English to German translations [PRO] Social Sciences - Psychology
English term or phrase:waiting for the other shoe to drop
This is an idiom which is refered to in a list of potential trauma symptoms. Simply cannot think of any German equivalent. I found explanations, but no translation.
vielleicht - abhängig von den anderen Fragen. Ich habe noch an "Erwartungsangst" gedacht, aber das passt imo nur, wenn es um Ängste geht - also die Angst vor der Angst
Im Prinzip eine gute Idee. Wäre aber m. E. zu eng, und dieser Aspekt ist auch schon durch andere Fragen abgedeckt. Ich neige im Moment eher zu "Ständige Erwartung neuer Katastrophen" oder etwas in der Richtung. Danke!
dann vielleicht einfach: ständige Angst (bzw. angstvolle Erwartung), dass sich das Erlebte wiederholt? Da wäre dann auch der Aspekt der Wiederholung mit drin
Sorry, ich verstehe noch immer nicht, warum "ständige (innere) Anspannung" ein Fachausdruck sein soll. Aber letzten Endes muss natürlich Silvia entscheiden; ich denke mal, was gesagt werden kann, wurde auch gesagt ;-). In diesem Sinne: schönen Tag an alle, ich arbeite jetzt weiter :-).
Sorry, war im Dolmetscheinsatz und reagiere deshalb erst jetzt. Danke für Eure ausführlichen Überlegungen. Die Checkliste zu den Trauma-"Symptomen" wird von dem Traumatherapeuten, von dem diese stammt, selbst so benannt, also müssen wir uns hierüber keine Gedanken machen. Zumindest ist es in diesem Zusammenhang gebräuchlich, von "Traumasymptomen" (im Sinne von "Hinweise auf ein vorliegendes Trauma" zu sprechen, auch wenn es zum Beispiel um eine hieraus resultierende negative Erwartungshaltung oder allgemeine Unsicherheit geht. Ein Trauma kann in einem heftigen Autounfall bestehen, der die ganze vertraute Welt der Betreffenden und ihr Nervenkostüm durcheinander gebracht hat (z B., wenn ein nahe stehender Mensch zu Schaden gekommen oder sogar tödlich verunglückt ist), aber es kann z. B. auch Vernachlässigung und Verwahrlosung in der Kindheit sein. Ginge zu weit, das hier auszudiskutieren, aber ständig darauf zu warten, dass "der nächste Schuh (auch noch) fällt" , ist ein Punkt, den die KLIENTEN, die die Liste erhalten, ankreuzen können, um ihre Befindlichkeit und ihren Leidensdruck näher zu beschreiben. Sucht deshalb keinen "Fachausdruck", wo keiner gefragt ist.
beschrieben. Es geht darum, dass die Betroffenen dem "Frieden" nicht trauen und ständig damit rechnen, dass sich unangenehme Ereignisse/Schmerzen etc. wiederholen, selbst wenn es ihnen im Moment gut geht - und damit ihrer Heilung im Wege stehen. Juttas Vorschlag "negative Erwartungshaltung" trifft das imo inhaltlich ganz gut. ...."and, if that doesn't cause enough pain, I must inflict it, so I can finally be punished enough for being bad ... then I can have a "good" time until the next time. Or, if I don't have pain today that means something is going to happen to cause me pain ("waiting for the other shoe to drop", so, it is safer to stay in pain)." http://www.clinicalsocialwork.com/trauma.html
jetzt wird's langsam unübersichtlich. WER lehnt WAS ab? Was hat das mit Symptom/kein Symptom zu tun? Ein Auslöser ist kein Symptom, WER hat sowas behauptet? Ich verstehe nur Bahnhof, entschuldigung. Gefragt war die Übersetzung eines Begriffs, manche Antworten passen, manche eben nicht. C'est tout.
