GesetzesĂ€nderungen bezĂŒgl. Steuer, Rechnungen, usw.
Thread poster: Sonja Tomaskovic

Sonja Tomaskovic  Identity Verified
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Jan 14, 2004

Habe eine gute Zusammenfassung zu den aktuellsten SteuerÀnderungen gefunden.

http://www.akademie.de/business/tipps-tricks/unternehmensfuehrung/gesetzesaenderungen-2004.html

Am wichtigsten:

"...Pflichtangaben auf Rechnungen: Wer seine Vorsteuer-Erstattung nicht gefĂ€hrden will, muss bei eingehenden Rechnungen darauf achten, dass sie die neuen Pflichtbestandteile aufweisen. In Zukunft sind zusĂ€tzlich Steuernummer, Ausstellungsdatum, fortlaufende Rechnungsnummer sowie Netto-Entgelte einzelner Rechnungspositionen und die jeweils darauf angewandten MehrwertsteuersĂ€tze unverzichtbar. Bei Umsatzsteuer-Befreiungen ist ein Hinweis auf die Rechtsgrundlage erforderlich. Lichtblick: Statt der umstrittenen persönlichen Steuernummer darf kĂŒnftig auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf die Rechnungen gedruckt werden.

Bis Jahresmitte hat der Gesetzgeber nachtrĂ€glich eine Übergangsfrist eingerĂ€umt: FĂŒr Rechnungen, die vor dem 1. Juli 2004 ausgestellt sind, gelten die alten Rechnungs-Anforderungen. NĂ€heres ist dem verbindlichen Schreiben des Bundesfinanzministeriums zu entnehmen (PDF, 19,8 KB)."


 

Steffen Pollex  Identity Verified
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Da sagt uns der Autor ja eigentlich nichts neues, oder? Jan 14, 2004

Dass eine Rechnung ein Ausstellungsdatum haben muss, war auch schon vorher so. Und eine Nummer ist nach GOB auch zu vergeben.

Völlig unklar ist mir auch, was die mit "Lichtblick" meinen: na gut, die Steuernummer hat 13 AnschlÀge, die USt-ID nur 11, da habe ich wenigstens 2 AnschlÀge gespart beim Rechnungschreiben.

DafĂŒr muss ich vielleicht im Zuge dieser "Reform" (wie das heute so heißt) bald wieder mit fĂŒr ein neues Amt bezahlen, das dann neben der Bestrafung steuersĂŒndiger Nachbarn, TagesmĂŒtter und Haushaltshilfen zumindest ja noch die ÜberprĂŒfung der Rechnungen auf diese höchst wichtigen Requisiten den ĂŒberlasteten FinanzĂ€mtern abnehmen könnte, um zumindest nicht auch noch dafĂŒr ein extra Amt zu grĂŒnden.icon_smile.gif

Willkommen in Deutschland!

Um Pillepalle wird ein Heidenbrimborium veranstaltet, die MillionenbetrÀge auf der anderen Seite durch eine unfÀhige Regierung zum Fenster rausgehauen und die, die arbeiten und Zahlen stÀndig mit Verwaltungskram bombardiert, damit sie ja nicht zum Nachdenken kommen, ob das noch normal ist.

Sonja Tomaskovic wrote:

Wer seine Vorsteuer-Erstattung nicht gefĂ€hrden will, muss bei eingehenden Rechnungen darauf achten, dass sie die neuen Pflichtbestandteile aufweisen. In Zukunft sind zusĂ€tzlich Steuernummer, Ausstellungsdatum, fortlaufende Rechnungsnummer sowie Netto-Entgelte einzelner Rechnungspositionen und die jeweils darauf angewandten MehrwertsteuersĂ€tze unverzichtbar. Bei Umsatzsteuer-Befreiungen ist ein Hinweis auf die Rechtsgrundlage erforderlich. Lichtblick: Statt der umstrittenen persönlichen Steuernummer darf kĂŒnftig auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf die Rechnungen gedruckt werden.



[Edited at 2004-01-14 21:16]


 

Susanna & Christian Popescu GbR
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Kennt jemand die Rechtsgrundlage? Jan 14, 2004

"Bei Umsatzsteuer-Befreiungen ist ein Hinweis auf die Rechtsgrundlage erforderlich".
Gruß, Chr.


 

Klaus Herrmann  Identity Verified
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Danke und Lichtblick Jan 14, 2004

Danke fĂŒr den Link - eine derartige Übersicht ist immer praktisch.

Steffen Pollex wrote:
Völlig unklar ist mir auch, was die mit "Lichtblick" meinen: na gut, die Steuernummer hat 13 AnschlÀge, die USt-ID nur 11, da habe ich wenigstens 2 AnschlÀge gespart beim Rechnungschreiben.


Naja, neben der unsĂ€glichen LĂ€nge der Steuernummer (die man aber durch Weglassen der FA-Nummer wieder verkĂŒrzen durfte), gibt es ein weiteres ĂŒberzeugendes Argument - DatenschĂŒtzer habe zu recht beanstandet, dass man ĂŒber die Steuernummer zu einfach und in grĂ¶ĂŸerem Umfang an vertrauliche Daten herankommt als ĂŒber die USt-ID. Von daher ist das mit dem Lichtblick so falsch nicht.

Viele GrĂŒĂŸe
Klaus


 

Lydia Molea  Identity Verified
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Rechtsgrundlage Jan 15, 2004

Laut unserer Steuerberaterin soll man unter die Rechnung an ein auslÀndisches Unternehmen folgendes schreiben:

"Die Leistung ist nicht steuerbar gem. § 3a Abs. 3 UStG"


 

Bozena Meske
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Rechtsgrundlage Jan 23, 2004

Ja, das ist einerseits der Ort der Leistung §3 UStG bzw. die Eigenschaft als Kleiner Unternehmer (§19 UStG), der bestimmt ob USt ausgewiesen werden darf. Wer es tut obwohl er es nicht darf, muß die Steuer dennoch abfĂŒhren. (den § habe ich jetzt nicht auswendig) - keine Rechtsberatung nur Zitat aus dem Gesetz

Christian Popescu wrote:

"Bei Umsatzsteuer-Befreiungen ist ein Hinweis auf die Rechtsgrundlage erforderlich".
Gruß, Chr.


 


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