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Vermögensschaden-Haftpflicht und Berufshaftpflicht
Thread poster: Aniello Scognamiglio

Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Sep 21, 2008

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist mir bewusst, dass das Thema schon oft diskutiert wurde, aber mich interessiert *aktuelles* Feedback und vor allem Antworten auf die Frage, wieviele Übersetzer diese Versicherung(en) tatsächlich benötigen und abgeschlossen haben bzw. in welchen Branchen sie dringend zu empfehlen sind. Handelt es sich um Muss- oder Kannversicherungen?
Falls die Namen von empfehlenswerten Versicherungen nicht genannt werden dürfen, bitte ich um Information an meine E- Mail- Adresse vers @ italengger.com. (Blanks bitte löschen)

Vielen Dank!
Aniello Scognamiglio


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Jerzy Czopik  Identity Verified
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Eine MUSS-Versicherung aus meiner Sicht Sep 21, 2008

Viele versichern sich gegen Glasbruch, haben eine private Haftpflichtversicherung, schließen Vollkaskoversicherungen für ihre Autos ab, um sich vor potentiellen finanziellen Verlusten in diesen Bereichen zu schützen. Damit sind wir privat oft sehr gut (vielleicht sogar unnötig) geschützt.
Wie sieht es dann aber in unserem Beruf aus? Wir sind Einzelunternehmer, dh. müssen für unser Tun auch die Haftung übernehmen. Eine Haftungsbeschränkung wie bei einer GmbH ergibt sich dabei nicht (wie es ist, wenn wir in den AGB die Haftung auf den Auftragswert beschränken und wie weit es vor Gericht Bestand haben könnte, weiß ich nicht).
Stellen wir uns nun Mal vor, was passiert, wenn wir eine Übersetzung liefern, die in einer etwas größeren Auflage gedruckt werden muss (beispielsweise ein Katalog). Trotz sorgfältiger Kontrolle schleicht sich in diesen Katalog ein Fehler ein, den WIR zu verantworten haben. Die gesamte Katalogauflage muss daraufhin eingestampft und neu gedruckt werden. Der Kunde kommt mit seinen Regressforderungen auf uns zu - und wir dürfen den Neudruck voll bezahlen. Solche Kosten können leich in Zehntausende steigen, und welcher Freelancer kann schon einen solchen Verlust verkraften.
Wenn wir uns jetzt ein Worst-Case-Szenarion bei der Übersetzung eines Handbuches vorstellen, bei dem es um sicherheitsrelevante Teile geht, so ist es nicht ausgeschlossen, dass aufgrund eines Übersetzungsfehlers ein Mensch ums Leben kommt. Was käme dann auf den Fehlerverusacher zu, möchte ich mir lieber nicht ausmalen.
Daher sehe ich hier eine absolute Notwendigkeit, mich bei meiner Tätigkeit zu versichern. Das sehen auch einige Kunden so und verlangen einen Nachweis, dass wir versichert sind.
In meinem Falle ist die Versicherungsgesellschaft die Victoria, wo wir ein individuelles Angebot erhalten haben. Ich glaube nicht, dass diese Information gegen irgendwelche Regeln von ProZ verstößt.
Da es sich bei derartigen Versicherungen um Sonderversicherungen handelt, würde ich mir einfach von verschiedenen Gesellschaften Angebote erstellen lassen und sie miteinander vergleichen. Dabei werden nicht viele Versichererer so etwas wirklich im Angebot haben. Schon beim Einholen der Angebote wird man möglicherweise feststellen können, wer auf unsere Bedürfnisse eingeht und wer nicht.


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Jonas_Je
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Deckungssumme/Agenturen Sep 21, 2008

Meine Meinung dazu ist, dass bei Abschluss einer Versicherung darauf geachtet werden sollte, wie hoch die Deckungssumme ist. Ich habe schon Werbeanzeigen von Versicherern mit einem Angebot für unsere Branche gelesen, bei der die Deckung teilweise nur 100.000 - 200.000 Euro beträgt. Wenn ein wirklicher Schadensfall eintritt, könnte der meiner Meinung nach aber schnell höher liegen, entsprechend hoch sollte dann auch die Deckungssumme sein.

