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Urheberrechtsklausel in AGB - wie verhält sich das mit ausländischen Kunden?
Thread poster: Sonja Tomaskovic
Sonja Tomaskovic  Identity Verified
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Local time: 01:01
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Dec 16, 2002

Hallo,



ich bastle gerade an meinen AGBs herum und habe mir jetzt verschiedene Versionen angesehen.



Die meisten Agenturen, aber auch √úbersetzer, und auch der BD√ú, beinhalten die folgende Urheberrechtsklausel:

Der Übersetzer behält sich sein Urheberrecht vor.

bzw.

Das Urheberrecht verbleibt beim √úbersetzer.

Was f√ľr mich den Schluss zul√§sst, dass dies das √ľbliche Vorgehen in Deutschland ist und wohl auch so akzeptiert wird (habe bisher noch keinerlei Erfahrung damit gemacht).



Nun habe ich mal √ľber den gro√üen Teich geschaut und dabei ist mir der Vorschlag der ATA aufgefallen (siehe http://www.atanet.org/model_contract.htm , Nr. 8 ). Kurz zusammengefasst, √ľberl√§sst der √úbersetzer nach vollst√§ndiger Bezahlung das Urheberrecht dem Auftraggeber und ist damit auch nicht daf√ľr verantwortlich, etwaiges Urheberrecht o.√§. im Namen des Auftraggebers zu sch√ľtzen.



Nun meine eigentliche(n) Frage(n):

Wie verhält es sich mit dem Urheberrecht in anderen Ländern, z.B. auch der EU?

Wie sinnvoll ist es, f√ľr Auftraggeber aus verschiedenen L√§ndern verschiedene AGBs aufzusetzen?

Hat irgendjemand diesbez√ľglich schon Erfahrungen mit ausl√§ndischen Kunden gesammelt, vor allem auch mit Endkunden?

Kann mir irgendjemand weitergehende Informationen zu diesem Thema geben?



Ich w√§re f√ľr jede Art von Hilfe/Hinweis o.√§. sehr, sehr dankbar.



Gruß,



Sonja

[ This Message was edited by: on 2002-12-16 11:35 ]


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RWSTranslation
Germany
Local time: 01:01
Member (2007)
German to English
+ ...
Urheberrecht f√ľr Gebrauchstexte Dec 16, 2002

Hallo,



wir (und unsere grösseren Kunden vereinbaren dies auch so mit uns), verzcihten auf das Urheberrecht nd alle weiteren damit verbundenen Rechte.



Was sollten wir auch mit dem Urheberrecht an einer Bedienungsanleitung anfangen.



Anders könnte dies bei literarischen Übersetzungen aussehen.



Insgesamt sehen wir es jedoch so, da√ü wir f√ľr unsere Auftraggeber t√§tig werden und keine echten Werke im Sinne des Urheberrechtes erschaffen. Daher sehen wir auch keinen Sinn darin etwaige Urheberrechte zu unserem √úbersetzungen zu halten. Dies betrifft im √úbrigen auch die von unseren freiberuflichen √úbersetzern angefertigten √úbersetzungen.



Im Allgemeinen sollte bei AGBs beachtet werden, da√ü diese dem Vertragspartner vor Vertragsabschluss kenntlich gemacht sein m√ľssen, damit Sie wirksam werden k√∂nnen. D.h. mindestens zusammen mit einer entsprechenden Auftragsbest√§tigung. Eine allgemeine Ver√∂ffentlichung im Internet d√ľrfte wohl nicht ausreichen.



Viele Gr√ľ√üe



Hans


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