German translation: entgegen den (allgemeinen) Interessen
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English to German translations [PRO] Law/Patents - Law: Contract(s)
English term or phrase:against consideration
Auszug aus einem Arbeitsvertrag:
f) He/she will not negotiate **against consideration** of his Employer business to another individual or entity;
Bin etwas misstrauisch, weil der englische Vertrag ebenfalls eine Übersetzung ist und einige Stellen unklar sind.
Wenn ich das richtig sehe, müsste hier etwa folgendes gemeint sein: Er/sie verspricht anderen Einzelpersonen oder Rechtssubjekten bei Verhandlungen keinerlei wirtschaftliche Gegenleistung im Namen seines Arbeitgebers.
Deine Beispiele von der Diskussion oben -
by which a consumer acquires against consideration the right – mit dem der Verbraucher gegen Entgelt das Recht erwirbt; consisting of the provision of a service against consideration – bei der einer Leistung eine wirtschaftliche Gegenleistung gegenübersteht)
haben nicht denselben Kontext wie dein Eintrag (kein "of his employer")
Überlegungen:
Dein Überpunkt 1) lautet: 1. The Employee undertakes that he/she will not act contrary to the business interests of the Employer, especially: a)....f) (genannter Punkt)
f) ist ein Unterpunkt, daher zumindest im Sinne des Überpunktes:
He/she will not negotiate against consideration of his Employer business to (= with) another individual or entity;
Meine Interpretation: Geschäfte/Verträge verhandeln (negotiate business) to (sollte m.E. with heißen) another individual or entry - against the consideration of his employer.
1. "Un"Möglichkeit:
Ich glaube zunächst nicht, dass "consideration" hier"Entgelt" oder andere "Leistungen" sind, da ich dann nicht "against consideration of his employer" erwarten würde, sondern eher "using funds of his employer/company funds" oder wenn schon denn schon lediglich "against consideration" ("of his employer" würde hier überflüssig sein - wegen des Überpunkts) - aber falls es Entgelt ist, dann würde das bedeuten, keine Geschäfte dürfen mit irgendjemanden für Gegenleistungen aus offiziellen Mitteln des Arbeitgebers" abgeschlossen werden, also ein Geschäft mit Sonderzahlungen oder womöglich Schmiergeldern des Arbeitgebers abzuschließen - dann wäre das eine Korruptionsvariante. Gibt es dazu weitere Punkte/Beispiele?
ich denke, diese Variante ist sehr unwahrscheinlich (siehe weitere Punkte unten).
2. Möglichkeit:
Ich neige eher dazu, dies im Sinne des Überpunktes "contrary to the (legitimate) interests of his employer" zu verstehen,
als "keine Geschäfte/Aufträge entgegen den (allgemeinen) Interessen des eigenen Unternehmens/seines/ihres Arbeitgebers (sprich: im Eigeninteresse oder im Interesse Dritter) mit einer Einzelperson (natürlichen Person) oder einem Rechtssubjekt (einer juristischen Person) zu verhandeln.
Diese zweite Version scheint mir wahrscheinlicher zu sein, denn sollte gemeint sein, dass keine Geschäfte gegen Entgelt/gegen irgendwelche Zahlungen/leistungen des Arbeitgebers verhandelt werden sollen, dann würde/könnte das u.U. erlauben, dass ein Verhandler mit eigenem Geld Geschäfte verhandeln dürfte/soll. Das glaub ich eher auch nicht.
3 Möglichkeit (2. Unmöglichkeit):
nicht ohne Berücksichtigung durch den Arbeitgeber = nicht ohne Genehmigung/Ermächtigung des Arbeitgebers - das scheint zu selbstverständlich.
Siehe auch meine Diskussionsbeiträge.
