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Google Translate - wie geht ihr damit um?
Thread poster: Marinus Vesseur

Marinus Vesseur  Identity Verified
Canada
Local time: 21:46
English to Dutch
+ ...
Dec 8, 2009

Ich hoffe, dieses Thema wird euch jetzt nicht den Tag versauern. Es soll nicht als Panikmache gedacht sein.

Die Entwicklung von Google Translate ist offensichtlich in einer Stromschnelle geraten, denn, wie ihr wahrscheinlich schon wisst, sind die Übersetzungsergebnisse mittlerweile beachtlich. Es gibt jetzt schon mehrere Anbieter, die Hilfsprogramme vertreiben, womit man Segmente im Cat-Tool zuerst mit Google Translate übersetzen lassen kann, um sie anschließend nur noch korrigieren zu müssen. Noch hat der Markt scheinbar nicht bemerkt, wie gut das Programm geworden ist, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.

Google Translate ist die neue Realität. Ich mache mir Sorgen, dass der Service meine Arbeitssituation beeinflussen wird, ich weiß nur noch nicht wie und in welchem Maße. Wie stellt man sich darauf jetzt ein? Einfach verwenden und Text demnächst nur noch editieren? Sich auf Nischenbereiche spezialisieren, die durch GT sobald hoffentlich nicht abgedeckt werden? Ignorieren und hoffen, dass es weggeht? Weiterbilden und einen neuen Job suchen?

Google arbeitet stetig an die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen. Ihr habt wahrscheinlich schon von "Google Translator Toolkit" gehört, ein einfaches und natürlich gratis CAT-Tool, wovon ich allerdings abraten würde, denn Google sahnt die hochgeladene Informationen ab, womit man dann praktisch sein eigenes Grab buddeln würde.

Ein anderes interessantes Beispiel für was uns noch blüht, ist "Translated Search".

Das geht so:

Man sucht einen Begriff, sagen wir "machine translation" und öffnet die Optionen:


Google Translate 6


Ganz unten links in der Liste steht "Translated Search". Im deutschen Google heißt die Auswahlmöglichkeit "sprachübergreifend".

Wenn man darauf klickt, erscheint das hier:


Google Translate 3


Hiermit kann man die zu durchsuchende Sprachbereiche einstellen. Google sucht jetzt nach Dokumente mit dem Suchbegriff in den gewählten Sprachen. Wenn man anschließend auf eins dieser Ergebnisse klickt, erscheint das spanische oder englische oder türkische Dokument fertig übersetzt. Die Qualität ist vor allem davon abhängig, ob English "involviert" ist. Türkisch-Deutsch-Übersetzer brauchen sich noch keine Sorgen machen, denn die Ergebnisse sind schrottig. Deutsch-Englisch-Übersetzer aber schon, denn hier ist das aus dem Englischen übersetzte Ergebnis eines deutschen Wikipedia-Artikels:


Google Translate 10


Es ist nicht perfekt, aber ich finde es beeindruckend. Der Artikel lässt sich relativ gut durchlesen und die Fehler stören beim Verständnis kaum. Noch bessere Ergebnisse habe ich beim lesen von ins Englische übersetzte spanische Dokumente gesehen. Wer jetzt seine Webseite in mehreren Sprachen zur Verfügung stellen will, braucht bald nur noch ein Link zu Google Translate auf seiner Webseite. Es ist vielleicht noch nicht ganz so weit, aber gib' die Gookler noch ein Jahr und man kann sich Webseitenübersetzungen zu 80% in den Wind schreiben.

Ich weiß, unsere Kunden werden das Ganze nicht trauen und vorerst trotzdem lieber den zuverlässigen Übersetzer beauftragen, aber das Menetekel ist da und Google ist scheinbar durch nichts aufzuhalten.

Strategien, Vorschläge?


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David Wright  Identity Verified
Austria
Local time: 06:46
German to English
+ ...
test it Dec 8, 2009

I think this comment should be made accessible to non-german speakers. Perhaps you could run it through this Google translation programme and post the result. The matters you mention are indeed worrying.

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Laurent KRAULAND  Identity Verified
France
Local time: 06:46
French to German
+ ...
Bemerkung(en) Dec 8, 2009

G. übersetzt nichts

G. übersetzt nichts.
Fakt ist, dass die denkende Köpfe bei G. und anderswo den bequemen Weg gegangen sind und massenweise Inhalte gekoppelt haben (ähnlich dem Vorgang, der z.B. von WinAlign durchgeführt wird).

