Neue, einseitig auferlegte Moderatorenverträge fair?
Thread poster: Marinus Vesseur

Marinus Vesseur  Identity Verified
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Mar 16, 2009

Da Ralf jetzt leider als Moderator ausgestiegen ist und er sich auch nicht zu den Einzelheiten äußern kann oder möchte, bin ich doch mal gespannt, ob jetzt jemand weiß, was wirklich Sache ist?

War/ist die Moderatorentätigkeit tatsächlich nur auf Basis freiwilliger Teilnahme an der ProZ-Gemeinschaft oder gab/gibt es Gegenleistungen?

Warum wurde das System wirklich geändert? Wissen wir mehr, als in Henry's neuerdings ziemlich vagen Managergequassel-Beiträgen zu lesen ist?

Stimmt es, dass mehr als 20 Moderatoren die Moderatorentätigkeit an den Nagel gehängt haben? Warum?

Haben wir es hier mit einer "Firma" zu tun, die jahrelang nur zu gerne die freiwillige Mitarbeit zum eigenen Nutzen angewandt hat, um jetzt, wo es nicht mehr bequem oder finanziell interessant ist, sich mit einem Dankeschön dieser lästigen "Mitarbeitern" zu entledigen?

Liegt womöglich sogar ein Verkauf des Unternehmens ProZ an? Sind die neuerdings ziemlich kapitalistisch wirkende Entwicklungen Teil eines anderen, größeren Plans zur weiteren Kommerzialisierung von ProZ?

Mit anderen Worten: Verhält sich die Geschäftsleitung noch mit der gewünschten Integrität?

Achtung: ich weiß es nicht genau und wiederhole zum Teil nur Gerüchte, die jetzt im Umlauf sind. Nur, wenn manches davon stimmt, sollte man dan nicht auf die Barrikaden gehen?

Also: wer weiß mehr? Bitte nur sachlich richtige, vorzugsweise belegbare Informationen.

Danke im Voraus.

Euer Marinus.


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Geneviève von Levetzow  Identity Verified
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20 = kein Gerücht Mar 16, 2009

Marinus,

es ist die Aussage von John Chandoux. Im frz. Forum zu lesen.

Und der Mann verbreitet wirklich keine Gerüchte. Er war einer der besten Moderatoren.

Geneviève


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Ralf Lemster  Identity Verified
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Es gab und gibt keine "Moderatorenverträge" Mar 16, 2009

Marinus,
ich kann Dein Informationsbedürfnis durchaus nachvollziehen. Dennoch möchte ich Dich herzlich bitten, keine Gerüchteküche zu eröffnen.


War/ist die Moderatorentätigkeit tatsächlich nur auf Basis freiwilliger Teilnahme an der ProZ-Gemeinschaft oder gab/gibt es Gegenleistungen?

Das ist eine Suggestivfrage, die ich auf das Entschiedenste zurückweise - allein mit der darin enthaltenen Andeutung tust Du einer Reihe engagierter Freiwilliger in ziemlich übler Weise Unrecht.

Das "alte" Moderatorensystem hat seinen Ursprung in einem Treffen in London im November 2002, bei dem Henry seine Vision für die Entwicklung von ProZ.com präsentierte und die Moderatoren zur aktiven Beteiligung und Initiative einlud. In der Folge gab es im Februar 2004 ein weiteres Meeting in Sitges, bei dem die Initiativen weiter entwickelt wurden. Die Anreise zu beiden Meetings - wie auch zu allen Powwows, Konferenzen, etc. - haben Moderatoren immer und vollumfänglich selbst getragen. Auch unsere Mitgliedschaft haben wir immer aus eigener Tasche gezahlt.

Ich formuliere deswegen so klar und deutlich, weil unsere Unabhängigkeit seit 2002 ein zentraler Aspekt der Moderatorentätigkeit war.


Warum wurde das System wirklich geändert? Wissen wir mehr, als in Henry's neuerdings ziemlich vagen Managergequassel-Beiträgen zu lesen ist?

Da wirst Du Henry selbst fragen müssen.

Stimmt es, dass mehr als 20 Moderatoren die Moderatorentätigkeit an den Nagel gehängt haben?

Ich habe nicht exakt mitgezählt, aber die Dimension kommt hin.

Bitte nur sachlich richtige, vorzugsweise belegbare Informationen.

Im Gegenzug: Bitte nur sachliche Fragen ohne Legendenbildung. Danke.

