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Geldforderungen zwischen österr. Auftraggeber und deutschem Übersetzer
Thread poster: Mohammed Abdelhady

Mohammed Abdelhady  Identity Verified
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Jun 8, 2007

Hallo Mitkämpfer,

jetzt habe ich eine unangenehme Angelegenheit.

Situation:
von einem österreichischen Auftraggeber (eher ein Preisdumper schlechthin) und mir bekam ich vor ca. 3 Wochen 3 Aufträge (DT-EN). Ich persönlich übersetze das nicht und das wußte er auch. Ich habe also alle 3 weitergegeben. Alle mußten innerhalb von 3 od. 4 Tagen geliefert werden. Preis war: 0,55 Euro im Zieltext. Es gab keinen anderen Weg außer Billigproduzierern.

Auftrag 1: Honorar wäre 141,90 Euro (Auftrag termingerecht geliefert).

Auftrag 2: DT macht ca. 203,00 Euro bei 369 Zeilen, wenn wir vom deutschen Ausgangstext ausegehen. Dieser Auftrag wurde nicht gelifert, weil Kollege plötzlich Stromausfall hatte!!. Hier schickte mir der österr. Kunde 3 Tage später eine Rechnung, in der steht, dass er mich auffordert, 332,20 Euro für 604 Zeilen bezahle. Merkt bitte den Unterschied zwischen der Zeilenzahl zw. Ausgang- und Zieltext.

Auftrag 3: DT Text war eingescannte notarielle Urkunde. Diese sollte an einem Sonntag abend gleifert werden und die Übersetzung sollte der Kollege machen, der Stromausfall hatte. Um Gefahren zu vermeiden, habe ich diesen Auftrag am Freitag storniert. Hier schickte mir der Kunde eine Rechnung von 417,00 Euro.
Beide Rechnungen sind vom 27.05.07

Beide Rechnungen müßten laut Kunde sofort bezahlt werden. 2% monatliche Zinsen beim Nichtbezahlen.

Die Krönung war: er schickt mir heute (7 Arbeitstage ab Rechnungsdatum) durch ein österr. Inkasso-Unternehmen eine Forderung von ca. 896,00 Euro (inkl. 142,00 Euro).

Und jetzt meine Fragen an Euch:

1. wie sieht die rechtliche Lage zw. österr. unden und deutschen Kleinunternehmern aus?

2. Hat er das Recht, für Auftrag 2 zu viel zu verlangen?

3. Hat er überhaupt Recht, für Auftrag 3 etwas zu verlangen, obwohl ich diesen Auftrag storniert habe.

4. Es gab weder offizielle Auftragserteliungen noch offizielle Bestätigungen. Es ging alles nur per Email: nach dem Motto. Ok bestätigt .... bitte loslegen ... etc.

5. wie soll ich mich am besten verhalten?

Danke für Eure Tipps

Beste Grüße
Mohammed


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Steffen Pollex  Identity Verified
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Hallo Mohammed, Jun 8, 2007

bin ich etwas vernagelt, oder wieso verstehe ich das nicht?:

Wieso sollst DU übethaupt etwas bezahlen?

Du bist doch der Ausführende und hast im schlimmsten Fall Geld zu bekommen, aber nicht zu entrichten?

Nebenbei zeigt sich wieder mal, dass man nichts annehmen soll, was man nicht selbst macht. Nur Kopfschmerzen...

Steffen

[Edited at 2007-06-08 08:19]


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Mohammed Abdelhady  Identity Verified
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TOPIC STARTER
warum verlangt er Geld Jun 8, 2007

ja ... dieschlechte Erfahrung habe ich jetzt gemacht. Er behaptete, dass er den Aufrag 2 selber machen mußte.
Über den letzten Auftrag hat er auf meine Srornierung gar nicht reagiert.


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Yolande Haneder  Identity Verified
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Wie ich es sehe Jun 8, 2007

Steffen Pollex wrote:

Wieso sollst DU übethaupt etwas bezahlen?



Er hat die Aufträge weitergeleitet.

