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Sind wir die letzten Wächter der Sprache?
Thread poster: Heidi Fayolle

Heidi Fayolle  Identity Verified
France
Local time: 04:41
French to German
Dec 13, 2010

Guten Morgen liebe Kollegen,
da ich neulich diesbezüglich (sehr freundlicher) Kritik seitens eins Kollegen "ausgesetzt" war, möchte ich heute ein Thema anstossen, mit dem wir täglich konfrontiert werden und das wohl viele Reaktionen auslösen wird. Ein paar einleitende Beispiele zur Einstimmung auf die Problematik:
Flyer oder Flugblatt?, Kaffee zum Mitnehmen oder Coffee to go?, Authentizität oder Ursprünglichkeit, Echtheit?, Event oder Ereignis?, "das macht Sinn" oder "das ist plausibel", "nicht wirklich" oder "eigentlich nicht", "das ist der Punkt" oder "hier liegt das Problem" o.ä., autorisierter oder anerkannter Fachhändler, usw. usw. Auf der Internetseite des deutschen Tourismusverbandes ist sogar ganz ohne Anführungszeichen von "Locations" für Veranstaltungsorte die Rede.

Anglizismen und Lehnwendungen sind im Deutschen inzwischen gang und gäbe und für Deutsche, die im Ausland leben und geringeren Kontakt mit der Alltagssprache haben, oft sehr überraschend. Wie geht ihr in der Übersetzungspraxis mit diesem Problem um?

Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn meiner "Karriere" sehr sprachkonservativ war und überall möglichst "rein" deutsche Begriffe verwendete (ein: "das ist der Punkt" wäre mir in keine Übersetzung gekommen). Je mehr ich jedoch meinen Landsleuten auf der Strasse, im Fernsehen und im Radio zuhöre, desto mehr komme ich von dieser Haltung ab.

Wie haltet ihr es? Seid ihr schon ganz und gar Hörige des Sprachgebrauchs oder noch richtige Hardliner (hoppla: Vertreter des harten Kurses, meine ich natürlich )

Allen einen schönen Tag
Heidi


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Nicole Schnell  Identity Verified
United States
Local time: 19:41
English to German
+ ...
Hier muss dringend unterschieden werden Dec 13, 2010

Heidi Fayolle wrote:
Flyer oder Flugblatt?


Ein Flyer ist ein ein- oder beidseitig bedrucktes Werbemittel, das einer Aussendung oder einem anderen Werbemittel beiliegen kann, während ein Flugblatt auf der Straße als Handzettel verteilt wird oder im Briefkasten landet.

Kaffee zum Mitnehmen oder Coffee to go?


Das ist nur dann hilfreich, wenn man als Bedienung in einem von Amerikanern frequentierten Lokal arbeitet.

Event oder Ereignis?


Ha!!!! Ich wollte genau über dieses Thema ein neues Thema im Forum eröffnen. Weil ein Übersetzer, dessen Arbeit ich editiert habe, stur auf der Übersetzung "das Event" bestanden hat. Tut mir leid, nach mehr als 20 Jahren in Event Marketing heißt das immer noch "DER Event", und ein Event (abgeleitet von dem lateinischen Wort "eventus", daher maskulin) ist im modernen Sprachgebrauch kein Ereignis, sondern eine Veranstaltung. Zum Teufel mit der neudeutschen "Ver-das-lichung". In einer Übersetzung eines beispielsweise juristischen Texts aus dem Englischen hat "event" ohnehin eine ganz andere Bedeutung.

"das macht Sinn" oder "das ist plausibel", "nicht wirklich" oder "eigentlich nicht", "das ist der Punkt" oder "hier liegt das Problem" o.ä., autorisierter oder anerkannter Fachhändler, usw. usw. Auf der Internetseite des deutschen Tourismusverbandes ist sogar ganz ohne Anführungszeichen von "Locations" für Veranstaltungsorte die Rede.


RIESENGROSSER SEUFZER.