Es ist dann relativ einfach, aus dieser Megadatenbank Wörter und Sätze zu extrahieren, die in einem gewissen Maß Sinn machen.

Noch ist der Zugang zu dieser Datenbank frei - aber wie lange noch und unter welchen Bedingungen? Und was ist als nächster Schritt bei G. vorgesehen? Benutzer von dieser Art cloud computing (ehrlich gesagt steht für mich nicht viel mehr dahinter) abhängig zu machen?

Und nebenbei bemerkt: die Agenturen werden als Allererste betroffen, wenn das System wirklich so gut ist, wie es angibt zu sein...

Es bestand von jeher die Versuchung, alle Ausdrücke der Macht, des Wissens und der Unabhängigkeit vom sogenannten Volk zu reißen, um sie einer höheren, "besserwissenden" Gewalt anzuvertrauen. Haben wir davon noch immer nicht genug?

[Edited at 2009-12-08 10:34 GMT]


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Laurent KRAULAND  Identity Verified
France
Local time: 06:46
French to German
+ ...
Beweis Dec 8, 2009

Laurent KRAULAND wrote:
G. übersetzt nichts

Hier ist "der" Beweis:


G. translates anything.
The fact is that the thinking minds at G. and elsewhere have taken the easy road en masse and have linked content (similar to the process, which is eg performed by WinAlign).
It is then relatively easy to extract from this mega-database, words and sentences that make sense to a certain extent.
Even the access to this database is free - but for how long and under what conditions? And what is planned as the next step in G.? Users of this type of cloud computing (frankly is not for me to make a lot more to it) depends on?
And by the way: the very first agencies to be affected than if the system is really as good as it claims to be ...
There was always a temptation to all expressions of power, knowledge and the independence of the so-called tear people to entrust them to a higher, "knowing better" violence. Do we have them still not enough?


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Helga Lemiere  Identity Verified
France
Local time: 06:46
Member (2009)
German to French
Und auf Französisch ergibt das: Dec 8, 2009

G. traduit rien.
Le fait est que les têtes pensantes à G. et d'ailleurs ont pris le chemin facile en masse et ont établi un lien contenu (similaire au processus qui est par exemple réalisée par WinAlign).

Il est alors relativement facile à extraire de cette méga-base de données, des mots et des phrases qui font sens dans une certaine mesure.

Même l'accès à cette base est gratuit - mais pour combien de temps et sous quelles conditions? Et ce qui est prévu comme prochaine étape de G.? Les utilisateurs de ce type de nuage de calcul (ce qui est franchement pas pour moi de faire beaucoup plus pour elle) dépend?

Et en passant: les agences de tout premier à être touché que si le système est vraiment aussi bon qu'il prétend être ...

Il y avait toujours une tentation à toutes les expressions de la puissance, la connaissance et l'indépendance de la soi-disant déchirer les gens à les confier à un plus haut ", mieux connaître« la violence. Ne nous les avons toujours pas assez?

On va nous submerger avec de la relecture et de la correction, qui vont prendre un temps de fou. Faudra qu'on surtaxe alors!!

[Modifié le 2009-12-08 15:36 GMT]

Oh seht doch mal das letzte Überseztungsangebot an: 33 Seiten 'vor'-übersetzt von einer Übsersetzungsmaschine! Na das fängt doch gut an, oder ist das nur ein Zufall!

[Modifié le 2009-12-08 15:40 GMT]


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Laurent KRAULAND  Identity Verified
France
Local time: 06:46
French to German
+ ...
OT: auch gesehen - und ignoriert Dec 8, 2009

Helga Lemiere wrote:

Oh seht doch mal das letzte Überseztungsangebot an: 33 Seiten 'vor'-übersetzt von einer Übsersetzungsmaschine! Na das fängt doch gut an, oder ist das nur ein Zufall!


Zufall oder nicht - diese Leute sind schlau. Sie fragen nach einem Festpreis, obwohl der Zeitaufwand für das Post-Editing einer maschinellen Übersetzung nicht pauschal ermittelt werden kann... Naja, es handelt sich ja auch um Profis. Wer glaubt's, wird selig: im Angebotskorpus steht "6 Seiten", in der Auflistung der Einzelheiten jedoch "33 Seiten" - gerechnet wird auch mit G., oder wat?
Schade ist nur, dass man beim Übersetzen nicht das Recht hat, eine Stundenbasis zu benutzen.

