19:35 Jan 25, 2011
Der AT benutzt die Begriffe ein bisschen willkürlich und nicht sehr eng an den hier üblichen BWL-Konventionen. Aber so schlimm ist das nicht.
Vermutlich geht es hier um die Produktionspläne in vorgelagterten Produktionsstadien. Da sieht es häufig GANZ ANDERS aus als bei der Übergabe an den Vertrieb.
Eine Fallstudie: eine hypothetische Autofabrik. Absatz 1 Mio Stück, davon 25% Kleinwagen, 25 % Mittelklasse, 25 % Oberklasse, 25% Kleinbusse. Das wäre die Produktgruppenfamilie Fahrzeuge.
Eigene Motorenproduktion, Motoren 1,5 Mio Stück, da 500 000 an andere Hersteller verkauft werden. Produktgruppenfamilie Motoren, davon 1.000.000 Vierzylinder, 500.000 Sechszylinder. Produktgruppen Vierzylinder/Sechszylinder. Die Vierzylinder werden als Benzinmotoren und als Dieselmotoren gebaut (Produktuntergruppe 4-Zyl.-Benziner und 4 Zyl.-Diesel). Innerhalb dieser Untergruppen dann 1,2l, 1,4 l, 1,6l und 2,0l. Usw. Die anderen Gruppen ähnlich aufgeteilt.
Für alle anderen Produkte (Milch: 0,3 / 1,5 / 3,5 % Fett - 1/2l-Packung, 1l-Packung, Frischmilch, H-Milch) ebenso denkbar. Hilft das ein bisschen weiter? |