Off topic: Translation Partnership - Organisation and Partners
Thread poster: MNP

MNP
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Aug 25, 2003

I have been active as freelance translators for 7 1/2 years now and my problem is that, occasionally, I have too much work at once to cope with. Also, I wonder what to do when I will have children. I would like to know something about translation partnerships, how you can organise them and I am looking for translators to exchange jobs with. Can you help?
MNP


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
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Geht auch in der deutschen Version... Aug 25, 2003

...das kannst du ruhig auf Deutsch einstellen.



Schönen Gruß & Abend
Ralf


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Daniel Meier  Identity Verified
Local time: 08:03
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Klare Verhältnisse Aug 26, 2003

Hallo MNP,

abgesehen von der Mutterschaft, stand und stehe ich vor ähnlichen Problemen. Meine Lösung bestand darin, dass ich auch die Rolle eines Übersetzungsbüros einnehme, d.h. Aufträge, die ich selbst nicht bearbeiten kann, als Unteraufträge an Kollegen weitergebe. Dies funktioniert seit ca. 2 Jahren eigentlich ganz gut, so dass durchschnittlich 1/3 meines Auftragsumfangs an Kollegen geht.
Natürlich ist dies mit größerem Risiko und mehr Arbeit (z.B. Korrekturlesen) verbunden, als wenn du einfach nur den Kontakt vermittelst. Andererseits sind dadurch die Verhältnisse klarer. Wenn du nämlich nur den Kontakt vermittelst, muss der Auftrag ja noch nicht zustande kommen (Kunde legt den Hörer auf, und ruft statt deiner Kollegin das nächstbeste Übersetzungsbüro an) und außerdem können geschäftliche Partnerschaften, die rein auf Vertrauen basieren, doch leider sehr zerbrechlich sein.
Wenn du gegenseitig Aufträge austauschen möchtest, sollte also zumindest die geschäftliche Basis klar sein: d.h. Vermittlung von Aufträgen auf Provisionsbasis, als gegenseitige Gefälligkeit usw.
Soweit mein Senf (Sermon, 2 Sesterzen)

Daniel


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MNP
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Ich habe noch keine Kinder! Aug 26, 2003

Daniel Meier wrote:

Hallo MNP,

abgesehen von der Mutterschaft, stand und stehe ich vor ähnlichen Problemen. Meine Lösung bestand darin, dass ich auch die Rolle eines Übersetzungsbüros einnehme, d.h. Aufträge, die ich selbst nicht bearbeiten kann, als Unteraufträge an Kollegen weitergebe. Dies funktioniert seit ca. 2 Jahren eigentlich ganz gut, so dass durchschnittlich 1/3 meines Auftragsumfangs an Kollegen geht.
Natürlich ist dies mit größerem Risiko und mehr Arbeit (z.B. Korrekturlesen) verbunden, als wenn du einfach nur den Kontakt vermittelst. Andererseits sind dadurch die Verhältnisse klarer. Wenn du nämlich nur den Kontakt vermittelst, muss der Auftrag ja noch nicht zustande kommen (Kunde legt den Hörer auf, und ruft statt deiner Kollegin das nächstbeste Übersetzungsbüro an) und außerdem können geschäftliche Partnerschaften, die rein auf Vertrauen basieren, doch leider sehr zerbrechlich sein.
Wenn du gegenseitig Aufträge austauschen möchtest, sollte also zumindest die geschäftliche Basis klar sein: d.h. Vermittlung von Aufträgen auf Provisionsbasis, als gegenseitige Gefälligkeit usw.
Soweit mein Senf (Sermon, 2 Sesterzen)