-------------------------------------------------- Note added at 3 hrs (2011-07-27 23:41:23 GMT) --------------------------------------------------
Anmerkung zu
1. :Un"Möglichkeit:
Ich hab geschrieben:
Ich glaube zunächst nicht, dass "consideration" hier"Entgelt" oder andere "Leistungen" sind, (denn)...."of his employer" würde hier überflüssig sein - wegen des Überpunkts) - Korrektur: überflüssig nicht, denn es könnten finanzielle Versprechungen oder sogar Zahlungen sein - die auch aus der Tasche des Sales Managers kommen könnten. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Wenn er Geld verwenden würde, dann höchstwahrscheinlich Gelder des Arbeitgebers.
Könnte man einen solchen Unterpunkt erwarten? Vielleicht, aber es gehört doch eher in einen "Code of Conduct".
-------------------------------------------------- Note added at 3 hrs (2011-07-27 23:44:55 GMT) --------------------------------------------------
PS:
Was immer du als Übersetzung lieferst, sollte die Anmerkung beinhalten: Ohne Garantie, Originaltext zu unklar.
Außer du kannst durch deinen Kunden erfahren, was hier tatsächlich gemeint ist.
-------------------------------------------------- Note added at 3 hrs (2011-07-27 23:47:07 GMT) --------------------------------------------------
englischen Recht ist "consideration" manchmal nur die Gegenleistung (siehe opolt), ohne die z.B. ein Kaufvertrag nicht zustande kommen kann. Möglicherweise ist hier eine solche Gegenleistung im Laufe der Übersetzung reingerutscht, und eigentlich ist einfach "Zustimmung" gemeint?
... "of his Employer" bezieht sich doch ebenfalls auf "consideration". Beides passt dann nicht zusammen, das "business" hängt dazwischen. Es sei denn, es ist gemeint "Employer Business"[sic], d.h. "Arbeitgeber-Betrieb" o.ä.
Außerdem passen bei deiner Variante "against" und "to" nicht recht zusammen, nach meinem Empfinden.
Ich weiß nicht, ob du mir folgen kannst :-]
Ehrlich gesagt weiß ich nichtmal, ob ich mir selbst noch folgen kann ;-]
... aber falls tatsächlich "Gegenleistung/Gegenwert/Leistungsversprechen" oder so gemeint ist, dann müsste es sich doch aus der Art des Vertrags/der Beschäftigung ergeben, ob das Sinn man oder nicht? Also die Frage, welche Position die Person in Unternehmen erhält (falls ersichtlich).
Ferner wäre das ja "gegen/für eine Gegenleistung/ein Entgeld des Arbeitsgebers" ("of his employer"), welchen Sinn soll das machen?
Aber egal wie man's dreht und wendet, das "to" steht doch da total quer, das hatte ich vorhin übersehen: Die Formulierung lautet doch "to negotiate ... business to sb". Da ist was schief.
Beide Varianten erscheinen mir gleich möglich und unmöglich, leider.
opolts Link würde die Übersetzung mit "Entgeld"/"Gegenleistung" auch stützen: Consideration must have a value that can be objectively determined. A promise, for example, to make a gift or a promise of love or affection is not enforceable because of the subjective nature of the promise.
Es scheinen sich wirklich alle einig zu sein, dass mit "against consideration" hier "entgegen den Interessen" gemeint ist. Das würde gegen meine oben genannte Vermutung sprechen. Allerdings wäre das "to" in diesem Zusammenhang (Interessen) komisch. (Zum Vgl. auch Übersetzungsbeispiele der EU: by which a consumer acquires against consideration the right – mit dem der Verbraucher gegen Entgelt das Recht erwirbt; consisting of the provision of a service against consideration – bei der einer Leistung eine wirtschaftliche Gegenleistung gegenübersteht)
Stimme Deinen Überlegungen weitgehend zu, würde hier aber nicht ohne Kenntnis des Urtextes irgendetwas konkretes "hineininterpretieren" wollen. Gib Deinen Vorschlag/Deine Vorschläge doch besser als Antwort ein, damit man zustimmen oder direkte Kommentare schreiben kann.
