Fataler Übersetzungsfehler- von einer anderen Liste
Thread poster: Bernd Müller (X)

Bernd Müller (X)
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Jul 2, 2010

TT:OT Fataler Übersetzungsfehler
Gesendet von: "g vk" beglaubigte_uebersetzungen_gvk@yahoo.com beglaubigte_uebersetzungen_gvk
Do 1. Jul 2010 19:08




Liebe List(l)i(n)ge!

Habt Ihr das mitbekommen?


Liebe List(l)i(n)ge!

Habt Ihr das mitbekommen?


Liebe List(l)i(n)ge!

Habt Ihr das mitbekommen?

'Kochbuch empfiehlt Rezept mit Giftpilz
In Finnland war die Version eines englischen Kochbuchs mehrere Jahre lang mit einem fatalen Übersetzungsfehler auf dem Markt. Bei den Zutaten für ein Gericht wurde aus einem Morchel-Salat ein Lorchel-Salat. Die Lorchel gilt allerdings als tödlich giftiger Pilz.

Der Fehler hat sich bei der Übersetzung des Kochbuchs "Die 1.000 besten Salate" von Roderick Dixon vom Englischen ins Finnische eingeschlichen. Dabei wurde statt "Morchel" das Wort "Lorchel" verwendet. Letztere ist als zweitgiftigster Pilz der Welt bekannt. Das berichtet das Onlineportal "Rooster24".
Erst nach einer bestimmten Zubereitung gelten Frühlingslorcheln als essbar. Wenn man den Pilz zweimal abkocht und spült, ist er zum Verzehr geeignet. Diese Maßnahmen finden in dem Kochbuch allerdings keine Erwähnung.
Obwohl das Buch in Finnland erfolgreich verkauft wurde - es ist bereits in dritter Auflage erschienen - sind bisher keine Fälle von Pilzvergiftungen aufgrund der Rezeptzubereitung des "Lorchel-Salats" bekannt geworden. Der Grund dafür könnte darin liegen, dass der Frühjahrspilz in Skandinavien recht beliebt ist. Die Kunden werden beim Kauf der Lorchel auf ihre spezielle Zubereitungsmethode hingewiesen.
Trotzdem hat der Verlag das Buch nun vom Markt genommen und einen Warnhinweis ins Internet gestellt.'
Die Tücke liegt im Detail - was so ein einziger falscher Buchstabe ausmachen kann! Da stellt sich mir die Haftungsfrage... Und wie es für einen Übersetzer ist, der viele Jahre lang Berufshaftpflichtversicherung bezahlt hat wie vielleicht dieser Kollege und dann vielleicht im Ruhestand u.U. nach Jahren erfährt, dass die Anzahl der Jahre überschritten ist, die von seiner Versicherung noch nach Beendigung der Berufstätigkeit abgedeckt wird! Und dann aber erst der Haftungsfall eintritt!!! Ob sich dieser Kollege dann einen Lorchelsalat macht um sich das Ganze besser einzuprägen und ihn trotzdem noch vorher zwei Mal abkocht? Es wäre interessant herauszubekommen, wie es nun tatsächlich für den Übersetzer ausgegangen ist, dem dieser Fehler vom Englischen ins Finnische unterlaufen ist! Es gemahnt einen wieder einmal, möglichst nicht übermüdet eine Übersetzung abzuschließen und zu liefern...
Allen einen schönen Feierabend!

Gabrielle

Gabrielle von Kapff
Schöffauer Str. 13
83088 Kiefersfelden

Quickübersetzungen
Beim Fuchshölzle 5
88416 Ochsenhausen
Tel. 07352-92 96 30


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TT:OT Fataler Übersetzungsfehler
Gesendet von: "g vk" beglaubigte_uebersetzungen_gvk@yahoo.com beglaubigte_uebersetzungen_gvk
Do 1. Jul 2010 19:11




So hatte ich es getippt: beim vorigen Versenden haben sich die ersten beiden Zeilen selbständig kopiert, sorry! Da ich ein aktives Virenschutzprogramm habe, besteht an sich kein Anlass zur Sorge...

Gabrielle

Liebe List(l)i(n)ge!

Habt Ihr das mitbekommen?

'Kochbuch empfiehlt Rezept mit Giftpilz

In Finnland war die Version eines englischen Kochbuchs mehrere Jahre lang mit einem fatalen Übersetzungsfehler auf dem Markt. Bei den Zutaten für ein Gericht wurde aus einem Morchel-Salat ein Lorchel-Salat. Die Lorchel gilt allerdings als tödlich giftiger Pilz.

