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Auftrag nicht ausgeführt!!!
Thread poster: My Wordblocks

My Wordblocks
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Dec 4, 2007

Wie verhalte ich mich, wenn mir ein Kollege seine Mitarbeit an einem Auftrag zusichert, nachdem er den zu übersetzden Text gelesen hat. Ich ihm seinen Preis bestätige.

Und er 2 Tage später und 6 Stunden vor dem Liefertermin den Auftrag zurückschickt, mit der Begründung: "Ich habe mich bemüht, aber ich muss diesen Auftrag leider unerledigt zurückgeben. Ich habe jetzt 3 Stunden an der Konvertierung gearbeitet, bin auf Seite 10 von xxx und bin völlig verzweifelt. ..."

Zwischendurch kamen keine Rückfragen, aber zweimal die Bestätigung, dass alles ok wäre!

Dank seinem unprofessionelen Verhaltens hatte ich natürlich Mühe einen neuen Kollegen zu finden, so kurz vor Toresschluss. Ich fand eine Kollegin, aber die war wegen des kurzfristigen Liefertermins, teurer.

Als erstes würde ich dem Kollegen gerne einen Eintrag bei Proz.com machen und ihm die "Mehrkosten" in Rechnung stellen.

Wie würdet ihr reagieren?

Vielen Dank


Um Missverständnissen vorzubeugen. Es war ein pdf. und es musste ein Text in Word geschrieben werden. Also ... Konvertieren??????

[Bearbeitet am 2007-12-04 14:07]


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Herbert Fipke  Identity Verified
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Schwierig, schwierig... Dec 4, 2007

...kommt aber öfter mal vor.
Grundsätzlich war das Briefing offenbar nicht ausreichend. Das ist in der Regel der Hauptgrund, warum etwas schief läuft. Wir haben ja wohl alle schon mal erlebt, dass wir ein Dateiformat erhalten, mit dem wir (oder unser Rechner wider Erwarten) nicht klarkommen. Oder eine stinknormale Word-Datei enthält wahnwitzige Formatierungen, die man erst bemerkt, wenn das CAT-Tool plötzlich die Grätsche macht und niemand kann dir erklären, warum. Deren Situationengibt es so viele, wie es PC-Benutzer gibt- leider.

Soweit ist das einfach Schicksal und leider nicht zu ändern.

Sehr wohl hätte der Kollege/die Kollegin allerdings sofort Alarm schlagen müssen, um gemeinsam (evtl sogar gemeinsam mit deinem Kunden) eine Lösung zu finden, solange noch Zeit war.

Die Gründe, warum er/sie das nicht getan hat, sind so vielfältig wie alle unprofessionell. Scham zuzugeben, dass er/sie mit seinem/ihrem Rechner nicht "umgehen" kann, aufgrund noch anderer Aufträge erst sehr spät angefangen und dann erst was gemerkt...

Wie auch immer - ob du Mehrkosten verlangen solltest, hängt von eurer Beziehung ab. War es die erste Zusammenarbeit, hat jeder/jede ein zweite Chance verdient - das ist zumindest meine persönliche Einstellung.

Ich habe solche Katastrophen auch schon erlebt und die Geschäftsbeziehung trotzdem aufrecht erhalten - obwohl ich in einem Fall sogar meine Kunden dadurch verloren habe.

Es sollte auf jeden Fall eine gründliche Aussprache geben, auf der beide Seiten ihre Fehler eingestehen sollten. Heute arbeite ich mit diesen Kollegen sehr gut zusammen.

Du kannst als Auftraggeber jedenfalls daraus lernen, dass man von Kunden angelieferte Dateigetüme IMMER auf eventuelle Formatierungsprobleme und andere Eigentümlichkeiten prüfen muss. Als Auftraggeber hast du die PFLICHT, es deinen zuliefernden Übersetzerkollegen/-innen so einfach wie möglich zu machen. Den Overhead für den Auftrag erhältst DU, nicht der ausführende Kollege. Und für diesen Overhead kann dein Kollege ERWARTEN, dass er eine einwandfrei bearbeitbare Vorlage erhält.

Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung...
Liebe Grüße und Frohes Schaffen!
... und nie entmutigen lassen - es gibt immer einen Weg!
Gruß
Herbert


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My Wordblocks
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TOPIC STARTER
Missverständnis Dec 4, 2007

Um Missverständnissen vorzubeugen. Es war ein pdf. und es musste ein Text in Word geschrieben werden. Also ... Konvertieren??????

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Herbert Fipke  Identity Verified
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Gerade... Dec 4, 2007

...PDFs halten oft nette Überraschungen bereit, die bei mir zum Beispiel schon öfter mal dazu geführt haben, dass dieses Sch...Ding einfach abgeschrieben werden musste.

Nicht jeder hat die volle Acrobat-Version - und wie ich meine, kann man von einem Einzelkämpfer auch nicht erwarten, dass er eine so teure Software vorhält, nur um irgendwelche Konvertierungen durchführen zu können.

Neulich erst hatte ich ein PDF, dem eine eingescannte Seite zugrunde lag - da ging garnix... Da half nur abschreiben.

Und... wenn es für dich und deine Büroausstattung kein Problem gewesen wäre, das PDF zu konvertieren, warum hast du es nicht einfach vorbeugend für deinen Kollegen gemacht?

Ich weiß natürlich nicht, wieviel du ihm bezahlen wolltest, aber für zum Beispiel für 10 Cent pro Wort (bzw. 1 Euro die Zeile) oder weniger würde ich es ablehnen, IRGENDWELCHE Konvertierungsarbeiten durchzuführen...


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Cetacea  Identity Verified
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Wieso konvertieren? Dec 4, 2007

Herbert Fipke wrote:

Nicht jeder hat die volle Acrobat-Version - und wie ich meine, kann man von einem Einzelkämpfer auch nicht erwarten, dass er eine so teure Software vorhält, nur um irgendwelche Konvertierungen durchführen zu können.

Und... wenn es für dich und deine Büroausstattung kein Problem gewesen wäre, das PDF zu konvertieren, warum hast du es nicht einfach vorbeugend für deinen Kollegen gemacht?



Wenn der Ausgangstext als PDF vorliegt, die Übersetzung aber als Word abgeliefert werden kann, was muss dann konvertiert werden? Entweder man übersetzt ab Bildschirm oder ab Blatt und erstellt dabei gleichzeitig die Word-Datei, das ist alles.

Was das Inrechnungstellen der Mehrkosten angeht, Nadja -- versuchen kannst Du es ja, aber ob jemand, der sich derart unprofessionell verhält, diese Rechnung auch bezahlt, steht auf einem anderen Blatt. Ich glaube, alles, was Du tun kannst, ist diesen "Kollegen" aus Deiner Adresskartei streichen.


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Wolfgang Jörissen  Identity Verified
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Übersetzer wusste von der PDF-Datei Dec 4, 2007

Hallo Nadja,

wenn ich Dich richtig verstehe, lautete Deine Anweisung ungefähr so: Bitte übersetzen Sie den Text in der PDF-Datei und liefern Sie ihn mir im Word-Format.

Das lässt an Deutlichkeit eigentlich nichts zu wünschen übrig. Eine Bearbeitung mit Hilfe eines CAT-Tools ist im Falle von solchen Dateien vielleicht sinnvoll, war aber nicht ausdrücklich verlangt. Wenn der Übersetzer meint, er müsste die PDF-Datei in ein bearbeitbares Format umwandeln, dann ist das seine Sache. Ein einigermaßen routinierter Übersetzer muss wissen, dass eine solche Konvertierung ihre Tücken hat. In manchen Fällen ist es möglicherweise besser (und schneller), die PDF auszudrucken und vom Blatt zu übersetzen (oder eine Sekretärin zu beauftragen, die das Teil abtippt - hab ich auch schon gemacht).

