Explanation: Gut, jetzt wissen wir deutlich mehr, nämlich den kompletten Satz. Daher ist dies auch keine echte "Antwort", nur ist hier eher der Raum dafür als das Diskussionfeld oben.
X discontinue patients during the screening phase who do not meet the entry criteria for randomisation into the study.
Mit (dem System) X kann der Benutzer Patienten in der Screening-Phase herausnehmen/entfernen, die nicht die Einschlusskriterien zur Aufnahme in die Studie erfüllen.
Und an dieser Stelle ist wirklich die Erwähnung von Randomisierung nicht wichtig und würde den deutschen Satz nur sehr schwerfällig machen - womit wir doch bei Cornelias Variante wären - aber hinterher ist man immer schlauer ... :-)
Einschlusskriterien für die *Aufnahme in die Studie* oder *Teilnahme an der Studie*, nicht für die Randomisierung, das hakt einfach, auch von der Logik her.
@Cornelia:
Der gesamte Ablauf bei dieser Frage war ja so, dass erst die Bekanntgabe des kompletten Originalsatzes wirklich weiterhalf (wie so oft!); und das schnelle Nachliefern des Agree zu deiner Antwort ging mir zwar sofort durch den Kopf, habe ich dann aber doch nicht sofort gemacht, weil ich das Verhältnis von (netto) 8 : 1 Agree schließlich gegenüber 8 : 0 Agree nicht soooo ausschlaggebend fand.
Ich hoffte eben (bzw. hoffe immer noch), dass die Askerin hier irgendwie den Überblick behält und meine Zustimmung zu "Aufnahme in ..." mitbekommen hat.
zu Blaess: Ist es nicht genau umgekehrt? Ich meine: Patienten werden randomisiert/zufallsverteilt. Und das geschieht anhand ihrer Pat.-ID und ihrer Randomisierungsmerkmale.
Und dabei hilft heutzutage ein kleines statistisches Hilfsmittel bzw. Computerprogramm (Zufallsgenerator), das die Patienten zufällig auf die Therapiearme/-gruppen verteilt.
Stimmt, 1 Patient kann nicht randomisiert werden. Im Klinikjargon werden Patienten (leider) randomisiert.
Habe Cornelias Vorschlag ins Glossar aufgenommen.
noch einmal im Klartext: ein Patient kann nicht randomisiert werden! Eine Studie kann randomisiert werden, das bedeutet, dass die darin aufgenommenen Teilnehmer zufallsverteilt sind - also in keiner von zwei oder mehr Studiengruppen ein Bias zu irgendeinem Merkmal besteht. - Alle anderen Verwendungen dieses Wortes bezogen auf einen Patienten erfolgen in Unkenntnis der Bedeutung von "randomisiert" bzw. "Randomisierung" (das gilt im Englischen wie im Deutschen; es handelt sich um klar umrissene Begriffe aus der Statistik; zur Einstiegslektüre z.B. Wiki). Cornelias Umschreibung hilft hier hervorragend aus der Klemme - und sollte IMHO auch verwendet werden - wenn für den Kunden bereits zu spät, so doch für das hiesiges Glossar.
Viele Grüße!
Veronika, aus deinem Kontext geht hervor, dass Randomisierung tatsächlich quasi mit Aufnahme in die STudie gleichgesetzt wird. Man könnte das stilistisch fast als Synekdoche oder "pars pro toto" bezeichnen, wenn man dem Verfasser diese Ehre zukommen lassen will.
Daher würde ich in diesem Fall schreiben: ... Patienten, die nicht die Kriterien für eine Aufnahme in die Studie und Randomisierung erfüllen...
impliziert, dass eine Normalperson zur Unzeit in einem bestimmten Stadtbezirk z.B. nachts spazieren geht und dann von einer Gruppe anderer Personen randomisiert wird - nämlich in zufällige Teile zerlegt [und dadurch erst, mit einigem Glück, zum Patienten]. IMHO sollte man solche Vergehen dann in dem Zieltext weitestgehend bereinigen.
In der Screeningphase wird entschieden, ob die Patienten überhaupt für die Studie in Frage kommen. Wenn ja, dann werden sie aufgenommen und auf die verschiedenen Therapiearme randomisiert, d.h. zufällig verteilt bzw. in die Studie randomisiert bzw. in die Studie randomisiert (aufgenommen).
X erlaubt dem Betreiber/Anwender, Patienten, die die Einschlusskriterien für die Randomisierung in die Studie nicht erfüllen, während der Screeningphase auszuschließen (bzw. deren Behandlung abzubrechen).
s. auch Steffens Kommentar, genau so läuft es ab. Dennoch: Man beschreibt in einem Text z.B. beides hintereinander, erst Aufnahme (Screening, Einschluss-/Ausschlusskriterien, Einverständniserklärung), dann Randomisierung. ABER: Genau in dem Moment, wo ich nach dem Prozedere "Aufnahme" dem Patienten an Stelle seiner "Screening-Nummer" die richtige Pat.-Nr. (oder Pat.-ID) zugeteilt habe, IST er (im System auf Basis der schon erstellten Randomisierungsliste!) randomisiert. Demnach erfolgt das quasi simultan und ist kein anschließend erfolgender Extra-Teil des Prozesses.
Im englischen Begriff werden offenbar die beiden o. a. Schritte "zusammen gedacht". Streng genommen kann aber ein Patient erst dann (auf eine der Behandlungs-/Therapiegruppen) randomisiert werden, wenn er bei Erfüllung der Einschlusskriterien in die Studie aufgenommen wurde.
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Randomisierung in einer Studie
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erika rubinstein Germany Local time: 23:53 Native speaker of: Russian PRO pts in category: 8