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certified translator

German translation: zertifizierter Übersetzer

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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
English term or phrase:Certified Translator
German translation:zertifizierter Übersetzer
Entered by: Regina Landeck
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21:54 Jul 5, 2002
English to German translations [Non-PRO]
English term or phrase: certified translator
Here are a few terms I am having trouble with:
certified translator
certified translation (not as in "notarized", but as in done by a certified translator)
human translation (vs. machine translation)
human translator

This is for a website. I am trying to find terminology that is not country-specific, i.e. certification means different things in different countries (as far as the assumed educational background is concerned).
What would you use?
Regina Landeck
Local time: 06:22
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Übersetzer, akademisch geprüfter Übersetzer
Explanation:
professionellen menschlichen Übersetzern, menschliche Übersetzungen, maschinelle Übersetzungen

Übersetzerausbildung
... Berufsbezeichnung: akademisch geprüfter Übersetzer). Daneben gibt es noch die
Berufsqualifikation: Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter ...
http://members.eunet.at/triptic/html/ubersetzerausbildung.ht...

Die Ausbildung der Sprachmittler erfolgt in Österreich an den Instituten für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung der verschiedenen Universitäten. Die Mindeststudiendauer beträgt 9 Semester (Vollstudium). Ziel dieser Ausbildung ist neben der Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse die Entwicklung einer spezifischen übersetzungstechnischen Kompetenz.

Nach einem für alle Studierenden verbindlichen Grundstudium (1. Studienabschnitt) kann ausgewählt werden zwischen :

dem Studienzweig Übersetzer
(akad. Titel: Mag. phil.);
dem Studienzweig Dolmetscher
(akad. Titel: Dipl. Dolm.);
einem insgesamt 6 Semester dauernden Kurzstudium
(Berufsbezeichnung: akademisch geprüfter Übersetzer).
Daneben gibt es noch die Berufsqualifikation

Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher.
Die Inhaber dieser Qualifikation sind bei den Gerichten in sogenannten Gerichtsdolmetscherlisten eingetragen und sind zur Anfertigung von "gerichtlich beeideten Übersetzungen" berechtigt. Die Absolvierung einer regulären universitären Übersetzerausbildung ist allerdings zur Erlangung dieser Berufsqualifikation nicht erforderlich.





ÖVGD - Was tut ein Gerichtsdolmetscher?
... daß es sich um einen Dolmetscher/Übersetzer ... Die Bezeichnung "Allgemein beeideter
gerichtlich und gerichtlich zertifizierter ...
http://www.gerichtsdolmetscher.at/deutsch/aufgaben.html


Was tut ein Gerichtsdolmetscher

Der Gerichtsdolmetscher (eigentlich "Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher") ist ein Dolmetscher, der speziell für Gerichte und Behörden (Polizei, Zoll, Gendarmerie, Asylamt usw.) zur Verfügung steht und dementsprechende spezifische Kenntnisse haben muß. Diese allgemeine Beeidigung und Zertifizierung erfolgt im Rahmen eines Justizverwaltungsverfahrens, bei dem strenge Auswahlkriterien angewandt werden. "Allgemein beeidet" bedeutet, daß er für alle Verfahren, in denen er tätig wird, ein für allemal beeidet ist, zum Unterschied von dem "ad hoc" beeideten Dolmetscher, der nur in Ausnahmefällen für ein bestimmtes Verfahren vereidigt wird. Mit der Änderung des Sachverständigen- und Dolmetschergesetzes per 1. Jänner 1999 wurde zusätzlich zur allgemeinen Beeidigung die "gerichtliche Zertifizierung" eingeführt, um dem Gedanken der Qualitätssicherung auch der Dolmetscher-/Übersetzertätigkeit Rechnung zu tragen. Durch die Einführung dieser Bezeichnung wird klargestellt, daß es sich um einen Dolmetscher/Übersetzer handelt, der sich einem Qualitätssicherungsverfahren unterzogen hat und kontinuierlich unterzieht und dies speziell für die Tätigkeit vor inländischen Gerichten. Zum Zweck der verbesserten Qualitätssicherung wurden die persönlichen Voraussetzungen für die Eintragung in die Listen erweitert, das Eintragungsverfahren unter anderem durch Schaffung gesetzlicher Regelungen für die Begutachtungskommission genauer geregelt und eine periodische Überprüfung der Eintragungsvoraussetzungen eingeführt. Die Bezeichnung "Allgemein beeideter gerichtlich und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher" ist rechtlich geschützt; gegen Personen, die diese Bezeichnung widerrechtlich verwenden, wird mit einer Unterlassungsklage vorgegangen.

Der Gerichtsdolmetscher wird auch im außerbehördlichen Bereich und für Privatpersonen tätig, etwa bei der Errichtung von Notariatsakten, bei Eheschließungen, Übersetzungen von Verträgen, Dokumenten u.ä.m.

Die Tätigkeit des Gerichtsdolmetschers wird geregelt durch das "Bundesgesetz vom 19. Feber 1975, BGBl 137, idF BGBl 168/98, I. Teil, über den allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher" sowie für die Beglaubigung von Übersetzungen das "Kaiserliche Patent vom 9. August 1854, RGBl 208, über das gerichtliche Verfahren in Rechtsangelegenheiten außer Streitsachen".

Der Gerichtsdolmetscher ist aufgrund des strengen Auswahlverfahrens besonders qualifiziert und aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen besonders vertrauenswürdig (so ist er z.B. von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet). Die von ihm angefertigten beglaubigten Übersetzungen sind amtsgültig und der Dolmetscher haftet für deren Richtigkeit.

IBM kündigt weitere Sprachen für Übersetzungssoftware an


Der weltweit führende IT-Konzern zählt zu den innovativsten Unternehmen weltweit. Indizien hierfür sind die große Bandbreite an Technologien, an denen IBM forscht, und die Tatsache, dass IBM in den vergangenen Jahren Patentweltmeister war.
Am Dienstag hat IBM angekündigt, dass nun auch Übersetzungen von Chinesisch auf Englisch und von Japanisch auf Englisch für den Websphere Translation Server verfügbar sind.

Die Übersetzungssoftware dient dazu, Dokumente automatisch zu übersetzen. Dies gelingt der Software (Xetra: 724264.DE, Nachrichten)zwar bis heute nicht annähernd so gut wie professionellen menschlichen Übersetzern. Dafür kosten menschliche Übersetzungen zwischen 20 und 40 Cent pro Wort, während maschinelle Übersetzungen nur die dazu notwendigen Infrastruktur benötigen. Übersetzungssoftware wird meist dort eingesetzt, wo keine exakten Übersetzungen notwendig sind, sondern nur schnell Einblick in ein fremdsprachiges Dokument ermöglicht werden soll.