1. Es sieht schlecht aus, wenn du aus irgendeiner Mail ein Auftrag festgelegt hat ohne Festpreis. Zum 2. Fall Auftrag eindeutig nicht rechtzeitig oder überhaupt geliefert. Das kannst Du mit dem Inkasso bestreiten, dass du einer Zahlung schuldig bist.
Zum Dritten Fall: in Österreich, wenn ein Auftrag vergeben wird, kann man es nicht ohne weiteres stornieren. Es liegt im Ermessen des Übersetzers, ob er etwas verlangen wird. Wenn er den 2. Auftrag nicht geliefert hat, ist es streitbar ob die Stornierung nicht gerechtfertigt war (das kann leider nur ein Gericht entscheiden).

Zu 4. Es ist formell eine Auftragsbestätigung.

[Edited at 2007-06-08 10:43]


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erika rubinstein  Identity Verified
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Warum mußt du bezahlen? Jun 8, 2007

Aus welchem Grund fordert er was von dir? Deine Geschichte ist schon etwas wirr. Außerdem habeb Email-Absprachen auch rechtliche Kraft. Abmachung ist Abmachung, egal in welcher Form. Auch mündlich.

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Mohammed Abdelhady  Identity Verified
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TOPIC STARTER
ich war Auftragnehmer und gleichzeitig Auftraggeber Jun 8, 2007

Yolande Haneder wrote:

Steffen Pollex wrote:

Wieso sollst DU übethaupt etwas bezahlen?



Er hat die Aufträge weitergeleitet.

1. Es sieht schlecht aus, wenn du aus irgendeiner Mail ein Auftrag festgelegt hat ohne Festpreis. Zum 2. Fall Auftrag eindeutig nicht rechtzeitig oder überhaupt geliefert. Das kannst Du mit dem Inkasso bestreiten, dass du einer Zahlung schuldig bist.

Der Preis war: 0,55 Euro im Zieltext und die Ausgangstexte waren eingesacnnte Dateien. Er hat auch ein Teil des Auftrages, der am Anfang größer war, storniert. Der Rest, den wir machen mußten, wurde eben nicht geliefert. Das heißt, ich habe nicht gelifert. Der Kunde hat die Übersetzung selber organisiert und fordert dafür jetzt Geld. Darf er das?

Zum Dritten Fall: in Österreich, wenn ein Auftrag vergeben wird, kann man es nicht ohne weiteres stornieren. Es liegt im Ermessen des Übersetzers, ob er etwas verlangen wird. Wenn er den 2. Auftrag nicht geliefert hat, ist es streitbar ob die Stornierung nicht gerechtfertigt war (das kann leider nur ein Gericht entscheiden).
Ich habe als Auftragnehmer den Auftrag 2 Tage vor dem Liefertermin storniert.

Zu 4. Es ist formell eine Auftragsbestätigung.

[Edited at 2007-06-08 08:48]


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Yolande Haneder  Identity Verified
Local time: 04:59
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Schadenersatzforderung? Jun 8, 2007

Mohammed Abdelhady wrote:

Der Preis war: 0,55 Euro im Zieltext und die Ausgangstexte waren eingesacnnte Dateien. Er hat auch ein Teil des Auftrages, der am Anfang größer war, storniert. Der Rest, den wir machen mußten, wurde eben nicht geliefert. Das heißt, ich habe nicht gelifert. Der Kunde hat die Übersetzung selber organisiert und fordert dafür jetzt Geld. Darf er das?



Wenn du nicht geliefert hast, wirst du nicht bezahlt. Er hat normalerweise kein Recht Dir die Kosten des anderen Übersetzer zu Rechnung zu stellen. Im Normalfall wird es nicht vom Gericht standhalten.
Man nennt das Schadenersatzforderung und ein Inkasso ist nicht dafür zuständig.



Ich habe als Auftragnehmer den Auftrag 2 Tage vor dem Liefertermin storniert.

Die Übersetzung war dann bereits in Arbeit und dann zu bezahlen.


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Martin Wenzel
Germany
Local time: 04:59
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Du hast Dich leider festgefahren... Jun 8, 2007

Hallo Mohammed,

Also Du hast alle drei Aufträge weitergegeben, und wenn Du Billigproduzierer sagst, meinst Du damit, das sind Leute, die Dir vielleicht u.U. eine schlechte Übersetzung zurückliefern oder eben unzuverlässig sind, wie aus Deiner Schilderung zu erkennen ist...Obschon man das ja in diesem Falle "Höhere Gewalt" nennt.

