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• In the second quarter 2009, risky asset classes continued to rally. As equity markets look through the economic cycle, the apparent consolidation of the underlying economic situation has pushed investors to reconsider the opportunities for future growth amid a consistently supportive fiscal and monetary policy environment.
• In general, the set of coordinated aggressive and unorthodox policies are gaining traction: stress indicators almost normalised and confidence in the financial sector significantly recovered, with financials rallying. Consumer confidence continued to improve globally.
• Corporate and high-yield bond markets benefited from improved investor confidence, with credit spreads narrowing since the beginning of March.
• Cash balances remained at very high levels, given the rather muted volumes during the recent market rebound. However, analysis of flows clearly indicates that investor risk appetite is growing.
Valuations: still attractive
• Despite the rebound across most risky asset classes, equity valuations still look attractive based on our proprietary models and many other valuation metrics indicating that global and regional equity markets still offer opportunities.
• Supportive actions by global authorities and the ongoing stabilisation of the financial system strengthen our belief that implied corporate and high-yield bond default rates are still somewhat exaggerated, thus leaving potential to profit from a further narrowing of spreads.
Outlook: cautiously optimistic
• In the short to medium term, uncertainty and, therefore, high volatility will persist. Consequently, we are maintaining our cautious stance towards the global macroeconomic development. However, given the size of the valuation discrepancies and the supportive environment, we are fundamentally optimistic about further upside potential for risky asset classes in the medium term.
• Of course it is impossible to predict the length and consistency of rebounds, but history has shown that they are generally sustained, rapid, of considerable amplitude, and tend to take place a long time before the recession ends, as markets anticipate future developments in the economic cycle.
• While remaining aware of possible short-term setbacks, we see promising investment opportunities ahead.
| Translation - German Überblick: das Vertrauen kommt zurück
• Im zweiten Quartal 2009 setzte sich das Rally bei den risikoreichen Anlageklassen fort. Während die Aktienmärkte den Konjunkturzyklus im Auge behalten, hat die augenscheinliche Konsolidierung der Wirtschaftslage die Anleger zu einer Neueinschätzung der künftigen Wachstumschancen bewogen – zumal das anhaltend günstige fiskalische und geldpolitische Umfeld marktstützend wirkt.
• Generell hat sich die Schlagkraft der koordinierten, aggressiv umgesetzten und unorthodoxen Massnahmen erhöht: Die Stressindikatoren haben sich fast normalisiert und das Vertrauen in den Finanzsektor ist in massgeblicher Weise zurückgekehrt, wobei die Finanzwerte kräftig anzogen. Das Verbrauchervertrauen stieg auf globaler Ebene weiter an.
• Die Märkte für Unternehmens- und Hochrisikoanleihen profitierten vom gestiegenen Anlegervertrauen: Seit Anfang März kam es zu einer Verengung der Kreditspannen.
• Angesichts der eher verhaltenen Transaktionsvolumina während des jüngsten Marktaufschwungs verharrten die Liquiditätsbestände allerdings auf sehr hohem Niveau. Die Analyse der Liquiditätsströme weist aber klar auf einen zunehmenden Risikoappetit der Anleger hin.
• Bewertungen: weiterhin attraktiv
• Trotz der Erholung in den meisten Bereichen des Hochrisikosegments sind die Aktienbewertungen auf der Grundlage unserer eigenen Modelle und der Bewertungsmodelle Dritter immer noch als attraktiv anzusehen. Das weist auf anhaltende Chancen an den globalen und regionalen Aktienmärkten hin.
• Die marktstützenden Massnahmen internationaler Behörden und die anhaltende Stabilisierung des Finanzsystems bestärken uns in unserer Einschätzung, dass die impliziten Ausfallquoten für Unternehmens- und Hochrisikoanleihen nach wie vor ziemlich übertrieben sind. Somit eröffnen sich immer noch Möglichkeiten, um von einer weiteren Verengung der Kreditspreads zu profitieren.
• Ausblick: vorsichtig optimistisch
• Kurz- bis mittelfristig werden die Unsicherheit und damit die hohe Volatilität an den Märkten fortbestehen. Wir bleiben deshalb bei unserer vorsichtigen Einschätzung bezüglich der globalen makroökonomischen Entwicklung. In Anbetracht der beachtlichen Bewertungsunterschiede und eines Umfeldes, das den Markt begünstigt, sind wir fundamental optimistisch für das weitere Renditepotenzial bei risikoreichen Asset-Klassen im mittelfristigen Bereich.