Der Fehler hat sich bei der Übersetzung des Kochbuchs "Die 1.000 besten Salate" von Roderick Dixon vom Englischen ins Finnische eingeschlichen. Dabei wurde statt "Morchel" das Wort "Lorchel" verwendet. Letztere ist als zweitgiftigster Pilz der Welt bekannt. Das berichtet das Onlineportal "Rooster24".
Erst nach einer bestimmten Zubereitung gelten Frühlingslorcheln als essbar. Wenn man den Pilz zweimal abkocht und spült, ist er zum Verzehr geeignet. Diese Maßnahmen finden in dem Kochbuch allerdings keine Erwähnung.
Obwohl das Buch in Finnland erfolgreich verkauft wurde - es ist bereits in dritter Auflage erschienen - sind bisher keine Fälle von Pilzvergiftungen aufgrund der Rezeptzubereitung des "Lorchel-Salats" bekannt geworden. Der Grund dafür könnte darin liegen, dass der Frühjahrspilz in Skandinavien recht beliebt ist. Die Kunden werden beim Kauf der Lorchel auf ihre spezielle Zubereitungsmethode hingewiesen.
Trotzdem hat der Verlag das Buch nun vom Markt genommen und einen Warnhinweis ins Internet gestellt.'
Die Tücke liegt im Detail - was so ein einziger falscher Buchstabe ausmachen kann! Da stellt sich mir die Haftungsfrage... Und wie es für einen Übersetzer ist, der viele Jahre lang Berufshaftpflichtversicherung bezahlt hat wie vielleicht dieser Kollege und dann vielleicht im Ruhestand u.U. nach Jahren erfährt, dass die Anzahl der Jahre überschritten ist, die von seiner Versicherung noch nach Beendigung der Berufstätigkeit abgedeckt wird! Und dann aber erst der Haftungsfall eintritt!!! Ob sich dieser Kollege dann einen Lorchelsalat macht um sich das Ganze besser einzuprägen und ihn trotzdem noch vorher zwei Mal abkocht? Es wäre interessant herauszubekommen, wie es nun tatsächlich für den Übersetzer ausgegangen ist, dem dieser Fehler vom Englischen ins Finnische unterlaufen ist! Es gemahnt einen wieder einmal, möglichst nicht übermüdet eine Übersetzung abzuschließen und zu liefern...
Allen einen schönen Feierabend!

Gabrielle

Gabrielle von Kapff
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Betrifft: TT:OT Fataler Übersetzungsfehler
Gesendet von: "babelfish_translations" manfred@babelfish-translations.de babelfish_translations
Fr 2. Jul 2010 9:44


Wirklich eine gute Geschichte! Man muss ergänzend dazu sagen, dass der Sachverhalt etwas komplexer ist und dieser Fehler eigentlich total unverständlich ist. Das Wortpaar "Morchel" / "Lorchel" lässt vermuten, dass einfach ein Buchstabe verwechselt wurde. Dem ist aber beileibe nicht so: sowohl die englischen Bezeichnungen als auch die finnischen sind so verschieden, dass man sie eigentlich nur schwer verwechseln kann.
Dass bisher kein Vergiftungsfall aufgetreten ist, lässt sich m. E. recht einfach erklären: Morcheln bekomme ich in jedem guten Supermarkt, Lorcheln wahrscheinlich eher nicht.
Was lernen wir daraus?
1. Wenn man etwas übersetzt, sollte man davon zumindest einen blassen Schimmer haben. Und im vorliegenden Fall zumindest mal Morcheln auf den Teller gehabt haben. Dann kommt man nicht auf die Idee, einfach einen anderen Pilz zu nehmen.
2. Hier hat eindeutig auch das Lektorat versagt.
Und 3. ist nicht auszuschließen, dass der Übersetzer richtig übersetzt hat, aber der Lektor im Übereifer eine Verschlimmbesserung vorgenommen hat.