Wenn Du Aufträge annimmst, also auch per Email, so kommt ein Vertrag zwischen Dir und dem Auftraggeber zustande, in diesem Falle das Übersetzungsbüro in Österreich -- selbst wenn Du einen Auftrag über Telefon annimmst. Was danach passiert, ist skrupellosen Ü-Büros wurscht.


Warum verlangt er Geld, Deine Frage:


Wenn Du Deinen Liefertermin nicht einhältst, dann verliert das Ü-Büro damit [schlimmstenfalls] den Endkunden.

Somit wäre auch zu verstehen, wenn Sie jetzt Geld von dir über ein Inkasso-Büro verlangen. Das ist vielleicht eine Art für die an ihr Geld zu kommen...

Die rechtliche Situation ist allein schon dadurch kompliziert, weil so viele Leute involviert sind, d.h. Du sitzt in Deutschland müsstest also einen deutschen Anwalt nehmen, der Auftraggeber sitzt in Österreich.

Bei einem Gerichtsverfahren müsstest Du wohl auch erklären, warum Du kurzfristig storniert hast und wie Du eine Endkontrolle hättest durchführen wollen, wenn Du die Sprache nicht gut genug kannst...

Du hast ja auch Übersetzer engagiert (also wenn Du ins Englische übersetzen lässt und selbst die Sprache nicht beherrschst, wie willst Du überhaupt eine Endkontrolle durchführen - geschweige denn, dass Du nichts verdienst, die Sache war nicht gut durchdacht...!!!Schumalik (as we say in Moroccan Arabic!).

Rechtlich ganz eindeutig ist die Situation schon alleine dadurch nicht, dass ziemlich viele Parteien involviert sind.

Aber wenn Du vor Gericht ziehen würdest, würdest Du den Kürzeren ziehen, da man nicht einfach angenommene Aufträge kurzfristig stornieren kann - das gibt auch dem Ü-Büro in aller Fairness nicht die Chance Ersatz zu finden...


PS. Übrigens wäre es besser gewesen, die Sache mit dem Stromausfall zu erklären und um eine Terminverlängerung zu bitten als zu stornieren. Du hast sozusagen schnell noch Deinen Kopf aus der Schlinge ziehen wollen, anstatt die Sache mit dem Ü-Büro auszubaden. Immerhin hat dich ja ein Dritter hängen lassen, das war also nicht deine Schuld und wie bereits erwähnt würde bei einem Prozess "strafmildernd" als "Höhere Gewalt" gewertet werden. Aber das interessiert unterm Strich nicht!!!

Bitte maile mich mal privat an.


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erika rubinstein  Identity Verified
Local time: 04:59
Member (2011)
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Man kann von dir Geld erst dannn einfordern, wenn es einen Schaden vorliegt. Jun 8, 2007

D.h., eine Schadensersatzforderung. Diese muss aber das Büro nachweisen. Das klingt ziemlich unwahrscheinlich, da ja wie du schreibst ein anderer beauftragt wurde, was heißt, dass das Büro doch noch eine Übersetzung ablieferte und dafür Geld bekam.

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Claudia Krysztofiak  Identity Verified
Germany
Local time: 04:59
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Nimm Dir einen Anwalt Jun 8, 2007

Wenn hier schon jemand nach so kurzer Zeit zum Inkassobüro gegriffen hat, scheint das eine Masche zu sein, Vertragsbrüche hervorzurufen, um dann abzukassieren.

Die Ratschläge hier sind sicher alle gut, aber werden Dir nicht weiterhelfen, weil Du nun etwas Rechtsverbindliches brauchst.

Man ist sicher gut beraten, nicht beim Preisdumping mitzuziehen, erst recht nicht für kurzfristige Aufträge.


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Mohammed Abdelhady  Identity Verified
Local time: 04:59
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TOPIC STARTER
es ist eben Schadenersatz und kein Honorar Jun 8, 2007

Ich danke euch alle ...
aber vielleicht wäre alles klarer, wenn ich sage:
dieser Kunde hat die 2 Übersetzungen gemacht oder eben machen lassen.
Eine Übersetzung habe ich 2 Tage vor dem Liefertermin storniert. Die Stornierung habe ich 2mal per Mail bestätigt.