Was mich persönlich interessiert und ich gern an Aniellos interessante Frage anschließen würde: Wie sieht es eurer Meinung nach mit Direktkunden vs. Agenturen bezüglich einer Versicherung aus? Sollte man von der Agentur nicht erwarten, dass sie beim Ausmerzen von Fehlern hilft, indem sie beispielsweise sicherstellt, dass die Übersetzung Korrektur gelesen wird? Ich habe bei einigen Agenturen Vereinbarungen unterschrieben, in denen stand, dass der Übersetzer schadlos gehalten wird. Bei vielen Agenturen jedoch nicht, daher frage ich mich schon, inwiefern die Agentur bei einem Schadensfall in der Pflicht stehen würde.


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Sonja Kroll  Identity Verified
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Denke ich auch drüber nach, Sep 21, 2008

was kostet denn der Spaß so Pi mal Daumen?
Schöne Grüße
Sonja


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Jerzy Czopik  Identity Verified
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Mehrere Hundert Euro pro Jahr Sep 21, 2008

Je nach Deckungssumme und Umfang. Pauschale Aussage ist für mich nicht möglich, da ich mittlerweile nur das weiß, was ich selbst bezahle.
Auch hängt der Beitrag von der Anzahl der versicherten Mitarbeiter, sprich ob ich nur mich oder ggf. auch mich mit einer weiteren Person (für den Fall, dass ich ein Projekt nicht mehr alleine bearbeiten kann) versichere. Das ist neben der Versicherungssumme in meinen Augen der zweite springende Punkt.


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Heike Behl, Ph.D.  Identity Verified
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Scheinbar nicht praktikabel in den USA Sep 21, 2008

Nachdem ein potenzieller Kunde in Deutschland von mir eine Haftpflichtversicherung verlangt hat*, habe ich mich vor ca. 2 oder 3 Jahren hier in den USA danach erkundigt. Mir wurde - allerdings erst nach spezifischem Nachfragen - erklärt, dass die in den USA abgeschlossene Versicherung nur für die USA gelte und ich für Deutschland (und jedes weitere Land) eine separate Versicherung benötigen würde.

Kann natürlich sein, dass dies nur für dies eine Versicherungsunternehmen gilt bzw. galt, aber es handelt sich dabei um das Unternehmen, das mit der ATA zusammenarbeitet, also eigentlich auf die speziellen Bedürfnisse international tätiger Übersetzer eingestellt sein sollte.

Ich habe nun jedoch gewiss nicht vor, für jedes der Länder, in dem ich Kunden habe, eine gesonderte Haftpflichtversicherung abzuschließen.

In den meisten meiner Verträge mit Agenturen ist meine Haftung auf den für das jeweilige Projekt zu zahlenden Betrag bzw. auf einen akzeptablen Festbetrag festgelegt.


*Der Vertrag dieser Agentur versuchte außerdem, auch bei zu später Lieferung aufgrund technischer Probleme (z.B. Serverausfall beim Provider) den Übersetzer haftbar zu machen. Da die Agentur die von mir gewünschten Änderungen ablehnte mit den Worten, dass alles nur pro forma wäre und sowieso vom deutschen Recht geregelt würde, aber in ihren eigenen Geschäftsbedingungen genau die von mir gewünschten Ausschlüsse enthalten waren, habe ich auf eine Zusammenarbeit verzichtet. Mir scheint, dass diese Agentur, anstatt selbst eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, sämtliche Verantwortung dem Übersetzer zuschieben wollte.


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Christiane Boehme  Identity Verified
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Unverzichtbar Sep 22, 2008

Ich bin auch der Meinung, dass man sich als Freiberufler gegen berufliche Risiken absichern muss. Und im Vergleich zu möglichen Forderungen ist der Versicherungsbeitrag relativ gering - ungefähr 185 Euro im Jahr für Berufshaftpflicht und Vermögensschadenhaftpflicht. Im Gegensatz zu Jerzy habe ich aber auch nur eine Versicherung für mich selbst.
Der BDÜ hat über einen Berliner Versicherungsmakler Gruppenverträge aushandeln lassen, die auf die Bedürfnisse der Übersetzer und Dolmetscher zugeschnitten und auch nicht zu teuer sind.