[Edited at 2009-12-08 16:44 GMT]


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Heike Behl, Ph.D.  Identity Verified
United States
Local time: 21:46
Member (2003)
English to German
+ ...
Nichts zu befürchten bei Übersetzungen ins Deutsche Dec 8, 2009

MMn brauchen sich Übersetzer, die ins Deutsche übersetzen, weniger Sorgen zu machen als andere.
Auf Grund der sehr flexiblen deutschen Wortstellung, die oftmals beinahe das Gegenteil der Quellsprache ist (besonders vom Englischen), stellen sich beim Google Translate-Ansatz sehr viele Probleme ein. Die Beispiele vom Englischen ins Deutsche, die ich gesehen habe, waren im Grunde nicht mehr als "Gibberish" und sehr viel schlechter als MT-Übersetzungen anderer Systeme.

Das Hauptproblem war, dass in sehr vielen Fällen, wenn der Satz etwas komplexer war, das Hauptverb einfach verloren gegangen ist. Dieses Problem gibt es normalerweise bei "herkömmlichen" MT-Systemen nicht, die mit einer syntaktischen Analyse des Quellsatzes beginnen und nicht einfach versuchen, einzelne Segmente aus verschiedenen Quellen zusammensetzen.

Ein weiteres großes allgemeines Problem bei MT-Übersetzungen mit Deutsch ist eben, die richtige idiomatische Wortstellung herzustellen. Bei längeren Sätzen müsste man dazu viele Segmente hin und her verschieben. D. h. selbst, wenn alle Einzelteile perfekt übersetzt worden wären, müsste man sehr viel Zeit auf das Umsortieren verwenden.



Schade ist nur, dass man beim Übersetzen nicht das Recht hat, eine Stundenbasis zu benutzen.

Wer sagt denn so etwas? Du kannst mit den Kunden ausmachen, was Du willst. Korrekturlesen und Überarbeiten von (menschlichen) Übersetzungen berechne ich immer nach Stunden (oder behalte mir das Recht vor, dies zu tun).

Der beste Ansatz ist mMn die "Kundenaufklärung", insbesondere, wenn diesen Kunden die spezifischen Probleme der Quell- und Zielsprachen nicht bewusst sind.
MT erscheint vielen vielleicht als eine Art Zauberwort, das alle ihre Probleme auf billigste Weise löst. Und es ist wahrscheinlich auch nicht so einfach, sie von dem Schweregrad der durch MT entstehenden Probleme zu überzeugen. Selbst bei nicht ganz gelungenen Übersetzungen, die von Menschen angefertigt worden sind und die im Durchschnitt wahrscheinlich jede MT- Übersetzung an Qualität weit übertreffen, kann man leicht mehr Zeit für die Korrektur und Überarbeitung verbringen als für eine Neuübersetzung.

Hauptverwendungszweck von MT "out of the box" ist die sogenannte "Gist Translation", d. h. der der Quellsprache Unkundige kann sich ein gewisses Bild davon machen, worum es im Text geht. Dies erlaubt zum Beispiel auch eine gezielte Auswahl von Texten, die wichtig genug sind, sie von Menschen übersetzen zu lassen.

Die Nachbearbeitung von MT-Übersetzungen mit dem Ziel, hochwertige Übersetzungen zu liefern, die denen von Menschen angefertigten in nichts oder nur wenig nachstehen, kann nur dann kosteneffektiv sein, wenn das MT-System entsprechend für bestimmte Fachbereiche "trainiert" worden ist. Dies ist normalerweise sehr zeit- und demnach auch kostenaufwändig und lohnt sich daher für Übersetzungsagenturen, die mit einer Vielfalt an Fachgebieten umgehen, kaum. Wohl aber für größere Unternehmen mit einem hohen Übersetzungsbedarf, der sich auf ein relativ eng definiertes Fachgebiet konzentriert wie beispielsweise Software-Benutzerhandbücher.


Es ist nicht perfekt, aber ich finde es beeindruckend. Der Artikel lässt sich relativ gut durchlesen und die Fehler stören beim Verständnis kaum. Noch bessere Ergebnisse habe ich beim lesen von ins Englische übersetzte spanische Dokumente gesehen. Wer jetzt seine Webseite in mehreren Sprachen zur Verfügung stellen will, braucht bald nur noch ein Link zu Google Translate auf seiner Webseite. Es ist vielleicht noch nicht ganz so weit, aber gib' die Gookler noch ein Jahr und man kann sich Webseitenübersetzungen zu 80% in den Wind schreiben.


