German translation: einen Prüfdruck / Proof erzeugen
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Ein Proof (Prüfdruck) ist ein Abzug / Ausdruck für Prüf- und Korrekturzwecke (1). Proofing bedeutet daher, einen Proof herzustellen.
Ref.
(1) sinngemäße Definition in: Liebau / Weschke. Polygraph Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationstechnik
(2)
Proof (Druck)
Ein Proof (oder Prüfdruck) bezeichnet im Druckwesen die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses zur Revision. Historisch (im Letternsatz) geschah das durch Druckfahnen. http://de.wikipedia.org/wiki/Proof_(Druck)
(4)
Die nächste Prüfung
Nach dem Colormatching erfolgt das Über- und Unterfüllen, auch Trapping genannt. Das Trapping ist wichtig, wenn Farbflächen aufeinander treffen. Ein Überfüllen vermeidet hier, dass es störende weiße „Blitzer“ zwischen den Flächen gibt. Nach diesem Schritt werden die Seiten so auf dem Druckbogen angeordnet, wie sie nach dem Falzen vorliegen sollen. Dies wird auch als „Ausschießen“ bezeichnet. Sobald eine Datei ausgeschossen wurde, kann man ***einen Proof erzeugen.*** Er simuliert die Farben des späteren Auflagendrucks. http://www.laser-line.de/news/was-passiert-mit-druckdaten.ht...
Es kommt darauf an, ob von Printprodukten mit Text oder reinem Bilddruck die Rede ist. Je nach Bereich bewegt man sich beim Proofing also in der Druckvorstufe oder auch noch in der Schlussredaktion. Der Verlag/die Werbeagentur etc. nimmt anhand der Proofs ab, ob die Druckvorlage mit der gewünschten Qualität in die Produktion geht. Bei Tageszeitungen machte man das früher anhand des Satzspiegels, da machte man keine Proofs, da gings nach dem Setzen in den Andruck. In Magazinen ging eine sogenannte Blaupause in die CVD-Redaktion. Dort sprach man auch vor DTP-Zeiten von dieser Phase noch als Proof-Phase. Heute nennt man Proofs zum Beispiel die PDFs, die in den Druck gehen sollen, und die bevor sie in die Druckerei gegeben werden vom Schlussredakteur abgenommen werden. Es muss nicht unbedingt einen Ausdruck geben, das darf auch digital geschehen. Ein Redakteur hat in dieser Phase allerdings keinen Zugriff mehr auf die Texte, er bekommt einen SATZ rote Ohren, wenn der CVD noch was findet...
- "pinter's speed". Kann der Drucker (das ist eine Person bzw. eine Firma) eine Geschwindigkeit oder eine Drehzahl haben?
- "Quite Imposing". Grosse Anfangsbuchstaben, also der Name eines Programms oder einer Funktion?
- "raised and movable type" ist unverständlich
-- raised = erhaben
-- movable = beweglich
-- type = Buchstabe, Schrift, Schrifttype
Ein solcher Auftrag ist unannehmbar. Der Auftraggeber soll den Kontext liefern. Das ist sicher ein Auszug, um Kosten zu sparen. In Bezug auf das Wort proof, proofing gibt es je nach Zusammenhang die verschiedensten Übersetzungen. Ich zitiere aus NITSCHE, Polygraph Dictionary...:
- poofing = Proofherstellung
- final proof = Revision, Revisionsabzug, Revisionsbogen
- proofreader = Korrektor
- proof sheet = Andruckbogen, Kontrollbogen, Korrekturbogen, Probebogen
- proofviewing (on screen) = Kontrolle
usw.
Hier ein (kleiner) Ausschnitt aus der Liste (ist auch noch alphabetisch geordnet):
printed material
printed product
printer-centric technology
printer's device
printer's mark
printer's speed
Printgroove POD
PrintShop Mail
Prism DocForm
production operation
production print application
productivity benefit
professional imposition software
Profile Wizard Digi
proofing cycle
proofing solution
proprietary data
query
queue
Quite Imposing
Quite Imposing Plus
raised and movable type
Auch die Liste selbst ist Kontext - bitte wengstens einige der anderen Begiffe hier einstellen, damit ein "Gesamtbild" entsteht :-)
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einen Prüfdruck / Proof erzeugen
Explanation:
Ein Proof (Prüfdruck) ist ein Abzug / Ausdruck für Prüf- und Korrekturzwecke (1). Proofing bedeutet daher, einen Proof herzustellen.
Ref.
(1) sinngemäße Definition in: Liebau / Weschke. Polygraph Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationstechnik
(2)
Proof (Druck)
Ein Proof (oder Prüfdruck) bezeichnet im Druckwesen die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses zur Revision. Historisch (im Letternsatz) geschah das durch Druckfahnen. http://de.wikipedia.org/wiki/Proof_(Druck)
(4)
Die nächste Prüfung
Nach dem Colormatching erfolgt das Über- und Unterfüllen, auch Trapping genannt. Das Trapping ist wichtig, wenn Farbflächen aufeinander treffen. Ein Überfüllen vermeidet hier, dass es störende weiße „Blitzer“ zwischen den Flächen gibt. Nach diesem Schritt werden die Seiten so auf dem Druckbogen angeordnet, wie sie nach dem Falzen vorliegen sollen. Dies wird auch als „Ausschießen“ bezeichnet. Sobald eine Datei ausgeschossen wurde, kann man ***einen Proof erzeugen.*** Er simuliert die Farben des späteren Auflagendrucks. http://www.laser-line.de/news/was-passiert-mit-druckdaten.ht...
sci-trans Local time: 03:37 Native speaker of: German PRO pts in category: 60
Explanation: In Deinem Kontext geht es wohl um die technische Druckqualität, also Farbwiedergabe etc., nicht um Textkorrekturen. Deshalb passt "andrucken" m.E. hier besser als z.B. "abziehen" im Sinne eines Korrekturabzugs.
In der deutschen Grafik-/Druckbranche ist es jedoch mindestens ebenso üblich, von "proofen" zu sprechen, einer der klassischen Anglizismen, die da umherschwirren.
Michael Katz Local time: 22:37 Specializes in field Native speaker of: German PRO pts in category: 4