@ Jonas_Je
Natürlich spielt die Deckungssumme auch eine Rolle. Die Berufshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden mit 2 Mio Euro ab, die Vermögensschadenhaftpflicht deckt Schäden bis 100.000 Euro pro Versicherungsfall ab.


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Verantwortung vs. Haftung Sep 22, 2008

Jerzy Czopik wrote:

Wir sind Einzelunternehmer, dh. müssen für unser Tun auch die Haftung übernehmen.



Danke für die Ausführungen, Jerzy!

Dass wir in der Regel dafür *verantwortlich* sind, was wir liefern, steht außer Frage. "Haftung" ist jedoch nicht dasselbe wie "Verantwortung". Ich bin kein Jurist, aber soviel ich weiß, müssen eine Reihe von "Bedingungen" erfüllt sein, ehe ein Übersetzer belangt werden kann. Beispiel: Wurde dem Übersetzer die Druckfahne zur Durchsicht vorgelegt?

Interessant ist deine Bemerkung, dass Kunden einen Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung verlangen. Solche Kunden habe ich (noch) nicht.

Spontan fällt mir ein: Wenn viele Übersetzer keine Versicherung abgeschlossen haben, sind die Kolleginnen und Kollegen im Vorteil, die eine Police besitzen. Die Versicherung lässt sich als "Mehrwert" verkaufen.

Aniello


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Deckungssumme ist ein guter Punkt Sep 23, 2008

Jonas_Je wrote:

Sollte man von der Agentur nicht erwarten, dass sie beim Ausmerzen von Fehlern hilft, indem sie beispielsweise sicherstellt, dass die Übersetzung Korrektur gelesen wird? Ich habe bei einigen Agenturen Vereinbarungen unterschrieben, in denen stand, dass der Übersetzer schadlos gehalten wird.


Sofern nichts Anderweitiges vereinbart ist, gehe ich davon aus, dass das Übersetzungbüro/die Agentur haftet. Anders verhält sich die Sache, wenn man für Direktkunden tätig ist.


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Jerzy Czopik  Identity Verified
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Warum? Sep 23, 2008

Aniello Scognamiglio wrote:
Sofern nichts Anderweitiges vereinbart ist, gehe ich davon aus, dass das Übersetzungbüro/die Agentur haftet. Anders verhält sich die Sache, wenn man für Direktkunden tätig ist.


Warum soll die Agentur für nachweisliche Fehler des Übersetzers haften? Eine Agentur ist kein Panzer für uns. Und Fehler machen wir leider alle - das ist Tatsache. Schließlich sind wir diejenigen, die den Text übersetzen. Wenn wir dann den Text zum Drucken freigeben, auch wenn dieser über eine Agentur kam, haben wir die Finger in der Tür, nicht die Agentur. Zumindest nicht selbstverständlich.


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Es kommt drauf an Sep 24, 2008

Jerzy Czopik wrote:

Aniello Scognamiglio wrote:
Sofern nichts Anderweitiges vereinbart ist, gehe ich davon aus, dass das Übersetzungbüro/die Agentur haftet. Anders verhält sich die Sache, wenn man für Direktkunden tätig ist.


Warum soll die Agentur für nachweisliche Fehler des Übersetzers haften? Eine Agentur ist kein Panzer für uns. Und Fehler machen wir leider alle - das ist Tatsache. Schließlich sind wir diejenigen, die den Text übersetzen. Wenn wir dann den Text zum Drucken freigeben, auch wenn dieser über eine Agentur kam, haben wir die Finger in der Tür, nicht die Agentur. Zumindest nicht selbstverständlich.


