KudoZ home » French to German » Medical (general)

Syndrome de bas débit cardiaque

German translation: Herzinsuffiziens/ Syndrom des schwachen Herzminutenvolumens

Advertisement

Login or register (free and only takes a few minutes) to participate in this question.

You will also have access to many other tools and opportunities designed for those who have language-related jobs
(or are passionate about them). Participation is free and the site has a strict confidentiality policy.
GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
French term or phrase:Syndrome de bas débit cardiaque
German translation:Herzinsuffiziens/ Syndrom des schwachen Herzminutenvolumens
Entered by: Michael Hesselnberg
Options:
- Contribute to this entry
- Include in personal glossary

12:26 Jul 13, 2008
French to German translations [PRO]
Medical - Medical (general)
French term or phrase: Syndrome de bas débit cardiaque
Herzschwäche?
Martin Wenzel
Germany
Local time: 18:06
Herzinsuffiziens/ Syndrom des schwachen Herzminutenvolumens
Explanation:
pro Minute von der linken Herzkammer ausgeworfene Blutmenge

Remarque SYN/ANT: Herzauswurfvolumen;DIV: RSZ 07/02/2003

Terme Herzminutenvolumen
Définition Quantité de sang expulsé par chaque ventricule en une minute
Réf. de la définition Dict. Med./Biol

Terme débit cardiaque
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Dict. Med./Biol
Date 24/09/2003
http://iate.europa.eu/iatediff/FindTermsByLilId.do?lilId=107...

български (bg) español (es) čeština (cs) dansk (da) Deutsch (de) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) français (fr) Gaeilge (ga) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)
Ecran de recherche Aide

Retourner aux résultats

Domaine Sciences médicales
de Terme Herzminutenvolumen
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Real-Lex. Med
Date 24/09/2003

Terme HMV
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Real-Lex. Med
Date 24/09/2003

Terme Herzauswurfvolumen
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Real-Lex. Med
Date 24/09/2003

http://iate.europa.eu/iatediff/FindTermsByLilId.do?lilId=107...

Ein insuffizientes Herz schafft es nicht mehr, genug Blut durch den Körper zu pumpen. Bluthochdruck ist in rund der Hälfte der Fälle die Ursache.

Die Herzinsuffizienz kann je nach Ausprägung und betroffener Herzkammer (entweder linke, rechte oder beide Herzkammern) mit unterschiedlichsten Symptomen einhergehen: Atembeschwerden, nächtlicher Husten, bläulich angelaufene Lippen und Finger, Leistungsminderung und Wasseransammlungen z.B. an den Knöcheln, Fußrücken und in der Bauchhöhle. Alle diese Symptome können letztlich die Folge der stetig zunehmenden oder plötzlich auftretenden Pumpschwäche des Herzens sein.

Schwache Muskeln und Atemnot
Ein schwaches Herz kann nicht mehr pumpen. Bei Linksherzinsuffizienz staut sich das Blut in die Lunge zurück, führt dort zu Ansammlung von Flüssigkeit und äußert sich in Atembeschwerden und nächtlichem Husten. In fortgeschrittenem Stadium wird auch der Gesamtorganismus nicht ausreichend versorgt und es kommt zu allgemeiner Leistungsminderung und zerebralen Funktionsstörungen, besonders bei älteren Menschen. Bei Rechtsherzinsuffizienz staut sich das Blut in die Körperorgane, vor allem Leber und Milz und Extremitäten zurück und führt zu Organvergrößerungen bzw. Wasseransammlungen (Ödeme) in diesen Körperpartien. Ist das Herz auf beiden Seiten pumpschwach (Globalinsuffizienz), treten alle der oben genannten Symptome auf, außerdem auch noch vermehrtes nächtliches Wasserlassen oder Herzrhythmusstörungen.

Circulus vitiosus oder "Teufelskreis"
Der Körper versucht zunächst selbst, die Herzinsuffizienz zu kompensieren, indem er die Pumpleistung des Herzens pro Minute steigert oder den Widerstand der Gefäße erniedrigt, damit das Herz weniger Kraft aufbringen muss.
Reizaufnehmende Zellen der Nierengefäße registrieren, dass die Menge an Blut, welche pro Minute durch das Herz gepumpt wird, geringer ist als normal. Sie aktivieren einen komplexen hormonellen Regelkreislauf, das RAA-System (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System). Unter dem Einfluss der Hormone erhöht sich der Blutdruck und mehr Flüssigkeit tritt in die Gefäße, so dass es zu einer kurzfristigen Zunahme des Blutminutenvolumens kommt. Nach kurzer Zeit mündet das allerdings in eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz, da das Herz noch mehr Kraft aufbringen muss, um das erhöhte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen.

