Ich habe den Eindruck, dass hier dem Autor der Pegasus ein wenig durchgegangen ist. Keine deutsche Bank spricht von einem Vermögensbuch, was angesichts der Bilanzierungsvorschriften für Banken auch etwas ungewöhnlich wäre. In der Kameralistik der deutschen Kommunen taucht der Begriff noch gelegentlich auf. Dort macht er auch Sinn, da bis vor kurzem keine Kommune eine Buchführung im üblichen Sinne (Doppik) kannte. Daher war neben der Einnahmen-/Ausgabenrechnung ein separates Vermögensverzeichnis erforderlich.
Bei (deutschen) Banken sucht man daher ein Vermögensbuch vergebens (
http://de.wikipedia.org/wiki/Bankbilanz).
Die meisten Google-Hits meinen mit asset book schlicht und einfach die Vermögenswerte. Der Begriff kommt im englischen Bereich überhaupt nur auf knapp 5.000 Hits, viele in einem völlig anderen Kontext, ein bisschen wenig, wenn man alleine die Anzahl der US-Banken und ihrer Reports im Internet bedenkt.