English to German: Joint diseases General field: Medical Detailed field: Medical (general) |
Source text - English Congenital and developmental conditions
Inherited disorders: Joint disorders with established genetic transmission occur in both dogs and cats.
Canine hip and elbow dysplasia: Canine hip and elbow dysplasia are inherited disorders that result in incongruent hip and elbow joints. Their underlying aetiopathogenesis is complex but it is generally accepted that their cause is polygenic and their phenotypic expression can be influenced by environmental factors such as nutrition, rate of growth and exercise (Hedhammar et al., 1974). They are the subject of specific control schemes based on radiography in most countries.
Osteochondrosis: Dogs are genetically predisposed to osteochondrosis in its various manifestations. It affects many joints and is also one component of the elbow dysplasia group of disorders, although it also commonly occurs in other joints such as the shoulder, stifle and tarsus in dogs (see relevant chapters). Local ischaemia is thought to be the key initiating factor for osteochon¬drosis. Failure of the joint cartilage to mineralize leads to thickened and weakened articular cartilage that is prone to rupture and so exposes the underlying subchondral bone to synovial fluid. The sequence of cartilage fragmentation and subchondral bone lysis produces joint pain and lameness. This phase of the disorder is called osteochondritis dissecans. The incidence of osteochondrosis is exacerbated by over consumption and over supplementation of food.
Mucopolysaccharidoses: These are a group of genetic lysosomal storage disorders characterized by abnormal cartilage formation, and subsequent bone and joint malformation. Several subtypes of the disorder exist, the best studied being MPS VI which occurs in cats of Siamese ancestry. There are two underlying genotypes and three phenotypic modes of expression of MPS VI, which range from minimal bone and joint malformation to bizarre remodelling of the vertebrae and severe osteoarthrosis (Crawley et al., 1998). Other forms of MPS reported in dogs and cats include MPS I, II, III, IV and VII. These share charac¬teristics
| Translation - German Kongenitale Erkrankungen und Entwicklungsstörungen von Gelenken
Erbliche Gelenkerkrankungen: Gelenkerkrankungen, die nachweislich genetisch weitergegeben werden, sind sowohl bei Hunden wie auch bei Katzen bekannt.
Hüft- und Ellbogengelenkdysplasie des Hundes: Bei der kaninen Hüftgelenk- und Ellbogendysplasie handelt es sich um erbliche Krankheiten, die zu Inkongruenz dieser Gelenke führen. Die zugrundeliegende Ätiopathogenese ist komplex, doch geht man von einer polygenetischen Ursache aus; die phänotypische Manifestation kann durch Umweltfaktoren wie Ernährung, Wachstumsgeschwindigkeit und körperliche Aktivität beeinflusst werden (Hedhammar et al., 1974). In den meisten Ländern unterliegen diese erblichen Gelenkerkrankungen speziellen Screeningprogrammen, die auf Röntgenaufnahmen basieren.
Osteochondrose: Bei Hunden ist eine genetische Prädisposition für Osteochondrose in ihren verschiedenen Manifestationsformen bekannt. Die Osteochondrose kann viele Gelenke betreffen und stellt auch eine Komponente der Ellbogendysplasie dar; sie betrifft bei Hunden für gewöhnlich auch andere Gelenke wie Schulter-, Knie- oder Tarsalgelenk (siehe jeweilige Kapitel). Man geht davon aus, dass eine lokale Ischämie den initialen Schlüsselfaktor zur Osteochon¬drose darstellt. Wird ein Gelenkknorpel nicht mineralisiert, führt dies zu seiner Verdickung und Schwächung und prädisponiert damit für eine Ruptur, sodass der darunterliegende subchondrale Knochen der Synovialflüssigkeit ausgesetzt ist. Diese Abfolge von Knorpelfragmentation und Osteolyse des subchondralen Knochens erzeugt Schmerzen und Lahmheit. Diese Phase der Erkrankung wird als Osteochondrosis dissecans bezeichnet. Durch übermäßige Energie- und Nährstoffzufuhr kommt es zu erhöhter Inzidenz dieser Krankheit.
Mukopolysaccharidosen: Diese Gruppe genetisch bedingter lysosomaler Speicherkrankheiten ist durch abnorme Knorpelbildung charakterisiert, in deren Folge es zu Fehlbildungen von Knochen und Gelenken kommt. Man unterscheidet verschiedene Subtypen der Mukopolysaccharidose (MPS), von denen die MPS VI von Katzen siamesicher Abstammung die am besten untersuchte darstellt. Es gibt zwei zugrundeliegende Genotypen und drei phänotypische Ausprägungen der MPS VI; diese reichen von minimalen Knochen- und Gelenkfehlbildungen bis zu bizarren Missbildungen der Wirbel oder schwerer Osteoarthrose (Crawley et al., 1998). Andere Formen der MPS bei Hunden und Katzen sind die Typen I, II, III, IV und VII. Bei allen diesen Formen weisen betroffene Tiere Knochenfehlbildungen und Osteoarthrose auf.
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