Schafft das Herz es nicht mehr, das notwendige Blutvolumen (in Ruhe ca. 5 Liter pro Minute) umzuwälzen, vergrößert sich im Laufe der Zeit, die Menge an Blut, welche zwischen den Pumpaktionen des Herzens in der Herzkammer verbleibt. Es kommt zu einer Volumenbelastung der Herzkammer, sie vergrößert sich. Auf das zusätzliche Volumen reagiert das Herz außerdem mit Muskelwachstum. Ab einer kritischen Größe von 500 Gramm Herzgewicht droht eine Unterversorgung der Herzmuskulatur mit fortschreitender Verschlechterung der Herzinsuffizienz.

Die lebensbedrohlichen Komplikationen der Herzinsuffizienz sind: Herzrhythmusstörungen, Herzversagen und Lungenembolien (verschleppte Thrombose, entstanden durch verlangsamten Blutfluss).

Viele Ursachen für das gleiche Syndrom
Die Herzinsuffizienz ist eine Folgeerkrankung von sowohl akuten sowie chronischen Herzkrankheiten. Eine akute Herzinsuffizienz entwickelt sich innerhalb von Stunden bzw. Tagen und ist meist Folge von Herzinfarkten, Herzmuskelentzündungen oder Herzklappenfehlern. Auch durch Verletzungen des Herzens (z.B. nach Unfällen) mit Einblutungen in den Herzbeutel, kommt es zu Behinderungen der Pumpleistung des Herzens.
Die chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich meist innerhalb von Monaten bzw. Jahren. Ursachen für die chronische Herzinsuffizienz sind in 90 Prozent der Fälle die Hypertonie, danach folgt die koronare Herzkrankheit und der Herzinfarkt, zusätzlich gibt es seltenere, manchmal angeborene, Ursachen.

Diagnose des schwachen Herzens
Zur Diagnose der Herzinsuffizienz werden unterschiedliche Verfahren angewandt:

Diagnose alleine anhand von Symptomen
Elektrokardiogramm (EKG) und Belastungs EKG: Darstellung der elektrischen Aktivität und Erregungsausbreitung des Herzens. Hier können auch Herzmuskelvergrößerungen und Sauerstoffunterversorgungen, besonders unter Belastung festgestellt, werden.
Echokardiogramm: Ultraschallverfahren, mit dem man die Größe der Herzhöhlen, der Herzwand und das Herzminutenvolumen bestimmen kann.
Röntgen des Brustkorbs: Die spezifischen Zeichen, der Herzinsuffizienz lassen sich im Röntgen oft gut beurteilen. Dazu gehören: Größenzunahme der Herzens, Lungenödeme und betonte oder vergrößerte Gefäße.
Magnetresonanztomographie (MRT): Verfahren mit dem man mittels Magnetfeldern die Größe der Herzhöhlen, des Herzens und der Koronararterien bestimmen kann.
Herzkatheteruntersuchung: Messung des Druckes in den Herzhöhlen, des Herzminutenvolumens und der Pumpkraft.
Nach der NYHA (New York Heart Association) wird die Herzinsuffizienz je nach Beschwerden in Stadien von I-IV (der Schwere nach ansteigend) eingeteilt: Stadium I steht für Beschwerdefreiheit unter normaler körperlicher Belastbarkeit, Stadium IV steht für Beschwerden schon
Selected response from:

Michael Hesselnberg
Local time: 18:06
Grading comment
Danke, Harald
4 KudoZ points were awarded for this answer

Advertisement


Summary of answers provided
4 +1Herzinsuffizienz / Low-Cardiac-Output-Syndrom (LCOS)
Ernst Grell
3Herzinsuffiziens/ Syndrom des schwachen HerzminutenvolumensMichael Hesselnberg


  

Answers


39 mins   confidence: Answerer confidence 3/5Answerer confidence 3/5
Herzinsuffiziens/ Syndrom des schwachen Herzminutenvolumens


Explanation:
pro Minute von der linken Herzkammer ausgeworfene Blutmenge

Remarque SYN/ANT: Herzauswurfvolumen;DIV: RSZ 07/02/2003

Terme Herzminutenvolumen
Définition Quantité de sang expulsé par chaque ventricule en une minute
Réf. de la définition Dict. Med./Biol

Terme débit cardiaque
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Dict. Med./Biol
Date 24/09/2003
http://iate.europa.eu/iatediff/FindTermsByLilId.do?lilId=107...