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Note added at 2002-07-05 22:54:17 (GMT)
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Many people often search for this statement which is attached to certified translations so I thought I would include it here.

Beglaubigte Übersetzungen

Eine beglaubigte Übersetzung muß unbedingt mit dem Vermerk

Die genaue Übereinstimmung der vorstehenden Übersetzung mit der - angehefteten - vorliegenden – Urschrift - Abschrift - Ablichtung - bestätige ich unter Berufung auf meinen Eid.

Ort, Datum



und einem wie oben abgebildeten Rundsiegel, das nur Gerichtsdolmetscher führen dürfen, sowie mit der Unterschrift des Gerichtsdolmetschers versehen sein, um von Gerichten und Behörden anerkannt zu werden.

Vermerke wie \"amtliche Übersetzung\", \"für die Richtigkeit der Übersetzung\", \"für die wortgetreue Übersetzung\" u.ä.m. stellen keine Beglaubigungsklausel im Sinne des Gesetzes dar, sondern täuschen in gesetzeswidriger Weise nur die Befugnis zur Anfertigung von beglaubigten Übersetzungen vor. In diesen Fällen kann mit einer Unterlassungsklage gegen die Person, die eine solche Übersetzung angefertigt hat, vorgegangen werden.


REPUBLIK ÖSTERREICH
BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ

Erlass vom 4. März 1999 über die kommissionelle Prüfung von Sachverständigen und Dolmetschern nach § 4a SDG, über die Gestaltung des Rundsiegels gemäß § 8 Abs. 4 SDG und den Nachweis des Abschlusses einer Haftpflichtversicherung nach § 2a SDG idF des Bundesgesetzes, mit dem das Bundesgesetz über den allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen und Dolmetscher geändert wird, BGBI. I Nr. 168/1998.

Mit dem am 1. Jänner 1999 in Kraft getretenen Bundesgesetz BGBI. 1 Nr. 168/1998 wurde der Begriff des allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen bzw. Dolmetschers in das gerichtliche Sachverständigen- und Dolmetscherrecht eingeführt.

1. In diesem Zusammenhang wurden vor allem die Eintragungsvoraussetzungen erweitert und das Eintragungsverfahren (Zertifizierungsverfahren) für Sachverständige und Dolmetscher vor den listenführenden Gerichtshofpräsidenten insofern neu geregelt, als die verpflichtende Einholung des Gutachtens einer Kommission festgelegt wird. Den Vorsitz in der Kommission führt gemäß § 4a SDG ein vom listenführenden Gerichtshofpräsidenten zu bestimmender - allenfalls auch im Ruhestand befindlicher - Richter. Die Gerichtshofpräsidenten können auch mehrere Richter als Vorsitzende bestellen, die dann in gleichmäßiger Reihenfolge heranzuziehen sind. Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass die Richter einem anderen Gerichtshofsprengel angehören, sodass auch Kommissionen für mehrere Landesgerichtssprengel oder für das gesamte Bundesgebiet gebildet werden können. In diesen Fällen sind die Vorsitzenden einvernehmlich von allen in Frage kommenden Gerichtshofpräsidenten zu bestellen.

Die Kommission hat die Sachkunde des Sachverständigen sowie seine Kenntnisse über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts, über das Sachverständigenwesen, über die Befundaufnahme und über den Aufbau eines schlüssigen und nachvollziehbaren Gutachtens zu prüfen (§ 2 Abs. 2 Z 1 lit a SDG). Bei den im § 4a Abs. 2 letzter Satz SDG genannten Bewerbern entfällt ausnahmsweise die Prüfung der Sachkunde, die sonstigen im § 2 Abs. 2 Z 1 lit. a SDG verlangten Kenntnisse sind aber auch hier zu prüfen. Weiters ist von der Kommission auch das Vorliegen der Voraussetzungen einer zehn- bzw. fünfjährigen Praxis iS des § 2 Abs. 2 Z 1 lit. b SDG sowie der ausreichenden Ausstattung mit der für eine Gutachtenserstattung im betreffenden Fachgebiet erforderlichen Ausrüstung (§ 2 Abs. 2 Z 1a SDG) zu begutachten. Die Ausrüstung muss nicht im Eigentum des Sachverständigen stehen, es reicht vielmehr aus, wenn ihm diese auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung jederzeit zur Verfügung steht.

Bei Dolmetschern sind neben dem Sprachwissen und den Kenntnissen über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts sinngemäß auch ihre Kenntnisse über das Dolmetscherwesen sowie über den korrekten Aufbau einer schriftlichen Übersetzung einschließlich der Beglaubigung zu prüfen, ebenso das Vorhandensein einer für die gerichtliche Dolmetscher- und Übersetzertätigkeit erforderlichen Ausstattung. Neu zu prüfen ist auch das Vorliegen einer fünf- bzw. zweijährigen Übersetzer- und Dolmetschertätigkeit unmittelbar vor der Eintragung in die Liste (§ 14 Z 1 SDG), wobei hier auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten Bedacht zu nehmen sein wird.

Jedenfalls vorgesehen ist eine mündliche Prüfung des Bewerbers durch die Kommission. Möglich ist nach dem Gesetz aber auch eine zusätzliche schriftliche Prüfung, etwa die Einholung eines Probegutachtens. Bei Dolmetschern wird auf Grund des gegebenen Anforderungsproflls generell eine schriftliche und mündliche Prüfung durchzuführen sein.

Auf Grund dieser Prüfung hat die Kommission ein Gutachten über die Eignung des Bewerbers an den listenführenden Präsidenten zu erstatten, der dann letztlich über die Eintragung entscheidet.

Die Bewerber haben ihre Anträge wie bisher an den jeweiligen listenführenden Präsidenten zu richten, der sie an den richterlichen Vorsitzenden der Prüfungskommission übermittelt. Dieser ist für die Zusammenstellung der Kommission gemäß § 4a SDG zuständig. Für die administrative Abwicklung des Prüfungsverfahrens kann sich der Vorsitzende der Hilfe des Hauptverbandes der allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen Österreichs und des Österreichischen Verbandes der Gerichtsdolmetscher bedienen. Diese Verbände haben sich bereit erklärt, die mit der Zusammenstellung der Kommission, der Ladung der Bewerber und der Abhaltung der Prüfung verbundenen administrativen Tätigkeiten zu übernehmen.