Überpunkt 1) lautet: 1. The Employee undertakes that he/she will not act contrary to the business interests of the Employer, especially: a)....f) (genannter Punkt)
Nützlich wäre es in solchen Fällen immer, den Urtext zu kennen oder zumindest die Sprache des Urtextes zu wissen.
Würde es in Deutsch frei so übersetzen/ausdrücken: Er wird bei Verhandlungen mit anderen (...) nicht die geschäftlichen Interessen seines Arbeitgebers außer Bedacht lassen (verletzen).
Aufgrund opolts Link könnte man zum Schluss kommen, dass es sich um das Gegenteil von "to the benefit of his/ her employer" handeln könnte, also "entgegen den Interessen seines/ihres Arbeitgebers/Unternehmens/Auftraggebers. Gibt's dafür Beispiele im Text?
Gibt's eine Unterkategorie für f) oder wird darauf später oder früher noch einmal mit Beispielen hingewiesen. Wenn sich das auf Korruption bezieht, sehe ich es am ehesten als "ohne Genehmigung" oder "ohne Ermächtigung" des Arbeitgebers Geschäfte abschließen - aber das wäre im Englischen eher "without authorization". Noch eine Mglichkeit wäre im Sinne von "against the code of conduct of the employer", aber wie gesagt, das sind reine Spekulationen.
Danke für die Anmerkung, Bernhard. "against the employer's legitimate business interests" steht schon weiter oben, deshalb nehme ich an, dass es nicht noch einmal wiederholt wird.
Ganz schön hässliches Englisch. Besser etwa: Not negotiate with ... / not conclude business/agreements with....
Und "business" kann als "business to/with" (deine wirtschaftlichen Gegenleistungen oder einfach Geschäfte/Deals/Verträge - kommt auf den weiteren Kontext an) verstanden werden oder auch als "of his employer's business" - also "not negotiate "unter Nichtbeachtung/ohne Berücksichtigung des Unternehmens / der geschäftlichen Interessen seines/ihres Arbeitgebers".
"Against consideration of his employer" ist besonders unenglisch.
Möglicherweise eher:
against the employer's legitimate business interests http://en.wikipedia.org/wiki/Non-compete_clause
ich dachte Zunächst auch an "im Widerspruch". Nach Recherchen im Becher und in IATE bin ich dann auf die Fährte mit der Korruption gekommen, denn sonst wäre das mit dem "to...another individual" auch komsich. e) und g) haben nichts damit zu tun: e) He/she will not employ registered trade marks (trading name, special designation of business documents, etc.) related to the job performance in order to derive personal benefit from it;
... im parlamentarischen Bereich verwendet, wenn es um die Ablehnung einer parlamentarischen Debatte zu einem bestimmten Thema geht, dann gibt es eine "motion against consideration of ..." http://www.dummies.com/how-to/content/roberts-rules-for-obje...
In dieser Richtung müsste man m.E. weiterforschen. Ich habe den Eindruck, dass es hier ganz banalerweise darum geht, dass er/sie "nicht im Widerspruch zu den Absichten seines/ihres Arbeitgebers mit Dritten" verhandeln soll oder so.
Aber es fehlt ein wenig der Kontext. Interessant wäre u.a., was unter e) und g) so steht.
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gegen die Interessen (ohne Bedachtnahme auf)
Explanation: das Geschäft seines Arbeitgebers. Bei allen Verhandlungen wird der Angestellte die Interessen seines Arbeitgebers beachten. Und nicht dagegen arbeiten.
Be considerate ! Nimm Rücksicht !