Gruß Ralf


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Marinus Vesseur  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Fairness, Integrität? Mar 16, 2009

Bravo! Na, das ist doch schon mal eine Klarstellung, die es gebraucht hat. Vielen Dank dafür!

In keinster Weise wollte ich unterstellen, dass ich oder andere glauben, dass der Moderator materielle Vorteile aus seiner Tätigkeit geniesst. (Andererseits: wäre eine geringe Entschädigung, in welche Form aus immer, so schlimm gewesen?)

Umso größer der Respekt, den den (Ex-)Moderatoren jetzt entgegenzubringen wäre.

Worauf ich hinaus will: Dieses wertvolle Haus wurde mit deiner freiwilligen Arbeit gebaut. Hat jetzt der Besitzer entschieden, dass ihm einige der Freiwilligen Helfer zu wild geworden sind und somit die Vorrechte ALLER Moderatoren beschnitten?

Ich habe ein ganz schlechtes Gefühl dabei. Was soll man davon halten?

Die Frage geht jetzt nicht direkt an dich, sondern an meinen Kollegen hier.


Ralf Lemster wrote:

Das "alte" Moderatorensystem hat seinen Ursprung in einem Treffen in London im November 2002, bei dem Henry seine Vision für die Entwicklung von ProZ.com präsentierte und die Moderatoren zur aktiven Beteiligung und Initiative einlud. In der Folge gab es im Februar 2004 ein weiteres Meeting in Sitges, bei dem die Initiativen weiter entwickelt wurden. Die Anreise zu beiden Meetings - wie auch zu allen Powwows, Konferenzen, etc. - haben Moderatoren immer und vollumfänglich selbst getragen. Auch unsere Mitgliedschaft haben wir immer aus eigener Tasche gezahlt.

...

Gruß Ralf


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KSL Berlin  Identity Verified
Portugal
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Verkauf von ProZ? Mar 16, 2009

Diese Planung hat Henry in den Kommentaren zur folgenden Link explizit verneint:

http://simmer-lossner.blogspot.com/2009/03/another-one-bites-dust.html


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
Germany
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Frage unglücklich formuliert Mar 16, 2009

Marinus Vesseur wrote:

War/ist die Moderatorentätigkeit tatsächlich nur auf Basis freiwilliger Teilnahme an der ProZ-Gemeinschaft oder gab/gibt es Gegenleistungen?



Hallo Marinus,

was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, wieso du spekulative Fragen stellst, aber nur sachlich richtige, vorzugsweise belegbare Informationen wünschst. Sorry, das passt nicht zusammen. Deine Frage ist meines Erachtens unglücklich formuliert.

Mein Senf zum Thema "Moderatoren":
ProZ ist schnell gewachsen, macht eine Wandlung durch: Die "kuschelige" Community mutiert langsam aber sicher zu einem profitorientierten Unternehmen (siehe die Forenthemen der letzten Zeit) mit Kinderkrankheiten. Wir sind die Kunden und die Moderatoren sind (oder waren?) die Input gebende Schnittstelle zwischen der "Basis" und dem "Management".

Rein sachlich gesehen, ich betone "rein sachlich", geht das Unternehmen einen strategischen Weg, den viele Moderatoren nicht mitgehen wollen oder können. Es gibt sicherlich mehrere Gründe. Sicher wissen wir (wenn auch nicht im Detail), dass sich die Rolle der Moderatoren erheblich geändert hat, so sehr, dass viele Moderatoren es vorgezogen haben, ihren Job an den Nagel zu hängen. Andererseits hat das Management eine Vision (welche auch immer), die mit den Vorstellungen der zurückgetretenen Moderatoren inkompatibel ist. In einem solchen Fall ist eine "Trennung" meist die beste Lösung.

In einem anderen Thread habe ich mal erwähnt, dass es in meinem Augen ein Fehler war, dieses offensichtlich unterschätzte Thema reaktiv zu behandeln. Das Management hätte frühzeitig informieren müssen. Was verständlicherweise einen Nachgeschmack hinterlassen hat, ist die Tatsache, dass die meisten Moderatoren binnen kürzester Zeit "das Handtuch geworfen haben". Da fragt man sich zu Recht, was geschehen ist, da die Moderatoren ProZ.com wesentlich mitgeformt haben.