Hat er Recht, diesen Schadenersatz durch ein Inkasso-Unternehmen zu beanspruchen? Hat er Chancen irgendwas durchzusetzen? Oder spekuliert er nur darauf, dass ich Angst bekomme und doch bezahle?

Vielen Dank für Eure Ratschläge


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Matthias Quaschning-Kirsch  Identity Verified
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Local time: 04:59
Member (2006)
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Details? Jun 8, 2007

Hallo Mohammed,

und natürlich Salam; den wirst Du brauchen.
Bitte nochmal für den zweiten Bildungsweg: Der Endkunde hat seine Übersetzungen fristgerecht erhalten? D.h. Dein Kunde hat die Übersetzungen anderweitig anfertigen lassen bzw. selbst angefertigt? Habe ich das richtig verstanden?

Wenn das der Fall ist, hat Dein Kunde doch gar keinen Schaden und kann auch keine diesbezüglichen Ansprüche geltend machen. Andernfalls müsste er den Schaden schon nachweisen. Und auch dann wäre noch die Frage, ob Du diesen Schaden verschuldet hast.

Ein paar weitere Fragen hätte ich noch: Was genau stellt Dein Kunde Dir denn in Rechnung? Die entsprechenden Posten müssten doch irgendwie benannt sein. Und wie hat der Kunde auf Deine Stornierung unmittelbar reagiert?

Ansonsten kann ich mich einigen anderen Voten nur anschließen: Nichts weiter vergeben, was Du nicht selbst Korrektur lesen kannst bzw. wofür Du einen zuverlässigen Korrektor an der Hand hast. Und Finger weg vom billigen Jakob. Wer Dumpingpreise für korrekt hält, findet wahrscheinlich noch ganz andere Dinge in Ordnung.

Gruß
Matthias


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Yolande Haneder  Identity Verified
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Stornierung und Inkasso Jun 8, 2007


Eine Übersetzung habe ich 2 Tage vor dem Liefertermin storniert. Die Stornierung habe ich 2mal per Mail bestätigt.


Wenn Du die Stornierung vereinbarst hast (ohne Sonderkosten) und ohne die diesbezügliche Bestätigung des Übersetzers, bleibst Du auf die Kosten.



Hat er Recht, diesen Schadenersatz durch ein Inkasso-Unternehmen zu beanspruchen? Hat er Chancen irgendwas durchzusetzen? Oder spekuliert er nur darauf, dass ich Angst bekomme und doch bezahle?


Ich würde denken warscheinlich spekuliert er. In Österreich kostet er ihm nicht, ein Inkasso einzuschalten. Er hat damit nichts zu verlieren. Erst wenn es nach Ablauf des Fristes nicht bezahlt wird, muss er entscheiden, ob er dich verklagen wird. Ein Auslandsprozess wird ihm wahrscheinlich teuer werden und ich bezweifle, dass Billigbüros noch die Mitteln für eine Klage haben. Wenn es zu Klage kommst, kannst Du ein Pflichverteidiger nehmen.

Klar ist, Er ist dein Kunde, so wenn er kein Auftrag von Dir belegen kann wird es nicht standhalten. Es spart dich jedoch nicht eine Rechtsberatung.

Wenn es arg sein muss, versuch mal ein Inkasso einzuschalten mit Stornierungspesen für die Stornierte Übersetzung in der Höhe seiner Forderung (ich habe das Gefühl, dass der Büro mehr Zeilen verrechnet hat, weil er dannach eigentlich einen teueren Übersetzer nehmen musste).

Mal sehen, wer bezahlt wer...

Auf jedem Fall nimm Dir eine Rechtsberatung z.B von der Wirtschaftskammer. Es kostet nichts.





[Edited at 2007-06-08 15:25]


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Mohammed Abdelhady  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Fakten, die du brauchst Matthias Jun 9, 2007

Matthias Quaschning-Kirsch wrote:

Hallo Mohammed,

und natürlich Salam; den wirst Du brauchen.
Bitte nochmal für den zweiten Bildungsweg: Der Endkunde hat seine Übersetzungen fristgerecht erhalten? D.h. Dein Kunde hat die Übersetzungen anderweitig anfertigen lassen bzw. selbst angefertigt? Habe ich das richtig verstanden?