Die neuen Bestimmungen sind auf Eintragungsverfahren anzuwenden, bei denen der Antrag des Bewerbers nach dem 31. Dezember 1998 beim listenführenden Präsidenten eingelangt ist. Eine Ausnahme gilt weiterhin für die im § 16a Abs. 2 SDG genannten Sachverständigen mit auf den Sprengel eines Bezirksgerichts beschränktem örtlichen Wirkungsbereich.

Die Eintragung in die Liste ist zunächst mit dem Ende des fünften auf die Eintragung folgenden Kalenderjahres befristet und kann danach auf Antrag um jeweils zehn Jahre verlängert werden (§ 6 SDG). Eine zeitlich unbefristete Eintragung gibt es nicht mehr. Der listenführende Präsident kann sowohl bei einem Antrag auf Verlängerung der Eintragung als auch in einem allfälligen Entziehungsverfahren ein Gutachten der Kommission einholen (§ 6 Abs. 3 und § 10 Abs. 4 SDG).

2. Gemäß § 8 Abs. 4 SDG hat der Sachverständige bei der Unterfertigung schriftlicher Gutachten nunmehr ein Rundsiegel zu verwenden, das seinen Namen sowie die Bezeichnung \"Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger\" enthält. Ein Siegelabdruck ist dem listenführenden Präsidenten vorzulegen. Dieses Siegel darf nur bei der gutachterlichen Tätigkeit verwendet werden, nicht aber bei anderen Tätigkeiten des Sachverständigen, vor allem nicht zu Werbezwecken. Jede unsachliche Siegelgestaltung ist daher hintanzuhalten. Das Siegel soll demnach einen üblichen Durchmesser von etwa 3,5 bis 4,5 cm sowie eine durchgehende Linie als Umrandung haben. Die Anführung des Sachgebiets des Sachverständigen bzw. der betreffenden Zahlenkombination der Fachgruppen- und Fachgebietseinteilung ist möglich, nicht aber verpflichtend. Die Verwendung von Hoheitszeichen, etwa des Bundeswappens, oder der Bezeichnung \"Republik Österreich\" ist nicht gestattet.

Für Übersetzungen der Dolmetscher gilt darüber hinaus der Erlass des Bundesministeriums für Justiz vom 19. August 1976, JMZ 11.854/1-l.5/75, mit der Maßgabe weiter, dass das Siegel die Bezeichnung \"Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher\" und die betreffende Sprache zu enthalten hat.

3. Für Sachverständige - nicht jedoch für Dolmetscher - ist gemäß § 2 Abs. 2 lit. i und § 2a SDG nunmehr auch der Abschluss einer Haftpflichtversicherung Voraussetzung für die Eintragung in die Sachverständigenliste. Das Bestehen der Haftpflichtversicherung ist dem listenführenden Präsidenten gemäß § 4 Abs. 2 SDG nachzuweisen. Der Sachverständige hat daher eine entsprechende Versicherungsbestätigung eines zum Geschäftsbetrieb in Österreich berechtigten Versicherers vorzulegen. Um sicherzustellen, dass anhand dieser Bestätigung beurteilt werden kann, dass die Versicherung auch tatsächlich den Voraussetzungen des § 2a SDG entspricht, soll folgende Formulierung verwendet werden:

\"Die [Bezeichnung der Versicherung] bestätigt, dass für [Name des Sachverständigen] zur Deckung der aus seiner gerichtlichen Sachverständigentätigkeit gegen ihn entstehenden Schadenersatzansprüche eine dem § 2a SDG entsprechende Haftpflichtversicherung in der Höhe von mindestens 5,600.000 S für jeden Versicherungsfall besteht. Es bestehen kein Ausschluss und keine zeitliche Begrenzung der Nachhaftung. Die [Bezeichnung der Versicherung] verpflichtet sich, dem Präsidenten des [Bezeichnung des Gerichts] unaufgefordert und umgehend jeden Umstand zu melden, der eine Beendigung oder Einschränkung des Versicherungsschutzes oder eine Abweichung von der ursprünglichen Versicherungsbestätigung bedeutet oder bedeuten kann, und auf Verlangen über solche Umstände Auskunft zu erteilen.\"

Jedenfalls muss in der Versicherungsbestätigung ausgeführt sein, dass \"eine den Voraussetzungen des § 2a SDG entsprechende Haftpflichtversicherung\" des Sachverständigen besteht.

Sachverständige, die am 1. Jänner 1999 bereits in eine Liste eingetragen sind oder auf Grund eines vor diesem Zeitpunkt gestellten Antrags nachträglich eingetragen werden, haben bis spätestens 30. Juni 1999 dem die Liste führenden Präsidenten den Abschluß einer dem § 2a SDG entsprechenden Haftpflichtversicherung nachzuweisen.
(JMZ 11 858/33-I 6/1999)

Ressort: II
Schlagworte: Justizausschuss/Atomhaftungsgesetz

PARLAMENTSKORRESPONDENZ/GR/02.10.1998/Nr. 630
ATOMHAFTUNGSGESETZ VOM JUSTIZAUSSCHUSS EINHELLIG BESCHLOSSEN
Strikte Gefährdungshaftung für Betreiber und Beförderer
Wien (PK) - Der Justizausschuss verabschiedete heute einstimmig ein Atomhaftungsgesetz 1999, das die Haftungsregeln für Kernanlagen und nukleare Transporte verschärft und die bisherige Kanalisierung der Haftung auf diesem Gebiet beseitigt. Im einzelnen bringen die neuen Bestimmungen nun eine strikte Gefährdungshaftung für den Betriebsunternehmer einer Kernanlage und den Beförderer von Kernmaterial. Diese Haftung ist verschuldensunabhängig und umfasst auch die Kosten von Umweltbeeinträchtigungen und von vorbeugenden Massnahmen. Sie ist weiters der Höhe nach unbegrenzt und muss durch eine entsprechende Mindestsicherstellung in Form einer Haftpflichtversicherung gedeckt werden. Eine der Höhe nach unbeschränkte Haftung sieht das Gesetz auch für den Umgang mit Radionukleiden vor. Der Haftungsfall tritt aber nur bei Verschulden des Halters ein.
Abgeordneter Dr. JAROLIM (SP) begrüsste die Verschärfung der Haftungsregelungen im Sinne der nunmehr statuierten Gefährdungshaftung und meinte, man betrete damit auch im internationalen Vergleich Neuland. Österreich habe nun eine stärkere Verhandlungsposition, wenn es darum geht, entsprechende Anpassungen auf europäischer Ebene durchzusetzen.

Als anspruchsvollen, eigenständigen österreichischen Weg bezeichnete Abgeordneter Dr. TRINKL (VP) das Atomhaftungsgesetz. Auch er forderte weitergehende Verbeserungen des Standards in den internationalen Abkommen.