Herzliche Grüße

Manfred

--- In transtiger@yahoogroups.de hat g vk geschrieben:
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> Liebe List(l)i(n)ge!
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> Habt Ihr das mitbekommen?
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> Liebe List(l)i(n)ge!
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> Habt Ihr das mitbekommen?
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> Liebe List(l)i(n)ge!
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> Habt Ihr das mitbekommen?
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> 'Kochbuch empfiehlt Rezept mit Giftpilz
> In Finnland war die Version eines englischen Kochbuchs mehrere Jahre lang mit einem fatalen Übersetzungsfehler auf dem Markt. Bei den Zutaten für ein Gericht wurde aus einem Morchel-Salat ein Lorchel-Salat. Die Lorchel gilt allerdings als tödlich giftiger Pilz.
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> Der Fehler hat sich bei der Übersetzung des Kochbuchs "Die 1.000 besten Salate" von Roderick Dixon vom Englischen ins Finnische eingeschlichen. Dabei wurde statt "Morchel" das Wort "Lorchel" verwendet. Letztere ist als zweitgiftigster Pilz der Welt bekannt. Das berichtet das Onlineportal "Rooster24".
> Erst nach einer bestimmten Zubereitung gelten Frühlingslorcheln als essbar. Wenn man den Pilz zweimal abkocht und spült, ist er zum Verzehr geeignet. Diese Maßnahmen finden in dem Kochbuch allerdings keine Erwähnung.
> Obwohl das Buch in Finnland erfolgreich verkauft wurde - es ist bereits in dritter Auflage erschienen - sind bisher keine Fälle von Pilzvergiftungen aufgrund der Rezeptzubereitung des "Lorchel-Salats" bekannt geworden. Der Grund dafür könnte darin liegen, dass der Frühjahrspilz in Skandinavien recht beliebt ist. Die Kunden werden beim Kauf der Lorchel auf ihre spezielle Zubereitungsmethode hingewiesen.
> Trotzdem hat der Verlag das Buch nun vom Markt genommen und einen Warnhinweis ins Internet gestellt.'
> Die Tücke liegt im Detail - was so ein einziger falscher Buchstabe ausmachen kann! Da stellt sich mir die Haftungsfrage... Und wie es für einen Übersetzer ist, der viele Jahre lang Berufshaftpflichtversicherung bezahlt hat wie vielleicht dieser Kollege und dann vielleicht im Ruhestand u.U. nach Jahren erfährt, dass die Anzahl der Jahre überschritten ist, die von seiner Versicherung noch nach Beendigung der Berufstätigkeit abgedeckt wird! Und dann aber erst der Haftungsfall eintritt!!! Ob sich dieser Kollege dann einen Lorchelsalat macht um sich das Ganze besser einzuprägen und ihn trotzdem noch vorher zwei Mal abkocht? Es wäre interessant herauszubekommen, wie es nun tatsächlich für den Übersetzer ausgegangen ist, dem dieser Fehler vom Englischen ins Finnische unterlaufen ist! Es gemahnt einen wieder einmal, möglichst nicht übermüdet eine Übersetzung abzuschließen und zu liefern...
> Allen einen schönen Feierabend!
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> Gabrielle
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> Gabrielle von Kapff
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Matthias Quaschning-Kirsch  Identity Verified
Germany
Local time: 08:51
Member (2006)
Swedish to German
+ ...
Nun jaaa... Jul 2, 2010

So fatal ist das nun auch wieder nicht. Jedenfalls nicht für den Übersetzer.

Man kann davon ausgehen, daß im Laden erhältliche Pilze auch eßbar sind. Ich kann mich nicht erinnern, in Finnland jemals Frühjahrslorcheln auf dem Markt gesehen zu haben, obwohl es dort so ziemlich alles gibt, was man auf den Tisch bringen kann.

Alternative: Selbst sammeln. Sehr beliebt in Finnland. Aber welcher Pilzsammler käme auf die Idee, einen Pilz zu sammeln, von dem er weiß, daß er giftig ist? Bzw. anders gesagt: Man sammelt doch nur Pilze, die man zweifelsfrei identifizieren kann und von denen man weiß, daß sie auch eßbar sind.

Wenn ich in einer Übersetzung die Anweisung lese, ich möge doch bitteschön bei Rot über die Ampel fahren, dann spricht das nicht gerade für den Übersetzer, aber ich glaube nicht, daß ich ihn dafür haftbar machen kann, wenn ich der Anweisung folge.

Übrigens stammt Roderick Dixon aus Großbritannien, ist seit geraumer Zeit finnischer Staatsbürger und schreibt seine Bücher inzwischen auf Finnisch. Weder auf amazon.com noch auf amazon.co.uk finde ich irgendwelche Bücher von ihm. Mag also sehr wohl sein, daß er sein Buch bereits im Original auf Finnisch verfaßt und den Fehler selbst verbockt hat. Dafür spricht jedenfalls, was Helsingin Sanomat, Finnlands größte Tageszeitung, dazu schreibt:

"Evira varoittaa vaarallisesta virheestä keittokirjassa. Brittikirjailija Roderick Dixonin suomeksi kirjoittaman 1000 parasta salaattia -kirjan peruna-sienisalaattiohje on vaarallinen kielivirheen vuoksi.

