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16:54 Nov 17, 2009
English to German translations [PRO] Medical - Medical: Pharmaceuticals Additional field(s): Medical: Cardiology, Medical (general)
English term or phrase:bioavailability
Definition from USC Kidney Transplant Program: a measure of how much of an administered drug is absorbed into the bloodstream, actually reaching the intended site of action in the body. For example, medicine is absorbed from the GI tract, travels through the bloodstream, and reaches the organ tissues, where it works to fight infection, prevent rejection, etc.
Example sentence(s):
Differences in bioavailability among formulations of a given drug can have clinical significance; thus, knowing whether drug formulations are equivalent is essential. Merck & Co., Inc.
The term “relative bioavailability” refers to a comparison of two or more dosage forms in terms of their relative rate and extent of absorption. If an intravenous injection is employed as the reference dose, one can determine the absolute bioavailability of the test dosage form. Informa plc
Drug candidates can be tested for their desired therapeutic activity, but it is not yet possible to predict whether or not a compound will have sufficient bioavailability to be useful and practical. US National Institutes of Health
Definition: Was versteht man unter Bioverfügbarkeit?
Unter Bioverfügbarkeit versteht man die Menge eines Nährstoffs, die tatsächlich aus dem Lebensmittel in den Körper aufgenommen und für diesen verfügbar gemacht wird. Diese Menge entspricht nicht unbedingt der Menge, die über die Nahrung zugeführt wird. Dabei geben die Mechanismen der Absorption (Nährstoffaufnahme aus dem Darm in den Körper) Auskunft über das Verhältnis der mit der Nahrung zugeführten Menge zu der vom Körper aufgenommenen Menge.
Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass die Arzneimittel angeblich die "Bioverfügbarkeit" für sich vereinnahmt haben und diese darüber hinaus nun nicht existieren soll. Dem ist nicht so.
Wenn die engl. Definition und die Beispielsätze auf Pharmakologie hinweisen, ist das in Ordnung. Wenn wir nur das Feld betrachten, müssten wir einen weiteren Glossareintrag aufmachen und nochmal nach dem Begriff fragen - diesmal mit einem Ernährungsschwerpunkt. Ist das denn sinnvoll?
... für deine Einschätzung. - Um noch mal Wikipedia zu seinem Recht zu verhelfen: Ich möchte hier nichts gegen diese sehr gute und umfassende Quelle gesagt haben, wirklich nicht. Aber es ist ein Unterschied, ob ich bei einem Begriff mit einer solchen Quelle schnell meinen gefundenen KudoZ-Zielbegriff in der Verwendung belegen kann oder ob ich für dieses Glossary-Building-Projekt Definitionen untermauern muss.
Vorschlag wäre dann: Am besten in Wikipedia die Primärquelle unten heranziehen und die nach Überprüfung einsetzen. Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Astaxanthin (das ist noch recht kurz, einige wenige Fakten über Astaxanthin, aber guckt man unten auf die 3 Quellen, kann man die als recht gut einstufen, die helfen wirklich weiter, wenn man sich detaillierter damit befassen will. Hier würde ich dann eine der gefundenen Primärquellen angeben.
Mir ist auch aufgefallen, dass sich die englische Ausgangsdefinition nur auf die Pharmakologie bezieht. Deshalb habe ich in meinem Eintrag versucht, mich bewusst auf die Pharmakologie zu beschränken.
In Bensaids Eintrag ist meiner Ansicht nach das "Gemisch" aus Bioverfügbarkeit bezüglich Nährstoffen in der Definition und Bioverfügbarkeit bezüglich Pharmakologie im Beispielssatz zwar etwas störend, aber durchaus sachlich richtig.
Zu Bedenken möchte ich noch geben, dass in diesem Forum Wikipedia u.a. (zu Recht oder nicht) sehr häufig zitiert wird und keine Vorgaben gemacht werden, welche Quellen für diese Art der Glossar-Erstellung bevorzugt verwendet werden sollten.
Die englische Ausgangsdefinition mit Beispielen bezieht sich allein auf Pharmakologie (genauer: den pharmakokinetischen Kontext). Mit der Erklärung in Bensaids Eintrag, wo Bezug auf Nährstoffe (-> Mikronährstoffe) genommen wird, klingt schon an, dass sich Bioverfügbarkeit in jedem Fall auch auf Ernährung und den Stoffwechsel von Nährstoffen beziehen muss.
Das kann man demnach beim Begriffspaar bioavailability - Bioverfügbarkeit nicht unter den Tisch fallen lassen. (Müsste strenggenommen nochmal separat abgefragt werden?! Oder wie ist das bei GBK geregelt?) Als Beleg dafür hier ein deutsches Standardwerk: http://tinyurl.com/yjsjybt
Und hier ein ganz aktueller Beitrag aus "Nutrition" für die englische Seite: http://tinyurl.com/ylda4j8
Generell ist es so, dass man bei so einem Begriff, der von der Übersetzung her wohl keine Schwierigkeiten bereitet, nur durch die Wahl der Quellen "herausstechen" kann, und da finde ich gerade für dieses Glossar-Projekt Wikipedia und ähnliche weniger geeignet. Zudem stehen solche deutschsprachigen Quellen (auch der Text aus der Bären-Apotheke!) in Kontrast zu den qualitativ durchweg höherwertigen englischen Quellen.
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Bioverfügbarkeit
Definition from Bärenapotheke: Was versteht man unter Bioverfügbarkeit?
Unter Bioverfügbarkeit versteht man die Menge eines Nährstoffs, die tatsächlich aus dem Lebensmittel in den Körper aufgenommen und für diesen verfügbar gemacht wird. Diese Menge entspricht nicht unbedingt der Menge, die über die Nahrung zugeführt wird. Dabei geben die Mechanismen der Absorption (Nährstoffaufnahme aus dem Darm in den Körper) Auskunft über das Verhältnis der mit der Nahrung zugeführten Menge zu der vom Körper aufgenommenen Menge.
Example sentence(s):
Die Bioverfügbarkeit ist eine pharmakologische Messgröße für den Anteil eines Stoffes, der unverändert im systemischen Kreislauf (speziell: im Blutkreislauf) zur Verfügung steht. Sie gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Stoff (meistens Arzneistoff) resorbiert wird und am Wirkort zur Verfügung steht. - Wikipedia
Bensaid Local time: 07:00 Native speaker of: German PRO pts in category: 4