Du hast also recht, wenn Du die mühevolle Konvertierung nicht als Argument gelten lässt. Ob es sinnvoll ist, gleich einen Eintrag in seinem ProZ-Profil vorzunehmen, ist allerdings die Frage. Meines Wissens ist die "Willingness to work again" im Moment auch nur für positive Einträge geöffnet. Ist vielleicht auch besser so, denn Dir bringt dieser Vorfall möglicherweise den Verlust eines Kunden, aber ein solcher Eintrag könnte dem Kollegen die Existenz rauben. Außerdem würde ich in solchen Fällen auch die Auftraggeber in einem etwas zwielichtigen Licht sehen, wenn sie schon zu solchen Methoden greifen.

Mehrkosten in Rechnung stellen ist auch so 'ne Sache. Was sagen Deine oder seine AGB darüber? (Welche wurden überhaupt angewendet?)

Sieh Dich einfach für's nächste Mal nach einem anderen Kollegen um, beschwichtige den Kunden (lad ihn zum Essen ein ) und vergiss die Sache so schnell wie möglich.

Ansonsten schließe ich mich Herbert an: Nicht entmutigen lassen!

LG
Wolfgang

[Bearbeitet am 2007-12-04 17:08]


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Nicole Schnell  Identity Verified
United States
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Das ist so eine Sache. Dec 4, 2007

Die ganz gewiss nicht professionell zugegangen ist.

Weshalb manche Übersetzer meinen, dass sie sich erst mal technisch das Kreuz verzwirbeln und bevor das erste Wort geschrieben ist, erstmal einen dreifachen Axel gegen den Wind machen müssen, ist mir ohnehin ein Rätsel.

Instinktiv würde ich von einem negativen Proz-Eintrag absehen, weil sich das nicht unbedingt gut auf dein Image auswirken könnte (Ha! Die Dame kann nicht ordentlich briefen!).

Ich würde die soweit abgelieferte Übersetzungsarbeit, falls brauchbar, pro Wort bezahlen und damit hat sichs. Viel kann nicht dabei herausgekommen sein.


Edit: Nachtrag. Angeschwindelt zu werden, ist sehr kränkend. Mein Lieblingsfall: "Oh, ich habe mich im Datum des Abgabetermins verlesen. Kann ich die 3000 Wörter in 3 Tagen abliefern? Ich bin auch keine Muttersprachlerin, wie ich ursprünglich angegeben habe und mein Übersetzer hat abgesagt. Vielleicht kann mir mein Mann heute abend dabei helfen." Kein Quatsch. Edit: Ganz vergessen: Die Halleluja-Nachricht kam am Abgabetag.


[Edited at 2007-12-04 14:55]

[Edited at 2007-12-04 14:59]


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Herbert Fipke  Identity Verified
Germany
Local time: 11:50
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Selbstredend... Dec 4, 2007

Cetacea wrote:
Wenn der Ausgangstext als PDF vorliegt, die Übersetzung aber als Word abgeliefert werden kann, was muss dann konvertiert werden? Entweder man übersetzt ab Bildschirm oder ab Blatt und erstellt dabei gleichzeitig die Word-Datei, das ist alles.


...wenn "nur" eine Übersetzung erwartet wird, gebe ich dir Recht. Meine Erfahrung ist nur, dass meist dann plötzlich doch eine "ungecleante" Version oder eine TM gewünscht wird. DAS geht dann natürlich nicht...

Ich bin in meinen Ausführungen (Wald vor Bäumen?) wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass eine Bearbeitung mit einem CAT-Tool erwünscht war. Wenn ich ein PDF weitergebe, die ich mit einem Tool bearbeitet zurückwünsche, konvertiere ICH dem Kollegen/der Kollegin die Datei, weil es erfahrungsgemäß sonst IMMER Ärger gibt. Bei der Konvertierung werden fast immer Textfragmente falsch zusammen gesetzt oder tauchen gar nicht auf. Was beim Kunden später natürlich ziemliches Kopfschütteln verursacht...