Abgeordneter Dipl.-Ing. HOFMANN (F) äusserte sich grundsätzlich positiv, warnte aber, die strengeren österreichischen Bestimmungen könnten nun zu Problemen bei internationalen Abkommen führen und Österreich den Zutritt zu den \"Töpfen\" verwehren.

Abgordneter Dr. KIER (L) konnte sich mit einem Abänderungsantrag nicht durchsetzen, in dem er u.a. bei den Strafbestimmungen des Gesetzes den fakultativen Verfall der Transportfahrzeuge verlangte.

Das Gesetz sei ohne Zweifel ein Quantensprung im Vergleich zu den bestehenden Regelungen konzedierte G-Abgeordnete Dr. Gabriela MOSER. Sie vermisste aber eine Haftung für Umweltschäden und die Einräumung einer Verbandsklage.

Justizminister Dr. MICHALEK betonte, gerade das Abgehen von der bisherigen Kanalisierung der Haftung erhöhe nun die Glaubwürdigkeit Österreichs, wenn es auf internationaler Ebene für eine Anpassung der entsprechenden Abkommen eintritt.

Im Zusammenhang mit dem Atomhaftpflichtgesetz wurde auch ein Fünf-Parteien-Entschliessungsantrag einstimmig angenommen, der die Bundesregierung auffordert, international für eine Verbesserung der Haftungsstandards einzutreten.

Ein Entschliessungsantrag des Liberalen Forums, der eine Neukodifizierung des Atomhaftpflichtgesetzes verlangte, gilt mit der einstimmigen Beschlussfassung der Regierungsvorlage als miterledigt.

QUALITÄTSSICHERUNG FÜR GERICHTLICHE SACHVERSTÄNDIGE UND DOLMETSCHER

Weiters beschloss der Justizausschuss einstimmig eine Novellierung des Bundesgesetzes über den allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen und Dolmetscher. Vorgesehen ist, dass betroffene Gutachter und Dolmetscher künftig die Bezeichnung \"allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter\" Sachverständiger oder Dolmetscher führen. Damit will man klarstellen, dass es sich um einen Sachverständigen bzw. Dolmetscher handelt, der sich - ähnlich wie bei der Zertifizierung nach dem Akkreditierungsgesetz - einem Qualitätssicherungsverfahren unterzogen hat und auch weiterhin unterzieht. Im Gegensatz zu einer Zertifizierung nach dem Akkreditierungsgesetz handelt es sich dabei aber um keine allgemeine Zertifizierung, sondern um eine spezielle Zertifizierung für die Tätigkeit vor inländischen Gerichten.

Zum Zwecke der verbesserten Qualitätssicherung werden ausserdem die persönlichen Voraussetzungen für die Eintragung in die Listen erweitert, das Eintragungsverfahren u.a. durch die Schaffung gesetzlicher Regelungen für die Begutachtungskommission genauer geregelt und eine periodische Überprüfung der Eintragungsvoraussetzungen eingeführt. So sind künftig Kenntnisse über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts sowie über den Aufbau eines schlüssigen und nachvollziehbaren Gutachtens Voraussetzung für die Eintragung in die Sachverständigenliste, auch muss eine ausreichende Ausstattung für die Gutachtertätigkeit vorhanden sein. Die Sachverständigen sind zudem nunmehr verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung zur Deckung eventueller Schadenersatzansprüche abzuschliessen. Schliesslich wird die Gelegenheit genutzt, um die gesetzlichen Voraussetzungen für die Umstellung der Sachverständigen- und Dolmetscherlisten auf ADV zu schaffen.

Abgeordneter Mag. MAIER (SP) hob als positiv hervor, dass der Zugang zum Sachverständigen, der bisher de facto von der Zustimmung der Wirtschaftskammer abhängig war, nun erleichert wird. Insgesamt erwartete er sich eine Qualitätssicherung im Sachverständigenbereich.

Abgeordneter Dr. TRINKL (VP) brachte einen VP-SP-Abänderungsantrag ein, in dem klargestellt wird, dass Hochschulprofessoren im Zertifizierungsverfahren nicht nochmals eine Prüfung aus ihrem Spezialfach erbringen müssen.

Das Gesetz wurde in Fassung dieses Abänderungsantrages einstimmig verabschiedet. (Schluss)



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HTML-Dokument am 02.10.1998 erstellt.
Selected response from:

Deb Phillips
Grading comment
Thank you to all for helping out. I have decided to go with "zertifizierter Übersetzer", as this is the most generic term. I don't want to use a term (such as "vereidigter" or "bestellter" Übersetzer, as this is only true for the translators in some countries.In Canada, for example, one can become certified by passing the exam set by CTIC, which does not automatically imply that one is sworn or has a particular educational background.
4 KudoZ points were awarded for this answer

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Summary of answers provided
4 +4vereidigter UebersetzerIngrid Richter
4(staatlich) zugelassener Übersetzergangels
4siehe untenJoy Christensen
4staatlich geprüfter ÜbersetzerGesine Agapie
4Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Übersetzer, akademisch geprüfter ÜbersetzerDeb Phillips
4gepruefter UebersetzerKralicky


  

Answers


19 mins   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5
gepruefter Uebersetzer


Explanation:
gepruefte Ubersetzung (von einem geprueftem Uebersetzer)
Ubersetzung durch einen Uebersetzer.
Keine Maschinenuebersetzung.

Kralicky
PRO pts in pair: 53
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44 mins   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Übersetzer, akademisch geprüfter Übersetzer


Explanation:
professionellen menschlichen Übersetzern, menschliche Übersetzungen, maschinelle Übersetzungen

Übersetzerausbildung
... Berufsbezeichnung: akademisch geprüfter Übersetzer). Daneben gibt es noch die
Berufsqualifikation: Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter ...
http://members.eunet.at/triptic/html/ubersetzerausbildung.ht...

Die Ausbildung der Sprachmittler erfolgt in Österreich an den Instituten für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung der verschiedenen Universitäten. Die Mindeststudiendauer beträgt 9 Semester (Vollstudium). Ziel dieser Ausbildung ist neben der Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse die Entwicklung einer spezifischen übersetzungstechnischen Kompetenz.

Nach einem für alle Studierenden verbindlichen Grundstudium (1. Studienabschnitt) kann ausgewählt werden zwischen :

dem Studienzweig Übersetzer
(akad. Titel: Mag. phil.);
dem Studienzweig Dolmetscher
(akad. Titel: Dipl. Dolm.);
einem insgesamt 6 Semester dauernden Kurzstudium
(Berufsbezeichnung: akademisch geprüfter Übersetzer).
Daneben gibt es noch die Berufsqualifikation

Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher.
Die Inhaber dieser Qualifikation sind bei den Gerichten in sogenannten Gerichtsdolmetscherlisten eingetragen und sind zur Anfertigung von "gerichtlich beeideten Übersetzungen" berechtigt. Die Absolvierung einer regulären universitären Übersetzerausbildung ist allerdings zur Erlangung dieser Berufsqualifikation nicht erforderlich.





