuell suchen und kopieren

Preis f├╝rs suchen --> keine Ahnung,

Rest ├╝bersetzern --> Preis keine Ahnung, da ja nicht sicher wieviel noch zu ├╝bersetzen ist.

--> doofe Situation und dabei noch das Risiko was falsches zu kopieren.



Variante 3:

12000 Worte * 0,20 - 50 % Rabatt = 1200 EUR

oder 0,10 Cent/Wort.



Schon sind wir bei 10 Cent/Wort. Und nach unserer Erfahrung steigen die Einkommen/Stunde bei derart redundanten Dokumenten eher noch an, da auch bei den nicht aus dem Memory kommenden Segmenten die Arbeit f├╝r den ├ťbersetzer aufgrund der reduzierten Aufwendungen f├╝r Terminologierecherche erleichtert wird.



Wo liegt also hier der Ausbeutungsfaktor ?



Viele Gr├╝├če

Hans



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RWSTranslation
Germany
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Member (2007)
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billigste ├ťbersetzer einkaufen Sep 6, 2002

Hallo Alan,



noch zu unserem Einkauf.



Vor einiger Zeit hatte ich mich mal ├╝ber die miserable Qualit├Ąt der Job Postings ge├Ąu├čert.



Hintergund ist, da├č man auf m├Ąssige Anfragen auch nur m├Ąssige Angebote bekommen kann.



Unangenehmerweise haben wir aber auch festgestellt (gerade auch hier bei Proz), da├č auch auf qualifizierte Anfragen meistens nur schlechte Angebote reinkommen.

Die Anbieter fragen weder nach Details, bieten daf├╝r aber Festpreise (teilweise nicht mal runde Summen), deren Berechnungsgrundlage wohl immer ein Geheimnis bleiben wird.



F├╝r uns (DSC) ist daher die Suche nach neuen ├ťbersetzern via Proz eher uninteressant. Dies hat auch damit zu tun, da├č wir ├ťbersetzer bevorzugen die bei uns oder einem unserer Partner im B├╝ro arbeiten. So ist es uns auch m├Âglich unerfahrenere ├ťbersetzer im Team (Tutorenmodell) mit erfharenen ├ťbersetzern einzusetzen. Dieses Verfahren hat uns in den letzten jahren ausreichend ├ťbersetzungskapazit├Ąt gesichert.



Ausserdem muss ich nicht jeden Auftrag annehmen, wenn ich noch nicht mal die entsprchenden ├ťbersetzer daf├╝r habe. Ich finde es erstaunlich, wenn manchmal umfangreiche Anfragen bei den Job Postings auftauchen, wo die anfragende Agentur scheinbar ├╝ber ├╝berhaupt keine eigenen Kapazit├Ąten verf├╝gt. Denken die eigentlich, da├č Endkunden das nicht mitbekommen ?



Ich glaube im ├ťbrigen, da├č nat├╝rlich auch Freelancer wie eine Agentur auftreten k├Ânnen. Den Aufschlag den eine Agentur nimmt sollte durch eine entsprechende Leistung gerechtertigt werden.

DSC versucht dies, indem wir unseren Kunden die organisatorische Arbeit bei der Auswahl und der Betreuung der ├ťbersetzer, die L├Âsung auch der verr├╝cktesten EDV- und DTP-Probleme abnehmen. Des weiteren nehman wir auch daf├╝r einen Aufschlag, da├č wir unsere ├ťbersetzer bezahlen, egal ob wir schon das Geld vom Kunden gesehen haben oder nicht. Unsere ├ťbersetzer finden es meist auch ganz angenehm, da├č Sie weniger Aufwand f├╝r Werbung, Verwaltung, .. betreiben m├╝ssen, da die meisten eine sehr ordentliche Auslastung bei uns erreichen k├Ânnen.



Viele Gr├╝├če

Hans


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Alan Johnson  Identity Verified
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Kann ich trotzdem nicht folgen :-( Sep 6, 2002

Quote:


On 2002-09-06 18:05, DSC wrote:

Hallo Alan,



ich wollte Dir wirklich nichts \"in den Mund legen\". Falls Du dich irgendwie angegriffen gef├╝hlt hast, bitte ich hiermit um Entschuldigung.