... der sich derart unprofessionell verhält, diese Rechnung auch bezahlt, steht auf einem anderen Blatt. Ich glaube, alles, was Du tun kannst, ist diesen "Kollegen" aus Deiner Adresskartei streichen.


Nichts für ungut - das ist für mich beispiellos arrogant. Denn der werfe den ersten Stein...

Es erhebt sich natürlich die Frage - wie Nicole geschrieben hat - ob es immer notwendig ist, sich einen Wolf zu konvertieren, aber wir sind in erster Linie Übersetzer und nicht IT-Fachleute oder Programmierer - und die fachliche Qualifikation eines Kollegen/einer Kollegin sollte sich nicht daran messen, wie virtuos (oder eben nicht) er/sie mit den manchmal völlig durchgeknallten Ideen einer gewissen Firma aus Seattle umzugehen versteht.

Ein klärendes Gespräch hat auch etwas mit sozialer Kompetenz zu tun - eine Eigenschaft, die heute scheinbar immer mehr aus der Mode zu kommen scheint...


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Vito Smolej
Germany
Local time: 11:50
Member (2004)
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"Um Missverständnissen vorzubeugen. Es war ein pdf"... Dec 4, 2007

... und das kann nach meinen Erfahrungen (doch) misverständlich sein. PDF kann nicht nur den einfachen schönen Fall (... CtrlA, CtrlC, und CtrlV - rucki zucki ist die Word Datei da. ) bedeuten, im schlimmsten Fall sind's zB zig JPG Bilder von xeroxierten Handschrift.

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Cetacea  Identity Verified
Switzerland
Local time: 11:50
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Gerne arrogant Dec 4, 2007

Herbert Fipke wrote:

Nichts für ungut - das ist für mich beispiellos arrogant. Denn der werfe den ersten Stein...

Ein klärendes Gespräch hat auch etwas mit sozialer Kompetenz zu tun - eine Eigenschaft, die heute scheinbar immer mehr aus der Mode zu kommen scheint...


Tut mir leid, aber ich habe noch nie 6 Stunden vor dem Abgabetermin einen Auftrag mit einer so lahmen Begründung zurückgegeben ("Ich habe mich bemüht, aber ich muss diesen Auftrag leider unerledigt zurückgeben. Ich habe jetzt 3 Stunden an der Konvertierung gearbeitet, bin auf Seite 10 von xxx und bin völlig verzweifelt."), vor allem nicht, nachdem ich zweimal bestätigt habe, es sei alles okay. Ich habe überhaupt noch nie einen einmal angenommenen Auftrag zurückgegeben -- Aufträge, für die ich nicht kompetent bin, nehme ich gar nicht erst an. (Dass ich das noch nie krankheitshalber tun musste, ist natürlich Glück!)

Und wenn soziale Kompetenz bedeuten soll, dass ich jede Art von Fehlverhalten entschuldigen bzw. mich für dumm verkaufen lassen muss, dann bin ich ehrlich gesagt lieber arrogant...


[Edited at 2007-12-04 16:52]


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Harry Bornemann  Identity Verified
Mexico
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Vorbereitung und angemessene Bezahlung ist gut - rechtzeitige Kontrolle ist besser Dec 5, 2007

Nadja Sommer-Paesen wrote:

Wie würdet ihr reagieren?

Seit meinen letzten Outsourcing-Erfahrungen würde ich bei einer neuen Kombination Übersetzer/Projekt immer mit kleinen Portionen anfangen: Erstmal 500 Wörter, dann 1000 oder 2000, je nach Korrekturaufwand.

Dass dieses System mich auch vor so extremen Fällen von Selbstüberschätzung schützen würde wie dem von dir geschilderten, fällt mir jetzt erst auf, bestätigt mich aber nur.

Natürlich kann man der Einfachheit halber auch blind vertrauen, aber sooo abenteuerlustig bin ich schon lange nicht mehr.

Um auf deine Frage zurückzukommen: Ich würde es als "Lehrgeld" für mein mangelhaftes Projektmanagement betrachten.


