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opzioni

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16:42 Jul 2, 2008
Italian to German translations [PRO]
Bus/Financial - Finance (general)
Italian term or phrase: opzioni
Le discontinued operations comprendono anche la plusvalenza ottenuta dalla vendita degli warrant su xy S.à.r.l. a xy, avvenuta nel primo trimestre 2007.

Mein Problem: Opzioni oder Warrants treten im Text (Geschäftsbericht) immer wieder auf. Ich verstehe nicht, wann ich Optionen und wann Optionsscheine verwenden kann. Was ist da der Unterschied? Und wie verwendet man den Begriff dann auf Deutsch? Optionen auf ein Unternehmen?

Danke für Eure Hilfe!
Jasmin Klück
Germany
Local time: 17:18
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Summary of answers provided
4s.u.
Condoleezza


  

Answers


18 hrs   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5
s.u.


Explanation:
Auf der Basis des vorgegebenen Textes kann ich nur eine detaillierte Definition von Optionen übermitteln.

Optionen (von lat. optio, »das Recht zu wählen«) gibt es in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen. Dennoch lassen sich stets zwei Arten von Optionen unterscheiden: Kaufoptionen und Verkaufsoptionen.

Der Käufer einer Kaufoption ("call option") erwirbt mit der sofortigen Zahlung des Optionspreises ("Prämie") das Recht, vom Verkäufer der Option (dem "Stillhalter") eine bestimmte Menge eines zugrunde liegenden Vermögenswertes innerhalb oder am Ende einer bestimmten Frist zu einem bei Abschluss des Optionsgeschäftes vereinbarten Preis zu kaufen.

Der Käufer einer Verkaufsoption ("put option") erwirbt mit der sofortigen Zahlung des Optionspreises ("Prämie") das Recht, dem Verkäufer der Option (dem "Stillhalter") eine bestimmte Menge eines zugrunde liegenden Vermögenswertes innerhalb oder am Ende einer bestimmten Frist zu einem bei Abschluss des Optionsgeschäftes vereinbarten Preis zu verkaufen.

Alle Optionen, die vom Käufer zu jeder Zeit innerhalb der im Vorhinein festgelegten Laufzeit der Option (Optionsfrist) bis hin zu ihrem Verfallsdatum ausgeübt werden können, heißen "Amerikanische Optionen" ("American style").

"Europäische Optionen" dagegen können vom Optionskäufer ausschließlich zu einem einzigen ganz bestimmten künftigen Zeitpunkt, dem vorab vereinbarten Verfallstag am Ende der Laufzeit der Option, ausgeübt werden ("European style"). Die Namen "Amerikanisch" und "Europäisch" sind traditionellen Ursprungs und beziehen sich somit alleinig auf vorstehende Ausübungsmodalitäten und nicht etwa auf ihren geographischen Handelsort. Optionen lassen sich weiterhin danach unterscheiden, ob sie an hoch organisierten Märkten (Börsen) notiert werden oder ob sie speziell zugeschnitten sind auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Vertragspartner. Im ersten Fall spricht man von "exchange traded options", im letztgenannten von "over-the-counter-options". Der weitaus größte Teil börslich gehandelter Optionen ist vom Typ "American style".

Börsengehandelte Kauf- und Verkaufsoption ("traded options") werden an den Optionsbörsen mit ihrem Marktpreis (dem Börsenkurs; Optionspreis, Prämie, "premium") notiert. Börsenkurse für Optionen kommen ebenso wie Kurse aller anderen Marktgegenstände allein durch das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage an den Optionsbörsen zustande.

Vom Optionspreis (= Prämie der Option) ist der vereinbarte Preis für den zugrunde liegenden Basiswert ("underlying"), welcher als Ausübungskurs (Basispreis, "exercise prise" oder "strike price") bezeichnet wird, zu trennen. Wird eine Kaufoption durch den Käufer der Option ausgeübt, so hat dieser den Basispreis an den Verkäufer der Kaufoption zu bezahlen und erhält von diesem im Gegenzug den Basisgegenstand ausgehändigt. Wird eine Verkaufsoption durch den Käufer der Option ausgeübt, so empfängt dieser den Basispreis vom Verkäufer der Verkaufsoption (dem Stillhalter, "writer", "seller") für den vom Optionskäufer zu liefernden Basisgegenstand. Das Datum am Ende der vereinbarten Laufzeit der Option, zu dem die Option und mit ihr das in ihr verbriefte Kauf- bzw. Verkaufsrecht erlischt, heißt Verfalldatum (Verfalltag, "expiration date" oder "maturity").

Man beachte wohl, dass eine Option dem Käufer lediglich ein (Kauf- bzw. Verkaufs-) Recht auf den Bezug der Basisgüter sichert. Dieses Recht muss der Käufer jedoch nicht ausüben. Der Optionsinhaber hat demnach auch das Recht, sein Recht aus der Option ungenützt vergehen zu lassen. Dieses Merkmal unterscheidet Optionen von Futures, wo die kontrahierenden Parteien, sofern vorher kein Gegengeschäft eingegangen wird, verpflichtet sind, den zugrunde liegenden Wert zu kaufen (als Käufer des Futures, Long) bzw. zu verkaufen (als Verkäufer des Futures, Short). Optionsgeschäfte zählen demnach zu den einseitig verpflichtenden "bedingten Termingeschäften" (Prämiengeschäften), Futures hiergegen zu den zweiseitig verpflichtenden "unbedingten (fixen) Termingeschäften".




Condoleezza
Switzerland
Local time: 17:18
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