Ohjeessa neuvotaan käyttämään korvasieniä, vaikka alun perin tarkoitus on ollut käyttää huhtasieniä. Englanniksi huhtasieni kääntyy morel, kun taas korvasieni on false morel."

Evira (das finnische Amt für Lebensmittelsicherheit) warnt vor einem gefährlichen Fehler in einem Kochbuch. Ein Kartoffel-Pilz-Salatrezept in dem von dem britischen Autor Roderick Dixon auf Finnisch verfaßten Buch "Die 1000 besten Salate" sei aufgrund eines sprachlichen Fehlers gefährlich.

Laut Rezept wird empfohlen, Frühjahrslorchel zu verwenden. Eigentlich jedoch sollten Morcheln verwendet werden. Auf Englisch heißen Morcheln "morel", während Frühjahrslorcheln "false morel" heißen.

Weiterhin guten Appetit
Matthias


 

Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
Local time: 09:51
Member (2003)
Finnish to German
+ ...
Kein Übersetzungsfehler Jul 4, 2010

Das besagte Rezeptbuch wurde vom Autor auf Finnisch geschrieben, ist also nicht aus dem Englischen übersetzt.

Matthias hat noch niemals gesehen, dass Frühjahrslorcheln in Finnland zum Verkauf angeboten werden? Korvasieni ist aber eine äußerst begehrte Delikatesse. Allerdings sind die davon ausgehenden Dämpfe leicht giftig, die Pilze müssen zweimal siedend gekocht werden bei guter Ventilation (geöffnetem Fenster). Kochwasser immer verwerfen.
Außerhalb der Nordischen Länder ist der Verkauf des Frühjahrslorchels (false morel) verboten.

Der Pilz ist nicht akut tödlich giftig, enthält aber ein starkes Karzinogen. Bei unsachgemäßer Zubereitung (Einatmen der Dämpfe) sind Kopfschmerzen die Folge.

Korvasieni findet sich auf der Speisekarte jedes guten finnischen Restaurants.

Obwohl das besagte Kochbuch seit Jahren auf dem Markt ist, hat niemand das Lorchel-Rezept befolgt, denn dass man Korvasieni nicht frisch verwenden darf, weiß in Finnland jeder.


 

Sonja Kroll  Identity Verified
Germany
Local time: 08:51
Member (2008)
English to German
+ ...
Pilzprofis Jul 4, 2010

Heinrich Pesch wrote:
(...) dass man Korvasieni nicht frisch verwenden darf, weiß in Finnland jeder.

Dann ist es schon seltsam, dass zwei Auflagen lang nicht mal jemand den Verlag informiert hat.


 

Laurent KRAULAND (X)  Identity Verified
France
Local time: 08:51
French to German
+ ...
Übersetzungsprofis Jul 4, 2010

Sonja Kroll wrote:

Heinrich Pesch wrote:
(...) dass man Korvasieni nicht frisch verwenden darf, weiß in Finnland jeder.

Dann ist es schon seltsam, dass zwei Auflagen lang nicht mal jemand den Verlag informiert hat.


Was eigentlich nochmals beweist, dass der Kontext auch aussagefähig ist und dass "Buzzen", "Tweeten", "Facebooken" o. ä. so langsam zu Volkskrankheiten werden...

Im vorliegenden Fall könnte das Verbreiten einer solchen uninformierten Information eher dem ursprünglichen Verfasser "fatal" sein!

[Edited at 2010-07-04 10:03 GMT]


 

Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
Local time: 09:51
Member (2003)
Finnish to German
+ ...
Wer liest schon Kochbücher? Jul 6, 2010

Sonja Kroll wrote:

Heinrich Pesch wrote:
(...) dass man Korvasieni nicht frisch verwenden darf, weiß in Finnland jeder.

Dann ist es schon seltsam, dass zwei Auflagen lang nicht mal jemand den Verlag informiert hat.


Solche Bücher werden meistens ja verschenkt und landen ungelesen ins Regal. Und wie würde man zum Verfasser Kontakt aufnehmen? Ist doch viel zu umständlich.

Gruß
Heinrich


 


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