Die Fähigkeiten von MT im Allgemeinen sind beeindruckend! Ich habe schon genug MT-Übersetzungen von relativ komplexen Sätzen gesehen, die kein Mensch besser hätte übersetzen können (jedoch nicht von Google Translate)! Und wie Du festgestellt hast, lassen sich viele Übersetzungen recht gut verstehen. Dies kann leicht darüber hinweg täuschen, wie viel Zeit dennoch erforderlich wäre, um die MT- Übersetzung für anspruchsvolle Kunden aufzuarbeiten! Dieses Verständlichmachen ist genau der eigentlichen Verwendungszwecks von "Ad hoc"-MT, und gerade dies ist oft die Ursache für das Missverständnisse und die falschen Erwartungen der Kunden: "Ich kann den MT-Text eigentlich schon ganz gut verstehen, also ein Minimum an Nachbearbeitung sollte also ausreichen."


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 06:46
English to German
+ ...
Fakturierung auf Zeitbasis - wie bei anderen Beratern auch Dec 8, 2009

Hallo Laurent,
Schade ist nur, dass man beim Übersetzen nicht das Recht hat, eine Stundenbasis zu benutzen.

Wer sagt das?

Der Einsatz maschineller Übersetzungssysteme verändert natürlich das Geschäftsmodell - weg vom mechanisch quantifizierbaren "Ausstoß" hin zu einer beratenden Tätigkeit, die analog anderen professionellen Beratern (Unternehmensberater im allgemeinen, Steuerberater, Rechtsberater u.ä.) auf Basis der geleisteten Zeit vergütet wird.

Das erfordert natürlich von einem beratenden Sprachdienstleister, seine Fähigkeiten professionell präsentieren und vermarkten zu können. Keine einfache Sache - aber für die Experten unter uns nichts wirklich Neues.

LG Ralf


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Laurent KRAULAND  Identity Verified
France
Local time: 06:46
French to German
+ ...
Wer das sagt? Dec 8, 2009

Ralf Lemster wrote:

Hallo Laurent,
Schade ist nur, dass man beim Übersetzen nicht das Recht hat, eine Stundenbasis zu benutzen.

Wer sagt das?



Hallo Heike und Ralf,
wer das sagt, sind meistens die Agenturen, die immer noch (und einigermaßen verständlicherweise) am "Wortmodell" hängen, obwohl ich in der Tat bei Direktkunden nach Stunden berechnet habe. Fazit: weg von den Agenturen! Oder ist es auch nicht so einfach, wie ich es jetzt verstehe?


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Heike Behl, Ph.D.  Identity Verified
United States
Local time: 21:46
Member (2003)
English to German
+ ...
Stundenmodell Dec 8, 2009

Laurent KRAULAND wrote:

Hallo Heike und Ralf,
wer das sagt, sind meistens die Agenturen, die immer noch (und einigermaßen verständlicherweise) am "Wortmodell" hängen, obwohl ich in der Tat bei Direktkunden nach Stunden berechnet habe. Fazit: weg von den Agenturen! Oder ist es auch nicht so einfach, wie ich es jetzt verstehe?


Das Stundenmodell ist auch nicht so ohne, denn schließlich "bestraft" man sich dabei selbst, wenn man schnell arbeitet, und Trödeln wird im Grunde belohnt. Deshalb habe ich für Übersetzungsaufträge absolut nichts gegen Bezahlung nach Wort. Nur bei Aufträgen, bei denen sich die Wortzahl schwer ermitteln oder der übliche Wortpreis nicht mit dem eigentlichen Arbeitsaufwand übereinstimmt, verlange ich Bezahlung nach tatsächlich benötigter Zeit.

So spart beispielsweise der Einsatz von CAT-Tools oft sehr viel Zeit, und bei einem Stundensatz könnte man als Übersetzer davon nicht mehr profitieren (und den Gewinn - selbst bei reduzierten Wortpreisen für Matches and Wiederholungen - eigentlich auch nicht mehr rechtfertigen). Da sehe ich keinen Unterschied zwischen Agentur und Direktkunde.


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Larissa Ershova  Identity Verified
Russian Federation
Local time: 06:46
Member (2009)
German to Russian
+ ...
noch ein Vorschlag :-) Dec 8, 2009

erlernen Sie noch eine Sprache, aber keine romanisch-germanische
Wenn es um das Sprachpaar DE-RU geht, dann kann man die meisten Google-Übersetzungen nicht verstehen, keine Logik überhaupt, nur ein Haufen von Vokabeln. In den nächten 10-.... Jahren - keine Google-Konkurrenz!


