Member since May '11 Working languages: German to English Dutch to English | Tom and Linda Carlson Better text NA Local time: 11:07 CEST (GMT+2)
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More Less | | Wire transfer, Check | Sample translations submitted: 2 German to English: Slide presentation for project managment training course General field: Bus/Financial | Source text - German
Deutsche Version
Grundsätze:
Projektmanagement ist eine Schlüsselkompetenz mit eigenen Experten
Projektmanagement technischer Projekte setzt technisches Grundverständnis voraus
Projekte nutzen systematisch die von der Organisation bereitgestellten Fachkompetenzen und die Standardprozesse, Werkzeuge, Erfahrungen…
Projekte stellen ihre Erfahrungen der Organisation zur Verfügung („Lessons Learned“)
Das Management verfolgt regelmäßig den Projektstatus und die Projektrisiken und richtet seine Entscheidungen transparent nach den Zielen aus dem Prozess aus
Projekte betreiben ein systematisches Risikomanagement
Planung des Projektdatenmanagements:
Der Projektleiter beantragt die Projektordnerstruktur
Die Beschreibung der Projektordnerstruktur ist die Minimalvorgabe, in welchen Ordnern vorgegebene Dokumente abgelegt werden
Unterhalb der vorgegebenen Ordnerstruktur dürfen weitere Ordner angelegt werden
Die Namenskonventionen sind für alle Arten von Dokumenten anzuwenden
Arbeitshilfsmittel: Zugriffsrechteliste, KM-Richtlinie
Übernahme der für das Angebot relevanten Unterlagen (Angebotsbaseline) vom Angebotsteamleiter, definierte Ablage der Angebotsunterlagen im Projektordner [A6] (Basis für Änderungs-management), Kurzprotokoll der Projektübergabe
Anlage einer Projekt-OPL zur Planung und Dokumentation der Aktivitäten zur Projektvorbereitung (s. Ü4-PM)
Ziele festsetzen
Klärung der wesentlichen Zielsetzungen und Randbedingungen mit den Auftraggebern (Zielpentagon: Funktion, Entwicklungskosten, Herstellzielkosten (HEK-MZ), Termine, Qualitätsziele)
Dokumentation der Ziele in der Projektvereinbarung (Verwendung von Anlagen!)
Entwicklung/Vorabstimmung eines Projektplans auf Basis Angebot bzw. Zielabstimmungen für eine Projektvereinbarung zu: Technikkonzept (PPH), erforderliche Ressourcen (Budget, Projektteam, ggf. Einrichtungen), Projektstruktur (Verantwortungen, Kommunikation), Risikenliste als Anlage zur Projektvereinbarung
| Translation - English English Version
Principles:
Project management is a key competence with its own experts
Project management of technical projects requires basic technical technical knowledge
Projects systematically make use of specialist skills and standardized processes, work aids, experience…
Projects share their experience with the organization (“Lessons Learned“)
Management tracks the project status and risks on a regular basis and makes their decisions transparently according to the objectives of the process
Projects conduct systematic risk management
Planning of project data management:
The project manager applies for a project folder
A minimum requirement is the the description of the project folder structure, it determines in which folders predetermined documents are filed
Under the given folder structure more folders might be created
Standard naming conventions have to be used for all types of documents
Work tools: access rights list, CM-guidelines
Adoption of quotation-relevant documents (quotation baseline) by quotation team leader, filing of quotation documents in project folder [A6] (basis for change management), brief minutes of project handover
A project-OPL is compiled for planning and documentation of activities related to project preparation (see Ü4-PM)
Setting goals
Clarification of project goals and conditions with the client (Goal Pentagon: function, development costs, production target costs (HEK-MZ), deadlines, quality objectives)
Documentation of goals in project agreement (use attachments!)
Development/Clarification before starting of a project plan on the basis of the project quote, and/or coordination of objectives for a project agreement on: technical specs (PPH), necessary resources (budget, project team, equipment if required), project structure (responsibilities, communication), risk list as attachment on project agreement
| German to English: Vortrag: Die Tübinger Universität zwischen Internationalität und Provinzialismus (1500-1800) General field: Social Sciences | Source text - German 1. Einleitung
Der Vortrag möchte einen Überblick über die Geschichte der Tübinger Universität von ihrer Gründung im Jahr 1477 bis zu ihrer endgültigen Umwandlung in eine Anstalt des Staates 1811 geben. Der über 300 Jahrhunderte gespannte Bogen macht am Beispiel Tübingens die spezifisch deutsche Entwicklung der Universitätsgeschichte in der Frühen Neuzeit deutlich. Sie führt von der Internationalität der Bildung im Mittelalter zu einer letztlich durch die Reformation bedingten Provinzialisierung der Bildung. Der Ausblick verweist perspektivisch auf die Zeit nach 1800.