Meine Antwort:

Hallo Matthias,
vielen Dank für deine Antwort.
das waren 2. Aufträge. Den ersten habe ich nicht geliefert, weil der Übersetzer, den ich den Auftrag gageben habe, konnte wegen Stromausfall nicht liefern. Mein Honorar dafür wäre 203,00 Euro. Er hat eine Honorarnote mit 332,20 Euro hgeschickt.
Den zweiten Auftrag sollte ich am Sonntag abend liefern und den habe ich am Freitag storniert, weil ich Angst hatte, dass der Kollege mit dem Stromausfall nicht liefert. Er hat eine Honorarnote mit 417,00 Euro geschickt.


Wenn das der Fall ist, hat Dein Kunde doch gar keinen Schaden und kann auch keine diesbezüglichen Ansprüche geltend machen. Andernfalls müsste er den Schaden schon nachweisen. Und auch dann wäre noch die Frage, ob Du diesen Schaden verschuldet hast.

Ein paar weitere Fragen hätte ich noch: Was genau stellt Dein Kunde Dir denn in Rechnung? Die entsprechenden Posten müssten doch irgendwie benannt sein. Und wie hat der Kunde auf Deine Stornierung unmittelbar reagiert?

Meine Antwort: ich habe den Auftrag storniert, aber er hat nicht darauf reagiert. 2 weitere Mails mit der Stornierung habe ich geschickt. Darauf kam auch keien Antwort von ihm. Ich vermute, dass er das kaltblütig geplant!

Ansonsten kann ich mich einigen anderen Voten nur anschließen: Nichts weiter vergeben, was Du nicht selbst Korrektur lesen kannst bzw. wofür Du einen zuverlässigen Korrektor an der Hand hast. Und Finger weg vom billigen Jakob. Wer Dumpingpreise für korrekt hält, findet wahrscheinlich noch ganz andere Dinge in Ordnung.

Meine Antwort:
Die Lehre habe ich jetzt mir gezogen. Never!

Gruß
Matthias


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Mohammed Abdelhady  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Stornierung Jun 9, 2007

Hallo Yolanda,

Yolande Haneder wrote:



Wenn Du die Stornierung vereinbarst hast (ohne Sonderkosten) und ohne die diesbezügliche Bestätigung des Übersetzers, bleibst Du auf die Kosten.


Ich habe eben die Mail mit der Stornierung 3mal geschickt, aber er hat gar nicht reagiert.


Hat er Recht, diesen Schadenersatz durch ein Inkasso-Unternehmen zu beanspruchen? Hat er Chancen irgendwas durchzusetzen? Oder spekuliert er nur darauf, dass ich Angst bekomme und doch bezahle?



Ich würde denken warscheinlich spekuliert er. In Österreich kostet er ihm nicht, ein Inkasso einzuschalten. Er hat damit nichts zu verlieren. Erst wenn es nach Ablauf des Fristes nicht bezahlt wird, muss er entscheiden, ob er dich verklagen wird. Ein Auslandsprozess wird ihm wahrscheinlich teuer werden und ich bezweifle, dass Billigbüros noch die Mitteln für eine Klage haben. Wenn es zu Klage kommst, kannst Du ein Pflichverteidiger nehmen.


darauf antworte ich dir privat Yolanda.



Klar ist, Er ist dein Kunde, so wenn er kein Auftrag von Dir belegen kann wird es nicht standhalten. Es spart dich jedoch nicht eine Rechtsberatung.

Wenn es arg sein muss, versuch mal ein Inkasso einzuschalten mit Stornierungspesen für die Stornierte Übersetzung in der Höhe seiner Forderung (ich habe das Gefühl, dass der Büro mehr Zeilen verrechnet hat, weil er dannach eigentlich einen teueren Übersetzer nehmen musste).

Mal sehen, wer bezahlt wer...


Auf jedem Fall nimm Dir eine Rechtsberatung z.B von der Wirtschaftskammer. Es kostet nichts.


ja das habe ich am Montag vor. Vielleicht bei der BDÜ, da ich Mitglied bin.




[Edited at 2007-06-08 15:25]


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