български (bg) español (es) čeština (cs) dansk (da) Deutsch (de) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) français (fr) Gaeilge (ga) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)
Ecran de recherche Aide

Retourner aux résultats

Domaine Sciences médicales
de Terme Herzminutenvolumen
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Real-Lex. Med
Date 24/09/2003

Terme HMV
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Real-Lex. Med
Date 24/09/2003

Terme Herzauswurfvolumen
Fiabilité 3 (fiable)
Réf. du terme Real-Lex. Med
Date 24/09/2003

http://iate.europa.eu/iatediff/FindTermsByLilId.do?lilId=107...

Ein insuffizientes Herz schafft es nicht mehr, genug Blut durch den Körper zu pumpen. Bluthochdruck ist in rund der Hälfte der Fälle die Ursache.

Die Herzinsuffizienz kann je nach Ausprägung und betroffener Herzkammer (entweder linke, rechte oder beide Herzkammern) mit unterschiedlichsten Symptomen einhergehen: Atembeschwerden, nächtlicher Husten, bläulich angelaufene Lippen und Finger, Leistungsminderung und Wasseransammlungen z.B. an den Knöcheln, Fußrücken und in der Bauchhöhle. Alle diese Symptome können letztlich die Folge der stetig zunehmenden oder plötzlich auftretenden Pumpschwäche des Herzens sein.

Schwache Muskeln und Atemnot
Ein schwaches Herz kann nicht mehr pumpen. Bei Linksherzinsuffizienz staut sich das Blut in die Lunge zurück, führt dort zu Ansammlung von Flüssigkeit und äußert sich in Atembeschwerden und nächtlichem Husten. In fortgeschrittenem Stadium wird auch der Gesamtorganismus nicht ausreichend versorgt und es kommt zu allgemeiner Leistungsminderung und zerebralen Funktionsstörungen, besonders bei älteren Menschen. Bei Rechtsherzinsuffizienz staut sich das Blut in die Körperorgane, vor allem Leber und Milz und Extremitäten zurück und führt zu Organvergrößerungen bzw. Wasseransammlungen (Ödeme) in diesen Körperpartien. Ist das Herz auf beiden Seiten pumpschwach (Globalinsuffizienz), treten alle der oben genannten Symptome auf, außerdem auch noch vermehrtes nächtliches Wasserlassen oder Herzrhythmusstörungen.

Circulus vitiosus oder "Teufelskreis"
Der Körper versucht zunächst selbst, die Herzinsuffizienz zu kompensieren, indem er die Pumpleistung des Herzens pro Minute steigert oder den Widerstand der Gefäße erniedrigt, damit das Herz weniger Kraft aufbringen muss.
Reizaufnehmende Zellen der Nierengefäße registrieren, dass die Menge an Blut, welche pro Minute durch das Herz gepumpt wird, geringer ist als normal. Sie aktivieren einen komplexen hormonellen Regelkreislauf, das RAA-System (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System). Unter dem Einfluss der Hormone erhöht sich der Blutdruck und mehr Flüssigkeit tritt in die Gefäße, so dass es zu einer kurzfristigen Zunahme des Blutminutenvolumens kommt. Nach kurzer Zeit mündet das allerdings in eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz, da das Herz noch mehr Kraft aufbringen muss, um das erhöhte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen.

Schafft das Herz es nicht mehr, das notwendige Blutvolumen (in Ruhe ca. 5 Liter pro Minute) umzuwälzen, vergrößert sich im Laufe der Zeit, die Menge an Blut, welche zwischen den Pumpaktionen des Herzens in der Herzkammer verbleibt. Es kommt zu einer Volumenbelastung der Herzkammer, sie vergrößert sich. Auf das zusätzliche Volumen reagiert das Herz außerdem mit Muskelwachstum. Ab einer kritischen Größe von 500 Gramm Herzgewicht droht eine Unterversorgung der Herzmuskulatur mit fortschreitender Verschlechterung der Herzinsuffizienz.