2. Die Internationalität der Bildung im Mittelalter
2.1 Universitäten im Europa des Mittelalters
Die Anfänge der Universität in Europa reichen bis ins Hohe Mittelalter zurück. Im 11. und 12. Jahrhundert war Paris das Zentrum der europäischen Kultur. Die Pariser Schulen genossen den besten Ruf. Die verschiedenen Pariser Artes-Schulen bildeten die Basis der späteren Universität Paris. Die Artes-Schulen haben ihren Namen von den an ihr gelehrten septem artes liberales (sieben freie Künste). Die Artes waren in das Trivium (Grammatik, Dialektik, Rhetorik) und das Quadrivium (Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik) untergliedert.
Der wissenschaftliche Dialog, wie er in der Theologie, in der Philosophie und auch in der Jurisprudenz gepflegt wurde, überstieg immer stärkern die Möglichkeiten, die die bisherigen Schulen bieten konnten und den Kirche zugestand. Im Mittelpunkt der Lehre standen die naturphilosophischen und metaphysischen Schriften des Aristoteles, die im Verlauf des 12. Jahrhunderts ins Lateinische übersetzt worden waren. Ihr Inhalt berührte das Philosophie- und Theologiestudium elementar. Eine Welt ohne Schöpfung und Ende, eine Sterblichkeit der Seele, wie Aristoteles sie dachte, all das waren Faktoren, die mit der kirchlichen Glaubenslehre nicht vereinbar.
Konflikte waren vorprogrammiert, sie erreichten um 1200 ihren Höhepunkt und trieben die Bemühungen um eine universitas magistorum weiter voran. Wenn auch ohne eigentliches Gründungsdokument, so besaß die junge Institution immerhin eine ganze Reihe königlicher und päpstlicher Privilegien. Eine Universitätsmatrikel gab es noch nicht, der Scholar immatrikulierte sich bei seinem Magister. Es gab vier Fakultäten (ohne römisches Recht!): an den drei oberen Fakultäten - der Theologie, des Kirchenrechtes und der Medizin – konnte nur studieren, wer einige Semester an der Artes-Fakultät studiert und sie mit dem Titel eines Magister Artium abgeschlossen hatte.
Wie Paris so bezog auch die Rechtsuniversität Bologna ihre Legitimation aus Gewohnheitsrecht. Die Bologneser Universität war im Verlauf des 12. Jahrhunderts aus den Rechtsschulen der Stadt hervorgegangen. Diese Rechtsschulen verdankten ihre Existenz der Auffindung und praktischen Nutzbarmachung der antiken Rechtssammlungen. Bis zum Ende des 12. Jahrhunderts hatten diese Rechtsschulen keine feste äußere Form; ihre Lehrer unterrichteten zunächst ihre Schüler gegen Honorar. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts waren aus den Professoren dann öffentliche Beamte geworden, die von der Stadt besoldet wurden. Im Zentrum des Lehrbetriebs standen das Corpus iuris civilis bei den Legisten, bei den Kanonisten (dem Kirchenrecht) das Decretum Gratiani (Hauptteil des Corpus juris canonici), die Dekretalen sowie die Konstitutionensammlung.
Auf Betreiben der Bettelorden und eines päpstlichen Legaten wurden die Studien nach der Mitte des 14. Jahrhunderts um das Theologische Studium erweitert. Um 1400 kam ein Artes- sowie ein Medizinstudium hinzu.
Und auch die Oxforder Universität entstand, wie zuvor die Hohen Schulen in Paris und Bologna, aus den in der Stadt bestehenden Schulen. Englische Magister und Scholaren, die um 1200 Paris verließen, gaben der entstehenden Universität entscheidende Impulse. Der König verlieh Oxford – wie dann auch Cambridge – das Universitätsprivileg. Erst 1254 wurden die Gewohnheitsrechte durch reguläre Statuten abgelöst. Und wiederum anders als in Paris, wo die Collèges früh der Universität unterstellt wurden, bewahrten sich in Oxford die englischen Colleges weitgehende Unabhängigkeit. Es entstand so in Oxford und Cambridge ein Universitätstypus sui generis.