ÖVGD - Was tut ein Gerichtsdolmetscher?
... daß es sich um einen Dolmetscher/Übersetzer ... Die Bezeichnung "Allgemein beeideter
gerichtlich und gerichtlich zertifizierter ...
http://www.gerichtsdolmetscher.at/deutsch/aufgaben.html


Was tut ein Gerichtsdolmetscher

Der Gerichtsdolmetscher (eigentlich "Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher") ist ein Dolmetscher, der speziell für Gerichte und Behörden (Polizei, Zoll, Gendarmerie, Asylamt usw.) zur Verfügung steht und dementsprechende spezifische Kenntnisse haben muß. Diese allgemeine Beeidigung und Zertifizierung erfolgt im Rahmen eines Justizverwaltungsverfahrens, bei dem strenge Auswahlkriterien angewandt werden. "Allgemein beeidet" bedeutet, daß er für alle Verfahren, in denen er tätig wird, ein für allemal beeidet ist, zum Unterschied von dem "ad hoc" beeideten Dolmetscher, der nur in Ausnahmefällen für ein bestimmtes Verfahren vereidigt wird. Mit der Änderung des Sachverständigen- und Dolmetschergesetzes per 1. Jänner 1999 wurde zusätzlich zur allgemeinen Beeidigung die "gerichtliche Zertifizierung" eingeführt, um dem Gedanken der Qualitätssicherung auch der Dolmetscher-/Übersetzertätigkeit Rechnung zu tragen. Durch die Einführung dieser Bezeichnung wird klargestellt, daß es sich um einen Dolmetscher/Übersetzer handelt, der sich einem Qualitätssicherungsverfahren unterzogen hat und kontinuierlich unterzieht und dies speziell für die Tätigkeit vor inländischen Gerichten. Zum Zweck der verbesserten Qualitätssicherung wurden die persönlichen Voraussetzungen für die Eintragung in die Listen erweitert, das Eintragungsverfahren unter anderem durch Schaffung gesetzlicher Regelungen für die Begutachtungskommission genauer geregelt und eine periodische Überprüfung der Eintragungsvoraussetzungen eingeführt. Die Bezeichnung "Allgemein beeideter gerichtlich und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher" ist rechtlich geschützt; gegen Personen, die diese Bezeichnung widerrechtlich verwenden, wird mit einer Unterlassungsklage vorgegangen.

Der Gerichtsdolmetscher wird auch im außerbehördlichen Bereich und für Privatpersonen tätig, etwa bei der Errichtung von Notariatsakten, bei Eheschließungen, Übersetzungen von Verträgen, Dokumenten u.ä.m.

Die Tätigkeit des Gerichtsdolmetschers wird geregelt durch das "Bundesgesetz vom 19. Feber 1975, BGBl 137, idF BGBl 168/98, I. Teil, über den allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher" sowie für die Beglaubigung von Übersetzungen das "Kaiserliche Patent vom 9. August 1854, RGBl 208, über das gerichtliche Verfahren in Rechtsangelegenheiten außer Streitsachen".

Der Gerichtsdolmetscher ist aufgrund des strengen Auswahlverfahrens besonders qualifiziert und aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen besonders vertrauenswürdig (so ist er z.B. von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet). Die von ihm angefertigten beglaubigten Übersetzungen sind amtsgültig und der Dolmetscher haftet für deren Richtigkeit.

IBM kündigt weitere Sprachen für Übersetzungssoftware an


Der weltweit führende IT-Konzern zählt zu den innovativsten Unternehmen weltweit. Indizien hierfür sind die große Bandbreite an Technologien, an denen IBM forscht, und die Tatsache, dass IBM in den vergangenen Jahren Patentweltmeister war.
Am Dienstag hat IBM angekündigt, dass nun auch Übersetzungen von Chinesisch auf Englisch und von Japanisch auf Englisch für den Websphere Translation Server verfügbar sind.

Die Übersetzungssoftware dient dazu, Dokumente automatisch zu übersetzen. Dies gelingt der Software (Xetra: 724264.DE, Nachrichten)zwar bis heute nicht annähernd so gut wie professionellen menschlichen Übersetzern. Dafür kosten menschliche Übersetzungen zwischen 20 und 40 Cent pro Wort, während maschinelle Übersetzungen nur die dazu notwendigen Infrastruktur benötigen. Übersetzungssoftware wird meist dort eingesetzt, wo keine exakten Übersetzungen notwendig sind, sondern nur schnell Einblick in ein fremdsprachiges Dokument ermöglicht werden soll.





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Note added at 2002-07-05 22:54:17 (GMT)
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Many people often search for this statement which is attached to certified translations so I thought I would include it here.

Beglaubigte Übersetzungen

Eine beglaubigte Übersetzung muß unbedingt mit dem Vermerk

Die genaue Übereinstimmung der vorstehenden Übersetzung mit der - angehefteten - vorliegenden – Urschrift - Abschrift - Ablichtung - bestätige ich unter Berufung auf meinen Eid.

Ort, Datum



und einem wie oben abgebildeten Rundsiegel, das nur Gerichtsdolmetscher führen dürfen, sowie mit der Unterschrift des Gerichtsdolmetschers versehen sein, um von Gerichten und Behörden anerkannt zu werden.

Vermerke wie \"amtliche Übersetzung\", \"für die Richtigkeit der Übersetzung\", \"für die wortgetreue Übersetzung\" u.ä.m. stellen keine Beglaubigungsklausel im Sinne des Gesetzes dar, sondern täuschen in gesetzeswidriger Weise nur die Befugnis zur Anfertigung von beglaubigten Übersetzungen vor. In diesen Fällen kann mit einer Unterlassungsklage gegen die Person, die eine solche Übersetzung angefertigt hat, vorgegangen werden.


REPUBLIK ÖSTERREICH
BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ

Erlass vom 4. März 1999 über die kommissionelle Prüfung von Sachverständigen und Dolmetschern nach § 4a SDG, über die Gestaltung des Rundsiegels gemäß § 8 Abs. 4 SDG und den Nachweis des Abschlusses einer Haftpflichtversicherung nach § 2a SDG idF des Bundesgesetzes, mit dem das Bundesgesetz über den allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen und Dolmetscher geändert wird, BGBI. I Nr. 168/1998.

