German translation: Dinge/(Lebe-) Wesen, die moralische Bedeutung (Signifikanz) besitzen / die moralisch signifikant (von Bedeutung) sind
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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
English term or phrase:
morally significant entities
German translation:
Dinge/(Lebe-) Wesen, die moralische Bedeutung (Signifikanz) besitzen / die moralisch signifikant (von Bedeutung) sind
English to German translations [PRO] Science - Philosophy
English term or phrase:morally significant entities
Hallo :)
ich bin auf der Suche nach Vorschlägen für oben genannte Formulierung.
Kontext:
Utilitarianism, in its classical from aims at minimising pain and pleasure. Many nonhuman animals can experience pain and pleasure. (Perhaps some simpler forms of animal life cannot, but I shall leave this qualification aside.) Therefore they are **morally significant entities**. They have moral standing.
Bislang habe ich: "moralisch erhebliche Wesen" und "moralischen Status"
Die Vorschläge oben für den ersten Satz und, wie von David bereits vorgeschlagen, Wesen, die einen moralischem Status (oder viell. auch Stellenwert) haben (= mit moralischem Status) für den zweiten Satz.
http://sammelpunkt.philo.at:8080/archive/00000348/01/EthArg_...
Eine mögliche Antwort auf diese Frage könnte Axiome des Utilitarismus einbeziehen, die die Minimierung des Leidens und die Maximierung des Glücks der gröbten Anzahl (moralisch relevanter Wesen: Subjekte, die zu Leiden und Wünschen fähig sind) einfordern.
http://www.project-syndicate.org/commentary/paulbloom1/Germa...
Dieser Dualismus hat bedeutende Konsequenzen für unser Denken, Handeln und Fühlen. Der Philosoph Peter Singer erörtert die Vorstellung eines moralischen Kreises – der Kreis von Dingen, die für uns wichtig und von moralischer Bedeutung sind. Der Kreis kann sehr klein sein und nur die eigenen Verwandten und Personen umfassen, mit denen man täglich zu tun hat, oder er kann äußerst groß sein und alle Menschen einschließen, aber auch Föten, Tiere, Pflanzen und sogar die Erde selbst.
Die Vorschläge oben für den ersten Satz und, wie von David bereits vorgeschlagen, Wesen, die einen moralischem Status (oder viell. auch Stellenwert) haben (= mit moralischem Status) für den zweiten Satz.
http://sammelpunkt.philo.at:8080/archive/00000348/01/EthArg_...
Eine mögliche Antwort auf diese Frage könnte Axiome des Utilitarismus einbeziehen, die die Minimierung des Leidens und die Maximierung des Glücks der gröbten Anzahl (moralisch relevanter Wesen: Subjekte, die zu Leiden und Wünschen fähig sind) einfordern.
http://www.project-syndicate.org/commentary/paulbloom1/Germa...
Dieser Dualismus hat bedeutende Konsequenzen für unser Denken, Handeln und Fühlen. Der Philosoph Peter Singer erörtert die Vorstellung eines moralischen Kreises – der Kreis von Dingen, die für uns wichtig und von moralischer Bedeutung sind. Der Kreis kann sehr klein sein und nur die eigenen Verwandten und Personen umfassen, mit denen man täglich zu tun hat, oder er kann äußerst groß sein und alle Menschen einschließen, aber auch Föten, Tiere, Pflanzen und sogar die Erde selbst.
Bernhard Sulzer United States Local time: 09:46 Works in field Native speaker of: German PRO pts in category: 15
Grading comment
Thank you, and sorry for awarding the points so late.
-------------------------------------------------- Note added at 86 days (2007-08-07 15:16:41 GMT) Post-grading --------------------------------------------------
Aus der Empfindungsfähigkeit nicht-menschlicher Tiere / Wesen wird ihre Moralfähigkeit (und daraus ihre Menschenähnlichkeit und mithin moralische Relevanz) abgeleitet. S. auch das unten zitierte Argument: "Wenn Tiere uns im geschilderten Maße ähnlich sind, dann müssen wir sie auch ähnlich behandeln.“
Walzer unterscheidet grundsätzlich zwischen »gegenseitiger Hilfe« und »wechselseitiger
Versorgung«: erstere schulden die Menschen einander qua ihrer Beschaffenheit
als moralfähige Wesen, letztere als Mitglieder einer politischen Gemeinschaft ... http://www.sankt-georgen.de/nbi/pdf/fagsf/nbi_fa21.pdf
Aber diesbezüglich am signifikantesten sind Kaplan’s Ausführungen zum Thema Moralfähigkeit nicht-menschlicher Tiere. „Es gibt keinen vernünftigen Grund für die Annahme, dass es zwischen Menschen und Tieren im Hinblick auf moralisches Verhalten eine scharfe Trennungslinie gibt.“ Nach Kaplan können also auch nicht-menschliche Tiere moralisch handeln. „Das geläufige Moralkonzept der Pflichterfüllung nach vorgeschalteter rationaler Erwägung ist einseitig und unrealistisch. Moralische Neigungen [...] spielen eine viel wichtigere Rolle, als gemeinhin angenommen.“ Wenn ein Mensch einen anderen Menschen selbstlos aus einem brennenden Haus rettet, so gilt er als moralisch „gut“. Warum wird selbige moralische Qualität aber einem Hund abgesprochen, der mit ähnlich unmittelbar emotionaler Motivation das gleiche tut?
Kaplan schlußfolgert: „Biologische und psychologische Forschungsergebnisse, sowie logische Erwägungen ergeben, dass Tiere uns in wesentlicher und vielfältiger Hinsicht ähnlich sind: Sie sind wie wir leidensfähige, intelligente, soziale und moralfähige Wesen. Dieser Tatsache muss auch auf moralischer Ebene Rechnung getragen werden. Wenn Tiere uns im geschilderten Masse ähnlich sind, dann müssen wir sie auch ähnlich behandeln.“ Das fordert das Prinzip der Gerechtigkeit, bzw. der Gleichheitsgrundsatz. http://www.vegan.at/veganelebensweise/buchbesprechungen/helm...
Gert Sass (M.A.) Local time: 15:46 Specializes in field Native speaker of: German PRO pts in category: 8