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Spanish to German translations [PRO] Education / Pedagogy / Hochschulberufe | | Spanish term or phrase: profesor asociado | Noch ein Wirtschaftsprüfer. Er ist nebenbei noch **profesor asociado** de la Universitat Pompeu Fabra. Das ist m.E. eine richtige, renommierte Hochschule.
Ist das ein "Privatdozent"? Also ein Dozent, der von einem regulären Professor angestellt ist, damit er sich mit den Studierenden rumschlägt, während der richtige Professor lukrative Forschungsaufträge erledigt?
Vielen Dank für Eure Unterstützung. |
| | | Lehrbeauftragter | Explanation: Die meisten Universitäten und sonstigen Hochschulen ergänzen ihr Lehrangebot, das von dem Stammpersonal (Professoren und sonstigen Lehrkräften) durchgeführt wird, mit Angeboten von Praktikern (Manager, Ingenieure). Diese Lehrkräfte haben keine Anstellung der Hochschule, sondern ihren Hauptjob in Wirtschaft oder Verwaltung. Sie erhalten entweder Stundenhonorare, hochrangige Manager verzichten darauf, und Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes erhalten auf Antrag ihre Lehrtätigkeit auf die Arbeitszeit angerechnet. Wenn z.B. der Oberbürgermeister einer größeren Stadt an der Verwaltungshochschule unterrichtet, ist er dort "Lehrbeauftragter". Ich vermute mit ziemlicher Sicherheit, dass es das ist. Heute umgehen die Hochschulen auch häufig die Anstellung von Stammpersonal, indem sie Lehraufträge an hochqualifizierte Akademiker vergeben. Honorare D/UK derzeit zwischen ca. 40,00 und 120,00 EUR pro Stunde.
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Es gibt z.B. im Bundesland Niedersachsen zwei Klassen von Lehrbeauftragten: "Lehrauftrag für besondere Aufgaben", wie z.B. "Deutsch für Ausländer", "Latein-Grundkenntnisse", "Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler", "Grundlagen der Statistik" - dies entspricht etwa einem Studienrat (es gibt auch dafür Studienräte im Hochschuldienst - bei Grundlagenfächern vor dem Studium), oder "Lehrbeauftragte für die Aufgaben der Professoren", das sind nun z.B. herausragend qualifizierte Praktiker (der Chef der Motorenentwicklung eines Autoherstellers oder so etwas ähnliches). Nach mehreren Jahren Tätigkeit können diese zum 'Honorarprofessor' ernannt werden, das bedeutet: Titel 'Prof.' (nur für die Visitenkarte), aber KEIN Anstellungsvertrag mit der Hochschule bzw. dem Land.
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PS.: Deine Frage nach dem 'Privatdozent'(PD): Ein PD ist eine Person, die alle formalen Qualitikationen für die Übernahme eines Professorenamtes erreicht hat, in der Regel der akademische Berufsabschluss (Arzt, Dipl.Ing., Anwalt usw), die Promotion (Doktortitel) und die s.g. Habilitation (ähnlich die 'venia legendi'), eine weitere wissenschaftliche Arbeit und ihre Präsentation, dann darf er Dr.habil. auf die Visitenkarte schreiben und Veranstaltungen halten, die von Professoren gehalten werden sollen. Konsequenterweise bewirbt sich der Privatdozent dann um eine Professur (der klassische Weg - inzwischen gibt es parallel auch andere Verfahren).
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Zur Formulierung: "Herr A ist Lehrbeauftragter an der Universität X", oder "Herr A hat einen Lehrauftrag (für ..) an der Universität X" oder Herr A bietet an der Universität X Veranstaltungen im Rahmen eines Lehrauftrages (für ..) an.
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Nds Hochschulgesetz - dort §§ 34 und 35 (allerdings nicht sehr viel) http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C36355963_L20.pdf
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PS.: Ich kann nur sagen: "Vorsicht!". Auf Spanisch ist auch der Grundschullehrer 'professor'. In GB gibt es sowohl den Lecturer-Senior Lecturer-Principal Lecturer und den 'Reader'. Principal Lecturer und Reader sind sehr hochrangig! > evtl. siehe Diskussion. Ein 'Visiting Lecturer" ist ein Wissenschaftler, der ein oder zwei Semester an eine andere Hochschule (vielleicht sogar in einem anderen Land geht), dort ist er 'Visiting Lecturer'. Ein 'Professor' bleibt 'Professor', weil der Titel irgendwie international toleriert wird. 'Visiting Professor' wäre irgendwie .. nicht richtig.
