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Studieren und übersetzen
Thread poster: MandyT
MandyT  Identity Verified
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Jun 13, 2006

Hallo alle zusammen,

mein Mann kommt aus der Übersetzungsbranche, möchte aber demnächst noch mal studieren. Nebenbei möchte er dabei freiberuflich übersetzen.

Von der Krankenkasse weiß ich, dass man als Student bis zu 20 Std. pro Woche arbeiten darf.

Wie aber verhält es sich mit dem Finanzamt? Müsste er einfach am Jahresende eine Einkommenssteuererklärung für Selbständige ausfüllen oder wie funktioniert das mit den Steuern? Und wie ist das, wenn man einen Teilzeitjob hat und nebenbei freiberuflich übersetzt?

Vielen Dank im Voraus

Mandy


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Regina Stülpner
Germany
Local time: 19:14
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genaueres beim Finanzamt erfragen Jun 13, 2006

im Grunde ist das kein Problem, habe ich im letzten Jahr auch gemacht. Als Freiberufler hat man eine Steuernummer und kann darauf alles abrechnen. Ich hatte die Kleinunternehmerregelung (also nicht mehr als 17.000 Euro im Jahr) und das war kein Problem auch bei einem größeren Auftrag. Zusätzlich hatte ich noch einen Studentenjob, der über Lohnsteuerkarte abgerechnet wurde. Am Jahresende einfach eine Einkommenssteuererklärung und fertig. Aber um sicher zu gehen, würde ich raten beim Finanzamt nachfagen, ob es vielleicht nicht dch eventuelle Höchstgrenzen gibt.

[Bearbeitet am 2006-06-13 08:42]


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MandyT  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Danke Jun 13, 2006

Vielen Dank für deine Antwort!

Mandy


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Petra_44  Identity Verified
Local time: 19:14
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+ ...
Anlage N und Anlage GSE Jun 21, 2006

Hallo Mandy,

wie sich das Einkommen im Einzelnen zusammensetzt, interessiert das Finanzamt wenig. Man muss nur alles in die richtigen Formulare eintragen. Man kann also gleichzeitig selbständig und angestellt sein und auch noch irgendwas vermieten, falls man was zum Vermieten hat.

Für die nichtselbständige Arbeit (also als Angestellter) verwendet man die Anlage N und für die freiberufliche Tätigkeit die Anlage GSE. Es gibt zig verschiedene Anlagen, auch welche für Renten, für Vermietung, etc. und je nachdem, wie man sein Geld verdient, muss man die eben ausfüllen oder nicht. ... Der Arbeitgeber, bei dem man auf Lohnsteuerkarte beschäftigt ist, könnte etwas gegen eine freiberufliche Tätigkeit haben, aber wenn es sowieso nur ein Studentenjob ist, geht ihn das nichts an, finde ich.

Kleinunternehmerregelung: Der Freibetrag, der im ersten Jahr gilt, ist hier wesentlich niedriger (ich glaube EUR 18.500 oder so) als später (ca. EUR 30.000). Wenn man darüber kommt, muss man für das Unternehmen Umsatzsteuer zahlen und kann auch Vorsteuer absetzen. Ein gutes Forum zu allen steuerlichen Fragen ist:
www.recht.de (hier unter "Steuerrecht" schauen).

Schöne Grüße

Petra


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