Mit dem am 1. Jänner 1999 in Kraft getretenen Bundesgesetz BGBI. 1 Nr. 168/1998 wurde der Begriff des allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen bzw. Dolmetschers in das gerichtliche Sachverständigen- und Dolmetscherrecht eingeführt.

1. In diesem Zusammenhang wurden vor allem die Eintragungsvoraussetzungen erweitert und das Eintragungsverfahren (Zertifizierungsverfahren) für Sachverständige und Dolmetscher vor den listenführenden Gerichtshofpräsidenten insofern neu geregelt, als die verpflichtende Einholung des Gutachtens einer Kommission festgelegt wird. Den Vorsitz in der Kommission führt gemäß § 4a SDG ein vom listenführenden Gerichtshofpräsidenten zu bestimmender - allenfalls auch im Ruhestand befindlicher - Richter. Die Gerichtshofpräsidenten können auch mehrere Richter als Vorsitzende bestellen, die dann in gleichmäßiger Reihenfolge heranzuziehen sind. Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass die Richter einem anderen Gerichtshofsprengel angehören, sodass auch Kommissionen für mehrere Landesgerichtssprengel oder für das gesamte Bundesgebiet gebildet werden können. In diesen Fällen sind die Vorsitzenden einvernehmlich von allen in Frage kommenden Gerichtshofpräsidenten zu bestellen.

Die Kommission hat die Sachkunde des Sachverständigen sowie seine Kenntnisse über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts, über das Sachverständigenwesen, über die Befundaufnahme und über den Aufbau eines schlüssigen und nachvollziehbaren Gutachtens zu prüfen (§ 2 Abs. 2 Z 1 lit a SDG). Bei den im § 4a Abs. 2 letzter Satz SDG genannten Bewerbern entfällt ausnahmsweise die Prüfung der Sachkunde, die sonstigen im § 2 Abs. 2 Z 1 lit. a SDG verlangten Kenntnisse sind aber auch hier zu prüfen. Weiters ist von der Kommission auch das Vorliegen der Voraussetzungen einer zehn- bzw. fünfjährigen Praxis iS des § 2 Abs. 2 Z 1 lit. b SDG sowie der ausreichenden Ausstattung mit der für eine Gutachtenserstattung im betreffenden Fachgebiet erforderlichen Ausrüstung (§ 2 Abs. 2 Z 1a SDG) zu begutachten. Die Ausrüstung muss nicht im Eigentum des Sachverständigen stehen, es reicht vielmehr aus, wenn ihm diese auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung jederzeit zur Verfügung steht.

Bei Dolmetschern sind neben dem Sprachwissen und den Kenntnissen über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts sinngemäß auch ihre Kenntnisse über das Dolmetscherwesen sowie über den korrekten Aufbau einer schriftlichen Übersetzung einschließlich der Beglaubigung zu prüfen, ebenso das Vorhandensein einer für die gerichtliche Dolmetscher- und Übersetzertätigkeit erforderlichen Ausstattung. Neu zu prüfen ist auch das Vorliegen einer fünf- bzw. zweijährigen Übersetzer- und Dolmetschertätigkeit unmittelbar vor der Eintragung in die Liste (§ 14 Z 1 SDG), wobei hier auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten Bedacht zu nehmen sein wird.

Jedenfalls vorgesehen ist eine mündliche Prüfung des Bewerbers durch die Kommission. Möglich ist nach dem Gesetz aber auch eine zusätzliche schriftliche Prüfung, etwa die Einholung eines Probegutachtens. Bei Dolmetschern wird auf Grund des gegebenen Anforderungsproflls generell eine schriftliche und mündliche Prüfung durchzuführen sein.

Auf Grund dieser Prüfung hat die Kommission ein Gutachten über die Eignung des Bewerbers an den listenführenden Präsidenten zu erstatten, der dann letztlich über die Eintragung entscheidet.

Die Bewerber haben ihre Anträge wie bisher an den jeweiligen listenführenden Präsidenten zu richten, der sie an den richterlichen Vorsitzenden der Prüfungskommission übermittelt. Dieser ist für die Zusammenstellung der Kommission gemäß § 4a SDG zuständig. Für die administrative Abwicklung des Prüfungsverfahrens kann sich der Vorsitzende der Hilfe des Hauptverbandes der allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen Österreichs und des Österreichischen Verbandes der Gerichtsdolmetscher bedienen. Diese Verbände haben sich bereit erklärt, die mit der Zusammenstellung der Kommission, der Ladung der Bewerber und der Abhaltung der Prüfung verbundenen administrativen Tätigkeiten zu übernehmen.

Die neuen Bestimmungen sind auf Eintragungsverfahren anzuwenden, bei denen der Antrag des Bewerbers nach dem 31. Dezember 1998 beim listenführenden Präsidenten eingelangt ist. Eine Ausnahme gilt weiterhin für die im § 16a Abs. 2 SDG genannten Sachverständigen mit auf den Sprengel eines Bezirksgerichts beschränktem örtlichen Wirkungsbereich.

Die Eintragung in die Liste ist zunächst mit dem Ende des fünften auf die Eintragung folgenden Kalenderjahres befristet und kann danach auf Antrag um jeweils zehn Jahre verlängert werden (§ 6 SDG). Eine zeitlich unbefristete Eintragung gibt es nicht mehr. Der listenführende Präsident kann sowohl bei einem Antrag auf Verlängerung der Eintragung als auch in einem allfälligen Entziehungsverfahren ein Gutachten der Kommission einholen (§ 6 Abs. 3 und § 10 Abs. 4 SDG).

2. Gemäß § 8 Abs. 4 SDG hat der Sachverständige bei der Unterfertigung schriftlicher Gutachten nunmehr ein Rundsiegel zu verwenden, das seinen Namen sowie die Bezeichnung \"Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger\" enthält. Ein Siegelabdruck ist dem listenführenden Präsidenten vorzulegen. Dieses Siegel darf nur bei der gutachterlichen Tätigkeit verwendet werden, nicht aber bei anderen Tätigkeiten des Sachverständigen, vor allem nicht zu Werbezwecken. Jede unsachliche Siegelgestaltung ist daher hintanzuhalten. Das Siegel soll demnach einen üblichen Durchmesser von etwa 3,5 bis 4,5 cm sowie eine durchgehende Linie als Umrandung haben. Die Anführung des Sachgebiets des Sachverständigen bzw. der betreffenden Zahlenkombination der Fachgruppen- und Fachgebietseinteilung ist möglich, nicht aber verpflichtend. Die Verwendung von Hoheitszeichen, etwa des Bundeswappens, oder der Bezeichnung \"Republik Österreich\" ist nicht gestattet.

