auf den ersten Blick in der Tat überflüssig, 23:28 Oct 17, 2011
aber Fondsgesellschaften sind findig, wenn es um ihre Provisionen geht.
Könnte sich der markierte Teil auf das ***gesamte*** Geschäftsjahr beziehen? Dazu 2 Milchmädchenrechnungen bei angenommener Mindestperformance 5 % / Jahr:
a) Performance 1. Q +50 % , 2. Q - 50 %, 3. Q +50 %, 4.Q -45 %. Performance / Jahr = + 5 % = Mindestperformance = keine Outperformance / Jahr: Fonds hat keine Provision verdient.
b) Performance 1. Q +50 % , 2. Q - 50 %, 3. Q +50 %, 4.Q -40 %. Performance / Jahr = + 10 % = 5 % Outperformance / Jahr. Also Bedingung des markierten Teils erfüllt.
Provision: 1. Q 1/10 von (50% - 5%:4) = 4,875 %. 2. Q: nichts. 3.Q: 4,875 %. 4 Q: nichts.
Insgesamt verdiente Provision: 2 x 4.875 % = 9,75 %. Wenn Provision statt auf Quartalsbasis auf Jahresbasis zu berechnen wäre, wären es nur 1/10 von 5 % = 0,5 % gewesen.
Könnte das des Rätsels Lösung sein? Zutrauen würde ich das einer Fondsgesellschaft allemal.
(Milchmädchenrechnung deshalb, weil nach 50 % Gewinn in Q1 = 150 % des Ausgangswerts 50 % Verlust in Q2 75 % des Ausgangswerts ergäben und nicht den Ausgangswert - in meinem Beispiel beziehe ich alle Prozentangaben auf den Ausgangswert.) |