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literosuficiente

German translation: vom eigenen Wortlaut her verständlich und nicht auslegungsbedürftig

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07:00 May 21, 2002
Spanish to German translations [PRO]
Law/Patents
Spanish term or phrase: literosuficiente
Gerichtsurteil aus Spanien (TS)
Rainino
Germany
Local time: 00:09
German translation:vom eigenen Wortlaut her verständlich und nicht auslegungsbedürftig
Explanation:
El documento debe ser literosuficiente para demostrar el error, sin necesidad de acudir a exégesis e interpretaciones, siempre que el extremo no esté acreditado por otros elementos y sin que sea lícito al recurrente realizar el examen de otro tipo de probanzas (S. de 30 de enero de 1986).

Sentencia del Tribunal Supremo de 6 de mayo de 1994, Fundamento de derecho cuarto:

« Con independencia de que no todo razonamiento lógico implica presunción en el sentido técnico-jurídico, pues no lo son las llamadas «máximas de experiencia», deducciones o inferencias lógicas basadas en experiencia jurídica y vital, también calificadas como juicios hipotéticos obtenidos de hechos o circunstancias concluyentes determinantes de conclusiones razonables en un orden normal de convivencia, también tiene repetido esta Sala hasta la saciedad que el cauce casacional para combatir el hecho base de una presunción es el ordinal 4.º del artículo 1692 de la LECiv, lo que sin duda no se utiliza en el caso que nos ocupa al tener que basarse en documento literosuficiente obrante en autos que revele el dato erróneo, sin resultar contradicho por otros elementos probatorios[…] » .

Mas, en todo caso tampoco podría ser eficaz el referido documento en cuanto a su propia virtualidad demostrativa, pues ha sido interpretado por el Tribunal a quo en su libertad de apreciación de la prueba que le otorgan el art. 117,3 de la Constitución y el art. 741 de la Ley procesal penal, pretender ahora darle otro sentido o una lectura diferente sería posible, pero no por esta vía casacional, que exige una prueba documental literosuficiente y con virtualidad para proclamar per se el error o equivocación del relato fáctico.
fuente:
http://www.aeds.org/jurisprudencia/470-98.htm
c. Art. 24sexies Abs. 5 BV schreibt von seinem Wortlaut her keine Interessenabwägung vor. Es stellt sich darum die Frage, ob die Interessenabwägung auch dort, wo sie nicht ausdrücklich vorgesehen ist, von der Verwaltung als Hilfsmittel für die Auslegung und Lückenfüllung herangezogen werden darf oder muss. Bei der Beantwortung dieser Frage sind Auslegung und Lückenfüllung zu unterscheiden. Ergibt sich bei der Auslegung einer Norm eine Lücke, so soll und darf bei der Lückenfüllung eine Interessenabwägung vorgenommen werden[5]. Bei der Auslegung selber muss jedoch differenziert werden. Es kommt darauf an, wie weit eine Norm überhaupt auslegungsbedürftig ist oder nicht. Ist sie es nicht, hat also der Gesetzgeber oder der Verfassungsgeber seine Wertungen bereits getroffen, kann nicht im Rahmen der Auslegung unter Zuhilfenahme des Interessenvergleichs für einen bestimmten Fall eine andere Lösung als die vom Gesetz- oder Verfassungsgeber gewollte getroffen werden. Soweit ein Rechtssatz jedoch auslegungsbedürftig ist, so darf und muss die Interessenabwägung als Hilfsmittel zur Ermittlung des wahren Sinns der Bestimmung herangezogen werden. Dabei sind jedoch die in der auszulegenden Norm implizit vorhandenen Werturteile zu berücksichtigen und zu konkretisieren. Die Interessenabwägung ist somit auch notwendiges Mittel einer gesetzes- und verfassungskonformen Auslegung[6]. Art. 24sexies Abs. 5 BV wird demnach auch dahingehend untersucht werden müssen, wie weit er aus sich heraus klar und eindeutig ist, und wie weit er mittels Auslegung konkretisiert werden muss.
fuente:
http://vpb.admin.ch/deutsch/doc/61/61.84.html
c) Nach der Lehre und der Rechtsprechung ist beinahe jede Gesetzesnorm auslegungsbedürftig (vgl. Giovanni Biaggini, Verfassung und Richterrecht, Basler Studien zur Rechtswissenschaft, Basel und Frankfurt am Main 1991, S. 70 mit Hinweisen). Für die Normen des Verwaltungsrechts gelten die üblichen Methoden der Gesetzesauslegung, nämlich die grammatikalische, die historische, die zeitgemässe, die systematische, die teleologische und die verfassungskonforme (Häfelin/Müller, a.a.O., S. 41 Rz 175).

