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15:35 Jan 16, 2010
German to English translations [PRO] Tech/Engineering - Metallurgy / Casting / Steel manufacture in the 19th century
German term or phrase:Raffinierstahlhammer
The article is about steel manufacture since the mid 19th century. There is a caption under a picture that reads: "Der Raffinierstahlhammer war seit 1865 im Besitz vohn xxx; er blieb bis 1945 in Betrieb.
I gather from Wikepedia that 'Raffinierstahl' is an early form of steel, but what's it called in English? 'Stahlhammer' translates as 'steel mill' and is also an old word.
Explanation: Wenn ich mir die Herstellung des Raffinierstahls ansehe (ähnlich dem des Damaszenerstahls (Damascus steel)), denke ich, dass das forge-welding auf demselben Konzept beruht.
Wenn man es nicht am Prozess, sondern an der Qualität des Stahls festmachen möchte, ist der Raffinierstahl der Qualitätsstahl von damals - daher high-grade oder quality steel.
Und ein Hammer ist ein Schmiedewerk, also (forging) mill.
-------------------------------------------------- Note added at 19 Stunden (2010-01-17 11:19:25 GMT) --------------------------------------------------
... oder besser einfach welded steel, da der Raffinierstahl (oder auch Gärbstahl) eine Schweißstahlsorte ist. Welded steel mill scheint auch ein sehr verbreiteter Begriff zu sein.
-------------------------------------------------- Note added at 19 Stunden (2010-01-17 11:27:03 GMT) --------------------------------------------------
According to Langenscheidt
Gärbstahl m <mat> refined steel; shear steel; merchant bar; refined iron; refined bar
So, Jennifer's answer is definitely a valid option.
So far so good! I wonder if I could also put 'forged steel'? Damascus steel, for instance, is described as a forged steel, meaning presumably that it was quality steel in the days before any molten steel processing was done.
In the Spring of 1858, Mr. Stone gave up his home and business in Chicago for his present residence in Cleveland and his present business as an ironmanufacturer....
Thus the small mill at Newburg grew from the capacity of turning out thirty tons of re-rolled rails to its present capacity of sixty tons, beside the addition of a puddling mill, a merchant bar mill, a wire rod mill, two blast furnaces, spike, nut and bolt works. http://www.fullbooks.com/Cleveland-Past-and-Present9.html
Explanation: Wenn ich mir die Herstellung des Raffinierstahls ansehe (ähnlich dem des Damaszenerstahls (Damascus steel)), denke ich, dass das forge-welding auf demselben Konzept beruht.
Wenn man es nicht am Prozess, sondern an der Qualität des Stahls festmachen möchte, ist der Raffinierstahl der Qualitätsstahl von damals - daher high-grade oder quality steel.
Und ein Hammer ist ein Schmiedewerk, also (forging) mill.
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... oder besser einfach welded steel, da der Raffinierstahl (oder auch Gärbstahl) eine Schweißstahlsorte ist. Welded steel mill scheint auch ein sehr verbreiteter Begriff zu sein.
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According to Langenscheidt
Gärbstahl m <mat> refined steel; shear steel; merchant bar; refined iron; refined bar
So, Jennifer's answer is definitely a valid option.
Bernd Runge Germany Local time: 10:54 Native speaker of: German PRO pts in category: 84
Die technischen Mittel unserer Vorfahren waren sehr gering.
Der verwendete Energiespender war die Holzkohle, welche einen vergleichsweise geringen Heizwert besitzt.
Natürliche Werkstoffe wie Stein, Sand, Wasser, Holzkohle und Lehm wurden benötigt um aus Eisenerzen fertige Waren herzustellen.
Raffinieren bedeutet lt. Knaurs Lexikon "Reinigen u. Läutern von Rohstoffen (z. B. Kupfer, Eisen, Erdöl, Holzstoff." Raffinierstahl war der Qualitätsstahl der Vergangenheit, bevor die Hüttenindustrie Stahl mit den gewünschten Eigenschaften in flüssigem Zustand herstellen konnte.
Das Raffinieren geschah folgendermaßen:
(1) Der Stahl wurde zu Leisten ausgeschmiedet, sog. Rippen, etwa 70 cm lang, 5 cm breit und 5 mm stark.
(2) 14 bis 20 Rippen, meist aus drei verschiedenen Stahlqualitäten bestehend, wurden mit einer Zange gefasst und aufeinander geschichtet.
(3) Das Ganze wurde wieder erhitzt und und an je einer Hälfte des "Rippenbündels" zusammengeschweißt.
(4) Durch das Schmieden verlängerte sich das Rippenbündel mindestens auf die doppelte Länge der ursprünglichen Rippen.
(5) Dieses "gewellte", d. h. zusammengeschweißte und gereckte Schmiedestück wurde erneut erhitzt und anschließend umgebogen, bis beide Enden sich beinahe berührten.
(6) Anschließend erfolgte erneutes Erhitzen, Aus- und Durchschmieden auf mindestens das Doppelte der ursprünglichen Rippenlänge. Das Ergebnis war der "einmal gebogene Raffinierstahl". Wurde das Schmiedestück zum zweiten oder dritten Mal erhitzt, umgebogen und ausgeschmiedet, erhielt man mit diesem "zwei bzw. drei Mal gebogenen Raffinierstahl" eine weiter verbesserte Stahlqualität.
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