Hat denn kein Mensch mehr Lateinkenntnisse?? Nicht jedes Fremdwort ist ein Anglizismus. Die Verwendung von Fremdwörtern ist ein Zeichen von Bildung. Insbesondere junge Übersetzer tendieren dazu, Texte (hüstel, kein Anglizismus, sondern von dem lateinischen Wort textus abgeleitet) in Primitivdeutsch zu Tode zu übersetzen und vor lauter Angst vor "Nichtübersetzung" Texte bis zur Unbrauchbarkeit zu verniedlichen. Was soll der Unfug?

Wie geht ihr in der Übersetzungspraxis mit diesem Problem um?


Ich schreibe wie ein normaler und gebildeter Mensch. Und zwar zielgruppengerecht. Und ich adressiere erwachsene und gebildete Menschen nicht mit Grundschulsprech.


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David Wright  Identity Verified
Austria
Local time: 04:41
German to English
+ ...
Coffee to go Dec 13, 2010

Coffee to go, auch zum Mitnehmen!

Ich übersetze selten ins Deutschen, lass es von Kollegen machen, aber ich weiss, ich bin etwas übersensibel wenn es um Anglizismen in der Ü geht - trotzdem glaube ich das Anglizismen (und romanismen und was weiss ich sonst für -ismen [warum Management verpönen und Perestroika oder Torero oder Tsunami ... akzeptieren?) einfach ein Phänomen (Merkmal?) der Sprache heutzutage und man kann sie nicht mögen, nicht aber verbannen oder als falsch betrachten. (und wo wären die engländer ohne Kindergarten, Rucksack, Zeitgeist, usw). Hat man zur Zeit der Aufklärung über den Influx der französischen Wörtern gejammert?


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Heidi Fayolle  Identity Verified
France
Local time: 04:41
French to German
TOPIC STARTER
Bin ich sensibel... Dec 13, 2010

oder ist da in Nicoles Antwort doch, wie leider so oft in Foren, ein leicht aggressiver Unterton. Deshalb erlaube ich mir, hier direkt nach- bzw. einzuhaken, denn deine Antworten auf bestimmete "Quotes" machen meine Fragestellung nur noch deutlicher:

Ein Flyer wird heute im deutschen Sprachgebrauch durchaus für "Handzettel" verwendet. Einen "Kaffee zum Mitnehmen" findet man heute in deutschen Fußgängerzonen kaum noch, nur noch "Coffee/Kaffee to go", auch wenn noch nie ein Amerikaner das Geschäft betreten hat. Event ist im Duden mit der und das zugelassen (und übrigens wird als Bedeutung Veranstaltung und Ereignis genannt)

Eben deswegen stelle ich ja die Frage. Sind wir nicht päpstlicher als der Papst (wobei der Papst seit seinen letzten Äußerungen auch nicht mehr so päpstlich ist...)?

Nichts für ungut - das nur zur Bereicherung der Diskussion
Heidi


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xxxOlaf
Local time: 04:41
English to German
Marketing-Denglisch oder Event-Manager-Deutsch Dec 13, 2010

Nicole Schnell wrote:

Event oder Ereignis?

Tut mir leid, nach mehr als 20 Jahren in Event Marketing heißt das immer noch "DER Event"


Laut Duden ist sowohl "der" als auch "das" zulässig.
http://duden-suche.de/suche/abstract.php?shortname=fx&artikel_id=193656

Sofern für ein Fremdwort mit ähnlicher Struktur oder Endung nicht schon ein gängiger Artikel vorhanden ist, wird der deutsche Artikel häufig in Anlehnung an den Artikel der Übersetzung gewählt. Zum Beispiel das Image (=das Bild).

Insofern ist das Geschlecht des Wortes in der Ausgangssprache unerheblich für die Artikelzuordnung, denn sonst müssten wir bei jeder Menge Wörter den Artikel ändern.
Und selbst in romanischen Sprachen, die sich ansonsten sehr ähnlich sind, kommt es nicht selten vor, das Wörter unterschiedliche Artikel haben.

Nicole Schnell wrote:
Heidi Fayolle wrote
"das macht Sinn" oder "das ist plausibel", "nicht wirklich" oder "eigentlich nicht", "das ist der Punkt" oder "hier liegt das Problem" o.ä., autorisierter oder anerkannter Fachhändler, usw. usw. Auf der Internetseite des deutschen Tourismusverbandes ist sogar ganz ohne Anführungszeichen von "Locations" für Veranstaltungsorte die Rede.