Für Übersetzungen der Dolmetscher gilt darüber hinaus der Erlass des Bundesministeriums für Justiz vom 19. August 1976, JMZ 11.854/1-l.5/75, mit der Maßgabe weiter, dass das Siegel die Bezeichnung \"Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher\" und die betreffende Sprache zu enthalten hat.

3. Für Sachverständige - nicht jedoch für Dolmetscher - ist gemäß § 2 Abs. 2 lit. i und § 2a SDG nunmehr auch der Abschluss einer Haftpflichtversicherung Voraussetzung für die Eintragung in die Sachverständigenliste. Das Bestehen der Haftpflichtversicherung ist dem listenführenden Präsidenten gemäß § 4 Abs. 2 SDG nachzuweisen. Der Sachverständige hat daher eine entsprechende Versicherungsbestätigung eines zum Geschäftsbetrieb in Österreich berechtigten Versicherers vorzulegen. Um sicherzustellen, dass anhand dieser Bestätigung beurteilt werden kann, dass die Versicherung auch tatsächlich den Voraussetzungen des § 2a SDG entspricht, soll folgende Formulierung verwendet werden:

\"Die [Bezeichnung der Versicherung] bestätigt, dass für [Name des Sachverständigen] zur Deckung der aus seiner gerichtlichen Sachverständigentätigkeit gegen ihn entstehenden Schadenersatzansprüche eine dem § 2a SDG entsprechende Haftpflichtversicherung in der Höhe von mindestens 5,600.000 S für jeden Versicherungsfall besteht. Es bestehen kein Ausschluss und keine zeitliche Begrenzung der Nachhaftung. Die [Bezeichnung der Versicherung] verpflichtet sich, dem Präsidenten des [Bezeichnung des Gerichts] unaufgefordert und umgehend jeden Umstand zu melden, der eine Beendigung oder Einschränkung des Versicherungsschutzes oder eine Abweichung von der ursprünglichen Versicherungsbestätigung bedeutet oder bedeuten kann, und auf Verlangen über solche Umstände Auskunft zu erteilen.\"

Jedenfalls muss in der Versicherungsbestätigung ausgeführt sein, dass \"eine den Voraussetzungen des § 2a SDG entsprechende Haftpflichtversicherung\" des Sachverständigen besteht.

Sachverständige, die am 1. Jänner 1999 bereits in eine Liste eingetragen sind oder auf Grund eines vor diesem Zeitpunkt gestellten Antrags nachträglich eingetragen werden, haben bis spätestens 30. Juni 1999 dem die Liste führenden Präsidenten den Abschluß einer dem § 2a SDG entsprechenden Haftpflichtversicherung nachzuweisen.
(JMZ 11 858/33-I 6/1999)

Ressort: II
Schlagworte: Justizausschuss/Atomhaftungsgesetz

PARLAMENTSKORRESPONDENZ/GR/02.10.1998/Nr. 630
ATOMHAFTUNGSGESETZ VOM JUSTIZAUSSCHUSS EINHELLIG BESCHLOSSEN
Strikte Gefährdungshaftung für Betreiber und Beförderer
Wien (PK) - Der Justizausschuss verabschiedete heute einstimmig ein Atomhaftungsgesetz 1999, das die Haftungsregeln für Kernanlagen und nukleare Transporte verschärft und die bisherige Kanalisierung der Haftung auf diesem Gebiet beseitigt. Im einzelnen bringen die neuen Bestimmungen nun eine strikte Gefährdungshaftung für den Betriebsunternehmer einer Kernanlage und den Beförderer von Kernmaterial. Diese Haftung ist verschuldensunabhängig und umfasst auch die Kosten von Umweltbeeinträchtigungen und von vorbeugenden Massnahmen. Sie ist weiters der Höhe nach unbegrenzt und muss durch eine entsprechende Mindestsicherstellung in Form einer Haftpflichtversicherung gedeckt werden. Eine der Höhe nach unbeschränkte Haftung sieht das Gesetz auch für den Umgang mit Radionukleiden vor. Der Haftungsfall tritt aber nur bei Verschulden des Halters ein.
Abgeordneter Dr. JAROLIM (SP) begrüsste die Verschärfung der Haftungsregelungen im Sinne der nunmehr statuierten Gefährdungshaftung und meinte, man betrete damit auch im internationalen Vergleich Neuland. Österreich habe nun eine stärkere Verhandlungsposition, wenn es darum geht, entsprechende Anpassungen auf europäischer Ebene durchzusetzen.

Als anspruchsvollen, eigenständigen österreichischen Weg bezeichnete Abgeordneter Dr. TRINKL (VP) das Atomhaftungsgesetz. Auch er forderte weitergehende Verbeserungen des Standards in den internationalen Abkommen.

Abgeordneter Dipl.-Ing. HOFMANN (F) äusserte sich grundsätzlich positiv, warnte aber, die strengeren österreichischen Bestimmungen könnten nun zu Problemen bei internationalen Abkommen führen und Österreich den Zutritt zu den \"Töpfen\" verwehren.

Abgordneter Dr. KIER (L) konnte sich mit einem Abänderungsantrag nicht durchsetzen, in dem er u.a. bei den Strafbestimmungen des Gesetzes den fakultativen Verfall der Transportfahrzeuge verlangte.

Das Gesetz sei ohne Zweifel ein Quantensprung im Vergleich zu den bestehenden Regelungen konzedierte G-Abgeordnete Dr. Gabriela MOSER. Sie vermisste aber eine Haftung für Umweltschäden und die Einräumung einer Verbandsklage.

Justizminister Dr. MICHALEK betonte, gerade das Abgehen von der bisherigen Kanalisierung der Haftung erhöhe nun die Glaubwürdigkeit Österreichs, wenn es auf internationaler Ebene für eine Anpassung der entsprechenden Abkommen eintritt.

Im Zusammenhang mit dem Atomhaftpflichtgesetz wurde auch ein Fünf-Parteien-Entschliessungsantrag einstimmig angenommen, der die Bundesregierung auffordert, international für eine Verbesserung der Haftungsstandards einzutreten.

Ein Entschliessungsantrag des Liberalen Forums, der eine Neukodifizierung des Atomhaftpflichtgesetzes verlangte, gilt mit der einstimmigen Beschlussfassung der Regierungsvorlage als miterledigt.