Für die studia generalia Spaniens und Portugals kennzeichnend ist die Gründung durch ein königliches Privileg. Die 1227 von König Alfons IX. von Leon gegründete Universität zu Salamanca wurde 1254 durch Alfons X. auch entsprechend wirtschaftlich abgesichert. Sein Ziel war es, in Salamanca die juristischen Studien zu etablieren und so ein Bildungszentrum für staatliche Beamte zu schaffen. Die königlichen Interessen trafen sich mit den Zielen des Bischofs, der die Tradition der alten Kathedralschule in der Klerusbildung fortführen wollte. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts erhielt Salamanca erst theologische Professuren.
In den rund 150 Jahren nach der Entstehung der Universitäten in Paris, Oxford und Bologna gab es etwa 15 weitere Hohe Schulen - jedoch noch keine im deutschen Reich. Erst ab der Mitte des 14. Jahrhunderts entstanden in Prag (Luxemburger) und Wien (Habsburger) „deutsche“ Universitäten.
Als Karl IV., der Luxemburger auf dem Kaiserthron, 1348 in seiner böhmischen Residenzstadt die Gründungsurkunde bestätigte, war Prag die erste Universitätsgründung im Deutschen Reich. Der Papst hatte die Universität bereits ein Jahr zuvor privilegiert. Das neue Studium generale wurde von Anfang an mit vier Fakultäten geführt [frühe Blütezeit 1380-1390: 1000 Studenten].
Der Wiener Stiftungsbrief Rudolfs IV. von Österreich für die Universität Wien wie auch die päpstlichen Privilegien stammen aus dem Jahr 1365. Die Universität wurde als Vier-Fakultäten-Anstalt gegründet.
Die Universitäten in Prag und Wien besaßen dann ihrerseits Vorbildfunktion und wurden in den folgenden Jahrzehnten von anderen deutschen Landesherren kopiert, so in Heidelberg, Köln und Erfurt.
Als erste Hochschule im Bereich des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg wurde 1386 die Universität Heidelberg gegründet. Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz (1352-1390) errichtete für sein zersplittertes Territorium (Wittelsbach) ein akademisches Ausbildungszentrum. Vom Oktober 1385 datiert die päpstliche Gründungsbulle, die sich am Pariser Muster orientierte. Von Beginn an sollte die Universität alle vier Fakultäten umfassen, wegen Personalmangels konnte die Medizinische Fakultät ihren Lehrbetrieb jedoch erst verspätet aufnehmen.
Auch die 1457 von Erzherzog Albrecht VI. gegründete und bereits 1455 mit einer päpstlichen Stiftungsbulle ausgestattete Universität in Freiburg startete (April 1460) mit je einem Professor der Theologie, der Kanonistik und der Medizin sowie vier Magistern der Artistenfakultät.
| Translation - English 1. Introduction
This presentation will give an overview of the history of the University of Tübingen from the year of its founding in 1477 to its final transformation into a public institution in 1811. The 300-year span of the history of Tübingen is an example of the specific way in which German Universities developed during the Early Modern period – from the internationalization of education in the Middle Ages to the provinciality (due to the Reformation) of the Early Modern Period. The last section looks at the time after 1800.
2. The Internationalization of Education in the Middle Ages
2.1 The Universities of Europe in the Middle Ages
The beginning of the University in Europe can be traced back to the High Middle Ages. In the 11th and 12th century, Paris was the center of European culture. The Paris schools had the best reputation. The various Paris “Artes” schools were the basis of the University of Paris. The “Artes” schools have their name from what they taught, the “septum artes liberals” or the seven liberal arts. The arts were divided up into the “trivium”– grammar, logic, and rhetoric and the “quadrivium” – arithmetic, geometry, astronomy, music.
Scientific dialogue, as it was practiced in theology, philosophy and in legal studies, was increasingly more complex than the schools could offer or the church could allow. The basis of the teaching was the writings of Aristotle on natural science and metaphysics, which were translated into Latin in the course of the 12th century. Its contents changed the study of philosophy and theology fundamentally. A world without beginning or end, the mortality of the soul as Aristotle imagined it – these were things that could not be justified in the teachings of the church.