RIESENGROSSER SEUFZER.

Hat denn kein Mensch mehr Lateinkenntnisse?? Nicht jedes Fremdwort ist ein Anglizismus. Die Verwendung von Fremdwörtern ist ein Zeichen von Bildung.

Die Verwendung von Fremdwörtern ist nicht unbedingt ein Zeichen von Bildung. Außerdem erschwert die übermäßige und unnötige Verwendung von Fremdwörtern, für die gängige deutsche Synonyme existieren, meist nur das Verständnis.

Alle von Heidi Fayolle aufgeführten Beispiele (to make sense, not really usw.) sind echte Anglizismen, die mich auch nerven aber dank der anglophilen Werbebranche und einfallslosen Journalisten wahrscheinlich nicht so bald verschwinden werden.

Nicole Schnell wrote:
Insbesondere junge Übersetzer tendieren dazu, Texte (hüstel, kein Anglizismus, sondern von dem lateinischen Wort textus abgeleitet) in Primitivdeutsch zu Tode zu übersetzen und vor lauter Angst vor "Nichtübersetzung" Texte bis zur Unbrauchbarkeit zu verniedlichen. Was soll der Unfug?

Ich sehr eher öfter Beispiele für das Gegenteil. Seit ich aus den USA zurückgekehrt bin, fallen mir in fast jedem zweiten Plakat irgendwelche Anglizismen oder Denglisch auf.


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Simone Linke  Identity Verified
Germany
Local time: 04:41
Member (2009)
English to German
+ ...
Jein Dec 13, 2010

Ich denke, hier sollte man den goldenen Mittelweg suchen.
Wenn Übersetzer nicht mehr übersetzen, nur weil's die "normale" Bevölkerung nicht kann, wer denn dann?
Andererseits sollten Texte ja auch noch verständlich sein, also bringt es nichts, bereits (wirklich!) fest etablierte Begriffe nachträglich krampfhaft eindeutschen zu wollen.

Zwei Beispiele:

- im Web wimmelt es ja nur so von englischen Spielen, die aber auch schon von Deutschen gespielt werden (siehe Facebook und Co.); dort ist es dann auch unter gebildeteren Mitspielern gang und gäbe, dass die sich gegenseitig "Gifts" schicken oder irgendwelche "Requests" beantworten usw. Das heißt aber ja nicht, dass der spätere Übersetzer des Spiels das dann nicht mehr übersetzen darf, nur weil es sich unter vielen deutschen Spielern schon eingebürgert hat. Es sind dann trotzdem noch die Geschenke und Anfragen usw.

- wenn aber andererseits gewisse Sprachpuristen jetzt noch versuchen wollen, aus dem Airbag den Prallsack (oder irgendsowas) zu machen, dann versteht doch kein Mensch mehr, was gemeint ist. Der Zug ist abgefahren.

Auf die Art versuche ich auch, die Übersetzungen zu handhaben. Einen Computer kennt inzwischen jeder (obwohl ich sogar recht häufig "Rechner" nutze, sofern es der Text zulässt), aber wenn es um "Memory" geht, dann bleibt's bei mir auch weiterhin der "Speicher" (denn Memory ist ein Gedächtnisspiel, basta). Genausowenig muss ich etwas downloaden oder mich zu irgendwas committen. *schüttel*

Und ein Event ist so oft wie möglich die Veranstaltung oder das Ereignis, denn da kann man besser differenzieren (leider nicht mehr immer.. je nach Zielgruppe; im Übrigen ist es inzwischen tatsächlich "das Event", wenn man den mehrheitlichen Sprachgebrauch zugrundelegt) - und den Kaffee will ich immer noch zum Mitnehmen, selbst wenn mir sogar der kleine Bäckerwagen mitten in der sächsischen Provinz, fernab von jeglichen Amerikanern, den Coffee to go anbieten will. Sowas find ich schlichtweg schwachsinnig.