QUALITÄTSSICHERUNG FÜR GERICHTLICHE SACHVERSTÄNDIGE UND DOLMETSCHER

Weiters beschloss der Justizausschuss einstimmig eine Novellierung des Bundesgesetzes über den allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen und Dolmetscher. Vorgesehen ist, dass betroffene Gutachter und Dolmetscher künftig die Bezeichnung \"allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter\" Sachverständiger oder Dolmetscher führen. Damit will man klarstellen, dass es sich um einen Sachverständigen bzw. Dolmetscher handelt, der sich - ähnlich wie bei der Zertifizierung nach dem Akkreditierungsgesetz - einem Qualitätssicherungsverfahren unterzogen hat und auch weiterhin unterzieht. Im Gegensatz zu einer Zertifizierung nach dem Akkreditierungsgesetz handelt es sich dabei aber um keine allgemeine Zertifizierung, sondern um eine spezielle Zertifizierung für die Tätigkeit vor inländischen Gerichten.

Zum Zwecke der verbesserten Qualitätssicherung werden ausserdem die persönlichen Voraussetzungen für die Eintragung in die Listen erweitert, das Eintragungsverfahren u.a. durch die Schaffung gesetzlicher Regelungen für die Begutachtungskommission genauer geregelt und eine periodische Überprüfung der Eintragungsvoraussetzungen eingeführt. So sind künftig Kenntnisse über die wichtigsten Vorschriften des Verfahrensrechts sowie über den Aufbau eines schlüssigen und nachvollziehbaren Gutachtens Voraussetzung für die Eintragung in die Sachverständigenliste, auch muss eine ausreichende Ausstattung für die Gutachtertätigkeit vorhanden sein. Die Sachverständigen sind zudem nunmehr verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung zur Deckung eventueller Schadenersatzansprüche abzuschliessen. Schliesslich wird die Gelegenheit genutzt, um die gesetzlichen Voraussetzungen für die Umstellung der Sachverständigen- und Dolmetscherlisten auf ADV zu schaffen.

Abgeordneter Mag. MAIER (SP) hob als positiv hervor, dass der Zugang zum Sachverständigen, der bisher de facto von der Zustimmung der Wirtschaftskammer abhängig war, nun erleichert wird. Insgesamt erwartete er sich eine Qualitätssicherung im Sachverständigenbereich.

Abgeordneter Dr. TRINKL (VP) brachte einen VP-SP-Abänderungsantrag ein, in dem klargestellt wird, dass Hochschulprofessoren im Zertifizierungsverfahren nicht nochmals eine Prüfung aus ihrem Spezialfach erbringen müssen.

Das Gesetz wurde in Fassung dieses Abänderungsantrages einstimmig verabschiedet. (Schluss)



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HTML-Dokument am 02.10.1998 erstellt.


Deb Phillips
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Thank you to all for helping out. I have decided to go with "zertifizierter Übersetzer", as this is the most generic term. I don't want to use a term (such as "vereidigter" or "bestellter" Übersetzer, as this is only true for the translators in some countries.In Canada, for example, one can become certified by passing the exam set by CTIC, which does not automatically imply that one is sworn or has a particular educational background.
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staatlich geprüfter Übersetzer


Explanation:
"..Übrigens sind "staatlich geprüfte Übersetzer" nicht automatisch auch "ermächtigt" oder "bestellt". Die Ermächtigung/Bestellung ist von einer abgelegten staatlichen Prüfung oder erworbenen akademischen Qualifikation (Diplom, akademische Prüfung usw.) vollkommen unabhängig. .." (ATICOM)

* beglaubigte Übersetzung
* Übersetzer/in (vs. elektronische Ü.; siehe Erklärung unten, auch in ATICOM FAQs nachzulesen..)
* Übersetzung

"Sind elektronische Übersetzer und Dolmetscher eine Alternative?
Seit etwa 1950 wird mit großem Forschungsaufwand weltweit an Projekten gearbeitet, das Übersetzen durch den Einsatz von Computern zu revolutionieren und irgendwann einmal schneller und billiger als durch Übersetzer aus Fleisch und Blut zu bewerkstelligen. Zwar wurden bei diesen Forschungsarbeiten interessante Erkenntnisse zur maschinellen Sprachverarbeitung gewonnen, aber einsatzreife Systeme, die Übersetzer ersetzen könnten, lassen noch immer auf sich warten - auch wenn es seit 50 Jahren immer wieder heißt, sie stünden "kurz vor der Einführung".
Es gibt sehr wenige funktionierende Systeme für die maschinelle Übersetzung, z.B. TAUM-METEO beim kanadischen Wetterdienst für die weitgehend automatische Übertragung von Wetterberichten vom Englischen ins Französische. Für ganz bestimmte, eng eingegrenzte Anwendungen existieren maßgeschneiderte Computerlösungen. In jedem Fall erfordert der Einsatz solcher stark spezialisierter Programme einen erheblichen Entwicklungs- und Anpassungsaufwand von Seiten des Benutzers.

Für die Praxis untauglich sind jedenfalls die auf dem Markt angebotenen PC-Übersetzungsprogramme. Bestenfalls kann man mit ihrer Hilfe herausbekommen, wovon ein fremdsprachiger Text in etwa handelt, wenn man sich etwas in seine Muttersprache übersetzen lässt.

Hochgradig fahrlässig ist es, von einem solchen Programm in eine Sprache übersetzen zu lassen, die man selber nicht beherrscht, sodass man das Ergebnis nicht kontrollieren kann. Wenn es um mehr geht als um einen netten Spaß, sollte man die Finger davon lassen - die Gefahr, den Empfänger der Nachricht zu verwirren oder gar zu brüskieren, ist zu groß."





    Reference: http://www.aticom.de
Gesine Agapie
Canada
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vereidigter Uebersetzer


Explanation:
ein vereidigter Uebersetzer kann beglaubigte Uebersetzungern (certified translations) erstellen
human translation im Gegensatz zu maschine translation wuerde ich als
nicht-maschinelle Uebersetzung bezeichnen

Ingrid Richter
New Zealand
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agree  Joy Christensen: yes, except there must be something better for "human" here. Nicht-maschinelle Übersetzer?
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(staatlich) zugelassener Übersetzer


Explanation:
(früher: approbierter...) Vereidigter... is "Publicly sworn translator".

gangels
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siehe unten


Explanation:
wie oben:
vereidigte Uebersetzer
beglaubigte Uebersetzungen
herkömmliche Uebersetzungsmethode
muttersprachliche/geschulte Uebersetzer

--------------------------------------------------
Note added at 2002-07-07 18:00:33 (GMT)
--------------------------------------------------

Siehe unten ... wie oben --- ouch!
\"Wie oben\" will sagen, die ersten zwei Begriffe hat ein Vorredner eingebracht. Die letzten zwei sind auf meinem Mist gewachsen.

Joy Christensen
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