business interests across diverse industry verticals in 5 continents
German translation: in überwiegend vertikal orientierten Unternehmen verschiedener Branchen auf 5 Kontinenten tätig
Login or register (free and only takes a few minutes) to participate in this question.
You will also have access to many other tools and opportunities designed for those who have language-related jobs (or are passionate about them). Participation is free and the site has a strict confidentiality policy.
GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
English term or phrase:
business interests across diverse industry verticals in 5 continents
German translation:
in überwiegend vertikal orientierten Unternehmen verschiedener Branchen auf 5 Kontinenten tätig
Explanation: Vorsicht! Ich kann hier nur Vermutungen abgeben, mehr gibt das nicht her.
1) "industry" sehe ich nicht als Industrie, sondern als Branche. Das ist einer der häufigsten Übersetzungsfehler von Englisch nach Deutsch. Es heißt z.B. the translation industry = Übersetzungsbranche (nicht -industrie)
2) verticals sehe ich als vertikal orientierte Unternehmen, also Unternehmen, die in einer Branche von der Leistungserstellung (Produktion, Dienstleistung, evtl. auch Rohstoffe und Vorprodukte) bis zu Leistungsverwertung eine große Tiefe haben und spezialisiert sind (Beispiele: VW, Mercedes - Mobilität, Auto // Shell: Rohölgewinnung, Raffinerien, Verarbeitung, Treibstoffe & Chemikalien, überwiegend eigener Vertrieb über Tankstellen und Handel).
Der Gegensatz sind horizontal orientierte Unternehmen. Da hat man ein bisschen Elektronik, ein bisschen Auto, vielleicht eine Bank, eine Hotelkette. Das sind s.g. Konglomerate (Mischkonzerne), die sich allein nach finanzwirtschaftlichen Gesichtspunkten organisieren.
Synergieeffekte (Lernen durch homogene Produktlinien) sind eigentlich nur bei vertikalen Systemen zu erwarten, bei einem Nebeneinander verschiedener Branchen geht das nicht so gut.
Nach einer Mode, Konglomerate zu bilden (z.B. Mercedes kaufte die AEG, einen Riesen-Elektrokonzern) geht die Entwicklung wieder zurück und die (horizontal orientierten) Konglomerate sind auf dem Rückzug (z.B. Mercedes stieß die AEG wieder ab).
Wenn das hier z.B. aus einem Börsenprospekt oder einer Imagebroschüre kommt, betont man damit, dass man auf die als vorteilhaft angesehenen vertikalen Unternehmenssysteme setzt.
Weiterhin gibt es noch den Begriff VMS (der hier aber auch passt) - Vertikale Marketingsysteme, wie z.B. das gesamte McDonald's Franchisingsystem. In einer derartigen Hierarchie bilden rechtlich selbstständige Unternehmen eine Wertschöpfungskette.
-------------------------------------------------- Note added at 1 Stunde (2011-06-07 15:09:36 GMT) --------------------------------------------------
Als Bildunterschrift ist die obige Lösung noch zu lang.
Ich schlage vor:
Wir sind in vielen Branchen, überwiegend in vertikalen Wertschöpfungsketten, auf allen fünf Kontinenten tätig.
Geschäftsinteressen in überwiegend vertikal orientierten Unternehmen verschiedener Branchen auf 5 K.
Explanation: Vorsicht! Ich kann hier nur Vermutungen abgeben, mehr gibt das nicht her.
1) "industry" sehe ich nicht als Industrie, sondern als Branche. Das ist einer der häufigsten Übersetzungsfehler von Englisch nach Deutsch. Es heißt z.B. the translation industry = Übersetzungsbranche (nicht -industrie)
2) verticals sehe ich als vertikal orientierte Unternehmen, also Unternehmen, die in einer Branche von der Leistungserstellung (Produktion, Dienstleistung, evtl. auch Rohstoffe und Vorprodukte) bis zu Leistungsverwertung eine große Tiefe haben und spezialisiert sind (Beispiele: VW, Mercedes - Mobilität, Auto // Shell: Rohölgewinnung, Raffinerien, Verarbeitung, Treibstoffe & Chemikalien, überwiegend eigener Vertrieb über Tankstellen und Handel).
Der Gegensatz sind horizontal orientierte Unternehmen. Da hat man ein bisschen Elektronik, ein bisschen Auto, vielleicht eine Bank, eine Hotelkette. Das sind s.g. Konglomerate (Mischkonzerne), die sich allein nach finanzwirtschaftlichen Gesichtspunkten organisieren.
Synergieeffekte (Lernen durch homogene Produktlinien) sind eigentlich nur bei vertikalen Systemen zu erwarten, bei einem Nebeneinander verschiedener Branchen geht das nicht so gut.
Nach einer Mode, Konglomerate zu bilden (z.B. Mercedes kaufte die AEG, einen Riesen-Elektrokonzern) geht die Entwicklung wieder zurück und die (horizontal orientierten) Konglomerate sind auf dem Rückzug (z.B. Mercedes stieß die AEG wieder ab).
Wenn das hier z.B. aus einem Börsenprospekt oder einer Imagebroschüre kommt, betont man damit, dass man auf die als vorteilhaft angesehenen vertikalen Unternehmenssysteme setzt.
Weiterhin gibt es noch den Begriff VMS (der hier aber auch passt) - Vertikale Marketingsysteme, wie z.B. das gesamte McDonald's Franchisingsystem. In einer derartigen Hierarchie bilden rechtlich selbstständige Unternehmen eine Wertschöpfungskette.
-------------------------------------------------- Note added at 1 Stunde (2011-06-07 15:09:36 GMT) --------------------------------------------------
Als Bildunterschrift ist die obige Lösung noch zu lang.
Ich schlage vor:
Wir sind in vielen Branchen, überwiegend in vertikalen Wertschöpfungsketten, auf allen fünf Kontinenten tätig.
Werner Walther Local time: 06:20 Native speaker of: German PRO pts in category: 18