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Laurent KRAULAND  Identity Verified
France
Local time: 06:46
French to German
+ ...
:) Dec 8, 2009

Larissa Ershova wrote:

erlernen Sie noch eine Sprache, aber keine romanisch-germanische
Wenn es um das Sprachpaar DE-RU geht, dann kann man die meisten Google-Übersetzungen nicht verstehen, keine Logik überhaupt, nur ein Haufen von Vokabeln. In den nächten 10-.... Jahren - keine Google-Konkurrenz!


Ich habe mich immer danach gesehnt, Ungarisch zu lernen... wahrscheinlich wegen der Küche.

[Edited at 2009-12-08 20:53 GMT]


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Harry Bornemann  Identity Verified
Mexico
English to German
+ ...
Mene mene tekel u-pharsin.. Dec 9, 2009

Ich habe es vor einer Woche für ein reales Projekt mit einem ziemlich eintönigen und geistig anspruchslosen (also eigentlich idealem) Text En>De ausprobiert, und wie üblich waren nur 10 % brauchbar, also die Mühe nicht wert.

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Kay Barbara
United Kingdom
Local time: 05:46
Member (2008)
English to German
+ ...
Kein Grund zur Sorge ... Dec 9, 2009

Heike Behl, Ph.D. wrote:

MMn brauchen sich Übersetzer, die ins Deutsche übersetzen, weniger Sorgen zu machen als andere.

Das Hauptproblem war, dass in sehr vielen Fällen, wenn der Satz etwas komplexer war, das Hauptverb einfach verloren gegangen ist. [/quote]

Ja, ich habe auch gerade erfolglos nach dem Verb gefahndet, als ich gerade GT mit einem kurzen Satz über ein zufällig gewähltes Videospiel gefüttert habe (nach dem Ergebnis habe ich auf weitere Tests verzichtet):

AT:Widely used throughout the OCU, The LXXI-HB lives up to the Zenith name by offering a well-balanced, all-terrain performance, making it a pilot's popular choice.

ZT:Weit verbreitet in der AKE Die LXXI-HB Leben bis zum Zenit Namen, indem sie eine ausgewogene, All-Terrain-Performance, so dass es eines Piloten beliebt.

Ich weiß, dass MT sehr erfolgreich eingesetzt wird, aber ich persönlich sehe auch in den nächsten 20 oder 30 Jahren keinerlei Gefahr für meine Auftragslage. MT wird schlicht und einfach nie ein *Gefühl* für Übersetzungen entwickeln und genau das ist das größte Manko (jetzt mal von den offensichtlichen sprachlichen Defiziten abgesehen).

Übersetzer die Angst vor MT haben, haben vielleicht ernsthafte Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein

Grüße,

Kay


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Clara Gómez Pérez
Local time: 06:46
English to Spanish
+ ...
Google translator oder Google translator toolkit? Dec 9, 2009

Wird hier über Google MT oder über Google translator toolkit geredet? Es ist mir nicht klar.

Google translator (MT) ist meiner Meinung nach nur gut für Privatnutzer, die einen Text grob verstehen wollen. Jedoch ist weder die Qualität gut, noch das Ergebnis. Aber es ist schneller als jedes Wort im Wörterbuch nachzuschlagen.

Google translator toolkit (http://translate.google.com/toolkit/list?hl=en#translations/active) ist eher wie jede CAT-Software, nur online und mit einem riesigen Textcorpus ausgestattet. Man kann auch Glossare und Translation-Memories uploaden, wie bei Trados oder Across. Was haltet ihr davon? Hat jemand das translator toolkit schon benutzt? Ich habe nur ein kleines bisschen damit gespielt und mein Eindruck war, das es zu langsam ist. Außerdem habe ich nur einen einfachen Text uebersetzen lassen... Aber ich war überrascht, weil viele Überstezungsvorschäge richtig gut waren. Ich würde auch gerne wissen, ob Google meine Translation-Memories speichert, wenn ich sie uploade...

Ich interessiere mich für die Meinung anderer Kollegen, die mehr Erfahrung und Ahnung als ich haben. Ein Freund von mir, der Informatiker ist, meinte es sei viel schneller, eine TYPO-3 Webseite mit Google translator toolkit zu übersetzen. Er ist der Meinung, dass es schneller ist, weil man sich das häufige Exportieren und Importieren sparen kann. Davon hab ich aber keine Ahnung, weil ich noch nie mit T3 gearbeitet habe.

Schöne Grüße,

Clara.


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