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Source Word Preis
Thread poster: xxxncfialho
xxxncfialho  Identity Verified
Local time: 13:17
German to Portuguese
+ ...
Mar 11, 2003

Hallo an alle,

habe eine Frage, in einer Anfrage einer Ü-Agentur wollten die meinen \"source word price\" wissen. In der Antwort schieb ich price per word, jetzt bin ich mir nicht sicher ob die nicht nachher nach source word abrechnen wollen.Was glaubt Ihr? Ist das üblich so? Denn von de nach pt mach ich da ein schlechtes Geschäft...

Liebe Gruss und Danke für eure Hilfe

Natália


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Elvira Schmid  Identity Verified
Italy
Local time: 14:17
English to German
+ ...
Source word Mar 11, 2003

Hallo Natàlia, meiner Meinung nach wirst du dann wohl ein schlechtes Geschäft machen. Wenn die Agentur ausschließlich nach source word fragte, dann wird sie deine Antwort pro Wort auch pro source Wort auffassen. Ob es üblich ist weiß ich nicht, ich glaube das macht jeder anders.

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Mirjam Garber  Identity Verified
Local time: 14:17
French to German
+ ...
Ich kenn es nicht anders Mar 11, 2003

Bis jetzt ist bei mir immer nach der Wortanzahl des Ausgangstextes abgerechnet worden. Wenn Du im Portugiesischen so viel mehr Wörter brauchst als im Deutschen, dann mußt Du vermutlich den Wortpreis höher ansetzen...

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xxxncfialho  Identity Verified
Local time: 13:17
German to Portuguese
+ ...
TOPIC STARTER
Eigentlich andersrum... Mar 11, 2003

Also eigentlich kommt es mir das erste mal vor, dass jemand nach source word abrechnen will....sonst wurde die Endsumme der Übersetzung immer erst nach beenden der Ü ermittelt.

Mal sehen was die anderen Kollegen sagen...

Trotzdem schon mal danke für die erste Antwort


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Christiane Brüggemann  Identity Verified
Spain
Local time: 14:17
Spanish to German
+ ...
Zieltext ist ausschlaggebend Mar 11, 2003

Hallo Nathalia,

ich lebe in Spanien und bisher habe ich ausschliesslich auf Zieltextbasis abgerechnet. Dabei habe ich meistens auch die schlechteren Karten, denn ich übersetze meistens Spanisch>Deutsch. Bei der Übersetzung der lateinischen Sprachen ins Deutsche haben wir nun mal Verluste (manchmal bis 25 %) davonzutragen.

Soviel ich weiss, rechnet man in Deutschland auch in der Regel vom Zieltext aus ab, meistens nach Normzeile (55 Anschläge inkl. Leerzeichen). Damit kommt man meistens zu einem ausgewogeneren Ergebnis. An deiner Stelle würde ich einfach versuchen, klarzumachen, dass in der Regel vom Zieltext aus berechnet wird und du es bei deinem Angebot auch so verstanden hast. Mehr als Ablehnen können sie nicht. Preise sind immer Verhandlungssache. Viel Glück! Christiane Brüggemann, Madrid.


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RWSTranslation
Germany
Local time: 14:17
Member (2007)
German to English
+ ...
Wort / Zeile Mar 12, 2003

Hallo,



früher haben wir immer auf Zieltextbasis abgerechnet, was zur Folge hatte, daß es immer mal wieder differenzen aufgrund unterschiedlicher Zählweisen gegeben hat.



Jetzt rechnen wir prinzipiell auf Quelltextbasis ab.

Das bedeutet für den Übersetzer, daß er bei Auftragsannahme schon genau weiss, was er berechnen kann.

Seit dieser Zeit gibt es keine unangenehmen nachträglichen (meist kleinlichen) Streitereien mehr.



Es ist im übrigen Quatsch zu sagen, daß ein Übersetzer damit schlechter fährt, denn es steht ja den beteiligten frei einen entsprechend höheren Preis je nach zu erwartender Wortmenge zu berechnen.



Insgesamt halten wir im Übrigen die Abrtechnung auf Wortbasis für Übersetzer die mit Deutsch zu tun haben immer für ungünstig, denn je schlechter der Text formuliert ist, desdo weniger Worte hat er im Deutschen. Bei den Übersetzern ist es dagegen oft so, daß die guten viel weniger Worte benötigen als die nicht so guten. Aus Ausgleich dürfen sie dann auch noch weniger Worte berechnen.



Daher plädieren wir für die Abrechnung des Quelltextes auf Textmengenbasis (d.h. Zeilenbasis).



