German translation: und wo wir zuletzt den Hebel ansetzen,
Login or register (free and only takes a few minutes) to participate in this question.
You will also have access to many other tools and opportunities designed for those who have language-related jobs (or are passionate about them). Participation is free and the site has a strict confidentiality policy.
English to German translations [PRO] Bus/Financial - Management / company inhouse communication
English term or phrase:final lever
XXXX need to concentrate on improving cash flow in 2011. Improved profitability certainly helps, but is not the full story.We aim to improve our stock turnaround and the **final lever** is to shorten the payment terms that we offer. In my experience, there is a lot that can be done to reduce payment days. We are a steel company, not a financial institute, and yet we accept average payments of around 60 days. (...)
I've translated this with "...als letzte Maßnahme sollten wir unsere Zahlungsfristen verkürzen" , but this "letzte Maßnahme" has a ring of "doom", I would like to avoid this.
Does anyone have an idea how to translate this?
Schwierige Auswahl, da ja *letztendlich* alle (außer Werner) das gleiche aussagen. Vielen Dank nochmal für die Hilfe! 4 KudoZ points were awarded for this answer
Bitte "vereinheitliche" doch noch den englischen und deutschen Glossareintrag - bisher stimmen die "Fragmente" nicht überein (als Fragestellerin kannst Du den Eintrag ändern). Danke und frohe Ostern!
... bei diesen intensiven Gedankenspielen mit der Begriffsgruppe finis/das Letzte glaube ich herausgefunden zu haben, worum es geht. Diese Begriffsgruppe hat (sehr schwer erkennbar) zwei Bedeutungen.
1) Negativ besetzt: Das ist doch das Letzte // Das ist das Letzte, was ich erwartet hätte // X ist der Letzte, den ich mir als Schwiegersohn, Lehrer, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Kollegen gewünscht hätte usw. (da geht es um negative Priorität)
2) The final version of the book draft - die letzte, endgültige Version - hier sammelt sich die Arbeit, diese Version ist Ziel, Gipfel, Höhepunkt der Arbeit // Finale in der Musik, in der Formel I - der Endpunkt ist Höhepunkt // jetzt Deutsch: die letzte Instanz ist nicht das Letzte, sondern die höchste Instanz, das endgültig erarbeitete, der niemand mehr widersprechen kann. Und hier ist es eben auch die endgültig als Ausweg aus den Problemen angesehene Lösung, die entscheidende Lösung.
Zeitlich das letzte kann also das Endprodukt aller vorherigen Bemühungen sein.
Ich meine nicht das Auftreten des Übersetzers gegenüber dem Kunden, es gibt Leute, die lehnen die Beiträge HIER schon ab, wenn sie ihnen nicht genehm sind.
Natürlich gilt hier: des Kunden Wille ist sein Himmelreich, und man muss, wenn der Kunde bereit ist, solche Angelegenheiten ihm vorlegen, und wenn er nicht dazu bereit ist, ganz konservativ und ganz vorsichtig vorgehen.
Ich habe auch nur deshalb so viel geschrieben, weil hier von der Seite anderer Teilnehmer eine so negative Beurteilung der Strategien des Kunden statt fand. Das hat mir eigentlich auch zu viel Arbeit gemacht, aber ich wollte das auch nicht so stehen lassen.
Wenn Du Deinem Kunden gegenüber trittst, hast Du ja auch eine innere Einstellung, und die sollte aus meiner Sicht nicht von diesen Negativkommentaren belastet bleiben.
Am besten wäre es, Du könntest diese Passage (entscheidende Maßn. oder letzte Möglichkeit) wirklich mit dem Kunden abstimmen, weil das Wörtchen 'final' das offene Problem sein könnte. Versteht das einer der Chefs wie die ursprüngliche Mehrheit hier (und schafft das Umdenken nicht und beharrt darauf) dann laufen für Dich Recht haben und Recht bekommen auseinander.
Gruß: W.