• Selbstverständlich können Dauer und Beständigkeit von Erholungsphasen nicht vorausgesagt werden. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass sie in aller Regel nachhaltig und rasch sind, eine beachtliche Breite aufweisen und lange vor dem Ende einer Rezession auftreten, weil die Märkte künftige Entwicklungen im Konjunkturzyklus vorweg nehmen.
• Obwohl wir mögliche kurzfristige Rückschläge weiterhin nicht ausschliessen können, rechnen wir mit aussichtsreichen Kapitalanlagemöglichkeiten.
| French to German: Excerpt from a new book called General field: Bus/Financial Detailed field: Finance (general) | Source text - French Goldman Sachs, précisément ! La firme new-yorkaise représente le contre-exemple de l’UBS dans la crise du marché subprime. Elle a en effet réussi un double coup de maître : en 2006, la firme est le plus gros assembleur de paquets de dette subprime de la pire qualité (débiteurs sans capacité de remboursement, crédits non documentés, propriétés acquises avec 0 % de fonds propres), dette à laquelle les agences de notations ont donné un rating AAA, c’est-à-dire la meilleure qualité de crédit. La direction de Goldman Sachs est alertée en 2006 par l’un de ses traders au sujet des risques de ces titres, composés d’hypothèques défaillantes. Elle prend ces con-sidérations très au sérieux. Gardant le secret pour elle, la banque décide de les vendre aux clients fin 2006. La firme écoulera sans mal sa cuvée 2006 de CDO, qui ne sont plus qu’à un cheveu du défaut de paiement, gagnant plusieurs milliards de dollars de revenus. Les acheteurs : des gérants de fonds, banques, et investisseurs crédules. Il est fort prob able que l’UBS, comme d’autres banques de premier ordre, en ait même fait partie. Car la banque suisse a acheté tardivement d’importantes quantités de dette subprime en 2005, 2006 et, au début 2007 les séries les plus risquées. Au grand bonheur de Goldman Sachs, il reste donc, à ce moment, des acheteurs : soit ils ne cherchent pas à savoir ce qu’ils achètent, soit ils croient encore à une poursuite de la chevauchée fantastique du crédit. | Translation - German Ausgerechnet Goldman Sachs! Die New Yorker Firma ist in Bezug auf die Krise des Subprime-Marktes das Gegenstück zur UBS. Ihr ist ein magistraler Doppelschlag geglückt: Im Jahr 2006 hat die Bank die grössten Bestände an Subprime-Schuldpaketen der schlechtesten Qualität aufgebaut (Papiere von Schuldnern ohne jede Fähigkeit zur Rückzahlung, nicht dokumentierte Kredite, Immobilien, die ganz ohne eigene Mittel erworben wurden). Diese Schuldpapiere wurden von den Rating-Agenturen mit einem AAA, der höchsten Bonitätsstufe, bewertet. Die Direktion von Goldman Sachs wird 2006 durch einen ihrer Trader alarmiert, der sie auf die Risiken dieser Papiere, die aus notleidenden Hypotheken bestehen, aufmerksam macht. Sie nimmt diesen Hinweis sehr ernst. Die Bank behält das Geheimnis jedoch für sich und beschliesst, die Titel Ende 2006 an die Kunden abzugeben. Sie stösst den «Jahrgang 2006», alles CDOs, die nur um Haaresbreite von einem Ausfall der Zahlungen (so genannter «Default») entfernt sind, ohne grosse Mühe ab und generiert damit Erträge von mehreren Milliarden. Die Käufer sind Fondsverwalter, Banken und gutgläubige Anleger. Gut möglich, dass die UBS ebenso wie andere erstklassige Banken dazu gehörte. Denn die Schweizer Bank hat noch zu einem sehr späten Zeitpunkt bedeutende Mengen an Subprime-Papieren gekauft: 2005, 2006, und dann Anfang 2007 die riskantesten Tranchen. Zum grossen Glück von Goldman Sachs gibt es zu diesem Zeitpunkt noch Käufer: Entweder sie kümmern sich nicht darum, was sie kaufen, oder sie glauben, dass der fantastische Höhenflug an den Kreditmärkten noch nicht zu Ende ist. |
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