d) Die grammatikalische Auslegung stellt auf Wortlaut, Wortsinn und Sprachgebrauch ab (vgl. Häfelin/Haller, a.a.O., S. 26 Rz 75). Mit Hilfe der grammatikalischen Auslegung wird festgestellt, ob ein unklarer Wortlaut vorliegt. Massgebliches Element der grammatikalischen Auslegung ist der Gesetzestext. Titel, Sachüberschriften sowie Marginalien sind Bestandteile des Textes und müssen daher bei der Auslegung berücksichtigt werden (vgl. Häfelin/Haller, a.a.O., S. 27 Rz 78). Die grammatikalische Auslegung ist Ausgangspunkt jeder Auslegung, d.h. das Gesetz ist in erster Linie nach seinem Wortlaut auszulegen (BGE 123 V 317 Erw. 4, 116 II 415 Erw. 5b, 114 Ia 196, 113 V 109 mit weiteren Hinweisen). Eine Regelung ist aber nur dann auslegungsbedürftig, wenn der Gesetzeswortlaut nicht klar ist oder Zweifel bestehen, ob ein scheinbar klarer Wortlaut den wahren Sinn der Norm wiedergebe (BGE 123 V 317 Erw. 4; Häfelin/Haller, a.a.O., S. 24 Rz 64 und S. 27 Rz 77; vgl. auch Fritz Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 144). Ist der Wortlaut klar, so ist dieser massgebend und es besteht kein Raum für eine weitere Auslegung (Häfelin/Haller, a.a.O., S. 24 Rz 64).
fuente:
http://www.baselland.ch/docs/gerichte/verwger/entsch98-99/vg...

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kbamert
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Rainer
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kbamert


  

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vom eigenen Wortlaut her verständlich und nicht auslegungsbedürftig


Explanation:
El documento debe ser literosuficiente para demostrar el error, sin necesidad de acudir a exégesis e interpretaciones, siempre que el extremo no esté acreditado por otros elementos y sin que sea lícito al recurrente realizar el examen de otro tipo de probanzas (S. de 30 de enero de 1986).

Sentencia del Tribunal Supremo de 6 de mayo de 1994, Fundamento de derecho cuarto:

« Con independencia de que no todo razonamiento lógico implica presunción en el sentido técnico-jurídico, pues no lo son las llamadas «máximas de experiencia», deducciones o inferencias lógicas basadas en experiencia jurídica y vital, también calificadas como juicios hipotéticos obtenidos de hechos o circunstancias concluyentes determinantes de conclusiones razonables en un orden normal de convivencia, también tiene repetido esta Sala hasta la saciedad que el cauce casacional para combatir el hecho base de una presunción es el ordinal 4.º del artículo 1692 de la LECiv, lo que sin duda no se utiliza en el caso que nos ocupa al tener que basarse en documento literosuficiente obrante en autos que revele el dato erróneo, sin resultar contradicho por otros elementos probatorios[…] » .

