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Denglisch ;)
Thread poster: Geneviève von Levetzow

Geneviève von Levetzow  Identity Verified
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Nov 8, 2002

http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8912529.html



Hightech-Abkürzungen verwirren die Kunden

München (smk) – Viele Endkunden sind frustriert über verwirrende Abkürzungen der IT-Branche und kaufen deshalb weniger entsprechend bezeichnete Produkte. Das ergab eine Telefon-Umfrage des Zubehör-Herstellers Iogear unter 500 Kaliforniern im Alter zwischen 18 und 45 Jahren.



Bezeichnungen wie \"SOHO\", \"CGI\" oder \"ISDN\" werden der Umfrage zufolge von etwa 76 Prozent der potentiellen Käufern nicht verstanden und führten deshalb zu Verärgerung. Für mehr als die Hälfte der Kunden (54 Prozent) sind diese kryptischen Benennungen ein Grund, ein Gerät im Laden stehen zu lassen.



Wie Iogear weiter schreibt, würde die Mehrheit der Consumer bei der Produkt-Auswahl Hersteller bevorzugen, die ihre Geräte in allgemeinverständlicher Sprache bezeichnen. Der Hardware-Hersteller schreibt sich selbst und seinen Konkurrenten ins Pflichtenheft, künftig nicht so sehr auf abgehobene Funktions-Aufzählungen sondern mehr auf den Nutzen der Geräte-Features für den Endkunden zu achten.



CHIP Online meint:

Mit Produkt-Namen wie \"MiniView Micro KVM Switch w/6\' built-in cables\", \"MiniView SE KVM Switch\" oder \"3.5\" ION Drive\" geht der US-Hersteller mit glänzendem Beispiel voran.



Info: www.iogear.com









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RWSTranslation
Germany
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jaja Nov 8, 2002

Die Mehrheit der !!!Consumer!!!.



So sind Sie nun mal unsere Consumer



Viele Grüße



Hans


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Steffen Pollex  Identity Verified
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Die Mehrheit der Consumer, äusserst interessant,... Nov 8, 2002

..., ich dachte immer, im Deutschen heissen die \"Verbraucher\" oder \"Käufer\".

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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
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Dengel dengel... Nov 8, 2002

Quote:




Mit Produkt-Namen wie \"MiniView Micro KVM Switch w/6\' built-in cables\", \"MiniView SE KVM Switch\" oder \"3.5\" ION Drive\" geht der US-Hersteller mit glänzendem Beispiel voran.







Ja, Geneviève, diese Produktnamen zeugen dann von einem unzureichenden Customer Focus oder einer konzeptlosen Sales Strategy. So wird die totale Customer Satisfaction nie erreicht! ((-: HUAH!!



Die \"Mehrheit der Consumer\" ist ja auch nicht schlecht - können wir doch gleich eine \"Majority\" draus machen...



Man wendet sich mit Grausen, oder anders gesagt:

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich k....n möchte.



Entschuldigt den Spruch, aber mir war grade so.

[ This Message was edited by: on 2002-11-08 10:59 ]

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Hans G. Liepert  Identity Verified
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Lateutsch Nov 9, 2002

[quote]

On 2002-11-08 10:54, Steffen Walter wrote:

Quote:


Man wendet sich mit Grausen, oder anders gesagt:

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich k....n möchte.





Das haben die alten Germanen doch schon geschrien, als sie aus dem Fenster (fenestra) guckten, und die Legionen (legiones) hinter dem Limes von Koblenz (confluentes) nach Mainz (moguntium)marschierte. Da half nur noch ein Schluck Wein (vinum).

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Martin Hesse  Identity Verified
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Schwert und Schild Nov 11, 2002

Unsere Task als Übersetzer an unseren Wordstations besteht u.U. darin, nicht das angelsächsische Wording in unsere Sprache einfließen zu lassen, damit unsere Landsleute in 10 Jahren nicht eine Mischsprache sprechen. Also, werft eure Schoßoben an, ruft den Zwischennetz-Blättrer auf und beteiligt euch in einem Schwatzraum an dieser Diskussion mit Gehirnsturm-Beiträgen.