DERDOKTOR Local time: 10:32 Specializes in field Native speaker of: German PRO pts in category: 276
Deine Beispiele von der Diskussion oben -
by which a consumer acquires against consideration the right – mit dem der Verbraucher gegen Entgelt das Recht erwirbt; consisting of the provision of a service against consideration – bei der einer Leistung eine wirtschaftliche Gegenleistung gegenübersteht)
haben nicht denselben Kontext wie dein Eintrag (kein "of his employer")
Überlegungen:
Dein Überpunkt 1) lautet: 1. The Employee undertakes that he/she will not act contrary to the business interests of the Employer, especially: a)....f) (genannter Punkt)
f) ist ein Unterpunkt, daher zumindest im Sinne des Überpunktes:
He/she will not negotiate against consideration of his Employer business to (= with) another individual or entity;
Meine Interpretation: Geschäfte/Verträge verhandeln (negotiate business) to (sollte m.E. with heißen) another individual or entry - against the consideration of his employer.
1. "Un"Möglichkeit:
Ich glaube zunächst nicht, dass "consideration" hier"Entgelt" oder andere "Leistungen" sind, da ich dann nicht "against consideration of his employer" erwarten würde, sondern eher "using funds of his employer/company funds" oder wenn schon denn schon lediglich "against consideration" ("of his employer" würde hier überflüssig sein - wegen des Überpunkts) - aber falls es Entgelt ist, dann würde das bedeuten, keine Geschäfte dürfen mit irgendjemanden für Gegenleistungen aus offiziellen Mitteln des Arbeitgebers" abgeschlossen werden, also ein Geschäft mit Sonderzahlungen oder womöglich Schmiergeldern des Arbeitgebers abzuschließen - dann wäre das eine Korruptionsvariante. Gibt es dazu weitere Punkte/Beispiele?
ich denke, diese Variante ist sehr unwahrscheinlich (siehe weitere Punkte unten).
2. Möglichkeit:
Ich neige eher dazu, dies im Sinne des Überpunktes "contrary to the (legitimate) interests of his employer" zu verstehen,
als "keine Geschäfte/Aufträge entgegen den (allgemeinen) Interessen des eigenen Unternehmens/seines/ihres Arbeitgebers (sprich: im Eigeninteresse oder im Interesse Dritter) mit einer Einzelperson (natürlichen Person) oder einem Rechtssubjekt (einer juristischen Person) zu verhandeln.
Diese zweite Version scheint mir wahrscheinlicher zu sein, denn sollte gemeint sein, dass keine Geschäfte gegen Entgelt/gegen irgendwelche Zahlungen/leistungen des Arbeitgebers verhandelt werden sollen, dann würde/könnte das u.U. erlauben, dass ein Verhandler mit eigenem Geld Geschäfte verhandeln dürfte/soll. Das glaub ich eher auch nicht.
3 Möglichkeit (2. Unmöglichkeit):
nicht ohne Berücksichtigung durch den Arbeitgeber = nicht ohne Genehmigung/Ermächtigung des Arbeitgebers - das scheint zu selbstverständlich.
Siehe auch meine Diskussionsbeiträge.
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Anmerkung zu
1. :Un"Möglichkeit:
Ich hab geschrieben:
Ich glaube zunächst nicht, dass "consideration" hier"Entgelt" oder andere "Leistungen" sind, (denn)...."of his employer" würde hier überflüssig sein - wegen des Überpunkts) - Korrektur: überflüssig nicht, denn es könnten finanzielle Versprechungen oder sogar Zahlungen sein - die auch aus der Tasche des Sales Managers kommen könnten. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Wenn er Geld verwenden würde, dann höchstwahrscheinlich Gelder des Arbeitgebers.
Könnte man einen solchen Unterpunkt erwarten? Vielleicht, aber es gehört doch eher in einen "Code of Conduct".
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PS:
Was immer du als Übersetzung lieferst, sollte die Anmerkung beinhalten: Ohne Garantie, Originaltext zu unklar.
Außer du kannst durch deinen Kunden erfahren, was hier tatsächlich gemeint ist.
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typo: entry - entity
Bernhard Sulzer United States Local time: 04:32 Specializes in field Native speaker of: German PRO pts in category: 59