Ich will damit sagen, dass eine nicht vereinbarte Zahlungszielaufweichung (z.B. innerhalb eines Jahres von Skontozahlung oder zwei Wochen auf vier Wochen oder darüber) sicher ein Frühwarnsignal ist und überhaupt nicht akzeptiert werden sollte. Konditionen werden vorher vereinbart, dort muss es hart zugehen, aber die schleichende Zahlungszielaufweichung ist als sehr gefährlich anzusehen.
Andererseits, wie schon oben erwähnt, ist das Bestehen auf den vereinbarten Zahlungszielen und seine Durchsetzung als eine der effizientesten und kostengünstigsten Maßnahmen anzusehen.
Der Lagerabbau (realwirtschaftlich) ist viel schwieriger.
Also: keine Verzweiflungstat, sondern ein Gang ins Fitnessstudio für das Unternehmen, es wird mit gestählten Muskeln (und besserer und mehr planbarer Liquidität) daraus hervorgehen, gute Kunden wird es nicht verlieren und flügellahme und risikobehaftete Kandidaten wird es erkennen und abschütteln können, bevor Insolvenzausfälle eintreten!
Das ist natürlich völlig richtig, nur bin ich der Meinung, dass ich als Übersetzerin nicht die Macht habe, Texte zu interpretieren (im Sinne von analysieren). Sinngemäß übersetzen ist eine andere Sache als analysieren.
Eines möchte ich gleich voraus schicken: ich werde hier (ProZ) sehr oft ermahnt, dass die Strukturen und Handlungen hinter den Texten nicht Angelegenheit des Übersetzers seien, weil ich ab und zu mal darauf eingehe.
Das Zahlungsziel, oder eine schleichende, nicht vereinbarte Ausweitung ist wohl eines der am meisten missbrauchten Instrumente in den Beziehungen zwischen Unternehmen.
1) Die Durchsetzung von Skonto bei Einhaltung kurzer Zahlungsziele setzt den Lieferanten richtig unter Druck. Wenn seine Gewinnmarge (z.B. 4 oder 6%) sehr dünn ist, können 2 oder drei Prozent(punkte, das Basis 100%) leicht den Gewinn halbieren. Auftraggeber mit Marktmacht zögern dann einerseits die Zahlung von 14 Tagen auf einen Monat hinaus und ziehen immer noch Skonto ab.
2) Andere, bei denen eine schleichende Verschlechterung eintritt, ziehen das Zahlungsziel von 30 auf 35, 40, 45, 50 ... 60 ... 90 Tage hinaus und testen, ob der Lieferant (mit dem Herz in der Hose) das akzeptiert. Sicher, diese Kunden drohen, bei Straffung des Zahlungszieles bei der Konkurrenz zu kaufen. Aber vielleicht sollte man sie ziehen lassen, denn wenn das Zahlungsziel 365 Tage erreicht oder 999 Tage, ....
Keine so hervorragende Idee, aber wohl vielleicht doch eine Verzweiflungstat. Deshalb wollte ich es eben nicht so verzweifelt klingen lassen, wie es wohl ist. Denn die Außenstände sind recht erheblich.
scharfen Konkurrenzsituation lasse ich Dich Kunden, die das bisher genutzt haben, und da geht es nicht um wenig Geld, plötzlich kurzfristiger zahlen machen-das ist KEIN kindergeburtstag. Wenn er gleichzeitg, nachdem er Stammkunden vergrätzt ,die Lagerbestände abbauen will, dann wünsche ich ihm viel Spaß.
Machen muß er wohl beides, aber eines davon als Kinderspiel, und das andere als die finale Laserkanone zu bezeichnen, ist wohl mehr Gedankenlesen, als übersetzen.
Ich habe dazwischen nichts weggestrichen. Der gesante Text dreht sich darum, dass die Zahlungsfristen gekürzt werden müssen, und zwar von momentan 60 Tage auf durchschnittlich 40 Tage.