[Edited at 2007-12-05 04:40]


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LittleBalu
Germany
Local time: 11:50
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Sekretärin? Abtippen? Dec 5, 2007

Wolfgang Jörissen wrote:

In manchen Fällen ist es möglicherweise besser (und schneller), die PDF auszudrucken und vom Blatt zu übersetzen (oder eine Sekretärin zu beauftragen, die das Teil abtippt - hab ich auch schon gemacht).


Sollte der von Vito genannte Trick (Ctrl-A, Ctrl-C, Ctrl-V) nicht funktionieren, gibt es noch Programme wie den Abbyy FineReader, der zwar auch manchmal Macken hat, vor allem bei PDFs schlechter Qualität, der aber immer noch schneller ist als jede Sekretärin (so man in der glücklichen Lage ist, überhaupt eine zu haben - und wieso SekretärIN?). Man kann das PDF als Text einlesen und dann als Word-Datei speichern (auch ohne Bilder!), sollte aber immer kontrollieren und muss auf jeden Fall formatieren. Ist wesentlich billiger als das komplette Acrobat-Paket und hat mir schon so manches Mal aus der Patsche geholfen. Bei allen PDFs mit Schreibschutz steht man mit Vitos Trick nämlich ohnehin im Regen!

Was das Problem des quasi um fünf vor zwölf unerledigt zurückgegebenen Auftrags angeht:
Ich kann gut verstehen, dass Nadja sich ärgert. Sie ist diejenige, die im schlimmsten Fall vor dem Kunden dumm dasteht, nicht der "sub-contractor". Dessen Verhalten ist absolut unprofessionell.

Kollegiale Grüße,
LB


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Erik Hansson  Identity Verified
Germany
Member (2002)
Swedish
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Abhaken und weitergehen Dec 5, 2007

Nadja Sommer-Paesen wrote:

Wie verhalte ich mich, wenn mir ein Kollege seine Mitarbeit an einem Auftrag zusichert, nachdem er den zu übersetzden Text gelesen hat. Ich ihm seinen Preis bestätige.

Und er 2 Tage später und 6 Stunden vor dem Liefertermin den Auftrag zurückschickt, mit der Begründung: "Ich habe mich bemüht, aber ich muss diesen Auftrag leider unerledigt zurückgeben. Ich habe jetzt 3 Stunden an der Konvertierung gearbeitet, bin auf Seite 10 von xxx und bin völlig verzweifelt. ..."

Zwischendurch kamen keine Rückfragen, aber zweimal die Bestätigung, dass alles ok wäre!



Ich sehe es genau wie du, daß es ein äußerst unprofessionelles Verhalten von deinem Kollegen war, zumal er zweimal in der Zwischenzeit bestätigt hatte, daß keine Probleme vorlagen. Straußtechnik unter Übersetzern? Kopf in den Sand stecken und hoffen, daß die Probleme sich in Luft auflösen.

Jeder kann einen schlechten Tag haben, sei es Krankheit, Stromausfall, Rohrbruch oder Einbruch, und das ist einfach höhere Gewalt. Wenn allerdings der Übersetzer trotz Probleme behauptet, alles sei bestens, wäre das für mich keine Grundlage für "eine zweite Chance". Von einer Veröffentlichung würde ich jedoch abraten, da es für den Kollegen durchaus ruinös sein könnte.

Einfach abhaken, nie wieder mit dem Kollegen zu tun haben und weitergehen.

Ich hatte übrigens so einen Fall vor ein paar Jahren. Der Kollege hat eine Woche über den Text gesessen, sich danach einen Tag vor Liefertermin zurückgemeldet und lapidar mitgeteilt, daß der Fachbereich doch nichts für ihn wäre. Er hatte mit dem Text auch nicht angefangen. Dreimal darf man raten, ob ich ihm je wieder einen Auftrag geschickt habe.

Viele Grüße
Erik

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Erik Hansson ( SFÖ )
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