Daniel



Hat sich das so angehört? Ich habe (noch?) keine Kinder. Ich spiele das momentan nur im Geiste durch. Beschäftigt mich. An die Untervergabe von Aufträgen habe ich auch schon gedacht. Nur übersetze ich halt am liebsten und finde es schwierig, qualifizierte Übersetzer zu finden. Außerdem bekomme ich derzeit noch hauptsächlich Aufträge von anderen Übersetzungsbüros. Wie soll ich da untervergeben? Wer qualifiziert ist und das weiß, arbeitet nicht für so wenig Geld. Wer für so wenig Geld arbeitet, ist oft nicht qualifiziert oder weiß zumindest nicht, dass er qualifiziert ist. Ich habe einen Hauptauftraggeber (Übersetzungsbüro) und bekomme auch immer mehr Aufträge von Direktkunden. Jetzt kann ich meinem Hauptauftraggeber (Übersetzungsbüro) nicht STÄNDIG absagen, weil ich sie dann als Kunde verliere. Die Direktkunden will ich aber auch nicht verlieren, weil ich sonst scheinselbständig wäre und mich nie wieder (aus Erfahrungen lernt man) auf irgendeinen Auftraggeber verlassen möchte. Ich rätsle momentan wirklich, was ich tun soll...

Melanie


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Daniel Meier  Identity Verified
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Ne, ne, hat sich nicht so angehört, Aug 26, 2003

aber ich wollte nicht von "drohender Mutterschaft" sprechen und ein passenderes Wort fiel mir gerade nicht ein.

Bei Übersetzungsbüros als Auftraggeber kann es natürlich schnell preislich eng werden. Aber wenn du Direktkunden hast, wirst du doch dort wahrscheinlich bessere Preise erzielen und dann käme eine Untervergabe ggf. wieder in Frage.
So, wie du es schilderst, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass sich dein Hauptauftraggeber von dir abwenden würde, denn er hat ja das gleiche Dilemma wie du: es ist einfach schwer, gute Übersetzer zu finden (und wenn man jemanden gefunden hat, lässt man ihn nicht so schnell wieder los).
Du kannst Absagen auch dadurch vorbeugen, dass du deinem Auftraggeber eine kurze Nachricht schickst, wenn du z.B. an einem größeren Projekt arbeitest. Dann weiß er erstens, dass du momentan für größere Aufträge nicht zu haben bist. Zweitens merkt er, dass du eine gefragte Frau bist (also gleichzeitig so ein bisschen kostenlose Selbstwerbung). Ich würde mich auch nicht scheuen, diesem Auftraggeber einen Kollegen, dessen Übersetzungsarbeit du kennst, weiterzuempfehlen.


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MNP
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I've been thinking along the same lines... Aug 27, 2003

Daniel Meier wrote:

aber ich wollte nicht von "drohender Mutterschaft" sprechen und ein passenderes Wort fiel mir gerade nicht ein.

Bei Übersetzungsbüros als Auftraggeber kann es natürlich schnell preislich eng werden. Aber wenn du Direktkunden hast, wirst du doch dort wahrscheinlich bessere Preise erzielen und dann käme eine Untervergabe ggf. wieder in Frage.
So, wie du es schilderst, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass sich dein Hauptauftraggeber von dir abwenden würde, denn er hat ja das gleiche Dilemma wie du: es ist einfach schwer, gute Übersetzer zu finden (und wenn man jemanden gefunden hat, lässt man ihn nicht so schnell wieder los).
Du kannst Absagen auch dadurch vorbeugen, dass du deinem Auftraggeber eine kurze Nachricht schickst, wenn du z.B. an einem größeren Projekt arbeitest. Dann weiß er erstens, dass du momentan für größere Aufträge nicht zu haben bist. Zweitens merkt er, dass du eine gefragte Frau bist (also gleichzeitig so ein bisschen kostenlose Selbstwerbung). Ich würde mich auch nicht scheuen, diesem Auftraggeber einen Kollegen, dessen Übersetzungsarbeit du kennst, weiterzuempfehlen.


Hallo Daniel,

danke für die Info. Es ist immer gut zu wissen, wie andere denken!

Melanie


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