Die lebensbedrohlichen Komplikationen der Herzinsuffizienz sind: Herzrhythmusstörungen, Herzversagen und Lungenembolien (verschleppte Thrombose, entstanden durch verlangsamten Blutfluss).

Viele Ursachen für das gleiche Syndrom
Die Herzinsuffizienz ist eine Folgeerkrankung von sowohl akuten sowie chronischen Herzkrankheiten. Eine akute Herzinsuffizienz entwickelt sich innerhalb von Stunden bzw. Tagen und ist meist Folge von Herzinfarkten, Herzmuskelentzündungen oder Herzklappenfehlern. Auch durch Verletzungen des Herzens (z.B. nach Unfällen) mit Einblutungen in den Herzbeutel, kommt es zu Behinderungen der Pumpleistung des Herzens.
Die chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich meist innerhalb von Monaten bzw. Jahren. Ursachen für die chronische Herzinsuffizienz sind in 90 Prozent der Fälle die Hypertonie, danach folgt die koronare Herzkrankheit und der Herzinfarkt, zusätzlich gibt es seltenere, manchmal angeborene, Ursachen.

Diagnose des schwachen Herzens
Zur Diagnose der Herzinsuffizienz werden unterschiedliche Verfahren angewandt:

Diagnose alleine anhand von Symptomen
Elektrokardiogramm (EKG) und Belastungs EKG: Darstellung der elektrischen Aktivität und Erregungsausbreitung des Herzens. Hier können auch Herzmuskelvergrößerungen und Sauerstoffunterversorgungen, besonders unter Belastung festgestellt, werden.
Echokardiogramm: Ultraschallverfahren, mit dem man die Größe der Herzhöhlen, der Herzwand und das Herzminutenvolumen bestimmen kann.
Röntgen des Brustkorbs: Die spezifischen Zeichen, der Herzinsuffizienz lassen sich im Röntgen oft gut beurteilen. Dazu gehören: Größenzunahme der Herzens, Lungenödeme und betonte oder vergrößerte Gefäße.
Magnetresonanztomographie (MRT): Verfahren mit dem man mittels Magnetfeldern die Größe der Herzhöhlen, des Herzens und der Koronararterien bestimmen kann.
Herzkatheteruntersuchung: Messung des Druckes in den Herzhöhlen, des Herzminutenvolumens und der Pumpkraft.
Nach der NYHA (New York Heart Association) wird die Herzinsuffizienz je nach Beschwerden in Stadien von I-IV (der Schwere nach ansteigend) eingeteilt: Stadium I steht für Beschwerdefreiheit unter normaler körperlicher Belastbarkeit, Stadium IV steht für Beschwerden schon



    Reference: http://www.dkv-rc.de/bremen-residenz-informationen-gesundhei...
Michael Hesselnberg
Local time: 18:06
Does not meet criteria
Native speaker of: Native in GermanGerman, Native in FrenchFrench
PRO pts in category: 125
Grading comment
Danke, Harald
Login to enter a peer comment (or grade)

45 mins   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5 peer agreement (net): +1
Herzinsuffizienz / Low-Cardiac-Output-Syndrom (LCOS)


Explanation:
Syndrom der verminderten Herzleistung bzw. des verminderten HMV


    Reference: http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=971374422&dok_var=...
Ernst Grell
Local time: 18:06
Does not meet criteria
Works in field
Native speaker of: German

Peer comments on this answer (and responses from the answerer)
agree  Anne Schulz
7 hrs
  -> Danke Anne
Login to enter a peer comment (or grade)




Return to KudoZ list


Changes made by editors
Jul 16, 2008 - Changes made by Michael Hesselnberg:
Created KOG entryKudoZ term » KOG term


KudoZ™ translation help
The KudoZ network provides a framework for translators and others to assist each other with translations or explanations of terms and short phrases.



See also:



Term search
  • All of ProZ.com
  • Term search
  • Jobs
  • Forums
  • Multiple search