Dein Informationsbedürfnis und das vieler ProZianer zeigt nur deutlich, dass das Management gut beraten ist, künftig transparent und proaktiv zu informieren, wenn es seine Kunden (uns!) überzeugen und behalten will.


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Giuliana Buscaglione  Identity Verified
Austria
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Integrität & Respekt Mar 17, 2009

Guten Morgen,

Ralf hat das Wesentliche schon portraitiert. In der Sparte habe ich praktisch nix hinzuzufügen: Dort wurden Freundschaften geschmiedet und eine Gruppe gleichgesinnter menschlicher Wesen geformt, deren Beziehung und gegenseitiger Unterstützung immer noch sehr stark ist.

Integrität geht Hand in Hand mit Würde. Korrektheit mit Konsequenz.

Diese Eigenschaften bleiben einem selbstständig denkenden Menschen erhalten, egal was sich um man und frau tut.

Was aber auf der Hand liegt und jede(r) sehen kann, ist keinesfalls der Anfang, sondern nur das Ende.

Eine Gruppe kann wohl aus sehr unterschiedlichen Menschen bestehen, vorausgesetzt, dass diese Menschen 'was gemeinsam haben. Wenn das nicht mehr gegeben ist, steigt man und frau einfach und konsequent aus.

Man und frau findet nur das, wonach man und frau gesucht hat. Daher erübrigt sich meines Erachtens jedwede weitere Erklärung oder Aussage - aus Respekt vor allen anderen Mitmenschen in diesem Business und ihren faktisch zu formenden und faktisch schon geformten Meinungen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Arbeitstag.


Giuliana


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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
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Integrität, Respekt UND (freiwilliges) Engagement Mar 17, 2009

Sorry, Marinus, aber ich kann Ralf und Giuliana - und auch Aniello, was den Widerspruch zwischen der spekulativen Natur Deines Eröffnungsbeitrages und Deiner vorgebrachten Frage angeht - nur vollumfänglich zustimmen.

Und gerade das praktizierte freiwillige Engagement der Moderatoren (d. h. ohne Gegenleistung in Form von Geld oder anderen Vergünstigungen) sehe ich als entscheidenden Punkt, der uns davor bewahrt (hat), in irgendeine "Günstlingsecke" gestellt zu werden, so dass wir die so wichtige neutrale und unanfechtbare Position wahren konnten/können.

Mehr gibt es dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen.

Steffen


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Jerzy Czopik  Identity Verified
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Freiwilligkeit, denn Geben ist mehr als Nehmen Mar 17, 2009

das wäre, was ich noch zu den Äußerungen von Giuliana, Ralf und Steffen hinzufügen kann.
Aufgrund des Londoner-Treffens 2002 hat sich die damals noch wenig organisierte Gruppe freiwillig tätiger Mitglieder, die die Moderatorenrolle übernommen haben, zu einem sehr eng zusammenarbeitenden Team umgebildet. Wie bereits mehrfach erwähnt, war dies ein entscheidender Schritt zum Erfolg von ProZ. Henry hat die Grundsteine gelegt, die Community hat diese zusammen mit den Moderatoren mit Leben gefüllt.
Die nun eingetretenen Veränderungen lassen sich eigentlich sehr schnell zusammenfassen. Henry hat die Grundzüge der Reform in dem hier bereits erwähntem Forumsthema dargestellt. Im Prinzip geht es um die Verlagerung der Verantwortung von den freiwilligen Moderatoren auf die beahlten Kräfte, um die Moderatoren zu entlasten. Dabei wird die Rolle der Moderatoren deutlich eingechränkt.

Beste Grüße
Jerzy


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Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
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Eine Lanze für Marinus Mar 17, 2009

Seine diesbezügliche Frage war sicher ganz ohne Hintergedanke gestellt. Ich selbst war immer davon ausgegangen, dass die Moderatoren eine Entschädigung in irgendeiner Form erhalten würden. Das hätte ihrem Ansehen bei mir keinen Schaden zugefügt.

Danke allen bisherigen Mods, insbesondere Ralf, für Eure Tätigkeit! Und Dank auch denen, die (vorläufig) weitermachen.

Gruß
Heinrich

[Bearbeitet am 2009-03-17 12:59 GMT]


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Tal Anja Cohen  Identity Verified
Switzerland
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@Jerzy (betreffend "Verlagerung der Verantwortung") Mar 17, 2009

Jerzy Czopik wrote:
Im Prinzip geht es um die Verlagerung der Verantwortung von den freiwilligen Moderatoren auf die beahlten Kräfte, um die Moderatoren zu entlasten. Dabei wird die Rolle der Moderatoren deutlich eingechränkt.