Prinzipiell ist aber alles korrekt, was vorher zwischen den beteiligten vereinbart wurde.



Viele Grüße



Hans


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Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
Local time: 15:17
Member (2003)
Finnish to German
+ ...
Ist eigentlich egal Mar 12, 2003

Entscheidend ist doch die Zeit, die man für die Arbeit braucht und nicht die Textmenge. Dazu rechnen ja verschiedene Programme die Wörter verschieden, Wordfast kommt auf 30 Prozent mehr Wörter als Word, hab ich gehört. Wenn man alle Bindestriche im deutschen Text durch Bindestrich plus Lehrzeichen ersetzt, hat man auch viel mehr Wörter.

Im Portugiesischen ist die durchschnittliche Wortlänge wohl kürzer als im Deutschen?


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 14:17
English to German
+ ...
Rechnest du auf Zeitbasis ab? Mar 12, 2003

Quote:


On 2003-03-12 14:21, hpesch wrote:

Entscheidend ist doch die Zeit, die man für die Arbeit braucht und nicht die Textmenge.


Darf ich daraus schließen, dass du auf Stundenbasis abrechnest?



Klar ist für die persönliche Aufwandskalkulation der Zeitaufwand entscheidend - nur ging\'s hier um die abrechnungsrelevante Mengendefinition.



Gruß Ralf


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xxxncfialho  Identity Verified
Local time: 13:17
German to Portuguese
+ ...
TOPIC STARTER
Bisher immer Zieltextpreis... Mar 12, 2003

so war es bis jetzt, also erst nach Beendigung der Übersetzung wurde der genaue Preis ermittelt, wohingegen der Wortpreis schon vorher geklärt wurde....

Danke für all eure Kommentare zu dem Thema

Wie immer lieben Gruss aus Portugal

Natália


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Elke Fehling  Identity Verified
Local time: 14:17
English to German
+ ...
Trend? Mar 23, 2003

Ich habe mich letztens mit der Mitarbeiterin eines Übersetzungsbüros unterhalten, die meinte, dass der Trend immer mehr hin zur Abrechnung auf Grundlage der Anzahl der Wörter in der Ausgangssprache geht.

Vor 15 Jahren, als ich angefangen habe, wurden nur die Zeilen im Zieltext gezählt.

Gruß

Elke



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Charlotte Blank  Identity Verified
Local time: 14:17
Czech to German
+ ...
Noch eine Variante Apr 15, 2003

Es hat zwar vielleicht nicht direkt was mit der Frage Ausgangstext oder nicht zu tun, aber ich wollte nur noch schnell eine hier in Tschechien übliche Variante anbringen: Berechnungsbasis ist der Text in der Zielsprache, abgerechnet wird nach sog. Normseiten: 30 Zeilen à 60 Anschläge, also 1800 Anschläge (meist - aber nicht immer, das ist das Wesen der \"Norm\"!). Dabei kommen zwar manchmal recht krumme Zahlen heraus, das lässt sich aber im gegenseitigen Einverständnis auf- oder abrunden. Ob man damit besser oder schlechter fährt als mit Wortabrechnung, weiß ich nicht, das hängt natürlich vom Tarif ab.

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Narasimhan Raghavan  Identity Verified
Local time: 18:47
English to Tamil
+ ...
Deutsche Wortanzahl Apr 20, 2003

Ich übersetze DeutschEnglisch, FranzösischEnglisch wie auch Italienisch>Englisch. Übersetzungbüros ziehen heutzutage immer die Basis auf der Wortanzahl des Ausgangtextes, weil hier der Kunde nicht behaupten könnte, daß der Übersetzer unnötige Wörter hinzugefügt habe. Aber ich finde aus Erfahrung, daß deutsche Wortanzahl wegen der Kombinierung der mehreren Wörter in einem Wort immer kleiner bleibt. Wenn der Kunde vernünftig ist, diskutiere ich mit ihm und verhandle für die englische Wortanzahl des Zieltextes. Sonst biete ich einen Preis, der 25% höher steht. Zum Beispiel, Wortpreis für englische Wort ist 0,12 USD. Dann für das deutsche Wort 0,15 USD. Aus eigener Erfahrung habe ich die 25% Unterschied erarbeitet. Was Französisch oder Italienisch anbelangt, gibt es überhaupt kein Problem. Ausgangstext oder Zieltext ist es mir egal. Natürlich für die Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche bzw Französisch gibt dieses Problem nicht, nur die englische Wordcount ist die Basis der Rechnung.

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