Vermutlich ein Überbleibsel aus dem Sozialismus 13:44 Feb 1
Auf der Kirmes oder auf dem Oktoberfest oder im Schießkino werden von Zeit zu Zeit zu Zielscheiben getauscht.
Wenn nun Honecker und Breschnew wenn schon nicht jedes Wochenende, so doch mehrmals im Jahr zur Diplomatenjagd luden, mussten sie ja eine umfangreiche Strecke (als jagdlicher Terminus) bereitstellen, um ihre Gäste und sich selbst bei Laune zu halten.
Wenn das ein Nachwachsen aus ökologischen Gleichgewichtsprozessen gewesen wäre, hätte so ein Wald vielleicht 25 Jahre gebraucht, bis alle Tiere wider nachgewachsen wären. Wenn man aber jetzt die Kaninchen, die Rehe und die Hirsche paraindustriell züchtet und dann in den Diplomatenjagdwäldern aussetzt, ist doch alles in bester Ordnung.
So interpretiere ich die Passage des Tourismusverbandes, in der es heißt: " ... der Bauernhof ... beschäftigt sich mit der Trophäen-Hirschwirtschaft auf internationalem Niveau." |