Variante 3:

12000 Worte * 0,20 - 50 % Rabatt = 1200 EUR

oder 0,10 Cent/Wort.



Schon sind wir bei 10 Cent/Wort. Und nach unserer Erfahrung steigen die Einkommen/Stunde bei derart redundanten Dokumenten eher noch an, da auch bei den nicht aus dem Memory kommenden Segmenten die Arbeit f├╝r den ├ťbersetzer aufgrund der reduzierten Aufwendungen f├╝r Terminologierecherche erleichtert wird.



Wo liegt also hier der Ausbeutungsfaktor ?



Viele Gr├╝├če

Hans







Zum ersten Absatz: Nicht so schlimm. Ich finde es zwar nett, das Du dich entschuldigt hast, aber es h├Ątte auch ein \"nicht so gemeint\" gereicht. Dem schliesse ich mich auch gleich an. Die Antwort die ich abgegeben habe h├Ârt sich aggressiv an. Das war nicht so gemeint.



Also Hans, das Problem sehe ich so: Du bietest den Endkunden nun mit Variante 3 quasi (in etwa) den halben Preis. Was bekommt der ├ťbersetzer? Auch den halben Preis? Also 5 Cent, vorausgesetzt der Originaltarif war 10 Cent (wenn nicht, dementsprechend weniger). Glaubst Du wirklich (ohne zu schummeln ) ein ├ťbersetzer f├╝r den Preis zu bekommen? Selbst der urspr├╝nglicher ├ťbersetzer wurde doch nicht zum Durchschnittspreis von 5 Cent/Wort arbeiten. Oder? Ehrlich, ich kann es mir nicht vorstellen (zumal, vielleicht, weil ich mit mitgelieferten TM\'s sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe, so sehr, das ich jetzt fast auf den Standpunkt bin das ich solche Anfragen, die TM\'s beinhalten, ablehne).



Gru├č



Alan

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Ralf Lemster  Identity Verified
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Betrachte die Berechnung mal anders herum Sep 6, 2002

Sicher hast du Verst├Ąndnis daf├╝r, dass ich die kalkulatorischen Details hier nicht offen legen m├Âchte. Man kann die Anrechnung gelieferter ├ťbersetzungen nat├╝rlich auch so darstellen, dass man den \"normalen\" ├ťbersetzungspreis nimmt und die Menge anpasst. Im Ergebnis das Gleiche, aber der Preis pro Zeile bzw. pro Wort bleibt auf einem angemessenen Niveau.



Was nat├╝rlich stimmen muss, ist die Qualit├Ąt der angelieferten TMs. Eine solche Kostenreduktion akzeptiere ich daher auch nur auf Basis eigener TMs - genau so, wie die Kollegen/innen, die mit mir zusammen arbeiten, meine TMs akzeptieren. Sonst wird das nix.



Wenn man aber eine allseits tragbare Struktur gefunden hat, kann man durch den Einsatz dieser Tools die Rentabilit├Ąt nicht nur halten, sondern steigern.


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Alan Johnson  Identity Verified
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Arbeit via ProZ Sep 6, 2002

Quote:


On 2002-09-06 18:18, DSC wrote:

Hallo Alan,



noch zu unserem Einkauf.



Vor einiger Zeit hatte ich mich mal ├╝ber die miserable Qualit├Ąt der Job Postings ge├Ąu├čert.



Hintergund ist, da├č man auf m├Ąssige Anfragen auch nur m├Ąssige Angebote bekommen kann.









Nun, ich suche inzwischen auch praktisch nie Arbeit ├╝ber ProZ. Zum einen aus den Gr├╝nden die Du bereits erl├Ąutert hast und zum anderen weil ich ausgelastet bin. Die meisten Angebote schaue ich mich inzwischen nicht mal an.



Was Du ├╝ber die Arbeits- bzw. Anwerbemethoden bei DSC schreibst finde ich sehr gut, ja sogar beispielhaft. Ist vielleicht nicht was f├╝r jeden Freiberufler, aber ich bin auch oft bei Kunden, manchmal bis zu zwei Wochen.



Ich denke es l├Ąuft in vielen Agenturen so, dass man ein Auftrag bekommt und DANN versucht schleunigst ein ├ťbersetzer zu finden. W├Ąre auch verlockend, aber sicherlich nicht der optimale Methode.



Gru├č



Alan

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