Aber "Fremdwörter" generell abzulehnen führt ebenso ins Leere. Wie David schon sagt, da müssten dann auch die Leihgaben aus anderen Sprachen weg.




[Edited at 2010-12-13 10:49 GMT]


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Nicole Schnell  Identity Verified
United States
Local time: 19:41
English to German
+ ...
Nix aggressiv. Warum? Dec 13, 2010

Nur verzweifeltes Kopfschüttel.

Heidi Fayolle wrote:

oder ist da in Nicoles Antwort doch, wie leider so oft in Foren, ein leicht aggressiver Unterton. Deshalb erlaube ich mir, hier direkt nach- bzw. einzuhaken, denn deine Antworten auf bestimmete "Quotes" machen meine Fragestellung nur noch deutlicher:

Ein Flyer wird heute im deutschen Sprachgebrauch durchaus für "Handzettel" verwendet. Einen "Kaffee zum Mitnehmen" findet man heute in deutschen Fußgängerzonen kaum noch, nur noch "Coffee/Kaffee to go", auch wenn noch nie ein Amerikaner das Geschäft betreten hat. Event ist im Duden mit der und das zugelassen (und übrigens wird als Bedeutung Veranstaltung und Ereignis genannt)

Eben deswegen stelle ich ja die Frage. Sind wir nicht päpstlicher als der Papst (wobei der Papst seit seinen letzten Äußerungen auch nicht mehr so päpstlich ist...)?

Nichts für ungut - das nur zur Bereicherung der Diskussion
Heidi


Nur weil ich ein paar Meilen weiter weg wohne heißt das noch lange nicht, dass ich den Anschluss an die deutsche Sprache verpasst habe und dass ich auf einem anderen Planeten wohne.

Vielleicht bin ich mit meinen fast 50 Jahren zu pingelig, oder ich habe den Fehler gemacht, auf dem Gymnasium zuviel Latein und Altgriechisch zu lernen, aber neudoofe Anglizismen und uralte Entlehnungen aus dem Latein (und die Herkunft unserer schönen Sprache) sollten niemals miteinander verwechselt werden.

Dazu kommen 26 Jahre in Marketing und Kommunikation, weshalb ich einen Flyer und einen Handzettel (sofern in fachsprachlichem Kontext, nicht auf der Straße) recht gut auseinander halten kann.


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Nicole Schnell  Identity Verified
United States
Local time: 19:41
English to German
+ ...
Produktionskosten von Werbemitteln Dec 13, 2010

Heidi Fayolle wrote:

Einen "Kaffee zum Mitnehmen" findet man heute in deutschen Fußgängerzonen kaum noch, nur noch "Coffee/Kaffee to go", auch wenn noch nie ein Amerikaner das Geschäft betreten hat.


Es ist eben preiswerter, eine Anzahl von Schildern in Millionenhöhe in einer einzigen Sprache zu drucken, auch wenn dabei "Thank you for shopping", "To go" oder "Come again!" herauskommt und die vor dem Klein-Edeka in Hintertüpfelstrunzheim aufgestellt werden. Es wird davon ausgegangen, dass Deutsche Englisch "können". Der Hintergrund ist Kostenersparnis in der Produktion. Mit natürlicher Sprachentwicklung hat das ungefähr so viel zu tun wie die Erfindung des Santa Claus plus acht Rentiere plus komische Elfen an Weihnachten, Copyright Coca Cola.


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Nicole Schnell  Identity Verified
United States
Local time: 19:41
English to German
+ ...
Simone hat hier absolut Recht. Dec 13, 2010

Simone Linke wrote:

Ich denke, hier sollte man den goldenen Mittelweg suchen.
Wenn Übersetzer nicht mehr übersetzen, nur weil's die "normale" Bevölkerung nicht kann, wer denn dann?
Andererseits sollten Texte ja auch noch verständlich sein, also bringt es nichts, bereits (wirklich!) fest etablierte Begriffe nachträglich
krampfhaft eindeutschen

zu wollen.


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Andrej Fric  Identity Verified
Slovenia
Local time: 04:41
Member (2011)
German to Slovenian
+ ...
Alle wege führen nach Rom Dec 13, 2010

Ich stimme zu. Ihr alle habt recht.