The conflict was inevitable; it climaxed in 1200 and spurred efforts to create a
“Universitas magistorum“. Even though the new institution had no charter, it had quite a few royal and papal privileges. Students did not matriculate at the University itself, instead they enrolled in their Master’s program. There were four schools: Theology, Church Law and Medicine. You could only continue on with one of these higher schools if you had completed your studies in the Arts school with the award of the title of Magister Artium.
Similarly to Paris, the Legal University in Bologna had its legal legitimation from common law. The University in Bologna evolved out of the legal schools of the city, in the 12th century. These legal schools owed their existence to the discovery and application of the ancient Roman body of law. Until the end of the 12th century, these legal schools had no clear form; their teachers taught their students for fees paid directly. In the middle of the 14th century, the professors were made public servants, with their salaries paid for by the city. At the core of the teaching curriculum for the lawyers was the “Corpus iuris civilis”; for the clergy it was the “Decretum Gratiani” (this was the main part of the “Corpus juris canonici”) the papal decrees, and the constitution.
After the middle of the 14th century, due to the efforts of the mendicant monastic orders and the Papal legate, studies were expanded to include the study of Theology. By about 1400, it was also possible to study Arts or Medicine.
Like Paris and Bologna, Oxford University was also created out of the existing schools in the city. English scholars who had been in Paris and returned to England around 1200 spurred the development of the University. The King gave Oxford – and also Cambridge – privileges to found a University. In 1254, the rights given to the University under common law was replaced by a system of statutes.
And quite unlike Paris, where the colleges were very early made a lower part of the University, the English colleges kept a certain amount of independence. In this way, Oxford and Cambridge were formed as University sui generis.
The foundation of the University upon royal privileges was unique to the "studia generalia" of Spain and Portugal. The University of Salamanca was founded by King Alfonso IX in 1227 and Alfonso X confirmed its privileges. His goal was to establish a course of legal studies in order to create a place to train future civil servants. These royal interests dovetailed nicely with those of the bishop, who wished to continue the tradition of training clerics in the old Cathedral schools.
In the approximately 150 years after the beginning of the University in Paris, Oxford and Bologna about 15 other University were founded – but none in the Germany territories. Only at the beginning of the 14th century were the University of Prague (from the Luxemburg family) and Viennese (from the Hapsburg family) founded as “German” University. When Karl IV, the Luxemburger on the throne in Prague at the time, confirmed the charter of the University, in 1348, it was the first University founded in the German territories. The Papal privileges had been given the year before. The new "studium generale" had four schools from the beginning, and in the Early Modern era from 1380-1390 had one thousand students.
The University of Vienna was founded in 1365 with the charter granted by Rudolf IV from Austria and the Papal privileges granted the same year. It also had four schools.
| More Less | | Master's degree - University of Minnesota-Twin Cities | | Years of translation experience: 15. Registered at ProZ.com: May 2011. Became a member: May 2011. | | N/A | | N/A | | N/A | | Microsoft Word, Powerpoint | | About me Tom and Linda Carlson As a husband-and-wife team with complementary strengths, we can divide up projects accordingly, but also work closely together to edit and proofread each other’s work to ensure quality. In our years as trainers in business English and in tertiary education we have developed the expertise needed to very quickly research and understand any given specialized field in order to teach the related language areas, and we bring this expertise to bear on our translating work. Our Master’s level Linguistics and TEFL education gives us a solid basis for making stylistic decisions while translating. Tom Carlson has been a language, communications and intercultural awareness trainer in the business English field for over twenty years. Since 1998 he has carried out a managerial role as Director of Studies of a local branch of a large business language training company. A native of Saint Paul, Minnesota, USA, Tom studied German, Linguistics, English, History and language pedagogy at universities in the US and Germany and holds a Master’s in Teaching English as a Foreign Language. Stuttgart, Germany has been his home since 1988, and he has worked on a wide range of translation and interpreting projects over the years. Linda Carlson has been a language, communications and inter-cultural awareness trainer in secondary, tertiary and in-service business English for over fifteen years. She also has a wide range of proofreading and editing experience, having earned a B.A. in Journalism from the University of Wisconsin–Milwaukee during which she was a reporter and editor at several papers. In Linda’s present position, as a lecturer in a University English Department, a majority of her work is the teaching of writing and translation to advanced-level university students. She has been doing a variety of freelance projects in translating, editing and proofreading for websites, advertising, academics and various business fields for the last 6 years. |
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Profile last updated May 21 |