Es geht ganz real um die Anzahl der Tage, von der Rechnungsstellung bis zum Eingang der Zahlung beim Unternehmen.
Wenn die wüssten, wie lange wir Übersetzer manchmal aufs Geld warten... aber gutes Argument. "Bin ich ne Bank?" Das werde ich den nächsten Kunden, der mir "End of Month +60 days" anbietet auch fragen!
Die Straffung der Zahlungsziele ist auch viel leichter zu realisieren (Zahlungsziele kürzer setzen, auf pünktlilche Eingänge achten - alles mit ein bisschen Grips und auf Knopfdruck) als die realwirtschaffliche Absenkung der Lagerbestände - die ist sehr problembehaftet und stellt hohe Anforderungen an die Disposition und an die betrieblichen Abläufe. Der Mann weiß, wovon er spricht, er konzentriert sich auf eine Sache und versucht, die ganze Mannschaft mitzunehmen.
Erst einmal Danke für das Mitdenken und die freundliche Aufnahme meiner Auslegung.
1. Steffens Weg gefällt mir sehr gut, Du musst ja vielleicht auch beim Kunden das verteidigen.
2. Eine ergänzende Frage:
Ist der Zusammenhang tatsächlich so, wie Du das hier wiedergibst:
Wir müssen uns darauf konzentrieren, im Jahr 2011 den Cash Flow zu verbessern. Eine verbesserte Gewinnsituation kann sicherlich dazu beitragen, aber das reicht nicht (das ist nur die halbe Wahrheit (f. story). Wir müssen einerseits unseren Lagerumschlag erhöhen (es geht doch hier wohl um das reale Lager, oder?), aber die entscheidende Maßnahme bei all dem ist, dass wir die Zahlungsziele, die wir unseren Kunden einräumen, verkürzen. Meiner Erfahrung nach gibt es viele Möglichkeiten, die Zahlungsziele zu reduzieren (er meint wohl straff mahnen, nicht schon beim Verkauf so viel versprechen, keine Kommissionsangebote usw.).
Wir sind doch ein Stahlunternehmen und keine Bank.
Wenn das so Schlag auf Schlag kommt, und wenn Du dazwischen nichts weggestrichen hast, dann würde ich sagen, ist meine Version richtig!
Dann ist das an dieser Stelle der Rede oder des Briefs das zentrale Anliegen.
stellt einfach notwendige Maßnahmen in Aussicht, und zu guter Letzt setzt er den Hebel bei den Zahlungszielen an. NIX von 'auf dem letzten Loch pfeifen' ,und NIX von zuallererst, oder als Erstes.
Hätte nie gedacht, dass zwei in sich so simple Wörtchen zusammen doch so unklar werden können. Ich verstehe Werners Standpunkt, bin mir aber nicht sicher, ob das gemeint ist. Das ist mir etwas zu viel "Interpretation" im analytischen Sinne.
Vielleicht ist Steffens "aus der Affaire ziehen" gar nicht mal so schlecht.
und deshalb steht FINAL im Text, der hat auf Dich gewartet, daß Du ein NEIN in ein JA uminterpretierst.
Übersetz' den Text nicht einfach, das kann jeder Sack Kartoffeln, NEEIIN, sag dem Dolm von Kunden, was er WIRKLICH gemeint hat ! Erleuchtung per blackjack.
Die Aussage, dass das Unternehmen offenbar klaglos ein Zahlungsziel von durchschnittlich 60 Tagen akzeptiert, erinnert mich an manche Vertreter unseres Berufsstandes, die sich auch für 60 oder 90 Tage als Bank zur Verfügung stellen und sich dann wundern, dass am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig ist...
Automatic update in 00:
Answers
25 mins confidence: peer agreement (net): +2
eines der letzten Mittel / letztes Mittel
Explanation: oder so etwas in der Art könnte man auch sagen - oder einfach als Einschub: ", wenn nötig,"