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Ich habe auch noch einmal darüber nachgedacht. Ich denke, alle, die an der Hochschule Karriere machen wollen, sind mit wenigen Ausnahmen nicht Lehrbeauftragte. Lehrbeauftragte sind diejenigen, deren Tätigkeitsmittelpunkt und Tätigkeitsziele dauerhaft außerhalb der Hochschule liegen. Das wären wohl noch Indizien. |
| Selected response from: Werner Walther Local time: 09:12
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Explanation: Die meisten Universitäten und sonstigen Hochschulen ergänzen ihr Lehrangebot, das von dem Stammpersonal (Professoren und sonstigen Lehrkräften) durchgeführt wird, mit Angeboten von Praktikern (Manager, Ingenieure). Diese Lehrkräfte haben keine Anstellung der Hochschule, sondern ihren Hauptjob in Wirtschaft oder Verwaltung. Sie erhalten entweder Stundenhonorare, hochrangige Manager verzichten darauf, und Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes erhalten auf Antrag ihre Lehrtätigkeit auf die Arbeitszeit angerechnet. Wenn z.B. der Oberbürgermeister einer größeren Stadt an der Verwaltungshochschule unterrichtet, ist er dort "Lehrbeauftragter". Ich vermute mit ziemlicher Sicherheit, dass es das ist. Heute umgehen die Hochschulen auch häufig die Anstellung von Stammpersonal, indem sie Lehraufträge an hochqualifizierte Akademiker vergeben. Honorare D/UK derzeit zwischen ca. 40,00 und 120,00 EUR pro Stunde.
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Es gibt z.B. im Bundesland Niedersachsen zwei Klassen von Lehrbeauftragten: "Lehrauftrag für besondere Aufgaben", wie z.B. "Deutsch für Ausländer", "Latein-Grundkenntnisse", "Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler", "Grundlagen der Statistik" - dies entspricht etwa einem Studienrat (es gibt auch dafür Studienräte im Hochschuldienst - bei Grundlagenfächern vor dem Studium), oder "Lehrbeauftragte für die Aufgaben der Professoren", das sind nun z.B. herausragend qualifizierte Praktiker (der Chef der Motorenentwicklung eines Autoherstellers oder so etwas ähnliches). Nach mehreren Jahren Tätigkeit können diese zum 'Honorarprofessor' ernannt werden, das bedeutet: Titel 'Prof.' (nur für die Visitenkarte), aber KEIN Anstellungsvertrag mit der Hochschule bzw. dem Land.
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PS.: Deine Frage nach dem 'Privatdozent'(PD): Ein PD ist eine Person, die alle formalen Qualitikationen für die Übernahme eines Professorenamtes erreicht hat, in der Regel der akademische Berufsabschluss (Arzt, Dipl.Ing., Anwalt usw), die Promotion (Doktortitel) und die s.g. Habilitation (ähnlich die 'venia legendi'), eine weitere wissenschaftliche Arbeit und ihre Präsentation, dann darf er Dr.habil. auf die Visitenkarte schreiben und Veranstaltungen halten, die von Professoren gehalten werden sollen. Konsequenterweise bewirbt sich der Privatdozent dann um eine Professur (der klassische Weg - inzwischen gibt es parallel auch andere Verfahren).
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Zur Formulierung: "Herr A ist Lehrbeauftragter an der Universität X", oder "Herr A hat einen Lehrauftrag (für ..) an der Universität X" oder Herr A bietet an der Universität X Veranstaltungen im Rahmen eines Lehrauftrages (für ..) an.
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Nds Hochschulgesetz - dort §§ 34 und 35 (allerdings nicht sehr viel) http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C36355963_L20.pdf
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PS.: Ich kann nur sagen: "Vorsicht!". Auf Spanisch ist auch der Grundschullehrer 'professor'. In GB gibt es sowohl den Lecturer-Senior Lecturer-Principal Lecturer und den 'Reader'. Principal Lecturer und Reader sind sehr hochrangig! > evtl. siehe Diskussion. Ein 'Visiting Lecturer" ist ein Wissenschaftler, der ein oder zwei Semester an eine andere Hochschule (vielleicht sogar in einem anderen Land geht), dort ist er 'Visiting Lecturer'. Ein 'Professor' bleibt 'Professor', weil der Titel irgendwie international toleriert wird. 'Visiting Professor' wäre irgendwie .. nicht richtig.
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Ich habe auch noch einmal darüber nachgedacht. Ich denke, alle, die an der Hochschule Karriere machen wollen, sind mit wenigen Ausnahmen nicht Lehrbeauftragte. Lehrbeauftragte sind diejenigen, deren Tätigkeitsmittelpunkt und Tätigkeitsziele dauerhaft außerhalb der Hochschule liegen. Das wären wohl noch Indizien.
| Werner Walther Local time: 09:12 Specializes in field Native speaker of: German PRO pts in category: 12
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| | | Notes to answerer
Asker: Vielen Dank Werner! Die Frage ist, ob es sich hier wirklich um einen Lehrbeauftragten im deutschen Sinne handelt. Aber ich denke, das passt. Ich kenne in Deutschland einige Kollegen, die neben ihrem Hauptberuf im Consulting als Lehrbeauftragte an Berufsakademien und Fachhochschulen tätig sind. Hier geht es ja um nebenberufliche akademische Tätigkeit von Wirtschaftsprüfern.
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