Wurde denn eine solche "Entlastung" zumindest zeitweise/teilweise auch von Moderatorenseite gewünscht?

[Edited at 2009-03-17 13:14 GMT]


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Marinus Vesseur  Identity Verified
Canada
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TOPIC STARTER
Danke! Mar 17, 2009

Danke Heinrich. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ich habe die Kritik an meine "Unterstellung" (welche Kritik im Prinzip die tatsächliche Unterstellung war) mal kurz ohne Kommentar so laufen lassen, denn jetzt wissen wir wenigstens was Sache ist. Ich bin auch gar nicht böse drum, denn sie bot Ralf und Steffen die Gelegenheit mal das ein oder andere klar zu stellen und das war gut so.

Mein Psychotherapeut sagte mal: Vorsicht bei der Vermischung von Freundschaft und Geschäft. Das sind zwei völlig verschiedene "Verträge", die besonders klare Verhältnisse erfordern, sonst bleibt am Ende nur noch die Verbitterung. Jetzt, wo ProZ sich mehr und mehr zum Geschäft zu entwickeln scheint, könnte es für manchen freiwilligen Mitarbeiter tatsächlich bald so kommen.

Ich wünschte, man könnte organisiert etwas Konkretes unternehmen, um die Geschäftsleitung zur Besinnung zu bringen, denn eine wunderbare Community scheint hier auf der Kippe zu stehen.


Heinrich Pesch wrote:

Seine diesbezügliche Frage war sicher ganz ohne Hintergedanke gestellt. Ich selbst war immer davon ausgegangen, dass die Moderatoren eine Entschädigung in irgendeiner Form erhalten würden. Das hätte ihrem Ansehen bei mir keinen Schaden zugefügt.

Danke allen bisherigen Mods, insbesondere Ralf, für Eure Tätigkeit! Und Dank auch denen, die (vorläufig) weitermachen.


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Das hätte ich auch verneint... Mar 18, 2009

Kevin Lossner wrote:


Diese Planung hat Henry in den Kommentaren zur folgenden Link explizit verneint:

http://simmer-lossner.blogspot.com/2009/03/another-one-bites-dust.html


Hmm... Das hätte ich an Henrys Stelle auch gesagt. Grundsätzlich heißt es "Nein" und erst wenn es soweit ist, erfolgt eine Presseveröffentlichung. Alles andere würde nur den Übersetzerfrieden stören.


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
Germany
Local time: 19:50
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Organisation im Wandel - Jeder einzelne Punkt ist ein Thread. Mar 18, 2009

Marinus Vesseur wrote:

Ich wünschte, man könnte organisiert etwas Konkretes unternehmen, um die Geschäftsleitung zur Besinnung zu bringen, denn eine wunderbare Community scheint hier auf der Kippe zu stehen.


Hallo Marinus,

jede Frage in deinem Anfangsbeitrag ist einen eigenen Thread wert.
Mich persönlich hat nur der Widerspruch in deinem Thread etwas irritiert, mehr nicht.

Was seit Monaten (teilweise unbemerkt schon wesentlich länger, siehe Google Analytics und Google Ads) geschieht, ist ein normaler Entwicklungsprozess: Eine Organisation im Wandel. Weder Fisch noch Fleisch. Soll heißen: Nicht mehr die Community von einst, aber auch noch kein ausgereiftes Unternehmen. Ich denke nicht, dass eine Community auf der Kippe steht, im Gegenteil. Kennst du die Pläne der Geschäftsleitung?

Manchmal ist es einfach nur an der Zeit, eine Bestandsaufnahme zu machen: Nimmt das Unternehmen noch meine Interessen als Kunde wahr? Ist 100% Kundenzufriedenheit eines der Primärziele? Ist die Informationspolitik transparent und proaktiv? Respektiert es den Datenschutz? Wie geht es mit meinen Daten um? Sind die Kunden an wichtigen strategischen Entscheidungen beteiligt? Wie kommuniziert es mit seinen Kunden? Gibt es eine Strategie oder eine Vision? Ist diese bekannt?

Die Liste ließe sich beliebig erweitern, aber ich mache mal einen Punkt.

Ich wünsche einen angenehmen Arbeitstag!
Aniello


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