Bei diesen "Symptomen" geht es um die subjektiven Wahrnehmungen einer Person: "ich fühle mich unter Hochspannung/ich sitze auf heißen Kohlen/ich stehe unter Druck/ich lebe in ständiger Angst" usw., also kann man keines dieser "Symptome" ablehnen, weil es angeblich ein Auslöser ist. Deshalb halte ich das Wort Symptom hier überhaupt für unpassend.
Gegenfrage: Warum ist schwarz eine passende Übersetzung für black, rot dagegen nicht? Vielleicht meinst du ja den Druck unter dem man steht, wenn man etwas erwartet, aber das ist KEIN Erwartungsdruck. Erwartungsdruck hat NICHTS aber auch rein GAR NICHTS mit "waiting for the other shoe to drop" zu tun. Und meiner Ansicht nach erwartet man nicht automatisch das Schlimmste, wenn man angespannt ist; man erwartet gar nichts, zumindest nicht bewusst, man ist eben angespannt, nervös. Im Übrigen unterscheide ich hier lediglich zwischen: entspricht dem gefragten Begriff oder entspricht dem gefragten Begriff nicht.
... wenn es dir nicht um die Unterscheidungen und Unterschiede geht, warum sind dann für dich "unter Hochspannung stehen" oder "auf glühenden Kohlen sitzen" akzeptable Symptome für ein Trauma (agree) und "unter Erwartungsdruck stehen" und "mit dem Schlimmsten rechnen" (disagree) nicht?
Ich denke Silvia (bzw. der AT) meint ausdrücklich Traumasymptome, und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso eine Unterscheidung zwischen Hinweis und Symptom in Bezug auf die Übersetzung einen Unterschied machen sollte. Ganz abgesehen davon verstehe ich diese Diskussion um medizinische Fachausdrücke nicht so ganz. Niemand hat medizinische Fachausdrücke vorgeschlagen ... Und zu "gefördert durch einen nicht zu unterschätzenden ERWARTUNGSDRUCK": meine Rede: Erwartungsdruck ist der AUSLÖSER!!!
Im Zusammenhang mit Pseudo-Erinnerungen stellt sich als problematisch die Annahme dar, dass ein Großteil der seelischen Erkrankungen durch traumatisches Erleben zumeist in der frühen Kindheit und zumeist in der Form sexuellen Missbrauchs verursacht wird. Dies führt zur Suche nach dem Trauma, gefördert durch einen nicht zu unterschätzenden ERWARTUNGSDRUCK. Patienten, die für Suggestionen empfänglich sind, können in dem Wunsch, mit dem Therapeuten Übereinstimmung zu erzielen, Pseudo-Erinnerungen an Traumata generieren.... aus: www.psychologie-aktuell.com
Na ja, es geht um psychologische Symptome/Problematiken, die immer auf eine neurologische Fehlfunktion zurückzuführen sind. Keine psychologischen Probleme ohne neurologische Fehlschaltungen.
Vielleicht meinte Silvia eher "Hinweise" auf psychologische Problematiken, nicht Symptome. Wie auch Jutta schon erwähnte, haben wir es ja hier nicht mit medizinischen Fachbegriffen zu tun....
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Answers
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auf das dicke Ende warten
Explanation: Auf etwas noch Schlimmeres warten. (Ist aber kontextabhängig.)
AngelikaJP United States Local time: 08:16 Native speaker of: German
Notes to answerer
Asker: Danke, Angelika. Ich habe vom Kontext her auch eher das Gefühl, dass es durchaus darum geht, dass ein "dickes Ende" befürchtet wird.
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(ständig) mit dem Schlimmsten rechnen
Explanation: Man weiß, dass etwas Schlimmes passieren wird, und ist ständig in (negativer) Erwartungshaltung
Jutta Scherer Germany Local time: 17:16 Native speaker of: German PRO pts in category: 4
Grading comment
Danke, Jutta, und nochmals Dank an alle.
Notes to answerer
Asker: Danke, Jutta. Ich denke, das trifft's. Und auf jeden Fall mit "ständige", sonst wär's ja kein Symptom ...