Wie gesagt, es kommt darauf an.
Wenn ich für einen Direktkunden tätig bin, ist ER mein Vertragspartner.
Im Falle eines Übersetzungsbüros ist das *Büro* mein Vertrags- und Ansprechpartner.
Innerhalb einer gewissen Zeit nimmt es meine Dienstleistung ab oder äußert ggf. Nachbesserungswünsche und zahlt schließlich.
Wenn es im vereinbarten Zeitraum keine Einwände gibt, gilt der Auftrag als abgenommen und erledigt. Wenn es Einwände gibt, arbeite ich solange an einer Lösung, bis der Kunde zu mindestens 100% zufrieden ist.
Wenn der Kunde (egal ob Direktkunde oder Übüro) ohne meine Kenntnis bzw. mein Feedback das Produkt verändert und freigibt/publiziert, dann übernehme ich dafür keine Haftung. Das steht auch in meinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Zurück zur Ausgangsfrage, diesmal etwas anders ausgedrückt:
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Übersetzer von einem Übersetzungsbüro oder von einem Direktkunden belangt wird? Wie oft ist das schon in der Praxis vorgekommen? Wer kennt solche Fälle?


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xxxwonita
China
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Wenn Henry Hint, Sep 24, 2008

Aniello Scognamiglio wrote:
Handelt es sich um Muss- oder Kannversicherungen?


unser amerikanischer Kollege, Deutsch verstände, würde er sicherlich seine klassische Frage zu diesem Thema stellen:

Kennt jemand einen konkreten Fall, in dem ein Übersetzer wegen Übersetzungsfehler angeklagt wurde/wird?

Wenn niemand sich dazu meldet, dann ist eine Versicherung für die Übersetzer überflüssig.

So siehe ich das auch.


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maxdem
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Öffentlichkeit Sep 24, 2008

Bin Tiede wrote:

....
Kennt jemand einen konkreten Fall, in dem ein Übersetzer wegen Übersetzungsfehler angeklagt wurde/wird?

Wenn niemand sich dazu meldet, dann ist eine Versicherung für die Übersetzer überflüssig.

So siehe ich das auch.



wer bitte schön wäre denn so dämlich in aller Öffentlichkeit für jede Suchmaschine auffindbar seinen Namen oder sein Profil damit in Verbindung zu bringen, dass er schon mal wegen eines Übersetzungsfehlers verklagt wurde.
Keine Antwort bedeutet daher hier natürlich auch keine Information.

und die Aussage vorher, dass die Agenturen selber schuld sind, wenn sie da was zur Veröffentlichung geben ist auch Quatsch, denn die Gewährleistung bleibt bestehen. Die Frage ist doch eher, inwiefern besteht überhaupt eine Schadensersatzpflicht, die über den Auftragswert hinausgeht.

Wie wäre z.B. das Beispiel eines Autoherstellers/verkäufers, der in Regress genommen werden soll, weil wegen eines Fehlers am Auto ein Unfall verursacht wird, oder weil man wegen einer Panne z.B. einen wichtigen Termin verpasst oder halt auch nur im Hotel übernachten muss.


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Wie bitte? Sep 25, 2008

Bin Tiede wrote:

Kennt jemand einen konkreten Fall, in dem ein Übersetzer wegen Übersetzungsfehler angeklagt wurde/wird?

Wenn niemand sich dazu meldet, dann ist eine Versicherung für die Übersetzer überflüssig.

So siehe ich das auch.


Es geht nicht darum zu erfahren (namentlich), WEM das schon einmal passiert ist. Das war und ist nicht die Frage. Es wäre de facto "beruflicher Selbstmord", wenn ein Übersetzer in einem öffentlich zugänglichen Forum verkünden würde, dass er mal auf 100.000 Euro Schadenersatz verklagt wurde.

Die Aussage "Wenn niemand sich dazu meldet, dann ist eine Versicherung für die Übersetzer überflüssig." kann nicht dein Ernst sein.

Nur am Rande: JEDE Versicherung ist überflüssig, solange man sie nicht braucht

Daher noch einmal meine Frage: Kann- oder Mussversicherung?

Aufgrund der dürftigen Resonanz zu diesem Thema vermute ich, dass die meisten Übersetzer keine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Weiß jemand, ob es dazu eine Studie gibt?


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Welche Rolle spielen Branche und Fachgebiete Sep 25, 2008

Jerzy Czopik wrote:

Je nach Deckungssumme und Umfang.


Weißt du, ob Fachgebiete oder Branchen auch eine Rolle spielen?
Müssen z. B. Medizin-Übersetzer einen höheren Beitrag zahlen als Techniker?


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