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cased burley

German translation: aromatisierter Burley-Tabak

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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
English term or phrase:cased burley
German translation:aromatisierter Burley-Tabak
Entered by: Stefanie Guim Marce
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12:14 Jun 28, 2007
English to German translations [PRO]
Tech/Engineering - Engineering (general) / Trocknungssysteme
English term or phrase: cased burley
In meinen Texten zu Trocknungssystemen geht es u.a. um die Trocknung von Tabakprodukten. Da heißt es:

Processing applications include whole leaf, strip, stem, cased burley, cut filler, cut rag and reconstituted sheet. Alternative technologies such as fluid bed and flash drying for tobacco expansion broaden the possibilities. XXX provides replacement parts and technical services for all major brands of conveyor driers.

=> Was bedeutet hier "cased burley"?

Danke!
Stefanie Guim Marce
Germany
Local time: 09:40
aromatisierter Burley-Tabak
Explanation:
..oder gesoßter Burley-Tabak.

Mit Casing wird das Soßen, also das Aromatisieren eines Tabaks durch eine Soße bezeichnet. Für die Soße wird bspw. Kakao, Lakritze oder Schokolade verwendet.

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Note added at 1 Stunde (2007-06-28 13:42:05 GMT)
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Soßierung scheint der Fachbegriff zu sein.
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Katrin Eichler
Germany
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2 +2aromatisierter Burley-Tabak
Katrin Eichler
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Nicole Schnell


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aromatisierter Burley-Tabak


Explanation:
..oder gesoßter Burley-Tabak.

Mit Casing wird das Soßen, also das Aromatisieren eines Tabaks durch eine Soße bezeichnet. Für die Soße wird bspw. Kakao, Lakritze oder Schokolade verwendet.

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Note added at 1 Stunde (2007-06-28 13:42:05 GMT)
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Soßierung scheint der Fachbegriff zu sein.


    Reference: http://www.mac-baren.com/TopMenu/Expert-Knowledge/Herstellun...
    Reference: http://www.pfeifenstube.de/tabaklex.htm#b
Katrin Eichler
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agree  lisa23: hätte ich auch so gesagt: aromatisierter ...
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agree  Sonia Heidemann
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Explanation:
Burley wird in diesem Text wie folgt beschrieben:

"..1864 wurde auf einer Tabakfarm in Brown County (Ohio)
eine genveränderte Tabakpflanze gefunden, die kein Chlorophyll enthielt. Da dieser Tabak getrocknet sehr gut zu verarbeiten ist, wurde er als Burley rasch zur beliebten Beimischung für Zigaretten der Art American Blend.

Aussehen der Pflanze

Die Tabakpflanze hat klebrige, behaarte, bitter schmeckende und - wie erst im 19. Jahrhundert bemerkt wurde - giftige Blätter, groß, einfach und wechselständig angebracht. Die weißen, gelben, grünen, roten, rosa oder violetten Blüten stehen in Rispen oder Trauben. Sie besitzen einen großen röhrenförmigen, fünfzipfligen Kelch, eine große trichterförmige, fünflappige Krone, aus deren Innerem eine lange Röhre entspringt, fünf Staubblätter und einen solitären Stempel. Tagsüber sind die Blüten in der Regel geschlossen, nachts geöffnet. [...]

Anbau

[...]

Maryland-Tabak z. B. gedeiht auf sandigem oder sandig-lehmigem Boden, Burley auf Schwemmsand-Lehm- oder Ton-Lehm-Böden. Während in einigen Tabakanbaugebieten (z. B. Florida-Georgia) dem Boden viele Nährstoffe untergemischt
werden müssen, sind die meisten Böden in Osteuropa so fruchtbar, dass Pflanzen zu groß werden können für die kommerzielle Nutzung. Die unterschiedlichen Boden- und Klimabedingungen bestimmen den Charakter eines Tabaks sogar dann noch, wenn die Pflanzen aus demselben Saatbeet stammen.

Heute kommen die Geschmacksträger des Virginia-Tabaks fast ausschließlich aus den USA, aus Brasilien, Simbabwe und Korea. Die Basistabake, die den Geschmack unterstreichen, werden vor allem in Malawi und Sambia angebaut, während die Fülltabake mit niedrigem Nikotingehalt aus Thailand, von den Philippinen und aus Indien stammen.