Meine erste Muttersprache ist Slowenisch und unser Volk (etwa 2 Millionen) spricht eine archaische (ups. Uralte) Sprache, die von Germanismen und Anglizismen überschwemt ist. Es gibt kaum Tips (ups. Hinweise), was man als originell oder doch slowenisiert verwenden soll. Und da unsere Sprache nicht besonders einflussreich ist (ich kenne zwar einige Wörter in Ungarisch, die slowenischen Würzel haben), bin ich sicher, dass ihr keinerlei Problemen haben werdet, eine Entscheidung zu treffen, ob man ein slowenischen Begriff zu verwenden oder einen deutschen suchen.

Aber Einfluss der Fremdwörter ist überall zu spüren und das kann man nicht vermeiden. In logistik kennen wir auch schon lange japanische Wörter (Kanban usw.) und ich erwarte in Kürze auch Chinesichen Einfluss.

Sollte Übersetzer für unterschiedlichen Texte geeignete "Sprachlinie" wählen?
Soll man vor dem Übersetzen dies mit dem Auftraggeber besprochen und bestimmen?
Wenn wir nur Quellen für Verwendung sämtlichen Wörter Im Netz suchen, werden wir auch helfen, die Sprache mit "Garbage" zu füllen?

Letzendlich werden (in Tausend Jahren) alle Sprachen zusammenschmelzen, oder nicht?


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Cetacea  Identity Verified
Switzerland
Local time: 04:41
English to German
+ ...
Geht mir auch so Dec 13, 2010

Nicole Schnell wrote:
Vielleicht bin ich mit meinen fast 50 Jahren zu pingelig, oder ich habe den Fehler gemacht, auf dem Gymnasium zuviel Latein und Altgriechisch zu lernen, aber neudoofe Anglizismen und uralte Entlehnungen aus dem Latein (und die Herkunft unserer schönen Sprache) sollten niemals miteinander verwechselt werden.


Genauso sehe ich das auch, ebenso wie ich Simone zustimme. Und hin und wieder kämpfe ich gegen Windmühlen, auch wenn's sonst niemand tut...


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Nicole Schnell  Identity Verified
United States
Local time: 19:41
English to German
+ ...
Da haben Sie völlig Recht, Helen. Dec 13, 2010

Helen Shiner wrote:

http://en.wikipedia.org/wiki/Flyer_(pamphlet) Sorry, Nicole, but in EN flyers are exactly what are handed out on the street, as even the name implies. I wondered at first whether there might be a distinction between US and UK usage, but, although Wikipedia is not necessary the arbiter of all truth, this article certainly accurately represents my understanding and direct experience of them.

[Edited at 2010-12-13 12:06 GMT]



Das hier ist jedoch ein deutschsprachiger Faden. Ich habe in Frankfurt jahrelang in einer der weltgrößten internationalen Direct Marketing-Agenturen der Welt gearbeitet. Wir wussten sehr gut, was einen Flyer von einem Flugblatt unterscheidet und wie sich die Bezeichnungen weltweit unterscheiden. Es geht hier weder um BE noch um AE, sondern um korrekte Fachbegriffe in D.


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Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
Local time: 05:41
Member (2003)
Finnish to German
+ ...
Siehe auch meinen Einschub (Post) Dec 13, 2010

http://www.proz.com/forum/german/178571-deutsch_=_englisch.html

Wenn ich Autofahrer wäre, würde ich auf Coffe to drive oder besser noch Tea to drive bestehen. Habe aber keinen Führerschein oder heißt das Driver License?
Das nächste Mal in Deutschland werde ich ausprobieren, was passiert, wenn ich einen Kaffee zum Gehen bestelle.

Ich halte es so, wenn es einen anständigen deutschen Begriff gibt, der noch dazu im Gebrauch älter ist, verwende ich den. Deshalb kaufe ich keine Discs sondern Platten und habe zu Hause keinen Player sondern einen Plattenspieler, auch wenn der Kompaktplatten abspielt.
Das Bayernticket habe ich aber auch erstanden, denn es ist ja ein Schnäppchen wenn man in München ist und überall hinkommt mit einer Fahrkarte.


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