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Steffen Walter  Identity Verified
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Gehirnsturmschäden Nov 12, 2002

Quote:




Unsere Task als Übersetzer an unseren Wordstations besteht u.U. darin, nicht das angelsächsische Wording in unsere Sprache einfließen zu lassen, damit unsere Landsleute in 10 Jahren nicht eine Mischsprache sprechen. Also, werft eure Schoßoben an, ruft den Zwischennetz-Blättrer auf und beteiligt euch in einem Schwatzraum an dieser Diskussion mit Gehirnsturm-Beiträgen.







Super! Bei manchen Kraftanwendern scheinen aber schon Gehirnsturmschäden aufgetreten zu sein, die sie daran hindern, ihre Tasks in befriedigender Weise zu managen

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Ralf Lemster  Identity Verified
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X-mess... Nov 12, 2002

\"Es muß alles ganz klar kommuniziert werden\" oder: Ein Brief zum Thema Weihnachten



Status: Wie Weihnachten 2001 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muß der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2002 quasi schon vor der Tür steht, war es spätestens ab September höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten – und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.



Hinweis: Die Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet bereits am 29. November 2002 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 7. Oktober abgehalten. Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte \"To-Do-Liste\" und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, \"X-mas\" als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Gifts-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.



Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell gebrieft und die Core-Competences vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,69 EUR/Minute Legion) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.



Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Gifts-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2002.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet \"Let\'s keep the candles burning\" und ersetzt das bisherige \"Frohe Weihnachten\". Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager. In diesem Sinne noch erfolgreiche X-mas Preparations für das Jahr 2002.



[ This Message was edited by: on 2002-11-12 17:22 ]


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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
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Schöne Veräppelung - Denglisch für Weggelaufene ;-)) Nov 12, 2002

Quote:


On 2002-11-12 17:20, Lemster wrote:

\"Es muß alles ganz klar kommuniziert werden\" oder: Ein Brief zum Thema Weihnachten



Status: Wie Weihnachten 2001 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muß der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2002 quasi schon vor der Tür steht, war es spätestens ab September höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten – und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.



Hinweis: Die Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet bereits am 29. November 2002 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 7. Oktober abgehalten. Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte \"To-Do-Liste\" und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, \"X-mas\" als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Gifts-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden...





[ This Message was edited by: on 2002-11-12 17:22 ]





Super! Kommt mir doch irgendwie bekannt vor, Ralf, aber ich komm partout nicht drauf, woher das Ding stammt (-:

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Ralf Lemster  Identity Verified
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Ganz klar... Nov 12, 2002

Quote:


Super! Kommt mir doch irgendwie bekannt vor, Ralf, aber ich komm partout nicht drauf, woher das Ding stammt (-:



Schön, nicht wahr?

Kann doch nur aus dem Investment Banking stammen, oder?



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Herbert Fipke  Identity Verified
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Das Schlimme daran ist... Dec 3, 2002

...das man den Weihnachtstext auch noch einwandfrei versteht. Ich schwöre! Jedes Wort!



Zwar haben wir in unserem Beruf ja ständig mit sowas zu tun (ich besonders in meinem Zweitberuf als PR-Manager), aber dennoch ist es schlimm genug! Das ist einwandfreies Marketingelaber vom Feinsten! Am besten gefällt mir \"Kick-Off\" als Bezeichnung des 1. Advents!



Ich kämpfe seit Jahren (seit ich in den beiden Berufen tätig bin) gegen vermeidbare Fremdwörter. In der Journalistenausbildung, die zum PR-Manger gehört, gibt es unter anderen zwei wichtige goldene Regeln:



1. Verwende nie ein Fremdwort, wenn es ein allgemeinverständliches und bekanntes deutsches Wort dafür gibt. Das wirkt beim Leser arrogant (Anmerkung von mir: Genau deswegen tun es ja so viele \"sogenannte\" Fachleute).



2. Kein Satz länger als 17 Wörter.

Und das ist besonders schwer zu lernen. Kommen wir doch alle von irgendeiner Uni und haben gerade gelernt, uns möglichst verquast auszudrücken. Schließlich soll nur ja jeder möglichen Aspekt berücksichtigt werden. Das Heilmittel dagegen heisst: Mut zum Punkt!



Schaut Euch mal Dissertationen an (nur so zum Spaß)!

Die sind vor allem wegen ihrer ellenlangen Sätze und Absätze unlesbar. Wobei die langen Sätze mit den außerdem noch vorhandenen, zahlreichen Fremdwörtern eine unheilvolle Allianz eingehen!



Ich werde nicht aufgeben!!!

Gruss

Herbert


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