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spotted chemistry

German translation: Spotbereich (für) Nachweischemikalien


GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
English term or phrase:spotted chemistry
German translation:Spotbereich (für) Nachweischemikalien
Entered by: Blaess
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07:54 Aug 21, 2009Login or register (free) for more options.
English to German translations [PRO]
Science - Biology (-tech,-chem,micro-) / Immunohistochemie
English term or phrase: spotted chemistry
Ich übersetze gerade einen Text zur Präanalyse und Analyse von Patientenproben (immunohistochemisches Färbeverfahren).
Da begegnet mir der Ausdruck "spotted chemistry", den ich bisher noch nicht gefunden habe. Hat jemand eine Idee?

- Area S for the spotted chemistry - note the spots in this area are hardly visible prior to the HER2 IHC staining process (please read Precautions and Warnings).

- Avoid touching or scraping the spotted chemistry in area S.

Usw.

("area S" bezieht sich auf ein Kontrollstäbchen, das zur Interpretation der Einfärbung verwendet wird.)
Stefanie Guim Marce
Germany
Local time: 11:57
Spotbereich (für) Nachweischemikalien
Explanation:
Vermutlich handelt es sich um Chemikalien (Erstantikörper etc.) zur Bestimmung möglicher Hintergrundfärbung, die dann von dem Betrachter bzw. einem dafür vorgesehenen Messgerät ebenfalls ausgelesen und automatisch (oder eben per Abschätzung) von der eigentlichen Färbungsintensität abgezogen werden. Hierfür wurden also offenbar mehrere Chemikalien aufgetragen (gespottet, punktförmige Auftragsstellen), die man natürlich nicht berühren oder abkratzen darf.

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Note added at 9 hrs (2009-08-21 17:50:05 GMT)
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HER-2 ist ein Membranrezeptor, der als Protoonkogen wirkt und das bei bestimmten Formen von Brustkrebs überexprimiert ist. Diese Form von Brustkrebs ist offenbar mit einem bestimmten Antikörper, der gegen diesen Rezeptor gerichtet ist, gut therapierbar - andere Formen der Erkrankung nicht. Um zu bestimmen, ob eine Variante mit Überexpression von HER-2 vorliegt, wird ein immunhistochemischer Nachweis (IHC) geführt - dieser typischerweise auf einer Biopsie, die auf einem Objektträger in geeigneter Form aufgetragen wird. Beschreibung + Bilder z.B.:
http://www.nordiqc.org/seminars/NordiQC-breast-module-2006.p...
Da Biopsiegewebe häufig ein sehr stark limitierender Faktor ist, so stelle ich mir an dieser Stelle vor, wird in dem Bereich "spotted chemistry" das Nachweisverfahren in seiner Färbekapazität "trocken" getestet - es ist der Nullwert - eine Sicherheit, die eigentlich ebenfalls auf Gewebe durchgeführt werden müsste - möglichst von demselben Patienten - aber nicht aus dem Tumorbereich - eine Maßnahme, die ethisch i.d.R. nicht zu vertreten ist - zumal die Nullprobe ja nicht aus unmittelbarer Nähe stammen dürfte - dort könnte ja ebenfalls eine entsprechende Überexpression bestehen. - Somit wird in diesem Bereich möglicherweise ein Vergleichsantigen, das nachzuweisende Antigen und evtl. ein paar mögliche Störkomponenten der Puffersysteme aufgetragen sein. [in dem Link-Bsp. werden andere Tumorschnitte eingesetzt, die nicht von dem Patienten stammen]

In unklaren Fällen wird dann i.d.R. das aufwändigere Verfahren FISH eingesetzt, um endgültig entscheiden zu können, ob oder ob nicht eine Überexpression von HER-2 vorliegt.

@ Stefanie: An dieser Stelle wäre es natürlich hilfreich, wenn Du hier noch etwas ausführlicher werden könntest, was hier genau gespottet ist;)
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Blaess
Germany
Local time: 11:57
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3Spotbereich (für) NachweischemikalienBlaess


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area S for the spotted chemistry
Spotbereich (für) Nachweischemikalien


Explanation:
Vermutlich handelt es sich um Chemikalien (Erstantikörper etc.) zur Bestimmung möglicher Hintergrundfärbung, die dann von dem Betrachter bzw. einem dafür vorgesehenen Messgerät ebenfalls ausgelesen und automatisch (oder eben per Abschätzung) von der eigentlichen Färbungsintensität abgezogen werden. Hierfür wurden also offenbar mehrere Chemikalien aufgetragen (gespottet, punktförmige Auftragsstellen), die man natürlich nicht berühren oder abkratzen darf.

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Note added at 9 hrs (2009-08-21 17:50:05 GMT)
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HER-2 ist ein Membranrezeptor, der als Protoonkogen wirkt und das bei bestimmten Formen von Brustkrebs überexprimiert ist. Diese Form von Brustkrebs ist offenbar mit einem bestimmten Antikörper, der gegen diesen Rezeptor gerichtet ist, gut therapierbar - andere Formen der Erkrankung nicht. Um zu bestimmen, ob eine Variante mit Überexpression von HER-2 vorliegt, wird ein immunhistochemischer Nachweis (IHC) geführt - dieser typischerweise auf einer Biopsie, die auf einem Objektträger in geeigneter Form aufgetragen wird. Beschreibung + Bilder z.B.:
http://www.nordiqc.org/seminars/NordiQC-breast-module-2006.p...
Da Biopsiegewebe häufig ein sehr stark limitierender Faktor ist, so stelle ich mir an dieser Stelle vor, wird in dem Bereich "spotted chemistry" das Nachweisverfahren in seiner Färbekapazität "trocken" getestet - es ist der Nullwert - eine Sicherheit, die eigentlich ebenfalls auf Gewebe durchgeführt werden müsste - möglichst von demselben Patienten - aber nicht aus dem Tumorbereich - eine Maßnahme, die ethisch i.d.R. nicht zu vertreten ist - zumal die Nullprobe ja nicht aus unmittelbarer Nähe stammen dürfte - dort könnte ja ebenfalls eine entsprechende Überexpression bestehen. - Somit wird in diesem Bereich möglicherweise ein Vergleichsantigen, das nachzuweisende Antigen und evtl. ein paar mögliche Störkomponenten der Puffersysteme aufgetragen sein. [in dem Link-Bsp. werden andere Tumorschnitte eingesetzt, die nicht von dem Patienten stammen]

In unklaren Fällen wird dann i.d.R. das aufwändigere Verfahren FISH eingesetzt, um endgültig entscheiden zu können, ob oder ob nicht eine Überexpression von HER-2 vorliegt.

@ Stefanie: An dieser Stelle wäre es natürlich hilfreich, wenn Du hier noch etwas ausführlicher werden könntest, was hier genau gespottet ist;)

Blaess
Germany
Local time: 11:57
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Danke

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neutral  Elke Dr. Ruchalla: hier geht es um den Nachweis eines Tumorantigens mithilfe des entsprechenden Antikörpers -- kann ich keinen Bezug zu deinem Vorschlag sehen
6 hrs
  -> s.o.
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