Ich kenne es (zumindest auch) so, dass die Sonde immobilisiert ist, und dann das Zielmolekül an die Sonde bindet.
Z. B. hier:
"Diese Formate unterscheiden sich hinsichtlich der verwendeten Festkörpermatrix, der Anzahl und Dichte an Sonden, ihrer Größe und der Auswertungstechnik. Allen gemeinsam ist allerdings ein generelles Funktionsprinzip. Zum Nachweis eines bestimmten Moleküls nutzt man charakteristische molekulare Interaktionen, wie etwa die sequenzspezifische Hybridisierung von Nukleinsäuren oder die Bindung von Antigen und Antikörper. Bekannte Vertreter bestimmter Molekülklassen (z.B. cDNAs, Antikörper, etc.) werden als Sonden (engl. probe) nach einem definierten Schema auf eine Matrix aufgebracht. Sind in der komplexen Testsubstanz (Probe, engl. target) Moleküle präsent, die mit den gebundenen Sonden in Wechselwirkung treten können, kann diese Antwort festgestellt, einer Position zugeordnet und damit die Identität des Bindungspartners oder die molekulare Zusammensetzung der zu untersuchenden Substanz ermittelt werden."
(
http://www.bats.ch/bats/forum/01genom/biochips.php)
oder
http://www.roche.de/diagnostics/gendiagnostik/pharmakogeneti...