Die Setzlinge werden je nach Sorte in unterschiedlichen Abständen eingepflanzt, am weitesten auseinander Perique (Abstand der Reihen 1,5 m, Abstand der Pflanzen in einer Reihe 91 - 107 cm), sehr viel enger z. B. Burley (1,1 m; 38 - 68 cm). In einigen Gebieten der USA und Mittelamerikas wachsen die jungen Pflanzen unter dünnen Baumwolldächern. Wenn eine Pflanze die gewünschte Größe erreicht (für gewöhnlich ist dies der Fall mit der Blüte), wird sie ev. beschnitten, um ein weiteres Wachstum zu verhindern.

Die optimale Zahl der Blätter variiert: dunkle, später luft- oder
feuergetrocknete Tabakpflanzen sollten 10 - 16, Burley- oder
Maryland-Tabakpflanzen 16 - 20 Blätter haben, wobei die unteren Blätter weniger Nikotin enthalten.

[...]

Verarbeitung

Nach der Ernte muss Tabak getrocknet werden. Bei der Naturtrocknung (air-cured, 1 - 2 Monate) lagert der Tabak (vor allem Zigarren-, Burley- und Maryland-Tabak) in geschlossenen oder mit Jalousien versehenen Schuppen. Die Rauchtrocknung (fire-cured, 3 - 10 Wochen nachdem der Tabak 2 - 6 Tage an der Luft getrocknet wurde) geschieht mit (nicht harzigen) Edelhölzern (Dark-fired, Kentucky, Latakia). Die Räuchertrocknung war die Voraussetzung für lange Schiffstransporte, obwohl Geschmack und Aroma des Tabaks stark vom Holzrauch beeinflusst wurden, bis ab 1825 Holzkohle eine unerwünschte Aromatisierung reduzierte. Erst nach dem amerikanischen Bürgerkrieg wurden Öfen mir Rauchabzug verwandt zur Heißlufttrocknung (flue-cured, bes. Virginia-Tabak), die nur 4 - 8 Tage beansprucht. Heute
wird die Heißlufttrocknung vom Computer gesteuert: Zunächst erfolgt die Vergilbung der Blätter (15 - 40 Stunden bei 28° - 35° und 75 - 90% relativer Luftfeuchtigkeit), danach die Blattauftrocknung (10 - 22 Stunden bei 35° - 50° und 70 - 80% relativer Luftfeuchtigkeit), schließlich die Rippentrocknung (20 Stunden bei 55° - 70°). Die Sonnentrocknung (sun-cured) wird vorwiegend bei Orient- und Hongkong-Tabaken, gelegentlich
auch bei Virginia-Tabak angewandt. Nachdem die Blätter im Dunkeln vergilbt sind, werden sie durch Sonnenbestrahlung möglichst rasch ausgetrocknet. Auf die Trocknung erfolgt die Fermentation (Gärung). Zigarrentabak wird in der Regel in Stapeln (2 m hoch, 150 - 200 Zentner schwer, 3 - 5 mal
umgestapelt) durch die Entwicklung von Eigenhitze naturfermentiert, bis die Hitze nicht mehr steigt und die Stapel abgekühlt werden. Im Frühjahr erfolgt eine zweite Fermentation durch erneutes Stapeln (Maifermentation), danach werden die Blätter zur Ausreifung (besserer Brand, weiße Asche, Geschmacksabrundung) in Ballen verpackt. Die Fermentation reduziert den Nicotingehalt der Blätter um 15 – 30 %, bei Zigarrentabak bis zu 50 %. Je langsamer die Fermentierung erfolgt, desto mehr Zucker kann im Tabak abgebaut werden. Schneller ist das Kammerverfahren für Burley- und
Schneidegut-Tabak, der 1 - 2 Wochen bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 – 95 % einer Temperatur von 40° - 60° ausgesetzt wird.

[...]

Burley- aber auch Virginia-Tabak gewinnen durch das Kammerverfahren an Qualität.

[...]

Der Burley-Tabak für Blend-Mischungen wird zusätzlich
mit organischen Säuren vorbehandelt, gewaschen, in ein Bad aus Lakritzen-, Ahornzucker-, Kakao-, Sirup-, Tongaextrakten sowie Weichmacher, Glyzerin und Glykol getaucht und abzentrifugiert.

________________________________

Der Text ist sehr ausschlussreich, ich kann aber beim besten Willen nicht sagen, ob sich "cased" auf die Fermentierung im Kammerverfahren oder auf die später im Text beschriebene Aromatisierung in den Soßier-Trommeln bezieht.

Vielleicht hilft's..



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Note added at 2 hrs (2007-06-28 14:32:28 GMT)
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"aufschlussreich" meinte ich...


    Reference: http://72.14.253.104/search?q=cache:q0rn6G1aK8wJ:www.ta7.de/...
Nicole Schnell
United States
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