Mas, en todo caso tampoco podría ser eficaz el referido documento en cuanto a su propia virtualidad demostrativa, pues ha sido interpretado por el Tribunal a quo en su libertad de apreciación de la prueba que le otorgan el art. 117,3 de la Constitución y el art. 741 de la Ley procesal penal, pretender ahora darle otro sentido o una lectura diferente sería posible, pero no por esta vía casacional, que exige una prueba documental literosuficiente y con virtualidad para proclamar per se el error o equivocación del relato fáctico.
fuente:
http://www.aeds.org/jurisprudencia/470-98.htm
c. Art. 24sexies Abs. 5 BV schreibt von seinem Wortlaut her keine Interessenabwägung vor. Es stellt sich darum die Frage, ob die Interessenabwägung auch dort, wo sie nicht ausdrücklich vorgesehen ist, von der Verwaltung als Hilfsmittel für die Auslegung und Lückenfüllung herangezogen werden darf oder muss. Bei der Beantwortung dieser Frage sind Auslegung und Lückenfüllung zu unterscheiden. Ergibt sich bei der Auslegung einer Norm eine Lücke, so soll und darf bei der Lückenfüllung eine Interessenabwägung vorgenommen werden[5]. Bei der Auslegung selber muss jedoch differenziert werden. Es kommt darauf an, wie weit eine Norm überhaupt auslegungsbedürftig ist oder nicht. Ist sie es nicht, hat also der Gesetzgeber oder der Verfassungsgeber seine Wertungen bereits getroffen, kann nicht im Rahmen der Auslegung unter Zuhilfenahme des Interessenvergleichs für einen bestimmten Fall eine andere Lösung als die vom Gesetz- oder Verfassungsgeber gewollte getroffen werden. Soweit ein Rechtssatz jedoch auslegungsbedürftig ist, so darf und muss die Interessenabwägung als Hilfsmittel zur Ermittlung des wahren Sinns der Bestimmung herangezogen werden. Dabei sind jedoch die in der auszulegenden Norm implizit vorhandenen Werturteile zu berücksichtigen und zu konkretisieren. Die Interessenabwägung ist somit auch notwendiges Mittel einer gesetzes- und verfassungskonformen Auslegung[6]. Art. 24sexies Abs. 5 BV wird demnach auch dahingehend untersucht werden müssen, wie weit er aus sich heraus klar und eindeutig ist, und wie weit er mittels Auslegung konkretisiert werden muss.
fuente:
http://vpb.admin.ch/deutsch/doc/61/61.84.html
c) Nach der Lehre und der Rechtsprechung ist beinahe jede Gesetzesnorm auslegungsbedürftig (vgl. Giovanni Biaggini, Verfassung und Richterrecht, Basler Studien zur Rechtswissenschaft, Basel und Frankfurt am Main 1991, S. 70 mit Hinweisen). Für die Normen des Verwaltungsrechts gelten die üblichen Methoden der Gesetzesauslegung, nämlich die grammatikalische, die historische, die zeitgemässe, die systematische, die teleologische und die verfassungskonforme (Häfelin/Müller, a.a.O., S. 41 Rz 175).

d) Die grammatikalische Auslegung stellt auf Wortlaut, Wortsinn und Sprachgebrauch ab (vgl. Häfelin/Haller, a.a.O., S. 26 Rz 75). Mit Hilfe der grammatikalischen Auslegung wird festgestellt, ob ein unklarer Wortlaut vorliegt. Massgebliches Element der grammatikalischen Auslegung ist der Gesetzestext. Titel, Sachüberschriften sowie Marginalien sind Bestandteile des Textes und müssen daher bei der Auslegung berücksichtigt werden (vgl. Häfelin/Haller, a.a.O., S. 27 Rz 78). Die grammatikalische Auslegung ist Ausgangspunkt jeder Auslegung, d.h. das Gesetz ist in erster Linie nach seinem Wortlaut auszulegen (BGE 123 V 317 Erw. 4, 116 II 415 Erw. 5b, 114 Ia 196, 113 V 109 mit weiteren Hinweisen). Eine Regelung ist aber nur dann auslegungsbedürftig, wenn der Gesetzeswortlaut nicht klar ist oder Zweifel bestehen, ob ein scheinbar klarer Wortlaut den wahren Sinn der Norm wiedergebe (BGE 123 V 317 Erw. 4; Häfelin/Haller, a.a.O., S. 24 Rz 64 und S. 27 Rz 77; vgl. auch Fritz Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 144). Ist der Wortlaut klar, so ist dieser massgebend und es besteht kein Raum für eine weitere Auslegung (Häfelin/Haller, a.a.O., S. 24 Rz 64).
fuente:
http://www.baselland.ch/docs/gerichte/verwger/entsch98-99/vg...




    Reference: http://civil.udg.es/normacivil/TSJC/90/STSJC19900226.htm
    Reference: http://www.uv.es/~ripj/5lor.htm
kbamert
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Rainer

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